Foeckis Talk mit OANSNO


Foeckis Talk mit OANSNO

Oansno: Von Balkan bis Techno!

Wuascht - Hauptsache es ist fetzig und macht Spaß.

 

Pressestimmen:

"In ihren Liedern vagabundieren die Vier von der Isar bis in die ungarische Tiefebene und auf den Balkan. Die Texte: klangmalerisch, satirisch, frech"

(Süddeutsche Zeitung vom 25.09.2017)

"Oansno sind Vollgasmusikanten. Sozialisiert im Live-Betrieb wissen sie ganz genau, was ankommt: Blasmusik mit viel Druck dahinter, einem Schuss Traditionsbewusstsein und Lust auf einen ausufernden Abend."

(Die Welt vom 28.05.2015)

"Musik, die kulturelle Unterschiede so unverschämt frech verschmelzen lässt und im Grunde doch richtig griabig bairisch bleibt."

(Münchner Merkur / Isar-Laisachbote vom 22.06.2015)

Oansno setzt "auf druckvolle, sehr beschleunigte Partybeats ... mit viel Lokalkolorit und gelungenen, sehr münchnerischen Texten."

(Süddeutsche Zeitung vom 17.02.2015)

"Genau so stellt man sich Volksmusikanten vor."

(Abendzeitung München vom 30.12.2014)

Auszeichnungen:

  1. Platz Fraunhofer Volksmusikpreis 2015 (Yeah!!!)
  2. Platz Hofbräuhaus Gstanzl Slam 2014

 

"500 Jahr" war offizieller Song der bayerischen Landesausstellung 2016

 

Zu den Radio Interviews:

Oansno Teil 1

Oansno Teil 2

Oansno Teil 3

Oansno Teil 4

Oansno Teil 5

 

Text: Homepage Oansno - www.oansno.de

Foto: Oansno

Interviews: Thomas Föckersperger - Foeckis Fan Radio

 

Eishockey Oberliga Waldkraiburg stellt sich den Fans


Eishockey Oberliga Waldkraiburg stellt sich den Fans

JETZT ERST RECHT: EHC WALDKRAIBURG LÄDT DIE FANS EIN

Die aktuelle Oberliga-Saison läuft für die Löwen vom EHC Waldkraiburg zwar noch nicht so wie erhofft und man wartet noch immer auf den ersten Sieg. Dennoch stehen die Fans der Industriestädter meist bedingungslos hinter ihrer Mannschaft und am Dienstag möchte man sich einschwören für die restliche Spielzeit und den Schulterschluss. Der EHC lädt seine Anhänger darum zum öffentlichen Training mit anschließendem kostenlosen Glühwein und Bratwurst vom Grill vor der Raiffeisen Arena.

EHC-Manager Thomas Höfner musste nicht lange überlegen und machte für diese besondere Aktion mit Glühwein und Bratwurst die private Schatulle auf, außerdem kündigte Interimscoach Sebastian Wolsch an, Grillwürste aus seiner sächsischen Heimat mitzubringen- man weiß beim EHC Waldkraiburg eben um die Bedeutung der Anhänger. Darum dieser ganz besondere Fanstammtisch. Geplant ist nun, am Dienstag, den 13.11.2018, ab 18:30 Uhr eine öffentliche Trainingseinheit abzuhalten, im Anschluss wird vor der Raiffeisen Arena gegrillt, es gibt Glühwein und auch der Fanshop wird geöffnet. Die Spieler stoßen nach Trainingsende und Dusche dazu und gemeinsam möchte man sich dann auf die restliche Saison einschwören. Außerdem kann man Kontingentspieler Bobby Chaumont, der in der vergangenen Woche in der Industriestadt kam, an diesem Tag zeigen, wie eng man in diesem Verein zusammensteht, denn für den Kanadier wird es die erste Einheit mit seinem neuen Team sein. Entsprechend können die Fans ihn beim Training gleich einmal anheizen für sein Debüt am kommenden Freitag im Heimspiel gegen den EV Lindau- und möglicherweise wollen sich die Fans ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk machen und sich gleich Chaumonts Trikot mit der Nummer 22 bestellen.

Der EHC Waldkraiburg freut sich auf einen entspannten Abend in angenehmer Atmosphäre und gemeinsam mit ihren Fans wollen die Löwen als noch verschworenere Einheit hervorgehen!

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

 

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Regionalliga Bayern TSV Buchbach gewinnt gegen Augsburg II


Regionalliga Bayern TSV Buchbach gewinnt gegen Augsburg II

Endlich wieder ein Buchbacher Heimsieg

Beim 4:0 gegen Augsburg wird’s am Ende deutlich – Tore: Hain, Ammari, Drofa, Petrovic

Der TSV Buchbach kann also doch noch in der SMR-Arena gewinnen: Zweieinhalb Monate nach dem 3:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth II haben die Rot-Weißen am Samstag einen 4:0-Erfolg gegen den FC Augsburg II gefeierte und sind mit 26 Punkten auf Platz acht der Fußball-Regionalliga Bayern geklettert.

Vor allem in der ersten Hälfte spielten die Gastgeber eine gute Partie und hätten durch einen Kopfball von Thomas Leberfinger (15.) früh in Führung gehen können. In der 22. Minute brachten die Augsburger bei einem Rückpass von Moritz Sassmann von der Grundlinie noch ein Abwehrbein dazwischen, sonst hätte Sammy Ammari eigelocht, in der 27. Minute war es dann aber soweit: Maxi Hain verwandelte einen von Jozo Stanic verursachten Handelfmeter mit einem wuchtigen Schuss in die Tormitte zum 1:0. „Wir hätten zur Pause deutlicher führen müssen“, spielte Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter auch auf einige gute Schussgelegenheiten an, die von den Augsburgern geblockt wurden. Gleichzeitig bekannte der Coach: „Wenn Augsburg fünf Minuten nach dem Seitenwechsel den Ausgleich macht, wäre es schwer für uns geworden. Dann hätte der Gegner Oberwasser bekommen.“ So aber blieb es bei der Schrecksekunde für die Rot-Weißen, die nach dem Außennetz-Treffer von Sebastiano Nappo einige Zeit Mühe hatten die Partie wieder in den Griff zu bekommen.

Als Aleksandro Petrovic nach Zuspiel von Patrick Drofa gleich zwei Augsburger im Strafraum austanzte, hatten die Buchbacher Fans den Torschrei schon auf den Lippen, doch Keeper Fleming Niemann entschärfte den Schuss aus fünf Metern mit einer sensationellen Parade (70.). Auf der Gegenseite hätte Ex-Bundesliga-Profi Markus Feulner den Ausgleich machen können, der 36-Jährige scheiterte aber alleine vor Daniel Maus (78.). Im Gegenzug dann aber die Vorentscheidung durch Ammari, der nach Zuspiel von Drofa und Weiterleitung von Petrovic am langen Pfosten ganz cool blieb und überlegt zu seinem achten Saisontreffer einschob (79.).

Nun brach der Wiederstand der Gäste und in der 87. Minute war Drofa nach Vorarbeit von Ammari und Petrovic aus acht Metern mit dem 3:0 zur Stelle. Und es kam sogar noch besser, als sich Maxi Bauer auf der linken Seite durchtankte und mustergültig für Petrovic auflegte, der den Ball am langen Pfosten nur noch über die Linie drücken musste (90.).

„Der Heimsieg war wichtig für die Seele. Der FC Bayern hat nur zwei Heimsiege in der Bundesliga, wir immerhin schon drei. Fast die Hälfte der Mannschaften in der Regionalliga haben noch keine drei Heimsiege“, kramte Bobenstetter ein wenig im Zahlenwerk der Auswärtsvorteile, die den Fußball aktuell bestimmen, während Augsburgs Trainer Alexander Frankenberger gestand: „Der Buchbacher Sieg ist verdient, ist aber etwas zu hoch ausgefallen. Buchbach war uns in den Zweikämpfen überlegen. Das hat den Ausschlag gegeben. Insgesamt wollten die Buchbacher den Sieg mehr als meine Spieler.

Bereits am kommenden Samstag steht für die Rot-Weißen das nächste Heimspiel gegen 1. FC Nürnberg II auf dem Programm, vielleicht gibt es ja dann sogar den vierten Heimsieg zu beklatschen.

 

TSV Buchbach: Maus – Moser, Hain, Leberfinger, Drum – Walleth (67. Rosenzweig), Petrovic – Drofa, Sassmann (85. Orth), Brucia (80. Bauer) – Ammari. Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier

FC Augsburg II: Niemann – Stanic, Feulner, Negrea – Lannert (54. Kilian), von Schröter, Schuster, Mbila – Nappo (59. Mergel), Stowasser (68. Kurz), Rösch. Trainer: Frankenberger.

Tore: 1:0 Hain (27., Handelfmeter), 2:0 Ammari (79.), 3:0 Drofa (87.), 4:0 Petrovic (90.)

Schiedsrichter: Potemkin (Friesen)

Zuschauer: 609

Gelb: Drum, Walleth, Hain, Petrovic, Leberfinger – Schuster, Rösch.

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb.presse.de

 

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Regionalliga Bayern Buchbach will gegen Augsburg zu Hause gewinnen


Regionalliga Bayern Buchbach will gegen Augsburg zu Hause gewinnen

Buchbach will den Heimkomplex ablegen

Am Samstag um 14 Uhr gegen den FC Augsburg II – Gute Voraussetzungen

Platz fünf in der Auswärtstabelle, Rang 14 im Heimklassement – es ist klar, wo den TSV Buchbach der Schuh drückt. Erst acht Punkte konnten die Rot-Weißen in acht Heimspielen ergattern, bis zur Winterpause in der Fußball-Regionalliga Bayern stehen für die Buchbacher, beginnend mit der Partie am Samstag um 14 Uhr gegen den FC Augsburg II, noch drei Heimspiele bei einer Auswärtspartie auf dem Programm.

Die Augsburger sind nach der jüngsten 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Nürnberg II auf Platz 17 abgerutscht und haben seit fünf Runden keinen Dreier mehr eingefahren. Trainer Dominik Reinhardt hat nach der 1:3-Niederlage Mitte Oktober in Bayreuth sein Amt zur Verfügung gestellt, seither betreut Alexander Frankenberger, vorher Trainer der U19 die Regionalligamannschaft, wartet aber nach einem Remis gegen Garching und zwei Niederlagen noch auf den ersten Sieg. „Wir messen Augsburg sicher nicht am Tabellenplatz. Uns erwartet ein starker Gegner, der aktuell gerade nicht die Ergebnisse hat und deswegen hinten steht. In dieser extrem ausgeglichenen Liga heißt das aber nichts. Ob man gegen den Letzten oder eine Mannschaft aus dem oberen Drittel spielt, macht kaum einen Unterschied“, sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter.

Beim Blick auf die Tabelle erkennt der Trainer, anders als in den vergangenen Jahren, keine Mannschaft, die richtig abfällt: „Es sind über die Hälfte der Spiele vorbei, aber die Abstände sind fast wie nach dem ersten Spieltag. Woche für Woche gewinnen die Mannschaften, die Tabellenletzter sind. Und das häufig auch noch auswärts. Das scheint wirklich ein Trend zu sein.“ Auch die Augsburger haben übrigens drei ihre vier Saisonsiege auswärts errungen. Bobenstetter erwartet die Fuggerstädter mit einer starken Aufstellung: „Schon gegen Nürnberg hat Augsburg die Abwehr erstmalig wieder mit Jan-Ingwer Callsen-Bracker verstärkt. So erfahrene Bundesliga-Profis können in engen Spielen, in denen Nuancen entscheiden, schon den Unterschied machen.“ 

Buchbachs Coach glaubt allerdings fest daran, dass seine Mannschaft auch in der SMR-Arena wieder punkten wird: „Wir waren in Garching und in Aschaffenburg stabil, das sollte uns jetzt auch mal wieder vor eigenem Publikum glücken. Es ist ja logisch, dass wir lieber daheim spielen als nach Aschaffenburg zu fahren. Das ist ja kein reines Vergnügen. Wir haben jetzt zwei Heimspiele hintereinander und können dabei der Saison die richtige Richtung geben.“ Mit Erfolgen über Augsburg II und eine Woche später über Nürnberg II wären die Rot-Weißen nahe an der 30-Punkte-Marke, die zur Winterpause einen guten Mittelfeldplatz garantieren sollte und beste Aussichten auf den Klassenerhalt verspricht.  „Wir stehen jetzt auf Platz zehn und haben ein positives Torverhältnis. Wenn wir auch nach 34 Spieletagen ein positives Torverhältnis haben, bleiben wir sicher in der Liga“, so Bobenstetter.

Die Voraussetzungen auf Buchbacher Seite, die am Samstag Hirschgulasch mit Hauberlingen servieren, sind sehr gut: Auf der Ausfallliste steht nur Markus Grübl (Handbruch), der Einsatz von Merphi Kwatu, der wegen Problemen mit den Adduktoren diese Woche nicht trainieren konnte, ist noch nicht sicher. Bobenstetter: „Ansonsten sind alle Mann topfit. Wir haben gut trainiert und sehen uns gerüstet. Wir können von den Systemen sehr flexibel aufstellen und auch während des Spiels reagieren. Das wird auch immer mehr zum Trend, dass jede Mannschaft in dieser Liga verschieden Systeme beherrschen muss. Wir sind jedenfalls optimistisch.“ 

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

 

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Eishockey Oberliga EHC Waldkraiburg mit einem Wochenende zum Vergessen


Eishockey Oberliga EHC Waldkraiburg mit einem Wochenende zum Vergessen

Löwen gehen in Peiting und zu Hause gegen Riessersee unter!

 

Der Sonntag:

Die Pressekonferenz:

Spielbericht vom Sonntag:

GARMISCHER SCHWEDEN-SHOW BEI LÖWEN-PLEITE

Bittere Niederlage für den EHC Waldkraiburg am Sonntagabend in der Raiffeisen Arena. Gegen den SC Riessersee unterlagen die Löwen nach gutem Start und zwischenzeitiger erfolgreicher Aufholjagd mit 1:5. Den einzigen Treffer für den EHC erzielte Christof Hradek, dem Spiel den Stempel drückten aber die beiden Kontingentspieler der Gäste auf.

Die Position des Kontingentspielers, gerade weil nur zwei in der Oberliga erlaubt sind, ist von enormer Bedeutung. Das weiß man auch in Waldkraiburg, weshalb man hier vor kurzem auf einer der beiden Stellen eine Veränderung herbeigeführt hat. Ob der Kanadier Bobby Chaumont, der in der kommenden Woche in der Industriestadt erwartet wird und den Platz des Tschechen Tomas Rousek einnehmen wird, die Erwartungen erfüllen wird, muss sich erst zeigen, Anschauungsunterricht gab es am Sonntag in jedem Fall. Denn die beiden 22-Jährigen Schweden vom SC Riessersee waren an allen Treffern in diesem Spiel beteiligt- beide trafen einmal selbst, die weiteren Tore legten sie auf. Die Löwen begannen vor 700 Zuschauern gut, störten die Gäste früh und die Partie ging spannend hin und her. Garmisch kam nicht wirklich zu nennenswerten Abschlüssen, geschweige denn echten Chancen, allerdings war bei den Löwen auch nicht viel erwähnenswertes dabei- Schüsse, die in Richtung Tor gehen, sind bekanntlich nicht zwingend gleich Chancen. Kurz vor der ersten Pause begünstigten die Hausherren dann die Führung für den SCR: EHC-Keeper Korbinian Sertl konnte einen Schuss aus spitzestem Winkel nur nach vorne abprallen lassen und da Victor Östling dort komplett allein gelassen wurde, musste dieser nur mehr einschieben (17:01).

Trotzdem warfen die Waldkraiburger aber nicht die Flinte ins Korn, sondern bewiesen abermals, dass da noch viel Moral und Wille in ihnen steckt, ungeachtet dessen, was man in dieser Saison bislang alles erleben musste.  Florian Vollmer, mit Jahrgang 84 der Oldie im Team der Werdenfelser, traf nach einer knappen halben Stunde dann zwar zum 2:0 für die Gäste (27:53), doch auch dieser erneute Nackenschlag warf die Löwen noch nicht aus der Bahn. Im Gegenteil: Mit einem Traumpass bediente Petr Gulda den neben Youngster Leon Decker auffälligen Christof Hradek und dieser schloss ab zum 1:2 (32:57). Das Aufatmen auf den Rängen war förmlich zu spüren, als die Zuschauer merkten, dass man das Toreschießen noch nicht gänzlich verlernt hatte und es wurde richtig laut bei der in dieser Saison viel zu selten gespielten Tormusik. Verteidiger Emil Quaas aber machte nur 66 Sekunden später den Spielverderber und stellte den alten Abstand wieder her (34:03). Dieses Tor hatte weitreichende Konsequenzen und warf die Löwen komplett aus der Bahn. Die Verunsicherung im EHC-Team war nun zu spüren und wie man das gerne macht, wenn man unsicher ist, versucht man Dinge zu tun, die man sonst nie tut. Dabei kamen einige Pässe und versuchte Zusammenspiele zum Vorschein, die wohl nicht mal auf der Playstation möglich sind und die Löwen waren komplett von der Rolle.

Riessersee nahm diese Einladungen dankend an und Florian Vollmer mit seinem zweiten Treffer des Spiels (52:51) und Martin Naenfeldt, der zweite im genialen Garmischer Schweden-Duo, sorgten für den Endstand (58:30). Bis zum 16.November pausiert die Oberliga nun dank des Deutschland-Cups und die Löwen werden versuchen, den Kopf frei zu kriegen, um dann im Heimspiel gegen Lindau gemeinsam mit dem neuen Kontingentspieler Bobby Chaumont wieder anzugreifen.

Eishockey Oberliga 2018/ 2019, 14.Spieltag. EHC Waldkraiburg – SC Riessersee 1:5 (0:1/ 1:2/ 0:2). Tore: 0:1 17:01 Östling V. (Vollmer F., Naenfeldt M.), 0:2 27:53 Vollmer F. (Quaas E., Naenfeldt M. PP1), 1:2 32:57 Hradek Ch. (Gulda P., Rimbeck M.), 1:3 34:03 Quaas E. (Östling V., Naenfeldt M.), 1:4 52:51 Vollmer F. (Östling V., Naenfeldt M.), 1:5 58:30 Naenfeldt M. (Östling V.). Strafen: EHC Waldkraiburg 6 Strafminuten, SC Riessersee 10 Strafminuten + 10 Minuten (Federolf G., Disziplinarstrafe). Zuschauer: 701.

Der Freitag:

Spielbericht vom Freitag:

LÖWEN GEHEN IN PEITING UNTER

Wer im Team des EHC Waldkraiburg wie lange nicht mehr geduscht hatte, ist nicht überliefert, aber am Freitagabend ging in jedem Fall die gesamte Mannschaft baden. In Peiting unterlagen die Industriestädter mit 1:11- ein Ergebnis, das nach den Nackenschlägen in den letzten Wochen irgendwann zwar zu erwarten war, in der Höhe dann aber doch extrem ausfiel und schnell vergessen werden sollte.

Ohne Kontingentspieler Tomas Rousek, von dem man sich in den Tagen zuvor getrennt hatte und der ab kommender Woche von dem Kanadier Bobby Chaumont ersetzt werden wird, ging es für die sieglosen Löwen auf die Auswärtsfahrt nach Peiting. Gegen den ECP konnte man in der jüngeren Oberliga-Geschichte noch nie gewinnen, so wie an diesem Abend war man gegen die starken Peitinger aber auch noch nie untergegangen. Der Spielverlauf lässt das Endresultat sogar noch extremer erscheinen, da man in den ersten 20 Spielminuten durch Michail Sokolov (4. / 17. Minute), Patrick Zimmermann (5.) und Thomas Rott (12.) schon Chancen hatte und auch in den ersten zehn Minuten zumindest defensiv gut stand. Tore fielen aber auf keiner Seite und ab dem zweiten Drittel ging es dahin mit den Industriestädtern und die Gastgeber spielten ihre ganze Klasse aus. Der starke Milan Kostourek traf zunächst zur Führung (23:23) und irgendwie fand die Scheibe dabei den Weg an EHC-Keeper Kevin Yeingst vorbei ins Tor. 70 Sekunden später erhöhte Ty Morris per abgefälschtem Schuss auf 2:0 (24:33) und nach dem anschließenden Bully vollendete Brad Miller einen Alleingang bereits zum 3:0 (25:00). Ein Doppelschlag von Kostourek- ein Tor davon im Powerplay – sorgte für das vierte und fünfte Tor der Hausherren (26:58 / 31:46) und nach dem vierten beendete EHC-Interimstrainer Sebastian Wolsch den Arbeitstag vom alleingelassenen Schlussmann Kevin Yeingst. Korbinian Sertl musste dann aber auch schnell hinter sich greifen und Lukas Haninger bejubelte das 6:0 (32:45) – in nicht einmal zehn Minuten kassierten die Löwen damit sechs Tore und die Messe in Peiting war jetzt natürlich gelesen. Michail Sokolov verkürzte vor der zweiten Drittelpause zwar noch (35:59), doch im Schlussdrittel machte Peiting gnadenlos weiter.

Marko Babic (43:14), Simon Maier (53:39) und Ty Morris in Überzahl (56:55) und Lukas Haninger (58:10) machten das Ergebnis zweistellig, Babic sorgte mit seinem zweiten Treffer für den Endstand (59:41). In seiner unvergleichlichen Art fasste Sebastian Wolsch die Partie auf der anschließenden Pressekonferenz zusammen: „Im ersten Drittel haben wir die Scheibe noch gut laufen lassen, Peiting wirkte noch etwas verschlafen und sie hätten sich nicht beschweren dürfen, wenn wir 1:0 oder 2:0 führen“ erklärte Wolsch. Die „schlechte Schlafdecke“ habe dann ab dem zweiten Drittel aber sein Team erhalten und nicht mehr hergegeben. „Dann spielen sie Katz und Maus mit uns und nach ein paar Minuten war das Spiel eigentlich gelaufen“ so Wolsch weiter. Ein Spiel, das die Löwen schnell abhaken und am besten vergessen sollten und wenn man als Waldkraiburger irgendetwas mitnehmen möchte- bei allen Diskussionen um die Zukunft des Waldbades weiß man jetzt, dass man in Peiting noch baden gehen kann.

Eishockey Oberliga 2018/ 2019, 13.Spieltag. EC Peiting – EHC Waldkraiburg 11:1 (0:0/ 6:1/ 5:0). Tore: 1:0 23:23 Kostourek M. (Miller B., Morris T.), 2:0 24:33 Morris T. (Miller B., Weyrich F.), 3:0 25:00 Miller B. (Morris T., Krabbat D.), 4:0 26:58 Kostourek M. (Saal A., Krabbat D. PP1), 5:0 31:46 Kostourek M. (Winkler A., Saal A.), 6:0 32:45 Haninger L. (Heger T., Wagner S.), 6:1 35:59 Sokolov M. (Galoha K.), 7:1 43:14 Babic M. (Bartsch M., Miller B.), 8:1 53:39 Maier S. (Feuerecker A., Magg A. PP1), 9:1 56:55 Morris T. (Miller B., Weyrich F. PP1), 10:1 58:10 Haninger L. (Kostourek M., Heger T.), 11:1 59:41 Babic M. (Krabbat D., Winkler A.). Strafen: EC Peiting 8 Strafminuten, EHC Waldkraiburg 8 Strafminuten. Zuschauer: 550.

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

Video: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

 

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Regionalliga Bayern Buchbach punktet in Aschaffenburg


Regionalliga Bayern Buchbach punktet in Aschaffenburg

Nächster Auswärtspunkt für die Rot-Weißen

Petrovic gleicht zum 1:1 in Aschaffenburg aus – Kampf bis zur letzten Minute

Wieder ein Pünktchen mehr auf dem Konto, das in der Endabrechnung wichtig sein kann: Der TSV Buchbach hat am ersten Rückrundenspieltag der Fußball-Regionalliga Bayern ein 1:1 bei Viktoria Aschaffenburg geholt und hat jetzt fünf Vorsprung auf die Abstiegszone. „Das war bis zur letzten Minute ein offener Schlagabtausch“, so Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter nach der Partie am Samstag.

Die Rot-Weißen hatten den besseren Start in die Partie und konnten gleich in der ersten Viertelstunde Druck aufbauen, zumal die Aschaffenburger – wie zuletzt auch – mit einer Fünferkette erst einmal abwartend agierten, um dann im eigenen Stadion kontern zu können. „Wir hatten in der ersten Halbzeit Feldvorteile, mehr Ballbesitz und schon nach 15 Minuten 4:0 Ecken, aber richtig große Möglichkeiten sind dabei nicht rausgekommen“, so Bobenstetter. Auch auf der Gegenseite wurde es zunächst nicht gefährlich, obwohl es ständig auf und ab ging. Die erste besser Möglichkeit hatte die Viktoria in der 25. Minute durch Max Grünewald, der jedoch vor dem Buchbacher Tor verzog.

In der 36. Minute war es Maxi Bauer, der sich energisch durchtankte, im Strafraum zu Fall kam, offensichtlich war aber der Einsatz von Björn Schnitzer korrekt. Nach dem Seitenwechsel dann die Gastgeber mit Vorteilen und in der 49. Minute mit dem Führungstreffer durch Clay Verkaj, der über Umwege an den Ball kam und dann mit einem abgefälschten Schuss traf. Zwei Minute später fast der zweite Treffer für das Team von Trainer Holger Seitz, doch Daniel Maus lenkte einen 20-Meter-Kracher von Daniel Cheron noch mit den Fingerspitzen an die Latte. „Schlecht war, dass wir so schnell nach der Pause das Gegentor bekommen haben, gut wiederum für uns, dass wir schnell den Ausgleich erzielen konnten“, so Bobenstetter, der in der 55. Minute sah, wie sich Maxi Drum links durchspielte, aus spitzem Winkel zurückpasste und Aleks Petrovic gerade noch mit dem Kopf an die Kugel kam, die er gegen die Laufrichtung von Keeper Peter Neuberger versenkte (55.).

Nun nahm die Partie noch mehr Fahrt auf. Bobenstetter: „Immer dann, wenn wir vor dem Tor des Gegners waren, ging es mit zwei Kontakten in die andere Richtung, wo es auch einige Mal richtig gefährlich wurde. Wir hatten zwar 11:6 Ecken für uns, die größeren Möglichkeiten hatte aber Aschaffenburg.“ In der 74. Minute verzog erneut Grünewald aus aussichtsreicher Position, wenig später hatte Petrovic zwei gute Kopfball-Chancen, bei denen Neuberger klären konnte. Glück für Buchbach in der 84. Minute, als ein Schuss von Michael Harrer den Außenpfosten streifte. Und in der 89. Minute hielt Maus mit einer tollen Parade gegen Verkaj den Punkt fest.

„Für die Zuschauer war es ein hochinteressantes Spiel, beide Mannschaften haben nach der Pause voll auf Sieg gespielt“, so Buchbachs Trainer, der mit dem Punktgewinn am Ende zufrieden war: „Es hätte jederzeit irgendetwas passieren können, wenn wir nur eine Sekunde nachgelassen hätten. Aber wir sind das Tempo bis zum Schluss mitgegangen und sind mit dem einen Punkt zufrieden.“ Auf die Buchbacher warten jetzt zwei Heimspiele gegen Augsburg II und Nürnberg II – in denen die vier Auswärtspunkte der letzten beiden Spiele vergoldet werden könnten. 

 

SV Viktoria Aschaffenburg: Neuberger – Cheron, Dähn, Schmidt, Boutakhrit, Kizilyar (72. Harrer) – Grünewald, Verkaj - Beinenz, Schnitzer, Verkamp (81. Bruno). Trainer: Seitz.

TSV Buchbach: Maus – Moser, Hain, Leberfinger, Drum – Rosenzweig, Petrovic – Drofa (77. Denk), Sassmann (77. Walleth), Bauer (53. Brucia) – Ammari. Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier.

Tore: 1:0 Verkaj (49.), 1:1 Petrovic (55.)

Schiedsrichter: Treiber (Zell-Bruck)

Zuschauer: 975

Gelb: Kizilyar – Bauer, Moser; Brucia

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

 

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Regionalliga Bayern Buchbachs Hinrundenbilanz


Regionalliga Bayern Buchbachs Hinrundenbilanz

Buchbach gastiert heute am Schönbusch

Vor der Partie gegen Aschaffenburg zieht Sportlicher Leiter Hanslmaier Bilanz 

Zum Start in die Rückrunde der Fußball-Regionalliga Bayern gastiert der TSV Buchbach am heutigen Samstag um 14 Uhr bei Aufsteiger Viktoria Aschaffenburg, der sich zuletzt mit zwei Siegen in Folge auf Platz sieben hoch gearbeitet hat und derzeit zwei Zähler vor den Rot-Weißen steht.

Mitte Juli trennten sich bei Mannschaften im ersten Saisonspiel mit 2:2, als Markus Grübl die Buchbacher schon in der zweiten Minute in Führung schoss, die Viktoria dann aber die Partie drehte und Thommy Breu für den späten Ausgleich in der Nachspielzeit sorgte. Der Spielverlauf der Auftaktpartie wurde dann zum Spiegelbild der bisherigen Saison. „Wir haben eine Vorrunde mit Höhen und Tiefen gespielt“, so Buchbachs Sportlicher Leiter Georg Hanslmaier, der von einer „überragenden Auswärtsbilanz“ spricht, aber von den meisten Heimauftritten auch nicht angetan ist: „Natürlich würden wir lieber die Heimspiele gewinnen, aber das ist halt kein Wunschkonzert und in dieser brutal starken Liga haben fast alle Mannschaften Probleme mit Ballbesitz-Fußball. Die Liga verzeiht längst keine Fehler mehr. Die Gegner erstarren auch längst nicht mehr in Ehrfurcht, wenn sie nach Buchbach kommen.“

Wie mörderisch die Liga ist, zeigt ein Blick auf die Halbzeittabelle: Die letzten acht Mannschaften trennen gerade mal zwei Punkte. Wer zwei Mal in Folge verliert, findet sich schnell ganz hinten. Hanslmaier: Zum Glück sind wir in dieser Saison sehr stabil und haben noch nie zwei Mal hintereinander verloren. Allerdings auch nicht zwei Mal in Folge gewonnen.“  

Mit 22 Punkten nach der Vorrunde sieht Hanslmaier die Rot-Weißen „stabil im Mittelfeld“ und „so gut, wie schon seit Jahren nicht mehr“ postiert: „Das liegt in erster Linie daran, dass wir in dieser Saison weitgehend von schweren Verletzungen verschont worden sind.“ Ins gleiche Horn stößt auch Trainer Anton Bobenstetter: „Wir haben am Mittwoch im Stadion elf gegen elf im Training gespielt. Das ist für diese Jahreszeit ein Traum.“ Vor allem in den letzten beiden Spielzeiten hat sich ja die Mannschaft um im Oktober und November meist von alleine aufgestellt, aktuell fehlt nur Markus Grübl (Handbruch). Und mit Simon Motz ist ein Spieler wieder ins Training eingestiegen, der seit weit über einem Jahr wegen seiner komplizierten Knieverletzung nicht mehr dabei war.

Während viele Mannschaften bei den Auswärtsspielen in Aschaffenburg schon am Vortag anreisen, geht die weite Reise für die Buchbacher am heutigen Samstag um sieben Uhr morgens los. In Aschaffenburg haben die Rot-Weißen nur im Gründungsjahr der Regionalliga verloren, im Jahr darauf feierten die Oberbayern einen 4:1-Auswärtssieg und vor drei Jahren gab es ein 1:1 am Schönbusch.

„Wir wollen versuchen in den verbleibenden fünf Spielen noch die 30-Punkte-Marke zu knacken. Dann können wir gut in die Winterpause gehen und im Frühjahr vernünftig weiterarbeiten“, so Hanslmaier, der in der Winterpause die Gespräche mit den Spielern führen wird, deren Verträge auslaufen: „Natürlich ist ein Spieler wie Sammy Ammari ein Glücksfall für uns, aber wir werden künftig jedes Jahr solche Spieler brauchen. Der Trend zur Professionalisierung geht immer weiter. Viele Vereine, die zwar Amateurstatus haben, trainieren schon regelmäßig auch am Vormittag.“ Zudem müssen die Buchbacher ja auch die Mannschaft weiter verjüngen. Hanslmaier: „Wir können uns nicht ausruhen. Weder aktuell, noch in Hinblick auf die nächste Spielzeit. Wir haben selbstverständlich schon Gespräche mit jungen und ehrgeizigen Spielern geführt.“ Je eher die Buchbacher dem Ziel Klassenerhalt näherkommen, desto schneller könnten diese Gespräche dann auch erfolgreich abgeschlossen werden. Hanslmaier: „Wir spielen jetzt die siebte Saison in der Regionalliga. Das mag für den einen oder anderen Alltag sein. Für uns ist es eine Herausforderung, die von Saison zu Saison größer wird.“

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

 

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Eishockey Oberliga Waldkraiburg holt Kanadier an Bord


Eishockey Oberliga Waldkraiburg holt Kanadier an Bord

EHC WALDKRAIBURG TRENNT SICH VON TOMAS ROUSEK – KANADIER CHAUMONT IM ANFLUG

 

Der Oberligist aus der Industriestadt und der tschechische Angreifer Tomas Rousek haben die Zusammenarbeit beendet. Der Kontingentspieler stand darum bereits am Freitag im Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten in Peiting nicht mehr im Kader des EHC Waldkraiburg. Ein Nachfolger steht mit dem Kanadier Bobby Chaumont dagegen bereits in den Startlöchern: Der 33-Jährige wird Anfang kommender Woche bei den Löwen einfliegen und nach der Deutschland-Cup-Pause am 16.11. im Heimspiel gegen Lindau sein Debüt geben.

Tomas Rousek war im Verlauf der vorigen Spielzeit zum EHC Waldkraiburg gestoßen. In seiner ersten Saison im Löwen-Dress verbuchte der 25-Jährige Stürmer sechs Tore und vier Vorlagen in 13 Oberligaspielen, in der anschließenden Verzahnungsrunde und den Playoff-Spielen gegen Peißenberg und Memmingen folgten 20 Tore und 9 Assists in 17 Partien. In der aktuellen Oberliga-Spielzeit kam er auf sechs Scorerpunkte (3 Tore) in zehn Begegnungen. Die Löwen wollten nach der bislang insgesamt enttäuschenden Saison des EHC jetzt aber eine Veränderung auf der Kontingentspieler-Position herbeiführen und darum hat man die Zusammenarbeit am Donnerstag beendet. Sie bedanken sich bei Tomas Rousek für die erbrachten Leistungen in seinen rund 12 Monaten beim EHC und wünschen dem sympathischen Stürmer alles Gute.

Ein Nachfolger wurde mit dem Kanadier Bobby Chaumont bereits gefunden und der 33-Jährige Stürmer wird Anfang der kommenden Woche in Waldkraiburg erwartet. Chaumont, der auf der Centerposition, sowie auf dem rechten Flügel eingesetzt werden kann, stammt aus Sudbury in Ontario, Kanada und wird die Nummer 22 erhalten. Nach seinen ersten beiden Jahren in der Nachwuchsliga in Ontario bei seinem Heimatverein, wo er erst zum Most-Valuable-Player (MVP) und im zweiten Jahr zum Most-Gentlemanly-Player gekürt wurde,  machte er ab 2001 seine ersten Spiele in der Ontario Hockey League im Herrenbereich  für die Sudbury Wolves. In 296 Spielen verbuchte er dabei 235 Punkte (120 Tore). Nach einem Jahr in der kanadischen Universitätsmeisterschaft für die Dalhousie University (28 Spiele, 12 Tore, 11 Vorlagen) ging er in die Central Hockey League zu den Laredo Bucks. In 85 Spielen sammelte Chaumont 82 Punkte (34 Tore), im Jahr drauf kam erstmals in Europa in Norwegen zum Einsatz, beim Erstligisten Stavanger Oilers (15 Spiele, 4 Tore, 8 Assists) . Nach zwei weiteren Spielzeiten in der Central Hockey League für die Mississippi Riverkings, wo er in 128 Spielen 56 Tore erzielte und 58 vorbereitete, wechselte er zu Braehead Clan in der Elite Icehockey League, der ersten Liga Großbritanniens. Mit einem Jahr Unterbrechung in Fort Wayne in den USA (84 Spiele, 32 Tore, 48 Assists) 2011/12, wo er am Ende die CHL-Meisterschaft gewann, spielte Chaumont durchgängig bis 2016 auf der Insel, neben Braehead Clan auch für die Five Flyers und die Dundee Stars wo er immer zu den besten Scorern und Torjägern zählte. Er absolvierte 271 Partien, erzielte dabei 131 Tore und bereitete 172 Treffer vor. Das blieb auch dem Oberliga-Serienmeister Tilburg Trappers nicht verborgen, die ihn 2016 12 Partien absolvieren ließen (4 Tore, 8 Assists). Im gleichen Jahr kehrte er in die USA zu den Fayetteville FireAntz zurück und wurde als Spielertrainer zweitbester Stürmer mit 22 Toren und 23 Vorlagen in 48 Spielen, kam ins All-Star-Team und hatte die beste Plus-Minus-Statistik der Liga mit einem Wert von +23. Im letzten Jahr ging Chaumont nach Frankreich zum Zweitligisten Caen, kehrte nach 14 Spielen und 5 Toren aus privaten Gründen dann aber nach Nordamerika zurück. Nun geht es nach Waldkraiburg und nachdem sich Chaumont fit hielt und wöchentlich auf dem Eis befunden hat, können sich die Löwen-Fans auf einen starken Stürmer freuen, der der Offensive des EHC neues Leben einhauchen sollte. Die Tatsache, dass er Anfang kommender Woche einfliegt und sich dann zehn Tage mit seinem neuen Team während der Deutschand-Cup-Pause vertraut machen kann, dürfte auch nicht die schlechteste sein.

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

 

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Eishockey Oberliga Waldkraiburg mit grossen Kampf gegen Selb


Eishockey Oberliga Waldkraiburg mit grossen Kampf gegen Selb

EHC Waldkraiburg verliert gegen Selb mit 2:6

Große Moral der Truppe von Sebastian Wolsch begeistert die EHC Fans

 

Die Pressekonferenz:

 

Der Spielbericht:

NICHT TREFFEN MACHT BETROFFEN

Erneute Niederlage für den EHC Waldkraiburg. Am Mittwochabend unterlagen die Löwen im Heimspiel in der Raiffeisen Arena dem VER Selb vor über 600 Zuschauern mit 2:6. Zwar gab die Mannschaft von Interimscoach Sebastian Wolsch fast doppelt so viele Torschüsse ab, wie der Gast aus Oberfranken, mehr als die beiden Treffer von Damian Martin und Tobias Thalhammer sprang aber nicht heraus. Am Freitag geht es nun nach Peiting (Beginn 19:30 Uhr), am Sonntag kommt der SC Riessersee in die Industriestadt (17:15 Uhr).

Selten gab es beim EHC Waldkraiburg eine derart launige Pressekonferenz nach einer Niederlage- besonders in dieser Spielzeit. Aber Löwen-Coach Sebastian Wolsch, Gäste-Trainer Henry Thom und Stadionsprecher Thomas Föckersperger wussten, wie man die Leute unterhält und Thom hat offenbar auch eine gute Kinderschule gehabt: „Waldkraiburgs Mannschaft muss ich loben, sie hat 60 Minuten aufopferungsvoll Gas gegeben. Das machen nicht viele Mannschaften, wenn es 4:0 nach dem ersten Drittel steht. Und da haben wir uns dann schwer getan“ erklärte Thom und hatte dabei sicher auch die Schussstatistik im Kopf, die mit 40 zu 24 für die Waldkraiburger sprach. Aber treffen die Löwen wie auch in den letzten Wochen eher selten und das machte Coach Wolsch betroffen, der auch die zusätzlich geschehenen Fehler bemängelte: „Lobende Worte hören wir schon seit 3, 4 Wochen aber wieder stehen wir mit leeren Händen da“ so Wolsch. „Das erste Drittel war ausschlaggebend- wir wollten Selb nicht ins Spiel kommen lassen, haben sie aber reinkommen lassen wegen Dummheiten. Wir haben uns Wechselfehler erlaubt, das waren Fehler einer Knabenmannschaft“ bemängelte Wolsch. Aber man wolle weitermachen, positiv bleiben und dann auch hoffentlich den Fans, die für 60 Minuten bedingungslose Unterstützung von beiden Trainern gelobt wurden, etwas zurückgeben, für das, was sie auf der Tribüne abliefern. Ryan McDonough hatte Selb früh mit 1:0 in Führung gebracht (07:40), nach gut zehn Minuten stand es durch Florian Ondruschka bereits 2:0 für die Wölfe (10:52). Ein Doppelschlag von McDonough in der letzten Minute vor der Pause (19:18 und 19:57) sorgte für das 4:0 und somit eigentlich klare Verhältnisse vor dem ersten Pausentee.

Doch die Löwen kämpften - an Moral fehlt es dieser Truppe wahrlich nicht - und Damian Martin (25:54) und Tobias Thalhammer (35:21) brachten die Industriestädter mit ihren jeweils ersten Saisontoren auf 2:4 heran. Im Schlussdrittel traf Michail Sokolov erst nur den Pfosten (41.Minute), drei Minuten später verzog der starke 16-Jährige Leon Decker knapp, ebenso kurz drauf Christof Hradek (46.). Selb machte es dagegen besser, wusste seine Chancen zu nutzen und Andreas Geigenmüller (46:23) und Lanny Gare (58:01) machten den Sack zu.

Am Freitag reisen die Löwen nun zum EC Peiting, der am Mittwoch durch eine 2:5-Niederlage die Tabellenführung im direkten Duell an die Eisbären Regensburg verlor. Es war erst die zweite Pleite für die Mannschaft von Sebastian Buchwieser im zwölften Spiel, auch das Hinspiel in Waldkraiburg konnte Peiting mit 8:4 erfolgreich bestreiten. Die einzige weitere Niederlage musste Peiting spektakulär in Rosenheim hinnehmen: da gelang Peitings bestem Torjäger Milan Kostourek 40 Sekunden vor dem Ende noch das 4:4, doch 18 Sekunden vor dem Ende sicherte Dominik Daxlberger noch den Starbulls den Sieg. Topscorer des ECP ist Anton Saal mit 22 Scorerpunkten in 12 Spielen (17 Assists), vor dem Tschechen Kostourek (19 Punkte), Andreas Feuerecker (19 Punkte) und Simon Maier (18 Punkte). Der zweite Kontingentspieler, der Verteidiger Brad Miller folgt dahinter mit 14 Assists und vier Treffern in 10 Spielen.

Am Sonntag heißt der Gegner dann SC Riessersee. Der Traditionsverein, der in der letzten Spielzeit im Endspiel der DEL2 gegen Bietigheim unterlag, kommt nicht nur mit großem Namen, sondern auch starken Spielern. Torhüter Daniel Fießinger steht eigentlich beim amtierenden deutschen Meister EHC Red Bull München in der DEL unter Vertrag und spielt nur mit Förderlizenz in Garmisch, ebenso Goalie Kevin Reich, die Verteidiger Hagen Kaisler und Emil Quaas, sowie die Angreifer Maxi Daubner, Andreas Eder, Bruder Tobias Eder und Jakob Mayenschein- zudem stehen Spieler im Kader des SCR, die in Salzburg unter Vertrag stehen und schon für Garmisch und München aufliefen. Aktuell steht die blutjunge Mannschaft von Trainer Toni Söderholm auf Rang 4 der Oberliga Süd und feierte nach zuletzt drei Niederlagen gegen Weiden (3:4 nach Penalty-Schießen), Regensburg (3:6) und Landshut (1:6) am Mittwoch in Sonthofen wieder einen 5:2-Sieg.

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 12.Spieltag. EHC Waldkraiburg – VER Selb 2:6 (0:4/ 2:0/ 0:2).

Tore: 0:1 07:40 McDonough R. (Moosberger A., Müller D.), 0:2 10:52 Ondruschka F. (McDonald I., McDonough R.), 0:3 19:18 McDonough R. (Ondruschka F., Moosberger A.), 0:4 19:57 McDonough R. (Ondruschka F., McDonald I. PP1), 1:4 25:54 Martin D. (Hradek C., Galoha K.), 2:4 35:21 Thalhammer T. (Vogl N., Gulda P. PP1), 2:5 46:23 Geigenmüller A. (Lüsch F., McDonough R.), 2:6 58:01 Gare L. (Müller D., Ondruschka F. SH1). Strafen: EHC Waldkraiburg 14 Strafminuten, VER Selb 14 Strafminuten. Zuschauer: 621.

 

Die TV Zusammenfassung:

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Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

Video: Paolo del Grosso - Waldkraiburg Hockey TV

 

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Eishockey Oberliga EHC Waldkraiburg rettet Punkt aus Hoechstadt


Eishockey Oberliga EHC Waldkraiburg rettet Punkt aus Hoechstadt

 

WIEDERHOLUNGSTÄTER MICHAEL TROX RETTET LÖWEN EINEN PUNKT IN HÖCHSTADT

 

Mit einem Zähler im Gepäck machten sich die Löwen am Sonntagabend aus Höchstadt auf den Heimweg nach Waldkraiburg. Im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Thomas Vogl unterlag man zwar mit 2:3, erneut aber erst in der Verlängerung. Und erneut war es Michael Trox, der die Löwen in die Overtime schoss. Am Mittwoch um 20:00 Uhr kommen dann bereits die Selber Wölfe in die Raiffeisen Arena.

Turbulente Stunden lagen hinter den Löwen, als sie sich am Sonntag auf den Weg nach Höchstadt machten: Am Samstag wurde der bisherige Cheftrainer Thomas Vogl von seinen Aufgaben entbunden, interimsmäßig übernahm der aktuell verletzte Verteidiger Sebastian Wolsch den Job an der Bande. Ohne Michael Rimbeck ging es zum starken Aufsteiger an die Aisch, dafür war mit Leon Decker ein hoffnungsvolles Talent dabei, dessen Einsatz noch von Vogl als letzte Amtshandlung quasi am Samstag bereits geregelt worden war. Auch mit neuem Trainer an der Bande hatten die Löwen in Höchstadt aber wieder ein altbekanntes Problem, nämlich musste man früh einem Rückstand hinterherlaufen. Thilo Grau traf nach nicht einmal drei Minuten zur Führung für die Alligators (02:53), sechs Minuten später erhöhte Michal Petrak auf 2:0 (08:51) für die Mannschaft von Trainer Martin Ekrt. Kurz vor der ersten Pause musste Lukas Wagner verletzt in die Kabine nach einem Foul von Petrak, der Übeltäter erhielt dafür eine 10-Minutenstrafe. Kirils Galoha brachte den EHC dann noch vor der Pause in Überzahl auf 1:2 heran (18:50) und so witterten die Löwen ihre Chance für die letzten 40 Spielminuten.

Nach einem starken zweiten Abschnitt des EHC, in dem Daniel Hämmerle per Alleingang den Ausgleich hätte erzielen können, folgten die letzten 20 Minuten und hier spielte sich abermals ein Löwen-Angreifer in den Mittelpunkt: Michael Trox. In der 53. Minute scheiterte der 32-Jährige noch am Pfosten, in der Schlussminute machte er es aber besser. Hatte er eine Woche zuvor in Sonthofen schon 23 Sekunden vor dem Ende den EHC Waldkraiburg in die Verlängerung geschossen, machte er es diesmal noch spannender und traf 17 Sekunden vor dem Ende zum verdienten Ausgleich (59:43). Die anschließende Overtime dauerte dann jedoch nur 19 Sekunden, dann war abermals Petrak zur Stelle und sorgte für die Entscheidung. Dennoch war es ein Auftritt bei einem starken und traditionell schwer zu spielenden Gegner, der Mut macht für die anstehenden Wochen. Das sah auch Interimscoach Wolsch auf der anschließenden Pressekonferenz so: „Ich kann meinen Kollegen überhaupt keinen Vorwurf machen“ erklärte Wolsch, „und ich habe ihnen eben in der Kabine gesagt, dass ich denke, dass es in der Oberliga Süd keine einzige Mannschaft gibt, die solche Nackenschläge, wie wir sie seit Wochen kassieren, so wegstecken würde, wie wir.“

Apropos Nackenschlag: So einen mussten die Löwen auch am ersten Spieltag hinnehmen, als sie in Selb mit 0:6 stark unter Wert geschlagen wurden. Am Mittwochabend kommen die Wölfe aus Oberfranken jetzt in die Industriestadt, womit das zweite Drittel der Oberliga-Hauptrunde beginnt. Mit elf Niederlagen aus elf Spielen haben die Löwen ihre letzten beiden Chancen auf einen Sieg im ersten Saisondrittel nicht genutzt, das Heimspiel gegen Selb soll aber deutlich anders laufen, als der erste Vergleich- was nach der guten Leistung in Höchstadt sicher möglich ist. Selb steckt aktuell in einem kleinen Tief und hat vier Mal in Folge nicht gewinnen können. In Riessersee unterlag man 3:6, auch in Weiden ging man mit 1:2 leer aus. Zudem verlor man die Heimspiele gegen Höchstadt (5:6) und am Sonntag in der Verlängerung mit 1:2 gegen Peiting. Aktuell belegt die Mannschaft von Henry Thom den achten Tabellenplatz mit 13 Punkten aus elf Spielen. Top-Scorer ist der Kanadier Ian McDonald mit sieben Toren und 10 Assists in elf Spielen, gefolgt von Andreas Geigenmüller (15 Punkte in 11 Spielen, 12 Assists). Zweiter Kontingentspieler ist inzwischen Ryan McDonough, der anfangs der Saison noch verletzt war und somit erst vier Spiele absolvieren konnte. In diesen deutete er aber bereits seine Klasse an und erzielte vier Treffer und bereitete weitere drei vor.

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 11. Spieltag. Höchstadter EC – EHC Waldkraiburg 3:2 n.V. (2:1/ 0:0/ 0:1/ 1:0).

Tore: 1:0 02:53 Grau T., 2:0 08:51 Petrak M. (Aab V., Ribarik F.), 2:1 18:50 Galoha K. (Trox M., Rousek T. PP1), 2:2 59:43 Trox M. (Hämmerle D.), 3:2 60:19 Petrak M. (Lenk A., Nedved O.). Strafen: Höchstadter EC 8 Strafminuten + 10 Minuten (Petrak M.), EHC Waldkraiburg 8 Strafminuten + 10 Minuten (Thalhammer T.). Zuschauer: 808.

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del  Grosso - EHC Waldkraiburg

 

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Volleyball Damen Bundesliga RR Vilsbiburg mit Selbstvertrauen in die neue Saison


Volleyball Damen Bundesliga RR Vilsbiburg mit Selbstvertrauen in die neue Saison

Letzter Test geglückt: Jetzt volle Konzentration auf Schwerin

Generalprobe geglückt: Eine Woche vor dem ersten Pflichtspiel der Saison 2018/19, dem DVV-Pokal-Achtelfinale in Schwerin, gewannen die Roten Raben am Samstag ein Trainingsspiel gegen Bundesliga-Aufsteiger NawaRo Straubing mit 3:0; der anschließend noch gespielte Extrasatz ging mit 25:27 verloren.

Es sei ein ansprechendes Match gewesen, bilanzierte Cheftrainer Timo Lippuner. Beide Mannschaften gewährten allen verfügbaren Spielerinnen Einsatzzeit, so dass der Testzweck erfüllt wurde. Myrthe Schoot konnte erstmals nach ihrer Rückkehr von der WM in Japan, wo sie mit dem Team der Niederlande Platz 4 erreichte, das Raben-Trikot überstreifen; nicht dabei war unterdessen ihre Kollegin auf der Libero-Position, Annika Kummer. Sie hatte sich letzte Woche einer Arthroskopie des Knies unterziehen müssen, dabei wurde ein kleiner Meniskusschaden festgestellt, vom dem sie sich aber gut und zeitnah erholen dürfte, so Coach Lippuner. Laura Künzler hat ihre Reha nach der Bänderverletzung abgeschlossen, sie steht wieder voll im Trainingsbetrieb.

Im RabenNest gilt nun die volle Konzentration dem Pokalspiel am kommenden Samstag, 3. November, 19 Uhr, beim SSC Palmberg Schwerin, wo der Außenseiter aus Vilsbiburg alles versuchen wird, um im sportlichen Wohnzimmer des amtierenden Deutschen Meisters die Überraschung zu schaffen. Zum comdirect Supercup zwischen Schwerin und Dresden am Sonntag in Hannover hat sich Timo Lippuner persönlich aufgemacht, um den ersten Gegner der neuen Saison live begutachten zu können.

Ihren Bundesliga-Auftakt bestreiten die Roten Raben eine Woche später am 10. November bei den Ladies in Black Aachen. Das erste Heimspiel in der Ballsporthalle steigt am Samstag, 17. November, 19 Uhr, gegen den VC Wiesbaden.

 

Text: Michael Stolzenberg - Rote Raben Vilsbiburg

Foto: Michael Stolzenberg - Rote Raben Vilsbiburg

Eishockey Oberliga EHC Waldkraiburg schmeisst Vogl raus


Eishockey Oberliga EHC Waldkraiburg schmeisst Vogl raus

EHC: MEMMINGEN-PLEITE BESIEGELT AUS FÜR COACH THOMAS VOGL

 

Der EHC Waldkraiburg hat am Freitagabend im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn ECDC Memmingen eine 1:6-Niederlage kassiert. Die Indians trafen viermal in Überzahl, Michael Trox erzielte das einzige Tor für die Mannschaft von Trainer Thomas Vogl, der am Samstag in der Folge dieser zehnten Niederlage im zehnten Spiel von seinen Aufgaben entbunden wurde. Vorübergehend wird der aktuell verletzte Verteidiger Sebastian Wolsch den Trainerposten übernehmen, bis ein Nachfolger feststeht.

Einen Tag nach der Niederlage gegen Memmingen in der Raiffeisen Arena hatte die EHC-Führung um Präsident Wolfgang Klose und Manager Thomas Höfner die Entscheidung getroffen und Cheftrainer Thomas Vogl, der im Sommer die Nachfolge von Rainer Zerwesz angetreten hatte, musste gehen. Der 41-Jährige selbst zeigte sich sichtlich enttäuscht, aber: „Im Endeffekt ist es so: Ich stehe da als Trainer in der Oberliga nach zehn Spieltagen mit zehn Niederlagen. Ich habe eigentlich nichts vorzuweisen, das ist die Realität“ erklärte Vogl. Er selbst war davon überzeugt, mit der Mannschaft das Ruder noch die Wende herbeiführen zu können, doch drei Punkte nach zehn Spieltagen und schon vier Punkte Rückstand auf den Vorletzten Memmingen- gegen den man gerade verloren hatte- waren den Verantwortlichen zu viel des „Guten“ und darum wurde die Reißleine gezogen. „Die Zeit war kurz und ich hätte mir eigentlich eine längere vorgestellt und gewünscht. Aber so ist das Geschäft leider Gottes und ich wünsche dem Verein und vor allem den Spielern sportlich viel Erfolg und vielleicht können sie das Ruder noch rumreißen“ so Vogl. Sebastian Wolsch, derzeit verletzter Verteidiger bei den Löwen und Inhaber der nötigen Trainerlizenz wird zunächst interimsweise übernehmen, bis die Nachfolge komplett geklärt ist.

Gegen die Memminger, die mit dem neuen Trainer Sergej Waßmiller in die Raiffeisen Arena gekommen waren, fehlte Wolsch bereits mit einer Muskelverletzung. Dafür spielte erneut Michael RImbeck in der Defensive und Thomas Rott wieder im Sturm. Zum siebten Mal im zehnten Spiel gerieten die Löwe, bei denen Korbinian Sertl zunächst das Tor hütete, früh in Rückstand. Memmingen kam in der vierten Minute erstmals ernsthaft vor das EHC-Gehäuse und Milan Pfalzer sorgte gleich für die Führung (03:12). Die Löwen spielten vor knapp 700 Zuschauern zu kompliziert, die Abschlüsse im ersten Drittel von Rott, Lukas Wagner, Daniel Hämmerle. Tomas Rousek, Kirils Galoha und Michail Sokolov waren gleichzeitig zu harmlos.

Ihren ersten von insgesamt vier Überzahl-Treffern erzielten die Memminger dann nach einer halben Stunde durch Saku Salminen. Der Finne spielt aktuell mit einem vierwöchigen Try-Out-Vertrag für die Indians, nachdem sich Kontingentstürmer Petr Haluza zuletzt verletzt hatte (28:31). Nur 31 Sekunden später traf Jakub Wiecki dann zum 3:0 für die Gäste (29:02) und beendete damit den Arbeitstag von Keeper Sertl- Coach Vogl brachte Kevin Yeingst, in der Hoffnung einen neuen Impuls setzen zu können. Anfangs schien dieses Konstrukt auch aufzugehen, denn keine zwei Minuten drauf gelang Michael Trox in Überzahl der Anschlusstreffer zum 1:3 (30:53); nur vier Minuten später schlug Memmingen aber erneut mit Pfalzer, erneut in Überzahl zurück und auch Yeingst war erstmals geschlagen (34:58).

Damit war der Wille der Löwen, die in den letzten Wochen schon mit vielen Nackenschlägen klarkommen mussten und nur Niederlagen trotz auch guter Leistungen kassiert hatten, gebrochen. Königstransfer Jared Mudryk, im Sommer aus Selb nach Memmingen gewechselt, sorgte knapp zehn Minuten vor dem Ende für das 5:1 (50:50), 41 Sekunden vor der Schlusssirene traf Marc Stotz zum Endstand (59:19)-beide Treffer, nahezu überflüssig zu erwähnen, in Überzahl. Das letzte Spiel für Thomas Vogl als Trainer des EHC, wie sich am folgenden Tag herauskristallisieren sollte, doch sicher nicht das letzte als Trainer für den sympathischen Niederbayern: „Keine Ahnung wie es jetzt weitergeht, aber es definitiv so, dass ich mit jeder Faser Eishockey lebe und liebe und Eishockeysportler bin“ erklärte Vogl zum Abschied. Und auch wenn die Ergebnisse nicht wie erhofft waren, bedankt sich der EHC Waldkraiburg ausdrücklich bei Thomas Vogl für die Arbeit in den letzten Monaten und wünscht ihm alles Gute.

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 10.Spieltag.

EHC Waldkraiburg – ECDC Memmingen 1:6 (0:1/ 1:3/ 0:2). Tore: 0:1 03:12 Pfalzer M. (Salminen S., Pokovic L.), 0:2 28:31 Salminen S. (Pokovic L. PP1), 0:3 29:02 Wiecki J. (Schmid M., Gejerhos P.), 1:3 30:53 Trox M. (Thalhammer T., Rousek T. PP1), 1:4 34:58 Pfalzer M. (Pokovic L., Salminen S. PP1), 1:5 50:50 Mudryk J. (Piskor D., Huhn D. PP1), 1:6 59:19 Stotz M. (Pokovic L., Salminen S. PP1). Strafen: EHC Waldkraiburg 12 Strafminuten, ECDC Memmingen 14 Strafminuten. Zuschauer: 665.

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

Regionalliga Bayern Buchbach knackt Garching


Regionalliga Bayern Buchbach knackt Garching

Buchbach zeigt sein schönes Auswärtsgesicht

Negativserie gegen Garching mit 3:1 im Finish geknackt – Tore: Breu, Ammari, Drofa

 

Der TSV Buchbach hat am letzten Vorrundenspieltag der Fußball-Regionalliga Bayern wieder sein schönes Auswärtsgesicht aufgesetzt und mit einem 3:1-Erfolg in Garching die zuletzt schwarze Serie von vier 2:3-Niederlagen gegen den VfR beendet. Zur Halbzeit der Saison stehen für die Rot-Weißen 14 Auswärtspunkte bei nur acht Heimzählern zu Buche.

Mit dem vierten Auswärtssieg kletterten die Buchbacher in die obere Tabellenhälfte und stehen vor dem Auftakt in die Rückrunde bei 22 Zählern auf Platz neun. Rot-Weiß also voll im Soll und zur Saisonhälfte trotz der ernüchternden Heimspielbilanz so gut platziert wie schon lange nicht mehr. Zugleich beendeten die Buchbacher die Garchinger Serie von fünf Unentschieden in Folge.

„Das sind die Spiele, in denen man mit einem Unentschieden zufrieden ist, der Gegner viel Ballbesitz hat, man selber dann aber die Räume bekommt und schließlich gewinnt“, kommentiert Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter den Sieg und sieht sich in seiner Meinung bestätigt, dass sich mittlerweile viele Mannschaften auswärts leichter tun, als vor eigener Kulisse: „Mit Ballbesitz-Fußball gewinnt man auf diesem Niveau nichts mehr, man braucht einfach die Räume, die sich nach Ballverlusten ergeben.

In einem umkämpften Spiel, in dem die Buchbacher Innenverteidiger Maxi Hain und Thomas Leberfinger fast alle Kopfball-Duelle gewannen, gingen die Gäste nach der ersten dicken Möglichkeit in Führung: Eine tolles Solo von Maxi Bauer von der Mittellinie konnte Sebastian Koch nur mit einem Foul im Strafraum stoppen, Schiedsrichter Simon Marx zögerte mit dem Pfiff keine Sekunde und Thommy Breu verwandelte vom Punkt mit seinem sechsten Saisontreffer (26.). In der 25. Minute dann die beste Ausgleichschance für die Hausherren, doch Dennis Niebauer konnte allein vor Daniel Maus den Buchbacher Schlussmann nicht überwinden. „Mausi ist halt im Eins gegen Eins einfach brutal stak“, lobte Buchbachs Coach seinen Keeper. Als Koch in der 36. Minute im Buchbacher Strafraum zu Fall kam und Dennis Niebauer den Ausgleich erzielte, protestierten die Gäste wohl zurecht. Bobenstetter: „Es waren sich alle einige, dass das kein Elfmeter war, aber es gab vorher schon ein paar knifflige Situationen. Insgesamt hat der Schiedsrichter bei den vielen Zweikämpfen auf dem rutschigen Rasen aber einen sehr guten Job gemacht.“

Kurz vor dem Seitenwechsel hatten die Buchbacher noch zwei gute Möglichkeiten durch Sammy Ammari und Moritz Sassmann, nach der Pause ein ähnliches Bild: Garching drückte, Buchbach stand gut und konnte immer wieder für Entlastung sorgen. „Die Garchinger dachten, dass wir mit einer Fünferkette spielen und haben taktisch entsprechend aufgestellt, wir waren aber der Meinung, dass ein 4-4-2 besser passen würde. Das ist dann auch aufgegangen, weil unsere beiden Spitzen den Gegner immer wieder gut angelaufen haben“, so Bobenstetter, der vom 2:1 durch Ammari nach Zuspiel von Patrick Drofa in der 87. Minute begeistert war: „Umringt von drei Mann, dreht sich Sammy in aller Ruhe und schießt den Ball aus spitzem Winkel ins lange Ecke. Das ist Wahnsinn, das ist extrem hohe Qualität.“ Sein siebter Treffer im elften Spiel – kein Zweifel, Ammari ist der Königstransfer der letzten Jahre und die Lebensversicherung der Buchbacher, die ohne Ammari wohl ganz hinten stehen würden. „Jede Mannschaft in der Regionalliga rüstet Jahr für Jahr brutal auf, da müssen auch wir jedes Jahr mindestens einen Volltreffer landen, um mithalten zu können“, weiß Bobenstetter.       

Toll dann auch der dritte Treffer in der 93. Minute, als sich Patrick Walleth am linken Flügel durchsetzen konnte und Drofa sein exaktes Zuspiel von der Grundlinie aus fünf Metern am langen Pfosten verwerten konnte. Bobenstetter: „Danach gabs nur noch Jubel bei uns, die Leute sind auf den Platz gestürmt und der Schiedsrichter hat gar nicht mehr angepfiffen.   

 

VfR Garching: Engl – Kelmendi, Pflügler, Koch, Walter, Genkinger (89. Zettl) – Mike Niebauer (73. Kollmann), Suck – Dennis Niebauer – Staudigl, Tunc (61. Zimmerschied). Trainer: Weber.

TSV Buchbach: Maus – Moser, Hain, Leberfinger, Drum – Bauer (78. Drofa), Petrovic, Sassmann, Breu (64. Denk) – Kwatu (85. Walleth), Ammari. Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier.

Tore: 0:1 Breu (20., Foulelfmeter), 1:1 Dennis Niebauer (36., Foulelfmeter), 1:2 Ammari (88.), 1:3 Drofa (90. + 3).

Schiedsrichter: Marz (Großwelzheim) 

Zuschauer: 202.

Gelb: Suck, Pflügler, Genkinger – Bauer, Petrovic, Denk.

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

 

Regionalliga Bayern TSV Buchbach will in Garching endlich was holen


Regionalliga Bayern TSV Buchbach will in Garching endlich was holen

Buchbach hofft auf Punktgewinn in Garching

Samstag um 14 Uhr soll die nächste Serie fallen – Grübl fällt wohl bis Winter aus

Versuch Nummer drei! Nachdem der TSV Buchbach die Negativserie gegen den SV Schalding-Heining geknackt hat, aber am Heimfluch gegen die SpVgg Bayreuth kläglich gescheitert ist, steht am letzten Vorrundenspieltag der Fußball-Regionalliga Bayern beim VfR Garching die nächste schwarze Serie auf dem Prüfstand: Die letzten vier Spiele gegen das Team von Daniel Weber endeten allesamt mit 2:3 aus Sicht der Rot-Weißen, das soll sich am heutigen Samstag um 14 Uhr enden.

„Wir hätten in den letzten Spielen gegen Garching auch immer mal was holen können und uns Punkte verdient gehabt. Jetzt wollen wir das eben nachholen“, sagt Trainer Anton Bobenstetter, der zumindest auf ein Unentschieden hofft: „Mit einem Punkt könnten wir schon leben, dann hätten wir zum Vorrundenabschluss 20 Punkte auf dem Konto und wären exakt bei der Hälfte der Punkte, die zum Klassenerhalt reichen.“

Die Garchinger sind ja aktuell ohnehin die großen Remis-Spezialisten der Liga, fünf Mal in Folge hat sich das Team von Weber mit dem Gegner die Punkte geteilt. Ob nun ein sechstes Unentschieden wahrscheinlich ist, oder nicht, interessiert Bobenstetter nur am Rande: „Man sieht ja auch beim Blick auf die Tabelle, wie ausgeglichen die Liga ist. Fakt ist, dass wir in dieser Saison noch nie zwei Mal hintereinander verloren haben und nie in der Abstiegszone waren. Das ist uns auch schon seit Jahren nicht mehr gelungen.“

Damit das auch so bleibt, muss gegenüber dem Bayreuth-Spiel aber eine deutliche Leistungssteigerung her. Nach abgelaufener Gelb-Sperre kehren Aleksandro Petrovic und Maxi Drum zurück, dafür fehlt jetzt aber Christian Brucia nach der fünften Gelben. Während Brucia nächste Woche zum Rückrundenstart in Aschaffenburg wieder dabei ist, hat für Markus Grübl aller Voraussicht nach bereits die Winterpause begonnen. Der Vizekapitän wurde im Training so unglücklich von einem Ball getroffen, dass er sich das Handgelenk gebrochen hat. Ein großes Fragezeichen steht auch noch hinter dem Einsatz von Patrick Drofa, der ja wegen muskulärer Probleme beim Aufwärmen fürs Bayreuth-Spiel passen musste. Bobenstetter: „Pat hat ja immer wieder Probleme mit dem Rücken wegen der langen Fahrtstrecken und das strahlt dann in die Oberschenkel-Muskulatur aus.“ Auch das Mitwirken von Moritz Moser (Gehirnerschütterung) ist noch nicht ganz gesichert.

Bei den Gastgebern, die in der Vorsaison auf Platz vier abgeschlossen haben, aber derzeit einen Punkt hinter Buchbach stehen, fehlt neben einigen Langzeitverletzten Stammkraft Orkun Tugbay wegen der Ampelkarte, die er sich zuletzt beim 1:1 in Augsburg eingehandelt hat. „Garching hat mit Keeper Maximilian Engl, der aus Erfurt gekommen ist und schon viele Punkte gerettet hat, mit Lucas Genkinger von 1860 München und Philipp Walter vom VfB Stuttgart II im Sommer enorme Qualität dazubekommen“, sagt Bobenstetter und stellt sich auf einen heißen Tanz ein: „Wir müssen alles geben, damit wir uns endlich auch mal gegen Garching wieder belohnen.“

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

Eishockey Oberliga Waldkraiburg vor dem Wochenende der Wahrheit


Eishockey Oberliga Waldkraiburg vor dem Wochenende der Wahrheit

LETZTE CHANCEN FÜR DEN EHC WALDKRAIBURG

 

Am Freitag erwarten die Löwen aus der Industriestadt um 20:00 Uhr den ECDC Memmingen, am Sonntag muss die Mannschaft von Cheftrainer Thomas Vogl zum Aufsteiger nach Höchstadt. Nach neun Spieltagen ohne Sieg die letzten beiden Konkurrenten in der Liga, gegen die man noch nicht angetreten ist. Ab der kommenden Woche startet das zweite Saisondrittel der 1,5-fach Runde der Oberliga Süd und spätestens dann könnte klar sein, wo die Reise in diesem Jahr hingeht.

Im Sommer war die Zielvorgabe klar und man erklärte beim EHC, dass man diesmal das Weiterkommen und dann auch die Playoffs erreichen möchte. Daran hat sich auch nach neun Spieltagen ohne Sieg nichts geändert. Auf die Frage, ob man die Saisonziele nicht korrigieren müssen, erklärte EHC-Coach Vogl zuletzt: „Was wäre ich für ein Eishockeytrainer, wenn ich nicht die Playoffs erreichen wollen würde.“ Zugegeben, die Moral stimmt in der Truppe- noch zumindest- oft wurde man unter Wert geschlagen, wie am ersten Spieltag in Selb und am letzten Wochenende gegen Rosenheim und einige Spiele hätte man eigentlich auch für sich entscheiden können, wenn nicht sogar müssen. Die nackte Wahrheit sieht aber so aus, dass man mit drei Punkten aus neun Spielen Letzter ist, mit 43 Gegentoren die zweitanfälligste Defensive und mit nur 18 Toren die schwächste Offensive der Liga hat. Dem Team ist aber bewusst, was die Stunde geschlagen hat und so geht man nach wie vor optimistisch an die nächsten Aufgaben und die heißen Memmingen und Höchstadt.

Die Indians aus Memmingen, die am Freitag um 20:00 Uhr in die Raiffeisen Arena kommen, wurden im Sommer bereits von vielen als klarer Anwärter auf die Playoffs gesehen. Grund dafür war unter anderem die spektakuläre Neuverpflichtung Jared Mudryk aus Selb, sowie die Tatsache, dass der ECDC bereits eine Mannschaft hatte, die schon in der letzten Saison stark aufspielte und damals nur wegen einer starken Verletzungswelle die Zwischenrunde verpasste. Allerdings ging der Saisonstart daneben, man unterlag in Rosenheim (3:6), gegen Selb (3:11) und in Peiting (1:7). Die Konsequenz daraus: Trainer Waldemar Dietrich und sein „Co“ Jan Benda wurden von ihren Aufgaben bei der ersten Mannschaft entbunden. Es übernahm fürs erste Daniel Huhn als Spielertrainer und nach einer Niederlage gegen Riessersee folgten zwei Erfolge gegen Weiden (5:3) und Sonthofen (4:0). Zuletzt musste man aber erneut drei Niederlagen gegen Höchstadt (2:5), Regensburg (2:8) und Landshut (2:5) hinnehmen. In dieser Woche hat sich jedoch an der Bande etwas getan und mit Sergej Waßmiller ein neuer Trainer vorgestellt. Der 48-Jährige stieg 2013 mit den Bayreuth Tigers aus der Bayern- in die Oberliga auf, drei Jahre später ging es weiter in die DEL2. In Bayreuth ging man im letzten Sommer getrennte Wege und nun heuerte der frühere Stürmer am Hühnerberg an um beim Tabellenvorletzten die Wende herbeizuführen.

Eine große Wende gab es beim Sonntagsgegner Höchstadt im Sommer in erster Linie an der Bande. Denn nach sieben Jahre endete beim Oberliga-Aufsteiger die erfolgreiche Ära von Spielertrainer Daniel Jun, der nun im Nachwuchs des ESV Kaufbeuren arbeitet. Den Abstieg aus der Oberliga 2017 machten die Alligators im letzten Winter mit einer starken Bayernligasaison wieder wett, und mit 13 Punkten aus neun Spielen liegt der HEC aktuell auf dem sechsten Rang- noch vor dem Derbyrivalen VER Selb. Seit drei Spielen ist die Mannschaft von Trainer Martin Ekrt ungeschlagen, nach Memmingen und Sonthofen gewann man am letzten Sonntag in Selb mit 6:5. Kontingentspieler sind nach wie vor Verteidiger Ondrej Nedved und Stürmer Michal Petrak, aktueller Top-Scorer der 21-malige deutsche Nationalspieler Vitalij Aab (9 Spiele, 8 Tore, 7 Assists), der 2017 nach 635 DEL-Spielen und 144 Zweitligaspielen aus Bad Nauheim an die Aisch gekommen war. 

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

Foeckis Dienstalk mit Max von Milland


Foeckis Dienstalk mit Max von Milland

Max von Milland und sein 3. Album

Bring mi hoam

 

Zum Interview von Thomas "Föcki" Föckersperger und Max von Milland:

Max von Milland - Teil 1

Max von Milland - Teil 2

Max von Milland - Teil 3

Max von Milland - Teil 4

Max von Milland - Teil 5

Max von Milland - Teil 6

 

Max von Milland

„Man sagt ja, die dritte Platte sei die schwerste. So war’s auch.“ Das sagt Max von Milland ganz zu Beginn unseres Gesprächs.

Aber keine Angst, jetzt kommt keine Story über eine gequälte Künstlerseele.

Ganz im Gegenteil. Max von Milland ist ein aufgeräumter Typ. Ein gerne lachender, dabei nachdenklicher, geerdeter junger Mann, dem durch die Arbeit an seiner dritten Platte „Bring mi hoam“ viel über sich selbst klar geworden ist.

„Der größte Konflikt war der Druck, den ich mir selbst gemacht habe“ weiß der aus Brixen/Südtirol stammende Songwriter heute.

Aber wo kam er her, der Druck? Auf sein Debut-Album „Woher i eigentlich kimm“ (2013 / Universal) folgten u.a. ein Auftritt bei „Inas Nacht“, Tourneen im Vorprogramm der Sportfreunde Stiller und der Söhne Mannheims. Mehr als respektable Resonanz. Aber „für ein Majorlabel halt viel zu wenig“. Fürs zweite Album „Bis dir olls wieder gfollt“ (2015 / 0472 Records) gründete Max daher seine eigene Plattenfirma. „Das lief sehr gut. Ich bin mein eigener Chef - und ich hab’ doppelt so viel Platten verkauft.“ Es folgten ausverkaufte Konzerte in München und Südtirol und als Vorgruppe von a-ha spielte Max von Milland bereits in der Olympiahalle in München.

Trotzdem - vielleicht setzt man sich als deutsch singender Liedermacher in Zeiten, in denen Kollegen Open Air-Bühnen ausverkaufen und die Albumcharts toppen, schnell unter übertriebene Erwartungen? Der Knoten platzte für Max, als er sich von solchen Vorstellungen löste. „Es kann dir ja keiner sagen: Was ist das Erfolgsrezept? Das Einzige, was ich machen kann, ist doch, mich selbst zu verkörpern.“

Diese Authentizität, sie ist das, was Max für seine wachsende Zahl von Fans auszeichnet. Deswegen singt Max ja auch in seinem Dialekt - weil das Südtirolerische die Sprache ist, in der er fühlt. In der er nichts verklausuliert oder verändert wiedergibt.

Also konnte es auf seinem dritten Album „Bring mi hoam“ nur um eins gehen: Noch unverfälschter, noch offener zu sein. In den Liedern das zu thematisieren, was ihm wirklich auf der Seele lag. Da gibt es „… und im Kühlschrank meine Schuach“ über die Alzheimer-Erkrankung der Großmutter. Da ist „Herz über Bluat“, die Vorab-Single, das politische Statement, das „Manifest der Menschlichkeit“ gegen den Rechtspopulismus. Da gibt es das schmerzliche „Toal von ins“ über Max’ angespanntes Verhältnis zu seinem Vater - ein Text aber, in dem sich trotzdem jeder von uns darin wiederfinden kann.

Trotz Max’ konkreter persönlicher Inhalte bleiben die Texte universell. Siehe: Der Titelsong „Bring Mi Hoam“, der ja nicht spezifisch Brixen oder München gilt. „Heimat ist ein Gefühl. Das kann überall sein, wo man sich wohl fühlt. Es kann auch die Partnerin sein oder Freunde.“

So ist das Album „Bring Mi Hoam“ ein so konsequenter wie überzeugender dritter Schritt. In der Selbstfindung und künstlerischen Entwicklung des Liedermachers Max von Milland - und sicherlich auch den steten, organischen Anstieg seines Erfolges betreffend.

 

 

Text: Henning Furbach

Foto: Max von Milland - 0472 Records

Interviews: Thomas Föckersperger - Föckis Fan Radio

BFV Inklusions Cup 2018 in Waldkraiburg


BFV Inklusions Cup 2018 in Waldkraiburg

BFV Inklusions-Cup beim VfL Waldkraiburg

 

Der Inklusions-Cup des Bayerischen Fußball Verbands fand dieses Jahr im Waldkraiburger Jahnstadion statt.

Vergangenen Samstag gab es Kleinfeldfußball der besonderen Art zusehen.

12 Teams aus ganz Bayern, mit Jugendlichen U 16 Jahren (6 Teams) sowie Ü 16 (6 Teams) traten gegeneinander an. Das Besondere dabei, die Mannschaften bestehen aus Jugendlichen mit und ohne Handicap. "Spaß am Sport" ist hier das Motto.

"Die Mannschaften nehmen an keinem Ligabetrieb teil, da sind diese Turniere das Highlight im Jahr" so Markus Sedlaczek der die Organisation für die Sparte Fußball federführend übernommen hat. Er ist es auch, der in Waldkraiburg ein Inklusionsangebot im Bereich Fußball aufbauen will. Er will damit ein Angebot zur Inklusion ohne Leistungsdruck im Fußballbereich ermöglichen und für Menschen mit Handicap eine sportliche Heimat im VfL bieten.

Der TV Beitrag:

 

Text: VfL Waldkraiburg

Bild: BFV - Bayerischer Fussball Verband

Video: RFO -Regionalfernsehen Oberbayern - Günther Schuirer

Sprecher: Thomas Föckersperger - Foeckis Fan Radio - Radio FFR - Radio ISW

Eishockey Oberliga Niederlage gegen Rosenheim aber Punkt in Sonthofen


Eishockey Oberliga Niederlage gegen Rosenheim aber Punkt in Sonthofen

0:7 GEGEN ROSENHEIM – LÖWEN OHNE DUCHSCHLAGSKRAFT GEGEN DEN FAVORITEN

Gewaltig unter Wert geschlagen wurde der EHC Waldkraiburg am Freitagabend in der Raiffeisen Arena von den Starbulls aus Rosenheim. Trotz zahlreicher Chancen hielt man die Begegnung zwei Drittel lang offen und war nur mit zwei Toren in Rückstand, ehe man im Schlussabschnitt zerlegt wurde und 5 Gegentore in 20 Minuten kassierte.

Ein wirklich bitterer Abend ging für die Löwen am Freitag gegen 22:30 Uhr zu Ende und auf der Videowand in der Raiffeisen Arena prangerte mit 0:7 ein Ergebnis, das nicht ganz so widerspiegelte, was in den vorigen 60 Spielminuten auf dem Eis passiert war. Entsprechend bedient präsentierte sich auch Löwen-Coach Thomas Vogl auf der Pressekonferenz den Fans: „Ich bin gerade sehr enttäuscht nach diesem Wechselband der Gefühle- vierzig Minuten haben wir super Eishockey gespielt, zwanzig Minuten Katastrophen-Eishockey“ erklärte Vogl. In den ersten beiden Dritteln habe er die beste Leistung seiner Mannschaft gesehen, seit er beim EHC sei, meinte der 41-Jährige, doch für das letzte Drittel fehlten ihm die Worte. Zuvor hatte seine Mannschaft stark begonnen und auch wenn man nach wie vor keinen Sieg in dieser Saison hatte feiern können, begannen die Löwen engagiert und glaubten an sich gegen den großen Favoriten, der zuvor zwei Spiele verloren hatte. Das erste EHC-Powerplay nach gut drei Minuten war richtig stark, doch Kirils Galoha verzog bei den zwei großen Chancen zweimal und so schlug Rosenheim wenig später zurück. Nach einem gewonnen Bully im Löwen-Drittel kam die Scheibe zu Fabian Zick und der frühere Waldkraiburger zog vors Tor und wartete ganz lange, ehe er eine Lücke fand und den Puck an Korbinian Sertl  vorbei ins Netz befördern konnte (05:56). Die Löwen gaben sich aber nicht auf, sie waren nach wie vor gewillt und drängten auf den Ausgleich- aber ein Tor sollte im ersten Drittel nicht mehr fallen.

Hochmotiviert kamen die Löwen dann im zweiten Abschnitt aus der Kabine, doch wieder gab es früh die kalte Dusche durch die Gäste. Michael Fröhlich konnte sich gegen zwei Löwen-Verteidiger durchsetzen und schloss dann alleine vor Sertl mit dem 2:0 ab (24:06). Wieder also ein früher Rückschlag für die Industriestädter, doch erneut gab man sich- noch zumindest- nicht auf und nur eine Minute später hatte Michael Rimbeck bei einem Alleingang das 1:2 auf dem Schläger- doch an Lukas Steinhauer gab es kein Vorbeikommen. „Das zweite Drittel war bisher immer das stärkste von Waldkraiburg in dieser Saison, aber wir haben es trotzdem geschafft, das Tor zu machen“ resümierte Rosenheim-Coach Manuel Kofler nach der Partie und damit hatte er Recht. Es hätte ei starkes Drittel der Löwen sein können, doch von Durchschlagskraft war auf EHC-Seite nicht viel zu sehen.

Dennoch- Zwei Tore hinten, zwanzig Minuten zu gehen und die Chancen waren in den vorigen beiden Dritteln klar da. Abermals kam man darum mit viel Glaube an sich selbst aus der Kabine, doch wieder gab es den frühen Nackenschlag und Tom Pauker stellte nach einem leichtfertigen Scheibenverlust im EHC-Spielaufbau auf 3:0 (43:15). Damit war der Knoten geplatzt bei den Starbulls und jetzt ging es dahin mit den Löwen, die nun kurz drauf, nach dem 4:0 durch Dominik Daxlberger (45:40) am Nasenring durch die Manege gezogen wurden. Michael Baindl sorgte schließlich für das 5:0 (49:19) und Fröhlich (53:46) und Zick (57:38) schnürten jeweils einen Doppelpack und besiegelten damit den Endstand.

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 8. Spieltag. EHC Waldkraiburg – Starbulls Rosenheim 0:7 (0:1/ 0:1/ 0:5).

Tore: 0:1 05:56 Zick F. (Meier N.), 0:2 24:06 Fröhlich M. (Zick F.), 0:3 43:15 Pauker T. (Meier N., Bucheli D.), 0:4 45:40 Daxlberger D. (Frosch D., Bilek V.) , 0:5 49:19 0:5 Baindl M. (Fischer F., Bilek V.), 0:6 53:46 Fröhlich M., 0:7 57:38 Zick F. (Fröhlich M., Krumpe F.). Strafen: EHC Waldkraiburg 6 Strafminuten, Starbulls Rosenheim 8 Strafminuten. Zuschauer: 1105.

LÖWEN ZEIGEN MORAL UND HOLEN PUNKT IN SONTHOFEN

Am Sonntagabend kassierte der EHC Waldkraiburg beim ERC Sonthofen eine 4:5-Niederlage. Allerdings konnte erst nach 65 Minuten im Penalty-Schießen der Sieger ermittelt werden, zuvor zeigten die Industriestädter erneut eine gute Leistung und holten sogar einen Zwei-Tore-Rückstand auf. Michael Trox, der im Verlauf des Spiels schon das 2:1 erzielt hatte, rettete den EHC 23 Sekunden vor dem Ende in die Verlängerung, außerdem trafen Kiril Galoha und Petr Gulda.

Man soll ja immer das Positive sehen und so lässt sich nach der knappen Penalty-Niederlage in Sonthofen sagen: Die Löwen haben wieder Tore geschossen. Zwei Tage nach der 0:7-Niederlage im Heimspiel in der Raiffeisen Arena gegen Rosenheim, in der die Mannschaft von Trainer Thomas Vogl zahlreiche gute Chancen liegen und die notwendige Effizienz vor dem Tor vermissen ließ, bewies die Offensivabteilung der Löwen, dass sie noch nicht vergessen hatte, wo das Tor des Gegners steht. Allerdings hatten an diesem kalten Abend im Oberallgäu zu Beginn offensichtlich die Defensiven beider Teams vergessen, was man auf dem Eis zu tun hat, denn nach nicht einmal zehn Minuten waren vor weniger als 600 Zuschauern schon vier Tore gefallen.

Kiril Galoha machte den Anfang und brachte den EHC Waldkraiburg, der ohne die Verteidiger Sebastian Wolsch und Thomas Rott, sowie die Youngster Valentin Hein, Josef Huber und Tim Ludwig angereist war mit 1:0 früh in Führung (03:31). Ein ungewohntes Gefühl für den EHC, im neunten Spiel der Saison gelang erst zum dritten Mal der Führungstreffer für die Löwen. Die Freude darüber währte aber nur kurz, denn die Anfangsminuten mit offenem Visier brachten den nächsten Treffer keine drei Minuten später: Nun war es Jonas Schlenker mit dem Ausgleich (06:24) und es sollte nicht der letzten Treffer des 24-Jährigen bleiben, der im Sommer von Zweitligist Heilbronn kam. Zuvor aber ging es im ersten Drittel noch munter hin und her: Michael Trox sorgte abermals für die Führung der Löwen (08:12), 61 Sekunden später war die erneut dahin, diesmal nach einem Treffer von Petr Sinagl- einer der beiden tschechischen Kontingentspieler der Bulls (09:13).

Das zweite Drittel begann perfekt für die Bullen aus dem Oberallgäu, den nach gut drei Minuten brachte Routinier Franz Mangold den ERC erstmals an diesem Abend in Führung (23:17). Doch damit nicht genug, denn auch zu Beginn des letzten Drittels war es wieder Sonthofen, das jubeln durfte. Diesmal trug sich Marc Sill in die Torschützenliste ein (41:13) und nun waren die Löwen plötzlich 2:4 hinten. Es ist langsam auffällig, wie oft der EHC Waldkraiburg zu Beginn des Drittels und nach dem Eröffnungsbully Tore kassiert- eine Nachlässigkeit, die man schleunigst abstellen sollte.

Denn irgendwann geht auch dem größten Optimisten die Zuversicht aus. Noch ist dem aber nicht so- trotz aller Niederlagen in dieser Spielzeit- wie die Löwen in der Folge demonstrieren sollten. Petr Gulda brachte Waldkraiburg wieder auf 3:4 heran (48:38) und 23 Sekunden vor dem Ende wurden die Löwen nochmals für ihre Bemühungen belohnt und Michael Trox brachte den EHC mit seinem Treffer zum 4:4 in die Verlängerung. Diese sollte torlos verlaufen und so begann die süddeutsche Eishockeylotterie Penalty-Schießen. Hier erwies sich erneut Jonas Schlenker als der entscheidende Faktor auf Seiten der Bulls und sicherte Sonthofen den Zusatzpunkt.

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 9.Spieltag. ERC Sonthofen – EHC Waldkraiburg 5:4 n.P. (2:2/ 1:0/ 1:2/ 1:0).

Tore: 0:1 03:31 Galoha K. (Hämmerle D., Seifert Ph.), 1:1 06:24 Schlenker J. (Voit F., Mangold F.), 1:2 08:12 Trox M. (Gulda P., Wagner L.), 2:2 09:13 Sinagl P. (Noack J., Slaventinsky L.), 3:2 23:17 Mangold F. (Frolik M., Kames V.), 4:2 41:13 Sill M. (Slavetinsky L., Frolik M.), 4:3 48:38 Gulda P. (Hämmerle D., Rousek T.), 4:4 59:37 Trox M., 5:4 65:00 Schlenker J. (Penalty). Strafen: ERC Sonthofen 6 Strafminuten, EHC Waldkraiburg 10 Strafminuten. Zuschauer: 566

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

Regionalliga Bayern Buchbach gewinnt auch gegen Bayreuth nicht


Regionalliga Bayern Buchbach gewinnt auch gegen Bayreuth nicht

Knezevic schießt den TSV Buchbach ab

0:3 nach schwacher Vorstellung gegen Bayreuth – Schwarze Serie hält

Die tiefschwarze Heimserie des TSV Buchbach gegen die SpVgg Bayreuth hat auch nach dem 16. Spieltag der Regionalligasaison 2018/19 Bestand. Die Rot-Weißen unterlagen am Freitagabend den Oberfranken mit 0:3 und warten jetzt schon seit über zehn Jahren auf einen Heimsieg gegen die Oldschdod. Gleichzeitig setzte sich die Serie der schwachen Heimspiele in dieser Saison fort – gerade mal acht Punkte stehen aus acht Auftritten in der SMR-Arena zu Buche.

Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter musste schon vor dem Start umdisponieren, weil sich Patrick Drofa beim Aufwärmen eine Muskelverletzung zugezogen hat, für ihn rückte Maxi Bauer in die Startformation. Aber auch Bayreuths Coach Timo Rost musste Johannes Golla kurzfristig durch Mario Götzendorfer ersetzen.

Die formstarken Bayreuther, die jetzt aus dem letzten fünf Spielen satte 13 Punkte eingefahren haben, gingen bereits mit der ersten Möglichkeit in Front, als sich Christoph Fenninger nach einem Chip über die Abwehr gegen Maxi Hain dursetzte und Ivan Knezevic am langen Pfosten nur noch einschieben musste. Einfach zu billig dieser frühe Gegentreffer, der das Konzept der Gastgeber über den Haufen warf.

In der Folge verteiltes Spiel mit Vorteilen für die Gäste, die Hausherren hatten erst in der 31. Minute die erste Chance, als ein Kopfball von Sammy Ammari nach Ecke von Patrick Walleth knapp über die Latte strich. Auf der anderen Seite dann Glück für Buchbach, als Götzendorfer an der Grundlinie der Ball über den Schlappen rutschte und die Kugel gegen den Innenpfosten klatschte (40.). Fast hätten die Rot-Weißen kurz vor dem Pausenpfiff noch den Ausgleich erzielt, doch Thommy Breu traf per Kopf nur die Latte und beim zweiten Kopfball von Samed Bahar war Sebastian Kolbe zur Stelle.

Nach dem Seitenwechsel spielte eigentlich nur noch Bayreuth. Erst zwang Chris Wolf Daniel Maus zu einer Glanzparade, dann setzte Anton Makarenko den Nachschuss knapp am langen Pfosten vorbei (48.). Drei Minuten später tauchte Fenninger allein vor Maus auf, machte aus der Situation zu wenig und in der 55. Minute rutschte Makarenko knapp an der Kugel vorbei. In der 60. Minute dann aber der K.o.-Schlag für die Buchbacher, als Thomas Leberfinger einen 14-Meter-Schuss von Knezevic unhaltbar für Maus abfälschte. Wieder Knezevic war es, der in der 69.  Minute endgültig den Deckel draufmachte: Eine Hereingabe von Fenninger musste er aus kurzer Distanz nur über die Linie bugsieren. Fast hätte der Ex-Löwe in der 84. Minute noch sein viertes Tor erzielt, doch das wäre dann des Guten zu viel gewesen.    

 

TSV Buchbach: Maus – Grübl, Leberfinger, Hain, Brucia – Rosenzweig (61.  Denk), Walleth (73. Kwatu) – Bauer (73. Sassmann), Bahar, Breu – Ammari. Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier.

SpVgg Bayreuth: Kolbe – Dengler, Weber, Eder, Weimar – Wolf, Götzendorfer – Makarenko, Knezevic – Fenninger (86. Coleman), Sulejmani (46. Schiller). Trainer: Rost

Tore: 0:1 Knezevic (6.), 0:2 Knezevic (60.),0:3 Knezevic (69.)

Schiedsrichter: Ostheimer (Sulzbach)

Zuschauer: 608

Gelb: Brucia - Makarenko

 

Text:  Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

Regionalliga Bayern Buchbach gegen Bayreuth


Regionalliga Bayern Buchbach gegen Bayreuth

Buchbach erwartet Mannschaft der Stunde

Am Freitag um 19 Uhr gegen die SpVgg Bayreuth – Fragezeichen bei der Aufstellung

Nach dem 4:3-Auswärtserfolg beim SV Schalding-Heining ist der TSV Buchbach am vorletzten Vorrunden-Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern im Heimspiel gegen die SpVgg Bayreuth gefordert. Die Oberfranken, die sich derzeit in glänzender Verfassung präsentieren, gastieren am Freitag um 19 Uhr in der SMR-Arena.

„Natürlich würden wir gerne nachlegen. Ein Sieg wäre ein Meilenstein, aber die Liga ist halt nun mal kein Wunschkonzert“, sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter mit Blick auf den Gegner, der zehn seiner 15 Punkte aus dem letzten vier Spielen geholt hat. „Bayreuth ist aktuell eine der besten Mannschaften. Im Juli und im August wäre es leichter gewesen. Aber im Fußball zählt nun mal der Ist-Zustand“, so der Buchbacher Coach, der weiß: „Bayreuth hat im Sommer sehr viel Qualität verpflichtet, das macht sich jetzt bezahlt.“ Seitdem Timo Rost von Joe Albersinger das Ruder übernommen hat, geht es bei der Oldschdod kontinuierlich bergauf und da kommt das Gastspiel in der SMR-Arena gerade recht, denn die Oberfranken haben seit zehn Jahren nicht mehr in Buchbach verloren. Umgekehrt haben die Rot-Weißen zwar die letzten fünf Gastspiele in Bayreuth für sich entscheiden können. „Ich weiß auch nicht, warum das so ist, aber Tatsache ist eben, dass wir daheim immer Probleme mit Bayreuth gehabt haben“, so Bobenstetter, dessen Team zuletzt aber auch die schwarze Serie in Schalding beenden konnte. Vielleicht knacken die Rot-Weißen ja gleich am Freitag die nächste Uraltserie?

„Da wartet viel Arbeit auf uns“, ist sich Bobenstetter sicher, zumal die Bayreuther gerade in der Offensive mit Anton Makarenko, dem Ex-Burghauser Christoph Fenninger, dem Ex-Löwen Ivan Knezevic und Shpetim Sulejmani, der sich für einen neuen Profivertrag empfehlen will, extrem gut besetzt sind. Und auch die Abwehr der Gäste, die in den letzten vier Begegnungen nur zwei Treffer zugelassen hat, steht seit Wochen. Während Rost wohl nur auf Marco Rapp (Kreuzbandriss) und Gelbsünder Edwin Schwarz verzichten muss, dürfte die Liste der Ausfälle bei den Gastgebern deutlich länger sein. Mit Aleks Petrovic und Maxi Drum fehlen schon zwei Akteure wegen der fünften Gelben, Thomas Leberfinger plagt eine Muskelverletzung, Thomas Breu hat sich in Schalding eine Bänderdehnung zugezogen und Moritz Moser eine Gehirnerschütterung. Sollte die Muskelverhärtung von Markus Grübl einen Einsatz verhindern, würden gleich sechs Mann aus der erfolgreichen Mannschaft der Vorwoche fehlen.

Die größte Baustelle wird für Bobenstetter und Andi Bichlmaier auf jeden Fall die Abwehr werden, die definitiv ein ganz anderes Gesicht haben wird als noch in Schalding. Mögliche Alternativen für die Defensive sind Christian Brucia, Marco Rosenzweig oder Patrick Walleth, der ja schon im Passauer Westen in der Schlussphase den rechten Verteidiger gab. Eventuell kommt auch Benedikt Orth zu seinem Startelfdebüt. „Die Aufstellung entscheidet sich erst beim Abschlusstraining“, so Bobenstetter, der klar macht: „Nicht die Aufstellung ist entscheidet, sondern die Einstellung. Wer spielt, ist egal, wenn die Mannschaft, die auf dem Platz steht, diszipliniert und mit Herzblut spielt.“

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

Eishockey Oberliga Derby in Waldkraiburg


Eishockey Oberliga Derby in Waldkraiburg

LÖWEN ERWARTEN STARBULLS IN DER RAIFFEISEN ARENA ZUM DERBY

Der EHC Waldkraiburg fiebert dem kommenden Freitag um 20:00 Uhr entgegen, denn dann sind die Starbulls aus Rosenheim zu Gast in der Industriestadt. Für die Industriestädter ein Derby mit Highlight-Charakter, bei dem alle Spieler dabei sein wollen- egal ob verletzt oder nicht. Am Sonntag reisen die Mannen von Cheftrainer Thomas Vogl zu den Bull des ERC Sonthofen. Spielbeginn im Oberallgäu ist um 18:00 Uhr.

Wie man eine Mannschaft nach einer bitteren Niederlage wie der letzten gegen Regensburg wieder aufrichte, wurde Thomas Vogl am vergangenen Sonntag auf der Pressekonferenz gefragt. Sein Team hatte trotz Führung und guter Chancen am Ende mit 1:3 gegen die Eisbären verloren- wieder einmal. Doch Vogl, der als gebürtiger Landshuter aus Tradition gegen die Rosenheimer brennt- wenngleich er 2002 selbst dort ein Jahr spielte und in 31 Bayernligaspielen 14 Tore und 28 Vorlagen verbuchte- kennt sein Team bereits gut und meinte nur: „Gegen Rosenheim muss ich Keinen extra aufbauen. Sogar die Toten erstehen da wieder auf“ erklärte Vogl mit einem Augenzwinkern, nachdem selbst der zuletzt verletzte Thomas Rott Bereitschaft erklärte und unbedingt wieder aufs Eis wollte.

Brennen werden am Freitag aber nicht nur die Löwen, die noch immer auf den ersten Sieg in dieser Spielzeit warten- trotz guter Leistungen zuletzt. Sondern auch die Spieler von Trainer Manuel Kofler, die nach dem Abstieg aus der DEL2 im Frühjahr 2017 in dieser Saison genauso wie auch im Vorjahr als Favorit auf Meisterschaft und Aufstieg gelten. Allerdings stotterte der Rosenheimer Motor in den letzten beiden Spielen, gegen Riessersee verlor man das Heimspiel 1:3, in Selb unterlag man mit 1:2. In der Schusslinie das wie immer schwächste Glied im Mannschaftssport- der Trainer Manuel Kofler. Er, der es als Spieler bis in die DEL schaffte und dort 349 Partien absolvierte, machte 2017 den Sprung aus der Landesliga vom EHC Bad Aibling zum ehemaligen Zweitliga-Schwergewicht in die Oberliga nach dem Abstieg und wird es seinen Kritikern gewiss zeigen wollen. Die Löwen sollten also auf der Hut sein, nicht nur vor Top-Scorer Dusan Frosch mit seinen zehn Assists. Sondern auch vor Dominik Daxlberger (7 Spiele, 9 Assists) oder dem besten Torjäger Vitezslav Bilek (7 Spiele, 7 Tore, 1 Assist).  Der Kader, der im letzten Jahr im Playoff-Viertelfinale gegen die Hannover Scorpions ausschied, wurde nur minimal verändert: Torhüter Martin Kohnle kam aus Bad Aibling, der erwähnte Deutsch-Tscheche Dusan Frosch vom Zweitligisten Bad Nauheim, der starke Angreifer Tom Pauker aus Weiden und Verteidiger Niki Meier aus Landshut, an dem auch die Löwen interessiert waren. Verlassen haben die Starbulls mit Valentin Hein (Waldkraiburg), Thomas Reichel (Weißwasser), Yannick Wenzel (Bietigheim), Lennard Brunnert (Nachwuchs Iserlohn), Petri Lammassaari, Michael Rohner und Peter Lindlbauer sieben Spiele, während dieser Woche wurde auch der Wechsel von Verteidiger Christoph Gottwald nach Miesbach bekanntgegeben.

Deutlich größer war dagegen der Umbruch beim Sonntagsgegner Sonthofen im Sommer. 17 neue Spieler kamen, 16 mussten gehen-  außerdem wechselte mit Martin Sekera der Trainer, nachdem Heiko Vogler die Bulls verließ. Mit fünf Punkten aus sieben Spielen liegt Sonthofen aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz, am Freitag treten sie in Höchstadt an. Den bisher einzigen Sieg in regulärer Spielzeit feierte Sonthofen am letzten Sonntag gegen Lindau mit 5:2, zuvor siegte man am vierten Spieltag gegen Weiden mit 5:4 in der Verlängerung. Ansonsten kassierte man Niederlagen in Riessersee (2:3), Selb (3:5), Rosenheim (1:2) und Memmingen (0:4), sowie gegen Landshut (3:8). Mit 28 Gegentoren stellt Sonthofen hinter Memmingen und Waldkraiburg gemeinsam mit Weiden die drittanfälligste Defensive, im Angriff ist man mit 19 Toren aber auch nicht gerade durchschlagskräftig. Nur der EHC, Weiden und Höchstadt trafen bisher weniger.

Karten für das Heimspiel am Freitag gegen Rosenheim gibt es wie gewohnt an der Abendkasse ab 18:30 Uhr, zudem auf der Geschäftsstelle am Donnerstag zwischen 18 und 20:00 Uhr, sowie Online unter ehcwaldkraiburg.com bis 24 Stunden vor Spielbeginn. Rückblickend auf die letzten Duelle mit den Rosenheimern empfiehlt es sich, rechtzeitig zu kommen- beim letzten Aufeinandertreffen im vergangenen Dezember, als die Löwen sensationell mit 4:2 gewinnen konnten, waren über 1200 Zuschauer in der Raiffeisen Arena, zum letztjährigen Saisonauftakt gegen die Starbulls kamen sogar knapp 2000 Zuschauer. 

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

 

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Eishockey Oberliga Waldkraiburg kann auch gegen Regensburg nichts holen


Eishockey Oberliga Waldkraiburg kann auch gegen Regensburg nichts holen

HÄTTE, WENN UND ABER – EHC VERGIBT GROSSE CHANCEN GEGEN REGENSBURG

 

Der Spielbericht im Video:

Die Pressekonferenz:

Der Spielbericht:

Eine bittere 1:3-Niederlage mussten die Löwen vom EHC Waldkraiburg am Sonntagabend im Heimspiel in der Raiffeisen Arena gegen die Eisbären Regensburg hinnehmen. Bitter, weil das Spiel nach der 1:0-Führung durch Kapitän Daniel Hämmerle durchaus einen anderen Verlauf hätte nehmen können. Doch hier sind für die Industriestädter noch einige Entwicklungsschritte zu gehen.

Wenn man nach dem Spiel vom Gegner viel Lob erhält, hat man vieles richtig gemacht. Wenn man das Spiel aber dennoch verloren hat, ging aber nicht alles so auf wie geplant. So geschehen am Sonntag nach dem Duell zwischen den Löwen und den Eisbären aus Regensburg. „Es war unglaublich, man hat gesehen, dass die Waldkraiburger so richtig kämpfen und wollten“ erklärte Igor Pavlov, Chef an der Bande der Regensburger. „Es war ein hartes Stück Arbeit, aber meine Kreativabteilung hat eine gute Leistung gezeigt“ und am Ende den Sieg für die Oberpfälzer eingefahren. Pavlovs Gegenüber Thomas Vogl dankte zwar für das Lob, doch musste auch er festhalten: „Dafür kann ich mir leider nichts kaufen.“ Mit der Leistung seines Teams sei er überaus zufrieden gewesen, habe der Gegner seiner Mannschaft klar gezeigt, was ihnen noch fehlt. „Wenn Du in Überzahl kommst, wenn Du ein 5 gegen 3 hast, wenn Du einen Penalty hast- dann musst Du ein Tor schießen, sonst kannst Du gegen Top-Mannschaften keinen Punkt holen“ so Vogl.

Sein Team begann gut und erneut engagiert im dritten Heimspiel der Saison, doch bis auf einen Schuss von Patrick Zimmermann, der nach Abpraller von Keeper Peter Holmgren hoch in die Luft flog und nur auf die Torlatte knallte, statt über den Rücken von Homlgren ins Tor gelenkt zu werden, war nicht viel zwingendes dabei. In Überzahl starteten die Löwen dann aber ins zweite Drittel und hier wurden sie für ihre Bemühungen belohnt: Sebastian Wolsch zog mal wieder an der blauen Linie ab, Daniel Hämmerle hielt den Schläger und die Flugbahn und lenkte den Puck so unhaltbar ins Netz zur 1:0-Führung (20:31). In den folgenden sieben Minuten drängten die Regensburger mit Felix Schwarz (25.Minute), Matteo Stöhr (28.) und Constantin Ontl (28.) auf den Ausgleich, fanden ihren Meister aber im wieder starken EHC-Keeper Korbinian Sertl. Fünf Minuten später rettete Sertl die Löwen dann erneut stark, diesmal gegen den überragenden Nikola Gajovsky, und Kirils Galoha wurde bei seinem Alleingang im direkten Gegenzug regelwidrig von den Beinen geholt. Die Unparteiischen entschieden auf Penalty und Galoha trat an- nun fand aber auch seinen Meister in Holmgren und verzog. Hätte er hier getroffen und wäre hier das 2:0 für die Löwen gefallen- das Spiel hätte möglicherweise einen anderen Verlauf genommen. Doch hätte, wäre, wenn und aber- da bewegt man sich im Konjunktiv und dies ist bekanntlich die Sprache der Verlierer. So schlug das Pendel in den weiteren Minuten noch stärker in Richtung der Gäste und bei angezeigter Strafe gegen den EHC sorgte Leopold Tausch kurz vor der zweiten Drittelpause im Nachschuss doch noch für den Ausgleich (38:58).

Bei eigener Überzahl erhöhten die Regensburger im Schlussabschnitt dann auf 2:1 und gingen durch Petr Heider, der einen Schuss von Gajovsky abfälschte, erstmals an diesem Abend in Führung (43:37). Zwar kämpften die Löwen weiter und bemühten sich um den erneuten Ausgleich, doch waren alle Anstrengungen vergebens. Lukas Wagner scheiterte zweimal, auch Gulda vergab und so blieb es den Gästen vorbehalten, den Schlusspunkt zu setzen: Gajovsky hatte das Auge für Mitspieler Richard Divis, der allein vor dem Löwen-Tor lauerte und der 28-Jährige Tscheche, der im Sommer aus Jihlava gewechselt war, schob zum 3:1-Endstand ein (55:26). Für EHC-Coach Thomas Vogl bleibt somit weiterhin viel Arbeit, ehe es am Freitag um 20:00 Uhr zuhause gegen Rosenheim geht, doch setzt er auch auf seine Spieler: „Was uns gerade fehlt und was uns Regensburg gezeigt hat, ist, genau in den richtigen Situationen das entscheidende Tor zu schießen. Wir hätten in den Situationen ein, zweimal zuschlagen müssen, dann wäre mehr drin gewesen“ so Vogl. Am Freitag starten die Löwen einen erneuten Anlauf.

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 7.Spieltag:

EHC Waldkraiburg – Eisbären Regensburg 1:3 (0:0 / 1:1/ 0:2).

Tore: 1:0 20:31 Hämmerle D. (Wolsch S.), 1:1 38:58 Tausch L. (Gajovsky N., Heider P.), 1:2 43:37 Heider P. (Gajovsky N., Divis R. PP1), 1:3 55:26 Divis R. (Gajovsky N.).

Strafen: EHC Waldkraiburg 8 Strafminuten, Eisbären Regensburg 14 Strafminuten.

Zuschauer: 775.

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

Video Spiel: WaldkraiburgHockey TV - EHC Waldkraiburg

Pressekonferenz: Poaolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

 

 

 

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Regionalliga Bayern Buchbach siegt in Schalding


Regionalliga Bayern Buchbach siegt in Schalding

Buchbach: Mit dem Sonderzug ins Fußball-Glück

4:3-Sieg in Schalding Befreiungsschlag – Breu, Drofa und Ammari (2) treffen

Von wegen Liga-Tristesse nach dem Pokal-Aus am Mittwoch gegen die Löwen: Der TSV Buchbach hat drei Tage nach dem Fußballfest in der ausverkauften SMR-Arena gleich den nächsten Kracher losgelassen. Mit Blasmusik und rund 400 Fans Verstärkung gelang den Rot-Weißen mit dem 4:3-Sieg in Schalding-Heining ein Befreiungsschlag, der angesichts der übrigen Resultate im Tabellenkeller der Fußball-Regionalliga Bayern extrem wichtig war.

„Wer da nicht dabei war, hat etwas verpasst. Das war einfach Buchbach pur“, freute sich Trainer Anton Bobenstetter, der die „unbeschreibliche Stimmung“ bei der Heimfahrt mit dem Sonderzug aus vollen Zügen genoss: „Ohne die Fans im Rücken hätten wir das Spiel im Leben nicht gewonnen.“ Und auch Georg Hanslmaier war begeistert: „Was in dieser Woche wieder abgelaufen ist, war einfach der Wahnsinn. Bei der Heimfahrt habe ich lauter glückliche Gesichter gesehen.“ Dabei hatte sich der Sportliche Leiter nach dem Rückstand zur Pause innerlich schon auf ein Krisengespräch eingestellt, so aber gelang den Rot-Weißen dank einer brutalen Energieleistung der erste Dreier seit Mai 2011 in Schalding und mit 19 Punkte der Sprung auf Platz neun – Vorrundensoll fast schon erfüllt.

Nach einem feinen Zuspiel von Aleks Petrovic erzielte Thommy Breu bereits in der siebten Minute den frühen Führungstreffer, doch die Schaldinger, die bis dato in sieben Spielen nicht zu schlagen waren, konterten in der 14. Minute mit dem 1:1 durch Stefan Lohberger. Die Niederbayern, mit dem Ziel angetreten die Pokal-Kämpfer schon in der ersten Halbzeit platt zu rennen, wieder voll auf Kurs und die Gäste mit einem Handicap nach dem anderen: Erst zog sich Moritz Moser eine Platzwunde am Kopf zu, die später im Krankenhaus genäht werden musste, dann musste Breu mit Verdacht auf Bänderriss raus. Bobenstetter: „Da hat es uns ganz schön gebeutelt.“ Als dann auch noch Andreas Jünger nach einer halben Stunde die Hausherren in Führung schoss, machte sich auch Bobenstetter ernsthaft Sorgen: „Wir haben schon gedacht, dass es nun wieder so ablaufen würde wie all die Jahre zuvor in Schalding, als wir die Hucke voll bekommen haben.“

Doch nach der Pause legten Buchbacher den Schalter doch noch um, drehten den Motor gefährlich hoch und hatten aber Pech, dass die Schaldinger Schüsse von Petrovic und Sammy Ammari irgendwie noch von der Linie kratzen konnten. „Wenn wir die dritte Chance nicht reingebracht hätten, wären die Köpfe nach unten gegangen und es wäre vorbei gewesen“, so Bobenstetter, der in der 72. Minute das erlösende 2:2 sah: Leader Maxi Hain, nach diversen Umstellungen 30 Minuten im Mittelfeld, ging mit guten Beispiel voran und feuerte vom Fünfereck einen Kracher ab, den Markus Schöller noch abwehren konnte, ehe er gegen den Kopfball von Patrick Drofa machtlos war. 

„Danach haben wir Schalding überrollt, sind gelaufen, gelaufen und immer weiter gelaufen. Die Blasmusik hat von der ersten Minute an gespielt, das war eine Stimmung wie beim Fußball in Holland. Wir haben diesen Sieg erzwungen. Das war beeindruckend“, so Bobenstetter. Nach Zuspiel von Merphi Kwatu erzielte Ammari in der der 82. Minute den Führungstreffer und packte in der zweiten Minute der Nachspielzeit seinen sechsten Saisontreffer drauf – zu diesem Zeitpunkt waren die Buchbacher de facto nur noch mit zehn Mann auf dem Platz, weil nach Breu und Moser auch der angeschlagen Markus Grübl raus musste und Thomas Leberfinger wegen einer Zerrung nur noch über den Platz humpeln konnte. Das Buchbacher Trainerteam also zum wiederholten Mal zum Umstellen gezwungen: Patrick Walleth gab nun den rechten Verteidiger, während Leberfinger als „Stürmer“ auf dem Platz blieb. Fabian Schnabel gelang zwar in der 94. Minute noch der Anschlusstreffer, doch Schiedsrichter Steffen Brütting pfiff danach gar nicht mehr an und der fünfte Buchbacher Sieg bei der sechsten Sonderzugfahrt war perfekt.

Perfekt war übrigens auch die ganze Organisation. „Alles hat wie am Schnürchen geklappt. Am Bahnhof sind wir von Oberbürgermeister Jürgen Dupper und SVS-Vorstand Wolfgang Wagner herzlich begrüßt worden, da standen die Busse schon parat. Der Sieg war dann noch das i-Tüpfelchen“, so Hanslmaier.        

 

SV Schalding-Heining: Schöller – Tiefenbrunner, Alagöz, Piermayr, Kurz – Knochner (84. Chrubasik), Huber, Rockinger – Jünger (66. Schuster), Lohberger (75. Köck) – Schnabel. Trainer: Köck.

TSV Buchbach: Maus – Leberfinger, Hain, Moser (59. Bauer) – Grübl (77. Walleth), Rosenzweig, Petrovic, Drum – Drofa, Ammari, Breu (24. Kwatu). Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier

Tore: 0:1 Breu (7.), 1:1 Lohberger (14.), 2:1 Jünger (32.), 2:2 Drofa (72.), 2:3 Ammari (82.), 2:4 Ammari (90. + 2), 3:4 Schnabel (90. + 4)

Schiedsrichter: Brütting (Effeltrich)

Zuschauer: 1279

Gelb: Schöller, Knochner – Drum, Leberfinger, Petrovic, Walleth.

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

 

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Regionalliga Bayern Buchbach mit Sonderzug nach Schalding


Regionalliga Bayern Buchbach mit Sonderzug nach Schalding

Buchbach mit Rückenwind nach Schalding

Sonderzug-Fahrt soll am Samstag um 14 Uhr mit Punkten belohnt werden – Alle Mann fit

Buchbach auf Reisen! Mit dem Sonderzug und 400 bis 500 Fans im Gepäck geht es für den Fußball-Regionalligisten am  Samstag nach Schalding-Heining. Bei den Niederbayern war ja für die Rot-Weißen in den letzten Jahren kaum etwas zu holen und deswegen hofft Trainer Anton Bobenstetter, dass es jetzt endlich mal ein Erfolgserlebnis gibt.

Im Pokalachtelfinale gelang den Buchbacher in dieser Saison zwar ein 4:0-Sieg, doch das Ergebnis täuscht über den Spielverlauf hinweg, denn die Partie war bis in die Schlussphase eine ganz enge Kiste. Null Punkte gab es für die Oberbayern in der letzten Saison, als sie in Schalding mit 0:2 verloren und in Buchbach gar mit 0:3 die Segel streichen mussten. Den bislang einzigen Sieg am Reuthinger Weg konnte Buchbach in der Bayernliga-Saison 2010/11 feiern, seither gab es außer Niederlagen gerade mal zwei Unentschieden. „Hut ab vor den Schaldingern, die in der letzten Saison Elfter waren und jetzt schon wieder mit 20 Punkten im Mittelfeld stehen. Damit hat Schalding ja schon drei Spiele vor Vorrundenschluss die halbe Miete zum Klassenerhalt zusammen. Wir wären froh, wenn wir nach 17 Spielen auch 20 Punkte auf dem Konto hätten. Das ist unser Ziel“, sagt Bobenstetter. Aktuell steht seine Mannschaft bei 16 Zählern, mit einem Dreier heute, wäre das Ziel schon in greifbarer Nähe.

Immer dann, wenn die Buchbacher ihren legendären Sonderzug gechartert haben, sind sie mit Ausnahme der Partie beim jetzigen Zweitligisten Jahn Regensburg mit drei Punkten im Gepäck heimgereist. „Uns täte schon ein Unentschieden in Schalding nicht schlecht. Wir haben bei den Sonderzug-Fahrten immer unsere besten Spiele gemacht“, so der Buchbacher Coach, der alle Mann an Bord hat: „Die Spieler machen nach dem Pokalspiel gegen die Löwen alle einen guten Eindruck. Ich hoffe, dass wir nach dem guten Auftritt vom Mittwoch mit viel Selbstvertrauen ins Spiel gehen können. Uns ist klar, dass uns 90 Minuten Kampf um jeden Zentimeter erwarten.“ Beeindruckt ist Bobenstetter vor allem von der Serie der Schaldinger, die ja schon seit sieben Spielen nicht mehr den Kürzeren gezogen haben. „Das gelingt nur den wenigsten Mannschaften. Wir haben das in der Regionalliga noch nie geschafft. Aber wir haben natürlich die Blasmusik dabei und vielleicht können wir so die Schaldinger Serie knacken.“

Ganz so luxuriös wie bei den Gästen ist die Personalsituation bei den Hausherren nicht: Neben den Langzeitverletzten Markus Gallmaier und Maximilian Sammereier muss Spielertrainer Stefan Köck gegen Buchbach letztmalig auf Rotsünder Nico Dantscher und auf Fabian Burmberger, der eine Gelbsperre absitzen muss, verzichten. „Die Tagesform wird entscheiden“, ist sich Schaldings Sportlicher Leiter Markus Clemens sicher und fügt an: „Das wird wie immer ein Kampfspiel, Buchbach ist ein äußert unangenehmer Gegner.“ Hört man ja eigentlich nicht so gerne, aber in diesem Fall hoffen die Buchbacher natürlich, dass Clemens recht behält.

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

 

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Eishockey Oberliga EHC Waldkraiburg mit neuem Schwung in die naechsten Spiele


Eishockey Oberliga EHC Waldkraiburg mit neuem Schwung in die naechsten Spiele

DEN SCHWUNG MITNEHMEN UND MIT NEUEM MUT GEGEN LINDAU UND REGENSBURG

Nach dem ersten Punktgewinn am letzten Sonntag in Landshut will der EHC Waldkraiburg am kommenden Wochenende daran anknüpfen und den nächsten Schritt gehen. Am Freitag reist das Team von Thomas Vogl, der sich zuletzt  sehr poetisch gab, an den Bodensee zum EV Lindau, am Sonntag kommt die jüngste Mannschaft der Liga, die Eisbären aus Regensburg, um 17:15 Uhr in die Raiffeisen Arena.

Eine ganz spezielle Botschaft sandte EHC-Cheftrainer Thomas Vogl am letzten Sonntag auf der Pressekonferenz nach dem 2:3 nach Verlängerung in Landshut an die Fans der Löwen: „Wir stehen unten am Berg und wir wollen auf den Berg rauf- der Berg ist das Weiterkommen“ sprach der Hobby-Poet und frühere Top-Verteidiger Vogl sinnbildlich. „Manche in der Liga können mit einem E-Bike hochfahren. Wir schwingen uns auf einen alten Drahtesel und rackern da hoch. Aber wir werden das schaffen“ so der 41-Jährige weiter. Am Freitag geht es nun erst mal mit dem Bus nach Lindau und dann steht die nächste Etappe mit dem Drahtesel auf dem Eis an. 11 Mann mussten das Team vom Bodensee im Sommer verlassen, 13 neue Spieler wurden verpflichtet und nach diesem gravierenden Umbruch setzten viel Experten kaum einen Pfifferling auf die Islanders- im direkten Vergleich mit den hochgehandelten Memmingern, den Löwen, Höchstadt, Weiden und Sonthofen steht die Mannschaft von Chris Stanley aber am besten da. Nach drei Niederlagen- 2:4 in Landshut, 0:5 gegen Peiting und 3:5 in Rosenheim – konnte man zuletzt zwei Siege feiern: 7:3 wurde das Top-Team aus Selb geschlagen, in Garmisch gelang beim SC Riessersee ein 3:2-Erfolg in der Overtime. Macht fünf Punkte und Platz sieben nach fünf Meisterschaftsspielen.

An Platz 1 der Tabelle steht aktuell übrigens der EC Peiting, Dritter ist Riessersee, Vierter Landshut und Sechster Selb- bis auf Weiden haben die Löwen damit bislang also gegen die Top-Teams der Liga aus der oberen Tabellenhälfte verloren. Zur Einschätzung der bisherigen Leistung ein guter Beleg. Insgesamt geht es bei den Löwen schon länger vorwärts- wenngleich der Drahtesel gerne mal einen Platten hat, die Schaltung hängt oder die Kette rausspringt. Thomas Vogl hat bisher aber gezeigt, dass er auch als Mechaniker taugt und am Sonntag wird im Heimspiel wieder der ein oder andere Kniff von Nöten sein.

Dann kommt mit den Eisbären Regensburg nämlich das jüngste Team der Oberliga Süd- im Schnitt sind die Oberpfälzer 23,56 Jahre alte. Lediglich die beiden tschechischen Kontingentspieler Nikola Gajovsky und Richard Divis, sowie Torhüter Peter Holmgren, Verteidiger Tomas Gulda und Routinier Peter Flache sind vor 1993 geboren. Außer dem Tschechen Divis war keiner der insgesamt 13 Neuzugänge über älter als 23 Jahre und bisher geht das Projekt „Jugend forscht“ gewaltig auf. Die Mannschaft von Igor Pavlov ist mit neun Punkten Fünfter und die Zähler holte man sich zum Teil bei der Prominenz der Liga, zu der Regensburg die letzten Jahre auch immer zählte. In Weiden und Selb gewann man mit 5:3, mit 3:2 wurde der EV Landshut am letzten Freitag besiegt. Die einzigen beiden Niederlagen setzte es gegen Rosenheim (3:4) und zum Saisonauftakt in Peiting (4:6). Bester Angreifer ist, wie üblich möchte man sagen, Nikola Gajovksy. Kam der 31-Jährige im letzten Jahr in 52 Spielen auf 92 Scorerpunkte (59 Assists), sind es in dieser Saison bereits zehn Punkte in fünf Spielen (5 Tore, 5 Assists). Auf diesen ganz speziellen Drahtesel mit Rennrad-Fähigkeiten gilt es somit aufzupassen.

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

TOTO Pokal Das Buchbach Wunder blieb aus 60ig gewinnt


TOTO Pokal Das Buchbach Wunder blieb aus 60ig gewinnt

Löwen lassen keine Pokalsensation zu

2:0 am Mittwoch in Buchbach – Lorenz und Ex-Buchbacher Lex die Torschützen

Der TSV 1860 München steht im Halbfinale des bayerischen Totopokals. Die Löwen setzten sich am Mittwochabend in der ausverkauften SMR-Arena beim Regionalligisten TSV Buchbach durch, der sich gut verkaufte – zu einer Pokalsensation reichte es aber nicht.

Nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Christian Dietz, der bereits beim 1:0-Sieg der Buchbacher im Juli 2017 die Partie gegen die Löwen geleitet hat, erwischten die Rot-Weißen einen guten Start und hatten nach wenigen Sekunden eine ganz dicke Möglichkeit, doch Maxi Drum holzte die Kugel nach Rückpass von Merphi Kwatu aus 14 Metern, abgefälscht von Felix Weber, über die Latte (2.). Anders die Löwen, die gleich mit der ersten Chance in Führung gingen, als Innenverteidiger Simon Lorenz eine Freistoßflanke von Daniel Wein aus acht Metern unter die Latte köpfte (8.) – ein böser Dämpfer für die Rot-Weißen, die bis dato so gut im Spiel waren.

Danach die Blauen mit mehr Ballbesitz, aber wenig druckvoll. Erst in der 29. Minute ein schöner Konter über Marius Willsch, dessen Flanke erreichte den Ex-Buchbacher Stefan Lex, der jedoch am langen Pfosten aus drei Metern an einem Reflex von Pokal-Keeper Egon Weber scheiterte, den Nachschuss setzte Sascha Mölders neben den Pfosten. Im Gegenzug dann ein ganz dickes Ding für Kwatu, aber auch Marco Hiller konnte hier seine Klasse unter Beweis stellen.

Nach dem Seitenwechsel die Löwen deutlich gefährlicher: Erst musste Weber einen Schuss von Efkan Bekiroglu unschädlich machen (49.), dann lenkte er einen Kracher von Eric Weeger noch an die Latte (51.). Buchbach wehrte sich tapfer, sorgte immer wieder für Entlastung, konnte sich aber vor dem Tor von Hiller nicht wirklich in Szene setzen. In der 62. Minute hätte Willsch freilich den zweiten Treffer erzielen müssen, doch der Ex-Schweinfurter verzog nach Kopfball-Vorlage von Mölders. Zwei Minuten später rettete Weber sensationell gegen Willsch und Grübl blockte den Nachschuss von Mölders. Der Sturmtank war es schließlich auch, der in der 69. Minute Lex bediente, der sich am kurzen Pfosten um die eigene Achse drehte und eiskalt vollendete. Klasse gemacht vom Ex-Buchbacher!

Die größte Chance auf den Anschlusstreffer hatten die Rot-Weißen in der 77. Minute, als Sammy Ammari im Strafraum den Ball behauptete, Christian Brucia legte auf Aleks Petrovic zurück, doch dessen Abschluss konnten die Löwen gerade noch zur Ecke blocken. Buchbach gab sich auch in der Schlussphase nicht geschlagen und versuchte weiter, doch noch die Sensation herbeizuzwingen. Thomas Breu hatte in der 89. Minute auch noch eine gute Möglichkeit, aber am Ende blieb es beim 2:0-Erfolg der Löwen.

Fazit: Hätten die Buchbacher am Freitag so eine Leistung gezeigt, wären die Punkte in der SMR-Arenageblieben. Jetzt geht es für die Rot-Weißen am Samstag mit dem Sonderzug nach Schalding-Heining.

 

TSV Buchbach: Weber – Grübl, Leberfinger, Hain, Moser – Brucia (78. Breu), Rosenzweig (78. Drofa), Walleth, Drum (46. Ammari) – Petrovic, Kwatu. Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier.

1860 München: Hiller – Weeger, Weber (46. Berzel), Lorenz, Paul – Wein, Lacazette – Willsch, Bekiroglu (87. Böhnlein), Lex – Mölders (74. Grimaldi). Trainer: Bierofka

Tore: 0:1 Lorenz (8.), 0:2 Lex (69.)

Schiedsrichter: Dietz (Kronach)

Zuschauer: 2 500

Gelb: Hain, Drum – Wein, Berzel, Lorenz, Lacazette

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

 

TOTO Pokal Viertelfinale Buchbach vs 1860 LIVE bei uns


TOTO Pokal Viertelfinale Buchbach vs 1860 LIVE bei uns

Kann Buchbach die Löwen noch mal ärgern?

Die Rot-Weißen wollen am Mittwoch um 19.30 Uhr im Pokal Vorjahrescoup wiederholen

TSV Buchbach gegen 1860 München – da war doch was! Die Löwen in die Fußball-Regionalliga Bayern abgestürzt und gleich am dritten Spieltag in Buchbach zu Gast: Nach einem Eigentor von Felix Weber setzte sich der krasse Außenseiter am 26. Juli 2017 in der ausverkauften SMR-Arena mit 1:0 durch und sorgte damals für eine krachende Sensation – knappe 15 Monate später die Neuauflage am Mittwoch um 19.30 Uhr im Viertelfinale des bayerischen Totopokals. 

Wieder ausverkauftes Stadion, wieder dieses Knistern. „Wir hätten nach den beiden Spielen im Vorjahr nie gedacht, dass wir in einem Pflichtspiel noch einmal gegen 1860 München spielen würden“, so der bekennende Löwen-Fan Anton Bobenstetter, der natürlich unheimlich stolz ist, dass ein Team noch einmal gegen seine große Liebe ran darf: „Das ist ein unglaubliches Highlight für den Verein, für Buchbach und die gesamte Region mit ihren vielen Löwen-Fans, die dem Spiel seit Wochen entgegenfiebern.“

Nach dem Aufstieg der Löwen in die 3. Liga haben sich die sportlichen Voraussetzungen für Bobenstetter noch einmal entscheidend verändert: „Man kann die beiden Mannschaften der Löwen von damals und heute nicht mehr vergleichen. Da ist ja unheimlich viel Qualität dazu gekommen.“ Unter anderem der ehemalige Buchbacher Stefan Lex, der ja bei seinen weiteren Vereinen Fürth und Ingolstadt nie in Buchbach ran durfte, aber jetzt in den Planspielen von Löwen-Coach Daniel Bierofka sicher eine Option ist. Und natürlich brennt auch der ehemalige Burghauser Benjamin Kindsvater auf einen Einsatz in der Nähe seiner Heimatstadt Traunreut.

„Wer bei den Löwen spielt, tut für uns nichts zur Sache“, sieht Bobenstetter die Giesinger Profis auf allen Positionen stärker besetzt als seine Truppe, die ja zuletzt gegen Illertissen die schwächste Saisonleistung abgeliefert hat: „Sicher war Illertissen sehr stark, aber wir waren auch nicht gut. Woran das im Detail lag, haben wir noch herausfinden können. Aber ich bin mir sicher, dass wir uns gegen 1860 München ganz anders präsentieren werden. Ansonsten kriegen wir eine Klatsche.“

Dass die Löwen am Sonntag in Meppen mit 0:1 das Nachsehen hatten und nach starkem Saisonbeginn ins Mittelfeld abgesackt sind, passt dem Buchbacher Trainer überhaupt nicht: „Als Löwen-Fan hätte ich mir das ganz anders vorgestellt und als Trainer des TSV Buchbach hätte ich mir gewünscht, dass Sechzig Meppen auf den Mond schießt und dann etwas überheblich zu uns kommt. So ist Sechzig aber gegen uns in der Bringschuld und das ist nicht gut für uns.“

Gut für Buchbach: Die Trainer Bobenstetter und Andreas Bichlmaier haben den kompletten Kader zur Verfügung und können auch hinsichtlich des Spiels am Samstag in Schalding nach Gusto taktieren. Vermeintlich beste oder zweitbeste Aufstellung spielt in dieser Partie ohnehin nicht die ganz große Rolle, hier geht es um Willensstärke, eiserne Disziplin und das nötige Matchglück!

Um die Besucherströme zu entzerren, sind bereits ab 17.30 Uhr die Stadiontore geöffnet – dass ab diesem Zeitpunkt die Grill- und Ausschankstände in der SMR-Arena ebenfalls besetzt sind, müsste man eigentlich nicht extra erwähnen, ist aber gerade für Löwen-Fans, die mit den kulinarischen Gepflogenheiten in Buchbach nicht so vertraut sind, sicher auch ein Argument, um möglichst früh anzureisen.

Wenn sie die Übertragung hören wollen "DRÜCKEN" sie bei "LIVE SENDUNG" auf "PLAY"

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.bm-presse.de

Oberliga Sued In Landshut gabs den ersten Punkt fuer die Loewen


Oberliga Sued In Landshut gabs den ersten  Punkt fuer die Loewen

Der EHC Waldkraiburg fährt seinen ersten Punkt in Landshut ein

Die Wochenend Zusammenfassung für den EHC Waldkraiburg

 

Spiel vom Freitag:

12 TORE ZWISCHEN WALDKRAIBURG UND DEM EC PEITING

Vier Spieltage sind in der Oberliga Süd inzwischen vergangen und während nach dem dritten bereits der erste Trainer entlassen wurde, warten die Löwen aus der Industriestadt weiter auf den ersten Sieg. Am Freitagabend mussten sich die Löwen in der Raiffeisen Arena dem EC Peiting geschlagen geben, nachdem man ein schwaches mittleres Drittel ablieferte. Aber wenigstens erzielte man selbst einmal Tore und das, obwohl mit Tomas Rousek sogar einer der Kontingentspieler fehlte.

Die Oberliga Süd hat inzwischen richtig Fahrt aufgenommen und in Memmingen wurde nach drei sieglosen Spielen der erste Trainer entlassen- es geht also bereits rund in Deutschlands dritter Liga, aber Waldkraiburgs Trainer Thomas Vogl arbeitet weiter konstant an seinem Team und auch wenn das Ergebnis gegen den Playoff-Achtelfinalisten des Vorjahres am Freitag recht hoch ausfiel und es vielleicht kurios klingen mag- es geht voran. Man muss sich drauf besinnen, wie viel Erfahrung und in diesem Jahr Vorbereitung die neue Mannschaft hatte und wo man her kommt- nämlich von unten. Und zuletzt fiel das Tore schießen noch nicht so leicht, aber gegen ein Top-Team der Oberliga vier Treffer zu machen, darauf lässt sich aufbauen, wenn man gleichzeitig konzentriert bleibt. „Ich hab den Jungs gesagt, dass Peiting eine super Mannschaft ist, die es seit Jahre top macht in der Oberliga“ so Cheftrainer Vogl. „Da muss jeder wach sein, seinen Job machen, einfach spielen und die Scheiben rausbringen. Aber jedes Mal, wenn wir ins Spielen kamen, war Peiting cleverer, hat Fehler ausgenutzt und sie eiskalt bestraft“ sagte Vogl nach dem Spiel weiter. Nach knapp zehn Minuten hatten Babic (08:07) und Stauder (09:35) EHC-Keeper Kevin Yeingst bereits zweimal überwunden und die Gäste in Führung geschossen. Noch vor der ersten Pause schlug Waldkraiburg aber in Person von Sebastian Wolsch zurück, der im Powerplay von der blauen Linie aus einnetzte (19:23).

Im zweiten Drittel ging es dann aber dahin mit den Löwen, bei denen mit Tomas Rousek einer der Kontingentspieler fehlte. Brown, Babic, Miller und zweimal Kostourek trieben das Ergebnis auf 7:1 in die Höhe und damit war die Messe natürlich gelesen. Nur der zweite Treffer von Kostourek zum 7:1 fiel dabei in Überzahl, bei allen anderen wurden den Löwen klar die Grenzen aufgezeigt und deutlich, dass noch Arbeit ansteht. Man müsse Schritt für Schritt gehen und stehe noch ganz unten, hatte Thomas Vogl die Woche zuvor gesagt, in Sachen Leidenschaft kann man den Löwen aber nichts vorwerfen.

Denn im Schlussdrittel gab man sich nicht auf und fiel auch nicht wie man anderes Team in die Einzelteile auseinander, im Gegenteil: Nach Feuereckers Powerplay-Treffer zum 8:1 (46:04) rissen sich die Waldkraiburger zusammen und brachten die Spielzeit noch mit drei eigenen Treffern über die Zeit. Zunächst verkürzte Petr Gulda (51:45), anschließend erzielte Kirils Galoha sein zweites Tor für die Löwen (54:51) und Lukas Wagner markierte den Endstand zum 4:8 (56:16).

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 4.Spieltag. EHC Waldkraiburg – EC Peiting 4:8 (1:2/ 0:5/ 3:1).

Tore: 0:1 08:07 Babic M. (Miller B., Stauder F.), 0:2 09:35 Stauder F. (Brown R., Morris T. PP1), 1:2 19:23 Wolsch S. (Galoha K., Rimbeck M. PP1), 1:3 25:02 Brown R. (Krabbat D., Heger T.), 1:4 31:47 Babic M. (Stauder F., Miller B.), 1:5 35:32 Miller B. (Stauder F., Morris T.), 1:6 36:57 Kostourek M. (Penalty), 1:7 39:50 Kostourek M. (Saal A., Maier S. PP2), 1:8 46:04 Feuerecker A. (Krabbat D., Saal A.), 2:8 51:45 Gulda P., 3:8 54:51 Galoha K. (Martin D.), 4:8 56:16 Wagner L. (Wolsch S.). Strafen: EHC Waldkraiburg 21 Strafminuten +20 Minuten (Hradek Ch., Knie-Check),EC Peiting 20 Strafminuten. Zuschauer: 626.

 

Spiel vom Sonntag:

AUSGERECHNET IN LANDSHUT: LÖWEN PUNKTEN ERSTMALS

Fünf Spieltage hat es gedauert und „ausgerechnet“ möchte man sagen, in Landshut gelang dem EHC Waldkraiburg am Sonntagabend der erste Punktgewinn. In der Geburtsstadt und beim Jugendclub von EHC-Trainer Thomas Vogl mussten sich die Löwen zwar mit 2:3 geschlagen geben, aber erst in der dritten Minute der Verlängerung. Bis dahin rettete sie in erster Linie Schlussmann Korbinian Sertl.

Auch in den letzten beiden Jahren sah man gegen Landshut überwiegend gut aus, dass es aber nach vier sieglosen Spielen ausgerechnet beim Titelanwärter aus Niederbayern mit einem Punktgewinn klappen würde, hatten sicher nur die Wenigsten auf der Rechnung. Ohne den verletzten Kontingentspieler Tomas Rousek und ohne den gesperrten Christof Hradek ging es zum EV Landshut und bereits früh konnten die mitgereisten rund 100 Löwen-Fans die Führung bejubeln. Nico Vogl setzte Patrick Zimmermann in Szene, der zog über den linken Flügel ins Landshuter Drittel und verlud Keeper Max Engelbrecht mit der Rückhand (04:21). Nur gut fünf Minuten später musste aber auch der sonst starke Löwen-Schlussmann Korbinian Sertl hinter sich greifen. Leon Abstreiter jagte dabei die Scheibe von der linken Seite mit einem echten Hammer in den rechten Torwinkel- ein wahrer Sonntagsschuss am Sonntagabend und der verdiente Ausgleich, den Landshut schon drei Minuten zuvor auf dem Schläger hatte- da gab es an Sertl aber noch kein Vorbeikommen (09:46). In der Folge drängte Landshut auf die Führung vor rund 1750 Zuschauern, doch Sertl blieb noch der Fels in der Brandung- bis zur 19.Minute. Da ließ die EHC-Abwehr Elia Ostwald schmerzlich ungedeckt und dieser jagte den Puck per Direktabnahme zum 2:1 in die Maschen (18:21).

Im mittleren Abschnitt präsentierten sich die Löwen dann sogar noch besser als im ersten Drittel und Sertl hielt hinten gleichzeitig dagegen. Trotz guter Chancen konnten Landshut die Führung nicht ausbauen und nach einer halben Stunden fiel schließlich der Ausgleich für die Löwen durch Daniel Hämmerle, der einen Abwehrschnitzer des EVL gnadenlos ausnutzte (31:26).

In den folgenden knapp 31 Minuten sollte kein Tor mehr fallen und das, obwohl sich die qualitativ mehr als hochwertig besetzten Landshuter wirklich bemühten. Der ausschlaggebende Faktor auf Seiten des EHC Waldkraiburg stand aber zwischen den Stangen und hieß Korbinian Sertl. Die Niederbayern von Trainer Axel Kammerer gaben im gesamten Spiel dreimal mehr Schüsse als der EHC ab, doch nach 60 Minuten stand es immer noch 2:2. So ging es in die Verlängerung und hier gerieten die Löwen früh in Unterzahl. Diese wusste Christoph Fischhaber vier Sekunden vor Ablauf zu nutzen und schlug Sertl mit dem Treffer zum 3:2-Endstand.

Am kommenden Wochenende trifft der EHC Waldkraiburg nun am Freitag am Bodensee auf den EV Lindau, am Sonntag gastiert ab 17:15 Uhr die Mannschaft der Eisbären Regensburg in der Raiffeisen Arena.

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 5.Spieltag. EV Landshut - EHC Waldkraiburg 3:2 n.V. (2:1/ 0:1/ 0:0/ 1:0).

Tore: 0:1 04:21 Zimmermann P. (Vogl N., Hein V.), 1:1 09:46 Abstreiter L. (Trinkberger L., Kronthaler S.), 2:1 18:21 Ostwald E. (Horava M., Fischhaber C. PP1), 2:2 31:26 Hämmerle D. (Trox M., Martin D.), 3:2 62:21 Fischhaber C. (Ehl A., Horava M. PP1). Strafen: EV Landshut 12 Strafminuten, EHC Waldkraiburg 12. Zuschauer: 1757.

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

Regionalliga Bayern Buchbach mit schwacher Leistung gegen Illertissen


Regionalliga Bayern Buchbach mit schwacher Leistung gegen Illertissen

Dritte Heimniederlage für den TSV Buchbach

0:1 am Freitag gegen den FV Illertissen – Ganz schwache Leistung der Rot-Weißen

Desolate Heimleistung des TSV Buchbach, der am Freitagabend die dritte Heimniederlage in der Fußball-Regionalliga kassiert hat. Mit dem 0:1 gegen den FV Illertissen verpassten es die Rot-Weißen nach vier Spielen ohne Niederlage sich ins Mittelfeld abzusetzen.

Beide Teams starteten durchaus engagiert, allerdings spielte sich das Geschehen meist im Mittelfeld ab. Der Sicherheitsgedanke beherrschte die erste halbe Stunde ganz eindeutig und so dauerte es geschlagene 30 Minuten, ehe ein erstes Raunen durchs Stadionrund ging, als Armin Rausch schön freigespielt wurde, aber am glänzend reagierenden Daniel Maus scheiterte, der per Fußabwehr klärte.

Kellerkind Illertissen, mit dem neuen Trainer Marco Küntzel angereist, der Anfang der Woche den zurückgetretenen Stefan Anderl beerbt hat, in der Folge etwas gefälliger und auch gefährlicher. Von Verunsicherung war beim zweifachen Amateurmeister nichts zu sehen. Ebenso wenig wie Buchbacher Tormöglichkeiten – immer wieder liefen sich die Rot-Weißen fest und kamen kaum einmal in Strafraumnähe.

Nach dem Seitenwechsel feierte Patrick Drofa nach sechswöchiger Verletzung sein Comeback und die Gastgeber versuchten nun mehr Druck zu machen. Mehr als ein Schuss von Thomas Leberfinger, der zur Ecke geklärt wurde, sprang aber nicht raus (48.). Die Illertaler antworteten prompt und Maus konnte gegen Maurizio Scioscia erst im Nachfassen klären. 

Die Gäste wirkten in der Folge etwas entschlossener und gingen dann auch in der 69. Minute in Führung, als Moritz Moser den durchgebrochenen Burak Coban im Strafraum abräumte und Marco Hahn den fälligen Strafstoß verwandelte.    Buchbach also erneut in einem Heimspiel im Rückstand – das wollte Trainer Anton Bobenstetter unbedingt vermeiden.

Buchbach kam auch nach dem 0:1 nicht richtig auf Touren, die große Chance zum Ausgleich verpasste Maxi Drum, der nach Rückpass von Merphi Kwatu aus 16 Metern den Kasten verfehlte (76.). Nach einer Flanke von Kwatu hatte auch noch Drofa eine gute Chance, scheiterte aber aus spitzem Winkel an Keeper Kevin Schmidt (83.). Marco Rosenzweig und Drofa hatten in der Schlussphase noch zwei Halbchancen – das war’s nach einem über weiter Strecken emotionslos geführten Spiel!    

 

TSV Buchbach: Maus – Leberfinger, Hain, Moser – Grübl (78. Rosenzweig), Walleth, Petrovic, Drum – Brucia (72. Kwatu), Ammari, Breu (46. Drofa). Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier.

FV Illertissen: Schmidt – Zeller, Buchmann, Krug, Pangallo (83. Faßbender) - Hahn, Nebel, Coban – Scioscia (66. Strobel), Rausch, Herzel (80. Schröter). Trainer: Küntzel.

Tore: 0:1 Hahn (69., Foulelfmeter)

Schiedsrichter: Gschwendtner (Wurmannsquick)

Zuschauer: 618

Gelb: Ammari, Grübl, Drofa, Moser, Drum - Coban

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

Regionalliga Bayern Buchbach will gegen Illertissen nachlegen


Regionalliga Bayern Buchbach will gegen Illertissen nachlegen

Buchbach will Gunst der Stunde nutzen

Am Freitag um 19 Uhr gegen den verunsicherten FV Illertissen – Alle Mann fit

Kann der TSV Buchbach die Gunst der Stunde nutzen und am Freitag den nächsten Dreier aufs Habenkonto packen? Die Rot-Weißen erwarten am 14. Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern den FV Illertissen, der sich erstmalig im Kampf um den Klassenerhalt befindet und vier Punkte Rückstand auf die Gastgeber hat. Die Partie in der SMR-Arena wird um 19 Uhr angepfiffen.

Seit dem 10. Oktober 2015 hat es im Duell zwischen den beiden Vereinen keinen Sieger mehr gegeben, die letzten fünf Vergleiche endeten allesamt Unentschieden. Mit einem erneuten Remis könnte die Buchbacher wohl deutlich besser leben als der zweifache Amateurmeister, der auf Rang 15 abgestürzt ist. Vor ziemlich genau drei Jahren setzten sich die Oberbayern im Vöhlin-Stadion nach einer furiosen zweiten Hälfte mit 3:1 durch, Christian Brucia egalisierte damals den Pausen-Rückstand, die weiteren Treffer erzielten Stefan Denk und Patrick Drofa. Letzterer ist nach sechswöchiger Verletzungspause wieder fit und steht im Aufgebot.

Die beiden einzigen Siege der Illertaler in zwölf Vergleichen stammen aus der Premierensaison der Regionalliga Bayern, man kann also schon sagen, dass Buchbach nicht gerade der Lieblingsgegner des FV Illertissen ist, der ja in den letzten Jahren stets vor Buchbach in der Tabelle stand. Nach dem Rückstritt von Stefan Anderl, der den Trainerposten in Illertissen erst im Sommer übernommen, nun aber aus gesundheitlichen Gründen seinen Job zur Verfügung gestellt hat, konnten die Gäste Anfang der Woche mit Marco Küntzel (42.) einen neuen Coach verpflichten. Der ehemalige Bundesligaprofi, der für Borussia Mönchengladbach, Arminia Bielefeld und Energie Cottbus gespielt hat, war zuletzt Co-Trainer beim Bayernligisten TSV Schwaben Augsburg. Sein größter Erfolg als Chefcoach war die Meisterschaft 2013/2014 mit dem BC Aichach in der Bayernliga Süd.

Inwieweit der Trainerwechsel beim FV Illertissen, der auswärts in dieser Saison noch ohne Sieg ist, gleich Früchte trägt, muss man abwarten. Sportvorstand Karl-Heinz Bachthaler erwartet jedenfalls keine Wunderdinge: „Mental ist die Mannschaft am Tiefpunkt angelangt. Wir spielen weit unter unseren Möglichkeiten. Auf Küntzel wartet viel Arbeit.“ Bachthaler, einst selbst viele Jahre Coach beim FVI wünscht sich wieder mehr Konstanz auf dem Trainerposten, weiß aber auch, dass es nun erst mal darum geht, überhaupt die Klasse zu erhalten: „Wir müssen uns gewaltig steigern, um die Trendwende zu schaffen. In der Vorsaison hat man am Beispiel Memmingen gesehen, dass es sehr schwierig ist, als vermeintlich hoch eingeschätzte Mannschaft aus so einer Situation herauszukommen.“

Wie es ist, Woche für Woche gegen den Abstieg zu kämpfen, weiß man bei den Buchbachern nach den letzten Jahren ganz genau. Und auch in dieser Saison ist ja die Vorgabe einzig und allein der Klassenerhalt. Gelänge am Freitag ein weiterer Dreier, wäre die halbe Miete fast schon eingefahren. „Das ist wieder ein Sechs-Punkte-Spiel“, sagt Trainer Anton Bobenstetter, der vor Illertissen warnt: „Wenn ich alleine so einen Mann wie Felix Schröter sehe, der von Schalke II gekommen ist, sagt das alles über die Qualität des Gegners: „Schröter ist eine echte Granate, die wir irgendwie in den Griff bekommen müssen. Überhaupt hat der Gegner in dieser Saison schon viele gute Spiele gemacht, wenngleich die Ergebnisse halt nicht immer gepasst haben. Für uns wird das kein Spaziergang.“ Anders als in der Vergangenheit steht dem Buchbacher Trainerteam Anfang Oktober der gesamten Kader zur Verfügung. „Das will ich gar nicht laut sagen. Ich hoffe bloß, dass das jetzt so bleibt“, sagt Bobenstetter, der angesichts der Pokalaufgabe am Mittwoch gegen die Löwen und des Ligaauftritts mit Sonderzugfahrt nach Schalding am 13. Oktober sein Personal auch benötigen wird.  

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de