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Eishockey Oberliga Waldkraiburg verliert Derby gegen Landshut
Eishockey Oberliga Waldkraiburg verliert Derby gegen Landshut
Online seit: 08-12-2018 | Autor: #Foecki

Landshut war für Waldkraiburg eine Nummer zu Groß

 

Der Spielbericht:

LÖWEN UNTERLIEGEN LANDSHUT

Niederlage für den EHC Waldkraiburg in der Oberliga Süd. Am Freitagabend unterlag die Mannschaft von Trainer Sebastian Wolsch dem EV Landshut mit 2:5. Die Tore für die Industriestädter erzielten Daniel Hämmerle und Bobby Chaumont. Zum wiederholten Mal machten die Gegner aus Landshut schon in den ersten 20 Spielminuten alles klar.

Insgesamt hat der EHC Waldkraiburg in dieser Saison 107 Gegentore kassiert, auffällig dabei ist, dass 40 davon in den ersten Spieldritteln fielen. Kein einziges erstes Drittel konnten die Löwen in diesem Jahr für sich entscheiden. Früh läuft man also immer einem Rückstand hinterher und so wird es noch schwerer, auch mal ein Spiel zu gewinnen. So geschehen auch am Freitag vor 830 Zuschauern gegen den zweimaligen deutschen Meister aus Landshut. Bereits nach knapp drei Minuten legte Mario Zimmermann im Bruderduell vor und stellte auf 1:0 für den EVL (02:55). Sein Bruder Patrick, wie Mario im Nachwuchs des EHC Waldkraiburg ausgebildet, musste mit seiner Mannschaft in den schicken extra angefertigten Weihnachtstrikots erneut einem frühen Rückstand hinterherlaufen. Damit aber nicht genug, denn in der siebten Minute stellte Elias Lindner bereits auf 2:0 für die Gäste (06:29). Und um das ganz abzurunden, sorgte Christoph Fischhaber in Überzahl noch vor der ersten Pausensirene mit dem 3:0 für klare Verhältnisse (17:16).

Respekt haben die Löwen aber dennoch verdient, denn nach wie vor geben sie sich nicht auf und kämpfen immer weiter- auch wenn es oft aussichtslos ist. So sorgte Daniel Hämmerle im Powerplay für eines der seltenen Überzahltore des EHC Waldkraiburg und verkürzte auf 1:3 (25:50) und da kein weiterer Treffer fallen sollte, entschieden die Löwen dieses Drittel sogar für sich- es sind inzwischen die kleinen Dinge, über die man sich freuen sollte in dieser Saison zum Vergessen.

Mario Zimmermann schenkte seinem Jugendverein nach über 50 Minuten dann nochmals ein und erzielte das 4:1 für Landshut (51:24). Robert „Bobby“ Chaumont schlug dann aber auch nochmals zu und machte sein fünftes Tor im siebten Spiel beim Treffer zum 2:4 (57:00), den Schlusspunkt setzte aber erneut Landshut. Und das, auf überaus kuriose Weise: Wolsch hatte Keeper Korbinian Sertl vom Eis geholt und durch einen weiteren Angreifer ersetzt und die Löwen versuchten an der roten Linie, den Puck wieder ins Landshuter Drittel zu bringen. Der Schuss ging aber direkt an die Schoner des heranstürmenden Marc Schmidpeter, prallte- natürlich in die exakt richtige Richtung- ab und sprang von dort ins verwaiste Tor zum 2:5-Endstand aus Sicht der Gastgeber (59:58).

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 21.Spieltag. EHC Waldkraiburg – EV Landshut 2:5 (0:3/ 1:0/ 1:2).

Tore: 0:1 02:55 Zimmermann M. (Lindner E.), 0:2 06:29 Lindner E. (Zitterbart L., Trinkberger L.), 0:3 17:16 Fischhaber C. (Kronthaler S., Nägele M. PP1), 1:3 25:50 Hämmerle D. (Chaumont R., Galoha K. PP1), 1:4 51:24 Zimmermann M. (Alt S., Schmidpeter M.), 2:4 57:00 Chaumont R. (Galoha K., Hradek C.), 2:5 59:58 Schmidpeter M. (Ostwald E., Forster M.). Strafen: EHC Waldkraiburg 6 Strafminuten, EV Landshut 6 Strafminuten. Zuschauer: 830.

Die Pressekonferenz:

Die Zusammenfassung:

folgt

 

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

Video Pressekonferenz: Paolo del Grosso - WaldkraiburgHockey TV

Video Zusammenfassung: WaldkraiburgHockey TV

 

 

Eishockey Oberliga Derbyzeit Waldkraiburg vs Landshut
Eishockey Oberliga Derbyzeit Waldkraiburg vs Landshut
Online seit: 06-12-2018 | Autor: #Foecki

DERBY AM FREITAG GEGEN DEN EV LANDSHUT IN DER RAIFFEISEN ARENA

Die nächsten Aufgaben für den EHC Waldkraiburg heißen EV Landshut und Weiden. Der Traditionsverein kommt am Freitag in die Industriestadt, Spielbeginn in der Raiffeisen Arena ist um 20:00 Uhr. Am Sonntag muss das Team von Sebastian Wolsch zu den Blue Devils nach Weiden. In der Oberpfalz geht es um 18:30 Uhr los.

Der EV Landshut lag den Löwen in den bisherigen Oberligaspielen eigentlich immer ganz gut. Auch in dieser Spielzeit, die alles andere als erfolgreich für den EHC Waldkraiburg läuft, unterlag man erst in der Verlängerung mit 2:3 in Niederbayern. Gerne über 60 Minuten spielte das Team von Axel Kammerer auch zuletzt. Gegen Riessersee unterlag der EVL mit 2:3 nach Penalty-Schießen, zuvor war man gegen Memmingen (3:2) und Rosenheim (5:4) auch erst in der Overtime erfolgreich. Insgesamt hinkt der zweimalige deutsche Meister von 1970 und 1983 den traditionell hohen Ansprüchen aktuell etwas hinterher. Eigentlich wird nicht weniger als Rang 1 in der Tabellen erwartet, im Moment findet sich Landshut auf Platz 5 wieder. In 20 Spielen wurden 13 Siege eingefahren, neun davon nach regulärer Spielzeit. Mit 37 Punkten liegt man punktgleich hinter dem EC Peiting, hat aber elf Zähler Rückstand auf das amtierende Führungsduo aus Regensburg und Rosenheim. Topscorer ist der Tscheche Miloslav Horava mit 11 Toren und 19 Vorlagen in 20 Spielen, gefolgt von den besten Torjägern Marc Schmidpeter (13 Treffer) und Maximilian Forster (12 Tore). Der ehemalige Waldkraiburger Verteidiger, der im Sommer die Verantwortlichen der Löwen mit seinem Wechsel überraschte, macht seine Sache beim großen EV Landshut bisher sehr gut, lieferte in 20 Spielen sieben Assists. Trotz aller Rückschläge und einer Saison, die bisher eigentlich nur zum Vergessen einlädt, werden die verbliebenen Spieler von EHC-Coach Sebastian Wolsch aber erneut ihr Bestes geben und wollen alles versuchen. Die „letzten Mohikaner“ aus der Industriestadt haben noch immer mehr als nur einen Funken Leiden- und Bereitschaft und hoffen weiter auf die Unterstützung ihrer Fans. „Wie jede Woche starteten wir am Dienstag mit der Videoanalyse der letzten Spiele und haben uns die Tore vom letzten Wochenende nochmal angeschaut“ erklärte Wolsch. „Wir arbeiten weiter hart am Funktionieren der Reihen und wir werden mit unseren tollen Fans im Rücken wieder angreifen und versuchen, Spiele zu gewinnen“ so Wolsch weiter.

Ein Nachholspiel haben am vergangenen Dienstag die Blue Devils aus Weiden gewonnen und zwar mit 8:5 bei den Selber Wölfen. Ein weiterer Beleg für die gute Form der Oberpfälzer, die in den letzten sechs Spielen drei Mal erfolgreich waren. Mit 21 Punkten aus 20 Spielen liegen die Blue Devils derzeit auf dem neunten Tabellenplatz mit sieben Siegen. Matt Abercrombie mit elf Toren und 16 Assists ist amtierender Topscorer, vor Martin Heinisch mit elf Treffern und drei Vorlagen weniger. Mitverantwortlich für den Weidener Aufschwung ist aktuell auch der neue Kontingentspieler Tomas Rubes aus Tschechien. Der 26-Jährige kam nach dem Weggang von Christian Ouellet aus der dritten schwedischen Liga nach Weiden und hat voll eingeschlagen. In sechs Spielen erzielte der gebürtige Prager sechs Treffer, besticht mit seiner Technik und bereitete auch sechs weitere Tore vor. Ihn gilt es, in Schach zu halten, sonst werden die Löwen wie beim Hinspiel, das mit 2:4 verloren ging, den Kürzeren ziehen.

Apropos ziehen: Beim Heimspiel am Freitag werden die gezogenen Lose der Waldkraiburger Weihnachtstombola prämiert. Die Tombola hat bei den Löwen bereits Tradition und in diesem Jahr können sich die Preise noch mehr sehen lassen als bisher. Neben einem E-Bike im Wert von knapp 2000€, kann man auch ein Smartphone, eine Smartwatch, Sachpreise oder zahlreiche Gutscheine abstauben. Auch im Rahmen der Partie gegen Landshut gibt es die Lose für den Stückpreis von einem Euro noch zu kaufen, der gesamte Erlös geht dabei in die Nachwuchskasse des EHC Waldkraiburg.

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso

Foeckis Talk Claudia Koreck und Ihre Weihnachtsplatte
Foeckis Talk Claudia Koreck und Ihre Weihnachtsplatte
Online seit: 03-12-2018 | Autor: #Foecki

Claudia Koreck "Weihnachtsplatte"

Foeckis Talk "Zeit fia dLeid"

 

Mit ihrer "Weihnachtsplatte" hat die 32-jährige Traunsteiner Singer-Songwriterin Claudia Koreck selbst einen lang gehegten Weihnachtstraum erfüllt.

Zurückgezogen in eine kleine Stockholmer Hütte hat sie ihre ganz eigenen, erdigen und stimmungsvollen Winter-und Weihnachtssongs geschrieben.

In einem sehr Persönlichen Interview hat sie mit Thomas "Föcki" Föckersperger gesprochen. Dabei wurden auch einige Stücke "Live" gespielt.

 

Zum Interview:

Weihnachtsplatte Teil 1

Weihnachtsplatte Teil 2

Weihnachtsplatte Teil 3

 

Quellenangabe:

Foto: Claudia Koreck

Interview: Thomas Föckersperger - Radio FFR (im Auftrag für Radio ISW)

 

Eishockey Oberliga Waldkraiburg verliert gegen Hoechstadt
Eishockey Oberliga Waldkraiburg verliert gegen Hoechstadt
Online seit: 02-12-2018 | Autor: #Foecki

EHC Waldkraiburg verliert gegen Höchstadt

Fan Randale nach dem Spiel - Schiedsrichter macht nicht die beste Figur

 

Die Pressekonferenz:

Ein Kommentar von Thomas Föckersperger:

Zum Kommentar aufs Logo klicken!

Der Kommentar spiegelt nicht die Meinung von Radio FFR. Der Kommentar ist die Meinung des Autors.

Der Spielbericht:

EHC HOLT PUNKT GEGEN HÖCHSTADT

Die Löwen haben trotz aller Missstände ihre Moral noch immer nicht verloren und gegen den Höchstadter EC erst in der Verlängerung verloren. Dreimal holte die Mannschaft von Sebastian Wolsch dabei einen Rückstand auf, ehe Ondrej Nedved in der Verlängerung den 4:3-Siegtreffer für die Gäste erzielte. Die Torschützen für die Löwen waren Bobbx Chaumont, der hart arbeitende Michael Rimbeck und Kiril Galoha.

Unter den Augen der deutschen Eishockeylegende Erich Kühnhackl begannen die Löwen das Heimspiel in der Raiffeisen Arena vor knapp 600 Zuschauern. Lucas Wimmer und Patrick Zimmermann waren wieder mit dabei, Michail Sokolov fehlte nach wie vor verletzt und Nachwuchskraft Josef Huber war ebenfalls nicht dabei. Korbinian Sertl war im Tor und Sebastian Wolsch hatte sich eine Reaktion seines Teams erwartet, nach dem chancenlosen Auftritt am Freitag beim 0:5 in Memmingen. Wie gewohnt waren es aber die nicht die Löwen, die erstmals jubeln durften und Jari Neugebauer erzielte das 1:0 für die Höchstadter (02:32). Rund sechs Minuten später folgte aber die passende Antwort der Hausherren: Kiril Galoha gewann das Bully und legte ab auf Christoph Hradek; dessen Schuss konnte Philipp Schnierstein im Tor der Gäste abfälschen, allerdings stand Bobby Chaumont, wo ein Stürmer zu stehen hat und staubte zum Ausgleich ab (08:48).

Ihr einziges Powerplay ließen die Industriestädter dann extrem harm- und ideenlos verstreichen, Höchstadt zeigte ihnen vor der Pause wie man es richtig macht und Ex-Nationalspieler Vitalij Aab traf zum 2:1 (19:24) kurz vor der Pause.

Mit Schwung kamen die Löwen dann aber aus der Kabine und Michael Rimbeck jagte die Scheibe früh humorlos in die Maschen zum erneuten Ausgleich (23:37). Rimbeck arbeitete hart, machte viele Wege nach hinten und belohnte sich mit diesem Treffer für einen starken Auftritt. Nach gut 30 Minuten rückten dann die Unparteiischen in den Fokus, als Damian Martin eine Zwei-Minuten-Strafe erhielt, zuvor aber die Pfeife stumm blieb, als Galoha gelegt wurde und sich ein gegnerischer Schläger plötzlich in Rimbecks Gesicht wiederfand. Daniel Sikorski  traf dann erneut für die Alligators (34:36) und langsam aber sicher war auch das Publikum auf Betriebstemperatur denn manche Fouls blieben weiter ungeahndet. Philipp Seifert teilte den Schiedsrichtern dann mit, was er von deren Vorgehen hält und kassierte ebenfalls zwei Minuten in der Kühlbox.

Höchstadt hatte zuvor gute Gelegenheiten zu erhöhen und damit wäre die Messe gelesen gewesen, doch die Löwen wehrten sich und zeigten trotz aller Rückschläge in den letzten Wochen und Monaten weiterhin Moral. Und so war es Kiril Galoha, der in der 53. Minute mit einem Gewaltschuss aus zwei Metern zum dritten Mal an diesem Abend ausglich (52:02). In die Verlängerung gingen die Löwen dann aber in Unterzahl und so brauchte es nur 84 Sekunden, ehe Ondrej Nedved den Sieg und damit den Zusatzpunkt für Höchstadt perfekt machen konnte.

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 20.Spieltag. EHC Waldkraiburg – Höchstadter EC 3:4 n.V. (1:2/ 1:1/ 1:0/ 0:1).

Tore: 0:1 02:32 Neugebauer J. (Seibel O.), 1:1 08:48 Chaumont R. (Galoha K., Hradek C.), 1:2 19:24 Aab V. (Petrak M., Nedved O. PP1), 2:2 23:37 Rimbeck M. (Trox M., Gulda P.), 2:3 34:36 Sikorski D. (Vojcak M.), 3:3 52:02 Galoha K. (Chaumont R., Martin D.), 3:4 61:24 Nedved O. Strafen: EHC Waldkraiburg 12 Strafminuten + 10 Minuten (Rimbeck M., unsportliches Verhalten), Höchstadter EC 6 Strafminuten. Zuschauer: 582.

Die Videozusammenfassung:

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

Kommentar: Thomas Föckersperger - Radio FFR

Videos: WaldkraiburgHockey TV

 

Regionalliga Bayern Buchbach mit Sieg in Winterpause
Regionalliga Bayern Buchbach mit Sieg in Winterpause
Online seit: 02-12-2018 | Autor: #Foecki

Bobenstetter: „Dieser Sieg ist ein Traum“

Buchbach hat nach 1:0 gegen Memmingen 33 Punkte auf dem Konto – Breu trifft

Zum Radio Interview:

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Der Spielbericht:

Der TSV Buchbach hat sich im letzten Spiel des Jahres mit dem 1:0-Sieg gegen Memmingen praktisch selbst beschenkt und überwintert in der Fußball-Regionalliga Bayern mit 33 Punkten auf Platz sieben. Satte elf Punkte Vorsprung für die Rot-Weißen auf die Relegationszone zur Winterpause – so gut war die Ausbeute seit Jahren nicht mehr.

Aus den verbleibenden zwölf Spielen im Frühjahr benötigen die Buchbacher, die aus den letzten sechs Spielen 14 Punkte geholt haben, nur noch neun Zähler, um den Klassenerhalt perfekt zu machen. Mit der Serie von sechs Spielen ohne Niederlage hat die Mannschaft von Anton Bobenstetter und Andi Bichlmaier nur einen Punkt weniger als Spitzenreiter VfB Eichstätt ergattert – fast schon ein wenig schade, dass jetzt Winterpause ist.

Am Vormittag mussten die Buchbacher Verantwortlichen den Rasen noch von Schneeresten befreien, eine Aktion, die sich angesichts der drei Punkte wahrlich ausgezahlt hat. Auch wenn der Platz tief war, sahen die knapp 600 Zuschauer in der ersten Hälfte eine temporeiche und gutklassige Partie, bei der die Hausherren in den ersten 20 Minuten mächtig Druck entfachten. Pech für die Gastgeber, dass Schiedsrichter Steffen Brütting gleich in der ersten Minute ein Foul an Sammy Ammari übersah, als dieser im Strafraum per Trikotbremse am Torschuss gehindert wurde.

Nach 20 Minuten waren dann auch die Allgäuer in der Partie und sorgten ebenfalls für gefährliche Momente vor dem Kasten von Egon Weber, der sich bei Versuchen von Furkan Kircicek (42.) und Fatjon Celani (45. + 2) mächtig strecken musste. Auf der anderen Seite konnte Aleks Petrovic einen Kopfball nicht gut genug platzieren (30.) und in der 45. Minute blockte die Memminger Abwehr zwei Versuche von Maxi Bauer, der nach Freistoß von Maxi Drum frei Bahn hatte.

Nach genau eine Stunde zögerte Petrovic vor dem Memminger Kasten zu lange, in der 64. Minute ging ein Drehschuss von Marco Schad knapp am Pfosten vorbei, ehe in der 75. Minute das Tor des Tage fiel: Nach Freistoß von Drum brachte die Memminger Abwehr den Ball nicht weg, Ammari lief allein auf Keeper Martin Gruber zu, der gerade noch retten konnte, doch Joker Thommy Breu zirkelte den Abpraller in die Maschen. „Da war Buchbach schon im Ballglück“, ärgerte sich Memmingens Trainer Stephan Baierl, dessen Team in der Folge nicht mehr den großen Druck aufbauen konnte und aller Chancen beraubt worden wäre, hätte Petrovic nach Rückpass von Ammari in der 80. Minute aus 16 Metern nicht knapp neben das Tor gezielt.

„Die Väter des Sieges waren die Leute, die den Platz geräumt haben“, bedankte sich Bobenstetter bei den freiwilligen Helfern und analysierte: „Die Mannschaft hat die Vorgaben sehr gut umgesetzt, gleich richtig Druck gemacht. Zur Pause hätten wir durchaus schon mit zwei Toren Unterschied führen müssen. In der Halbzeit haben wir dann gesagt, dass wir auch mit einem Unentschieden leben können, aber der Sieg ist natürlich ein Traum.“ Weit weniger happy war auf der anderen Seite Baierl, der jedoch erklärte: „Früher haben wir oft Unentschieden gespielt, in dieser Saison haben wir daheim knapp mit 1:0 gewonnen, jetzt hat Buchbach den Spieß umgedreht. So hat jede Mannschaft jetzt drei statt zwei Punkte. Das ist schon besser.“    

 

TSV Buchbach: Weber – Brucia, Hain, Moser, Drum – Walleth, Petrovic – Drofa (90. + 2 Bahar), Denk (56. Breu), Bauer (74. Rosenzweig) – Ammari. Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier

FC Memmingen: Gruber – Kücük, Heilig, Stoilov (81. Dzalto), Jokic – Schad (88. Maier), Boyer – Hoffmann – Kircicek (67. Nickel), Celani, Rochelt. Trainer: Baierl.

Tor: 1:0 Breu (75.) 

Schiedsrichter: Brütting (Effeltrich)

Zuschauer: 590

Gelb: Drum, Walleth – Stoilov, Schad, Dzalto, Celani

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

Interview: Thomas Föckersperger - Radio FFR

Video: Michael Lanzinger - TSV Buchbach TV

Eishockey Oberliga Waldkraiburg verliert in Memmingen
Eishockey Oberliga Waldkraiburg verliert in Memmingen
Online seit: 02-12-2018 | Autor: #Foecki

LÖWEN BLEIBEN CHANCENLOS IN MEMMINGEN

 

Abermals gab es für den EHC Waldkraiburg in der Oberliga Süd nichts zu holen. Am Freitagabend unterlag die Mannschaft von Trainer Sebastian Wolsch beim ECDC Memmingen mit 0:5, wo man mit nur 14 Spielern und zwei Torhütern antreten musste. Beim Stande von 0:2 hatten die Löwen die Chance, per Penalty nochmals für Spannung zu sorgen, doch war Joey Vollmer gegen Daniel Hämmerle auf dem Posten.

Am vergangenen Mittwoch hatte es für EHC-Coach Sebastian Wolsch die erste kalte Dusche gegeben, als Lukas Wagner und Valentin Hein ihren Rückzug aus der Oberliga angekündigt hatten. Für Wagner liegt der Fokus nun auf der beruflichen Karriere, für Hein waren Studium und Oberliga-Hockey nicht unter einen Hut zu bringen. Letzterer steht inzwischen beim TEV Miesbach unter Vertrag, dort wurde am Wochenende auch die Verpflichtung von Ex-Löwe Tomas Rousek bekannt gemacht. Die nächste kalte Dusche gab es für Wolsch dann am Freitag in Memmingen, als die Löwen, wie so oft in dieser Saison, schon früh in Rückstand gerieten. Ohne Wagner und Hein, aber auch ohne den erkrankten Lucas Wimmer, den verletzten Michail Sokolov und ohne Patrick Zimmermann, der am Samstag bei der U20 spielte, hieß es nach nicht einmal fünf Minuten 1:0 für Memmingen. Dominik Piskor hielt bei einem Schuss von Daniel Huhn den Schläger rein und lenkte die Scheibe an Korbinian Sertl vorbei ins Tor (04:20). Gute vier Minuten später konnte sich Tim Bullnheimer extremst unbedrängt durchs Waldkraiburger Drittel in Richtung Tor bewegen und sehenswert abschließen (08:42).

Im zweiten Drittel hatten die Löwen nach über 28 Minuten Spielzeit die Chance per Penalty zu verkürzen und es nochmals spannend zu machen. Jochen „Joey“ Vollmer blieb bei Daniel Hämmerles Versuch aber erster Sieger und kurz drauf klingelte es auf der anderen Seite. Antti-Jussi Miettinen fuhr gemeinsam mit Dominik Piskor allein auf Korbinian Sertl und mit einem perfekt getimten Doppelpass war das letzte Hindernis überwunden und Miettinen traf zum 3:0 (30:37). Fünf Minuten später die Indians in Überzahl und Jakub Wiecki konnte unbedrängt und komplett frei am langen Eck zum vierten Mal für die Gastgeber einschieben (35:51). Damit aber noch nicht genug, denn 37 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels spielte Lubor Pokovic die Scheibe von hinter dem Tor auf Patrik Beck und dieser traf per Volleyabnahme zum fünften Mal für die Mannschaft von Coach Sergej Waßmiller, der den Indianern wieder Feuer unterm Tipi gemacht zu haben scheint.

Waßmiller zeigte sich nach der Partie zufrieden, die für die Memminger im Zeichen vom Urgestein Martin Jainz stand, der nach 13 Jahren seine Karriere am Hühnerberg beendete und mit großer Kapelle verabschiedet worden war. Löwen-Coach Wolsch dagegen war entsprechend bedient nach der Partie und hielt sich recht kurz mit seinem Fazit: Memmingen war im gesamten Spiel schneller. Läuferisch, gedankenschnell, immer präsent und wir sind nur hinterher gelaufen. Dementsprechend das Ergebnis“ so Wolsch kurz und bündig. Einfacher werde die Situation aktuelle bestimmt nicht, meinte Wolsch später. Gerade die personelle Situation muss und wird er aber annehmen und er wird mit seinem verbliebenem Team weiter alles dafür geben, dass der nächste Saisonsieg klappt.

 

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 19.Spieltag. ECDC Memmingen – EHC Waldkraiburg 5:0 (2:0/ 3:0/ 0:0).

Tore: 1:0 04:20 Piskor D. (Huhn D., Miettinen A.), 2:0 08:42 Bullnheimer T. (Schmid M., Wiecki J.), 3:0 30:37 Miettinen A. (Piskor D.), 4:0 35:51 Wiecki J. (Huhn D., Schirrmacher S. PP1), 5:0 39:23 Beck P. (Pokovic L., Salminen S.). Strafen: ECDC Memmingen 10 Strafminuten, EHC Waldkraiburg 10 Strafminuten. Zuschauer: 1431

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

Regionalliga Bayern TSV Buchbach will weiter Punkte sammeln
Regionalliga Bayern TSV Buchbach will weiter Punkte sammeln
Online seit: 29-11-2018 | Autor: #Foecki

Buchbach will weiter Punkte sammeln

Samstag um 14 Uhr gegen Memmingen – Grübl, Leberfinger und Sassmann fehlen

Letztes Spiel des Jahres für den TSV Buchbach in der Fußball-Regionalliga Bayern: Die Rot-Weißen erwarten am Samstag um 14 Uhr den Tabellendritten aus Memmingen und wollen ihre Serie von fünf Spielen ohne Niederlage weiter ausbauen. Auf einen Sieg gegen den einstigen Lieblingsgegner warten die Buchbacher allerdings schon seit Juli 2016.

„Wir wollen ein tolles Fußballjahr mit unseren Fans beschließen und nach vielen Ligaspielen und vier Pokalrunden mit dem Highlight gegen die Löwen möglichst noch mal einen Heimsieg feiern“, sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter, dessen Truppe mit 30 Punkten auf Rang acht steht. Damit hat seine Mannschaft zwei Punkte mehr gesammelt als letzte Saison nach 21 Spielen. Ganz anders der Quervergleich beim FC Memmingen der mit 35 Zählern auf dem dritten Platz rangiert. Zum selben Zeitpunkt des Vorjahres waren die Allgäuer mit gerade mal 17 Punkten Vorletzter und konnten erst nach einer nervenaufreibenden Aufholjagd in der Relegation gegen den TSV Rain die Klasse halten.

Memmingen hat aus dem Vorjahr die Konsequenzen gezogen und sich in jedem Mannschaftsteil gut verstärkt“, erklärt Bobenstetter. Der Coach der Rot-Weißen weiß freilich, dass es auch für den FCM, wie Buchbach Gründungsmitglied der Regionalliga, nicht immer leicht ist, die gewünschten Verstärkungen zu bekommen: „Hut ab vor den Memmingern, ihre Neuzugänge haben alle prima eingeschlagen. Und jetzt haben sie sich sogar für die 3. Liga beworben. Das wertet auch die Regionalliga noch weiter auf.“

Insgesamt standen sich die beiden Mannschaften schon 18 Mal gegenüber. Bei fünf Unentschieden gewannen die Buchbacher acht Mal und mussten fünf Mal als Verlierer vom Platz. So auch in Vorrunde, als sich Memmingen nach einem umkämpften Spiel mit 1:0 behaupten konnte. Wie viele andere Mannschaften ist das Team von Trainer Stephan Baierl ansonsten in dieser Saison auswärts erfolgreicher als auch eigenem Platz: Sechs Auswärtsdreiern stehen vier Heimsiege gegenüber, am vergangenen Samstag musste Memmingen eine 0:2-Heimpleite gegen den FC Augsburg II einstecken. Dabei handelte sich Fabian Lutz die fünfte Gelbe ein und fehlt neben den Langzeitverletzten Lukas Rietzler und Jamey Hayse deswegen am Samstag.

Auch die Buchbacher haben mit Thomas Leberfinger einen Gelbsünder in ihren Reihen, der diesmal nicht ran darf. Zudem fehlen weiterhin Markus Grübl (Handbruch) und Moritz Sassmann, der sich vor dem 2:0-Erfolg in Rosenheim im Training eine schwere Knieprellung zugezogen hat. Wegen des Ausfalls von Leberfinger überlegt das Buchbacher Trainerteam um Bobenstetter und Andi Bichlmaier entweder Moritz Moser oder Marco Rosenzweig in der Innenverteidigung aufzubieten. „Eine weitere Überlegung wäre ein Dreierkette“, so Bobenstetter, der ja in dieser Saison schon viele verschiedene Systeme erfolgreich ausprobiert hat: „Wir haben uns super weiterentwickelt und sind viel flexibler geworden. Das ist in gewisser Weise auch notwendig. Die Liga wird jedes Jahr stärker, aber wir sind mittendrin. Das heißt schon was!“

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Eishockey Oberliga Waldkraiburg vor einem weiteren Wochenende der Wahrheit
Eishockey Oberliga Waldkraiburg vor einem weiteren Wochenende der Wahrheit
Online seit: 28-11-2018 | Autor: #Foecki

PERSONAL-SCHOCK VOR DEM DUELL MIT MEMMINGEN UND HÖCHSTADT

Der EHC Waldkraiburg reist am Freitag zum Auswärtsspiel zum ECDC Memmingen. Beginn der Partie am Hühnerberg ist um 20:00 Uhr. Am Sonntag kommt mit dem Höchstadter EC ein weiterer langjähriger Bekannter aus der Bayernliga in die Raiffeisen Arena. Gegen die Alligators geht es wie üblich um 17:15 Uhr los. Für den EHC werden in Zukunft Lukas Wagner und Valentin Hein aus beruflichen Gründen leider nicht mehr auflaufen können.

Der ECDC Memmingen steht aktuell dort, wo ihn viele Experten vor der Saison vermutet hatten- auf Rang 6 der Oberliga-Tabelle mit 24 Punkten aus 18 Spielen und entsprechend klar und deutlich auf Zwischenrunden und wohl auch Playoff-Kurs. Seit der Übernahme vom ehemaligen Bayreuther Erfolgscoach Sergej Waßmiller Ende Oktober läuft es bei den Indians. Sein Auftaktmatch gewann er in Waldkraiburg mit 6:1, anschließend folgten noch acht weitere Spiele, von denen Memmingen weitere fünf gewinnen konnte. Darunter ein 4:1 gegen Rosenheim und ein 4:1 in Regensburg am letzten Freitag. Daniel Huhn mit 18 Punkten in 18 Spielen (8 Tore) und Jared Mudryk mit 18 in 14 Partien (14 Assists) führen die interne Scorerliste vor dem besten Torjäger Milan Pfalzer – 13 Tore in 18 Spielen – an.

Am Sonntag kommt mit dem Höchstadter EC ein alter Bekannter in die Raiffeisen Arena. Die Alligators, die in der letzten Saison nach nur einem Jahr Abwesenheit aus der Bayern- in die Oberliga zurückkehrten, liegen punktgleich mit Memmingen auf Rang sieben im Tableau. Der 7:3-Erfolg gegen Selb am letzten Sonntag war nach drei Niederlagen am Stück wieder ein Lebenszeichen des HEC. Zuvor hatte man gegen Regensburg (1:6), Memmingen (2:7) und Sonthofen (3:11) 24 Gegentore in drei Partien kassiert. Das erste Duell mit Waldkraiburg konnte Höchstadt mit 3:2 in der Verlängerung für sich entscheiden, das Team um die Top-Angreifer Vitalij Aab (24 Punkte, 11 Tore in 18 Spielen) und Michal Petrak (19 Punkte, 8 Tore in 17 Spielen) hat sich inzwischen aber sicher weiterentwickelt und so stehen die Löwen abermals vor einer schweren Aufgabe.

Noch schwerer wird diese Aufgabe nun auch, weil man zwei Abgänge hinzunehmen hat. Sowohl Lukas Wagner als auch Valentin Hein haben den Verantwortlichen der Löwen mitgeteilt, dass sie bis auf weiteres nicht mehr zur Verfügung stehen, da sich Beruf und Oberliga-Eishockey nicht unter einen Hut bringen lassen. Hein war erst im Sommer aus Rosenheim in die Industriestadt gewechselt und verbuchte in 13 Spielen eine Torvorlage. Mit Lukas Wagner verlieren die Löwen einen ihrer besten deutschen Angreifer der letzten sechs Jahre. Das Eigengewächs war 2013 aus Klostersee zurück zum EHC gekommen und holte in den folgenden Jahren die Bayerische Meisterschaft 2016, die BEV-Playoff-Meisterschaft 2017 und schaffte Oberliga-Aufstieg und zweimaligen Klassenerhalt. Dabei verbuchte der 26-Jährige in insgesamt 201 Spielen in der Bayern- und Oberliga 101 Tore und 144 Vorlagen. Der EHC Waldkraiburg bedankt sich ausdrücklich für die erbrachten Leistungen der beiden Spieler, die auch in schweren Zeiten immer alles für den Verein gegeben haben und wünscht ihnen für den beruflichen weiteren Weg alles Gute.

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

 

Unterstützer von Radio FFR:

Eishockey Oberliga Waldkraiburg vergeigt zu Hause gegen Sonthofen
Eishockey Oberliga Waldkraiburg vergeigt zu Hause gegen Sonthofen
Online seit: 25-11-2018 | Autor: #Foecki

EHC Waldkraiburg verliert gegen ERC Sonthofen mit 4:5 n.P.

Trainer Wolsch ist richtig Sauer auf sein Team

 

Die Pressekonferenz:

Der Spielbericht:

DEJA-VU GEGEN SONTHOFEN FÜR DIE LÖWEN

Zum zweiten Mal in dieser Saison musste sich der EHC Waldkraiburg am Sonntag dem ERC Sonthofen geschlagen geben. Zum zweiten Mal unterlagen die Löwen dabei mit 4:5, zum zweiten Mal nach Penaltyschießen, in das sich die Industriestädter wie schon beim ersten Duell in dieser Saison mit einem Treffer in den letzten Spielminuten retteten. Nicht erst zum zweiten Mal gab es danach eine interessante Pressekonferenz.

„Ich muss erst mal bißchen runterkommen, denn ich bin heute absolut nicht zufrieden mit unserem Spiel“ erklärte ein sichtlich angefressener EHC-Coach Sebastian Wolsch nach der Partie. „Wir wollten von Beginn an druckvoll agieren, haben dann mit zwei Schüssen 2:0 geführt und dann aber total den Faden verloren. Wir nehmen Strafzeiten ohne Bedrängung, schießen die Scheibe in die Zuschauer, wir spielen Unterzahl in der die Spieler irgendwo hinfahren- das ist für mich unbegreiflich, da fehlen mir wirklich die Worte“ so Wolsch, der nun Betriebstemperatur bekam weiter. „Für mich war das Spiel heute sehr Niveau-arm, nicht oberligatauglich und wir brauchen uns nicht wundern, dass wir da unten stehen, wenn wir so auftreten. Wenn wir mal 60 Minuten konzentriert spielen würden, gewinnen wir- aber das können wir nicht“ erklärte er kritisch und kündigte an, weiter durchzugreifen, wie er es bereits am Freitag getan hatte, als zwei Spieler ab dem zweiten Drittel nicht mehr eingesetzt wurden: „Es gibt jetzt keine Ausreden mehr für die Spieler- wer keine Leistung bringt, der sitzt draußen, anders kann man das nicht machen.“ Beim nicht gerade erfolgsverwöhnten Publikum im Saal kam das natürlich an und wurde mit Applaus quittiert. Bleibt zu hoffen, dass es auch bei einigen Spielern ankommt, denn in dieser Situation muss man komplett zusammenstehen.

Doch was war zuvor geschehen: Die Älteren werden sich erinnern können, dass der EHC Waldkraiburg in den ersten Minuten eines Eishockeyspieles auch schon mal selbst ein Tor erzielt hat. Das sollte sich am Sonntag wiederholen, denn bereits nach 85 Sekunden machte Bobby Chaumont im vierten Spiel sein drittes Tor für die Löwen und stellte auf 1:0 (01:25). Nur vierzig Sekunden später konnten die Fans erneut jubeln, denn nun hatte Nico Vogl auf 2:0 erhöht (02:05) und sich damit hoffentlich auch den persönlichen Frust von der Seele geschossen. Sonthofen-Coach Martin Sekera nahm seine Auszeit und brachte seine Mannen wieder auf Kurs. Einen erfolgreichen, wie sich herausstellen sollte, denn nur gute sieben Minuten später hatte Fabian Voit mit einem Doppelschlag ausgeglichen (06:55 / 09:21). Damit aber noch nicht genug, für die leidgeprüften Waldkraiburger Anhänger: Ihre erste Überzahl wussten die Bulls direkt zu nutzen und so hatten sie nach gut 12 Minuten durch Lukas Slavetinsky die Partie gekippt und ein 0:2 in ein 3:2 aus Sicht der Gäste gedreht (12:02). Nun nahm auch Sebastian Wolsch seine Auszeit und auch diese Ansprache trug Früchte. Zwar ging es weiterhin munter hin und her, doch im zweiten Drittel waren es zunächst die Hausherren, die durch Kiril Galoha zum Ausgleich kamen (32:48). Franz Mangold zeigte den Löwen kurz drauf aber, wie man ein Powerplay abschließt und brachten die Gäste wieder in Front (38:33). Im Schlussabschnitt drängten die Löwen auf den erneuten Ausgleich, doch es dauerte bis in die 59.Minute, da ließ wie beim Hinspiel Michael Trox kurz vor Abpfiff, Kiril Galoha einen Strahl von der blauen Linie los, der im Netz einschlug und die Löwen in die torlose Verlängerung und dann das Penaltyschießen bringen würde (58:56). Hier ließen die Waldkraiburger aber ihre Chancen liegen und trafen nur einmal, Sonthofen traf dagegen zweimal und Jonas Schlenker erzielte dabei den wichtigsten Treffer- wie schon beim Hinspiel in Sonthofen entschied der 24-Jährige das Spiel damit zugunsten der Bulls.

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 18.Spieltag. EHC Waldkraiburg – ERC Sonthofen 4:5 n.P. (2:3/ 1:1/ 1:0/ 0:1). Tore: 1:0 01:25 Chaumont R. (Galoha K.), 2:0 02:05 Vogl N. (Wagner L.), 2:1 06:55 Voit F. (Guth M., Lucas W.), 2:2 09:21 Voit F. (Lucas W., Slavetinsky L.), 2:3 12:02 Slavetinsky L. (Kameš V., Sill M. PP1), 3:3 32:48 Galoha K. (Chaumont R., Hradek C.), 3:4 38:33 Mangold F. (Slavetinsky L., Rau D. PP1), 4:4 58:56 Galoha K. (Gulda P., Rimbeck M.), 4:5 65:00 Schlenker J. Strafen: EHC Waldkraiburg 8 Strafminuten, ERC Sonthofen 2 Strafminuten, Zuschauer: 680.

Die Spielzusammenfassung:

 

Bericht: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

Video: Paolo del Grosso -WaldkraiburgHockey TV

Spielzusammenfassung: WaldkraiburgHockey TV

 

 

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Fussball Regionalliga Bayern Buchbach gewinnt in Rosenheim
Fussball Regionalliga Bayern Buchbach gewinnt in Rosenheim
Online seit: 25-11-2018 | Autor: #Foecki

Buchbacher Erfolgsserie hält in Rosenheim

2:0-Sieg nach Toren von Ammari und Rosenzweig – Frühes Rot gegen Wallner

Der TSV Buchbach hat seine Erfolgsserien in der Fußball-Regionalliga Bayern verlängert und am Samstag einen 2:0-Sieg beim TSV 1860 Rosenheim gefeiert. Die umkämpfte Partie mussten die Gastgeber 87 Minuten in Unterzahl bestreiten, denn Chris Wallner flog bereits in der dritten Minute nach einer Notbremse gegen Maxi Bauer mit Rot vom Platz. 

Bei zwei Unentschieden war das 2:0 bereits der achte Sieg in den letzten zehn Vergleichen mit Rosenheim, die Buchbacher bleiben also der absolute Angstgegner der roten Sechziger. Zudem sind die Rot-Weißen seit fünf Runden ungeschlagen und haben damit elf Punkte aufs Konto gebracht, das nun mit 30 Zählern gut gefüllt ist. Vor dem letzten Spiel des Jahres am Samstag um 14 Uhr gegen den FC Memmingen haben die Mannen von Anton Bobenstetter und Andi Bichlmaier weiterhin acht Punkte Vorsprung auf die Relegationszone, die nun von Rosenheim angeführt wird.

„Statt Rot wäre mir lieber gewesen, wenn Maxi in der dritten Minute das 1:0 für gemacht hätte“, so Bobenstetter, der trotz der Überzahl auf keinen Fall etwas riskieren wollte: „Mir ist sofort eingefallen, wie wir vor einigen Jahren trotz Unterzahl hier in Führung gegangen sind und dann mit acht Feldspielern gewonnen haben. Deswegen haben wir gesagt, dass wir trotz der Überzahl auf ein 0:0 spielen.“

In den ersten 45 Minuten sahen die 720 Zuschauer wenig Torgelegenheiten, die beste Chance hatte Rosenheims Andrija Bosnjak in der 36. Minute, doch Buchbachs Keeper Egon Weber war mit einer guten Parade zur Stelle. Zwei Minuten nach Wiederbeginn köpfte Rosenheims Sturmführer neben den Kasten und der 52. Minute fand Markus Einsiedler, der sich mit Thomas Leberfinger packende Zweikämpfe lieferte, bei einem Kopfball in Weber seinen Meister.

Erstmals richtig gefährlich kamen die Buchbacher in der 63. Minute vor den Kasten von Mario Stockenreiter, der jedoch vor Thommy Breu klären konnte, eine Minute später war es dann aber so weit: Ein Zuspiel von Maxi Drum nahm Breu mit der Brust mit, Stockenreiter parierte aus sechs Metern, der Nachschuss von Aleks Petrovic wurde geblockt, ehe Sammy Ammari mit einem Kunstschuss aus extrem spitzem Winkel die Führung markierte. In der Folge waren die Gastgeber in einigen unübersichtlichen Situationen nahe dran am Ausgleich, aber weder Georg Lenz noch Danijel Majdancevic konnten Weber bezwingen.

Auf der anderen Seite hatte Ammari in der 78. Minute den zweiten Treffer auf dem Fuß, doch nach Kopfball-Ablage von Patrick Drofa zielte der Buchbacher Mittelstürmer knapp übers Gebälk. Der nächste gute Konter über Bauer führte dann zum zweiten Treffer, als Versuche von Breu und Ammari geblockt wurden, der Ball Marco Rosenzweig vor die Füße fiel, der mit einem platzierten Flachschuss traf (88.).

Insgesamt hatten die Buchbacher über die gesamte Distanz mehr Ballbesitz, doch die Gastgeber haben nicht nur leidenschaftlich verteidigt, sondern hätten sowohl in Führung gehen, als auch den Ausgleich erzielen können. „Ein Unentschieden wäre sicherlich auch gerecht gewesen“, bekannte Bobenstetter.

TSV 1860 Rosenheim: Stockenreiter – Wallner, Heiß, Lenz, Krätschmer – Räuber, Maier (80. Shabani) – Krüger (55. Köhler), Einsiedler, Ferreira Goncalves (69. Majdancevic) – Bosnjak. Trainer: Zaric.

TSV Buchbach: Weber – Moser (90. + 2 Orth), Hain, Leberfinger, Drum – Walleth (46. Rosenzweig), Petrovic – Drofa, Denk (55. Breu), Bauer – Ammari. Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier.  

Tore: 0:1 Ammari (64.), 0:2 Rosenzweig (88.).

Schiedsrichter: Hummel (Betzigau)

Zuschauer: 720

Gelb: Heiß, Maier, Krüger, Majdancevic, Shabani – Walleth, Leberfinger, Drofa, Drum  

Rot: Wallner (3.) wegen einer Notbremse.

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - TSV Buchbach

 

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Eishockey Oberliga Waldkraiburg verliert in Rosenheim
Eishockey Oberliga Waldkraiburg verliert in Rosenheim
Online seit: 24-11-2018 | Autor: #Foecki

ROSENHEIM REICHT EIN DRITTEL ZUM SIEG

 

Mit einer 2:5-Niederlage kam der EHC Waldkraiburg am Freitagabend aus Rosenheim zurück. Die Starbulls machten dabei bereits in den ersten 20 Minuten alles klar, als sie den Löwen vier Treffer einschenkten. Für die Industriestädter trugen sich lediglich Christof Hradek und Bobby Chaumont in die Torschützenliste ein.

„Das erste Drittel hat uns die Punkte gekostet“ erklärte EHC-Trainer Sebastian Wolsch auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. „Da haben 80 Prozent meiner Mannschaft gemerkt, dass man in der Oberliga schon relativ schnelles Eishockey spielen kann. Wir sind nur hinterher gerannt und haben erst ab dem zweiten Drittel begonnen, Eishockey zu spielen“ so Wolsch weiter. Gegen die Starbulls hatte Wolsch im Tor etwas überraschend Kevin Yeingst den Vorzug vor Korbinian Sertl gegeben, damit dieser auch mal wieder Spielpraxis bekomme, wie Wolsch nach dem Spiel sagte- wie aber schon beim letzten Mal gegen Peiting endete Yeingsts Arbeitstag vor der Schlusssirene. Wie vom Trainer nach der Partie angesprochen, ging es flott los und Rosenheim nutzte die inzwischen bekannt schwache und anfällige Anfangsphase zur Führung durch Chase Witala. Dieser wurde recht allein gelassen vor dem EHC-Tor und konnte die Scheibe problemlos in den Winkel jagen (02:00). Die knapp 200 mitgereisten Löwen-Fans sahen starke Gastgeber, die dem EHC wenig Raum zur Entfaltung gaben und nach knapp 12 Minuten erneut trafen. Diesmal wurde Maximlian Vollmayer komplett allein gelassen und durfte sich nach unbedrängter Überlegung das Tor zurecht legen und den Puck halbhoch versenken (11:47). 111 Sekunden später war dann Fabian Zick erfolgreich und durfte nach guter Übersicht das 3:0 für die Starbulls auf seine Kappe nehmen (13:38). Rosenheim hatte komplett das Heft in der Hand, die einzige erwähnenswerte Chance hatte Leon Decker nach einer Viertelstunde, Luca Endres im Tor der Hausherren war aber auf dem Posten. Das erste Drittel war jedoch noch nicht zu Ende und neun Sekunden vor dem Ende stellte Vitezslav Bilek auf 4:0 (19:51) und damit war die Messe eigentlich gelesen.

Zwar konnte Christof Hradek im zweiten Drittel, in dem die Löwen deutlich besser wurden und zu einem guten Niveau fanden, das man bis Spielende halten konnte, auf 1:4 aus Sicht des EHC Waldkraiburg verkürzen (23:13). Allerdings überwand Robin Slanina kurz vor der zweiten Drittelpause Korbinian Sertl, der zum Beginn des zweiten Abschnitts für Yeingst gekommen war und stellte auf 5:1 für die Starbulls (37:39). Im Schlussabschnitt konnte Bobby Chaumont im Powerplay seinen zweiten Saisontreffer für den EHC Waldkraiburg erzielen und somit hieß es 2:5 aus Sicht der Löwen (47:05), allerdings sollte kein weiterer Treffer mehr fallen und somit sicherte sich Rosenheim den Sieg. Am Sonntag nun geht es für den EHC Waldkraiburg im Heimspiel gegen den Tabellenelften Sonthofen, der am Freitag gegen Höchstadt einen 11:3-Kantersieg feiern konnte.

Eishockey Oberliga Süd, 2018/ 2019, 17.Spieltag. Starbulls Rosenheim – EHC Waldkraiburg 5:2 (4:0/ 1:1/ 0:1).

Tore: 1:0 02:00 Witala C. (Meier N., Slanina R.), 2:0 11:47 Vollmayer M. (Echtler C., Witala C.), 3:0 13:38 Zick F. (Bucheli D., Pauker T.), 4:0 19:51 Bilek V. (Daxlberger D., Frosch D.), 4:1 23:13 Hradek C. (Gulda P.), 5:1 37:39 Slanina R. (Echtler C., Witala C.), 5:2 47:05 Chaumont B. (Rott T., Decker L. PP1). Strafen: Starbulls Rosenheim 12 Strafminuten, EHC Waldkraiburg 10 Strafminuten. Zuschauer: 2157. 

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

 

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Regionalliga Bayern Buchbach im Derby bei 1860 Rosenheim
Regionalliga Bayern Buchbach im Derby bei 1860 Rosenheim
Online seit: 23-11-2018 | Autor: #Foecki

Buchbach will positive Serien ausbauen

Samstag um 14 Uhr Inn-Salzach-Derby beim TSV 1860 Rosenheim – Nur Grübl fehlt

Vier Spiele lang musste der TSV Buchbach in der Fußball-Regionalliga Bayern keine Niederlage mehr einstecken, gegen den TSV 1860 Rosenheim sind die Rot-Weißen gar seit neun Spielen ungeschlagen. „Unser Ziel ist ein Punkt, dann würden wir den Fünf-Punkte-Abstand auf Rosenheim weiter wahren“, sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter.

Der letzte Sieg der Sechziger datiert vom 26. November 2011, aus dem damaligen Kader der Sechziger ist lediglich Markus Einsiedler übrig geblieben, der seinerzeit als Joker beim 3:1 in der Bayernliga zum Einsatz kam. Auf Seiten der Gäste waren aus dem aktuellen Kader mit Aleks Petrovic, Maxi Hain, Thommy Breu und Stefan Denk immerhin vier Akteure auf dem Platz. Seither ist den neuen Direktvergleichen so ziemlich alles passiert, was den Fußball mit seinen ganzen Emotionen ausmacht, eben nur kein Sieg der Rosenheimer.

Diese schwarze Serie wollen die Gastgeber, die mit 22 Punkte auf Rang 13 stehen, natürlich heute endlich abreißen lassen. Auch wenn die Rosenheimer zuletzt eine 1:2-Niederlage in Augsburg einstecken mussten, ist die Mannschaft von Trainer Ogi Zaric gut drauf, holte zuvor sieben Punkte aus drei Spielen und hat sich vor allem in der Defensive im Vergleich zum ersten Saisondrittel enorm verbessert..

„Wir fahren mit viel Optimismus nach Rosenheim und werden sicher auch wieder von vielen Fans begleitet. Aber wir wissen schon, dass wir eine super Tagesform brauchen, um in Rosenheim was holen zu können“, so Bobenstetter. Ähnlich formuliert es auch Zaric: „Die Vorfreude meiner Jungs ist riesig, sie sind bis in die Haarspitzen motiviert. Wir werden vermutlich taktisch etwas anders auftreten und uns akribisch auf die aggressive, aber faire Spielweise mit und ohne Ball des TSV Buchbach vorbereiten. Natürlich brauchen wir einen Sahnetag, um gegen die beachtliche Qualität unserer Gäste bestehen zu können. Wir setzen dabei auf unsere Stärken und sind davon überzeugt, im Derby ein erfolgreiches Resultat einzufahren.“

In personeller Hinsicht haben beide Seiten keine großen Sorgen: Bei den Hausherren fehlt lediglich Korbinian Linner wegen eine Bänderverletzung im Knie, bei den Gästen muss nur Markus Grübl (Handbruch) passen. Bei den Rot-Weißen wird es aber einen Wechsel im Tor geben, in den letzten zwei Spielen vor der Winterpause darf Egon Weber für Daniel Maus ran. Bobenstetter: „Egon hat immer sehr gut gehalten, wenn wir ihn in der Liga oder im Pokal gebraucht haben. Er hat bewiesen, dass er ein sehr guter Regionalliga-Torhüter ist und hat sich diese Einsätze mehr als verdient. Auch das gehört zu unserem Teamgeist, dass der zweite Torhüter seine Einsätze bekommt.“

Ein Unentschieden ist statistisch gesehen übrigens eher unwahrscheinlich, in 23 Begegnungen wurden nur drei Mal die Punkte geteilt, 13 Mal gingen die Buchbacher als Sieger vom Platz, sieben Mal die Rosenheimer, die jedoch in der Regionalliga noch keinen einzigen Dreier gegen den Rivalen aus dem Landkreis Mühldorf verbuchen konnten. Doch letztlich zählt das alles nichts. „Das ist Vergangenheit“, so Bobenstetter. Der einzige psychologische Vorteil für die Gäste ist der Fünf-Punkte-Vorsprung: Buchbach will zwar gewinnen, Rosenheim muss, um Boden gutzumachen.“

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - TSV Buchbach

 

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Oberliga Sued EHC Waldkraiburg gegen Rosenheim und Sonthofen
Oberliga Sued EHC Waldkraiburg gegen Rosenheim und Sonthofen
Online seit: 21-11-2018 | Autor: #Foecki

6-PUNKTE-HEIMSPIEL FÜR DIE LÖWEN AM SONNTAG

Unterschiedlicher könnten die Aufgaben für den EHC Waldkraiburg am kommenden Wochenende in der Oberliga Süd kaum ausfallen. Zum Zweiten von oben, den Starbulls Rosenheim, reisen die Spieler von Coach Sebastian Wolsch am Freitag um 19:30 Uhr, am Sonntag geht es ab 17:15 Uhr in der Raiffeisen Arena gegen den Zweiten von unten, den ERC Sonthofen, der nur vier Zähler mehr als die Löwen auf dem Konto hat.

Ganz so blind, wie ihn einige der eigenen Fans gerne machen, scheint Rosenheims Trainer Manuel Kofler nicht zu sein, denn die Starbulls sind auf Kurs und kassierten in den letzten neun Spielen nur eine Niederlage. Die letzten vier Partien gegen Höchstadt (4:0), in Lindau (4:1), in Garmisch (3:2) und gegen Selb (3:2) wurde dabei allesamt gewonnen, mit  entsprechend großem Selbstvertrauen erwartet man in Rosenheim den EHC Waldkraiburg. 38 Punkte holte der Altmeister aus den bisherigen 16 Spielen, man ist nicht nur auf klarem Playoff-Kurs, sondern wird der Favoritenrolle in der Liga gerecht. In Waldkraiburg gab es am 19.Oktober ein klares 7:0 für die Starbulls, die Löwen leisteten damals Hilfestellung bei der psychologischen Arbeit und bauten einige Rosenheimer Spieler,  die sich mit Toren neues Selbstvertrauen holen konnten, wieder auf. Es folgte die lange Siegesserie, die nur von einem 1:4 in Memmingen unterbrochen wurde. Hart wird es also für EHC-Coach Sebastian Wolsch und sein Team am Freitag im Emilo-Stadion, nichtsdestotrotz wird die Unterstützung der zuletzt fantastischen Löwen-Fans den Industriestädtern sicher sein. Zahlreiche Privatfahrer werden sich am Freitag auf den Weg machen und vielleicht gelingt dem Underdog die Sensation.

Sensationell wäre ein Sieg am Sonntag im Heimspiel und zumindest auf dem Papier ist dieser eher möglich als in Rosenheim, denn mit dem ERC Sonthofen kommt der Tabellenvorletzte in die Raiffeisen Arena. Drei Niederlagen kassierten die Bullen zuletzt in Folge: In der Verlängerung verlor man gegen Selb mit 4:5, am letzten Wochenende zog man beim 2:3 gegen Memmingen den Kürzeren und musste sich auch zwei Tage später in Lindau knapp mit 1:2 geschlagen geben. Elf Punkte holten die Bullen in den bisherigen 16 Partien und damit vier mehr als die Löwen. Mit einem Dreier kämen die Industriestädter wieder sehr nahe ran an die Zwischenrundenplätze. Ein berühmtes sechs Punkte-Spiel für den EHC Waldkraiburg und nach einer weiteren Woche gemeinsamen Trainings ruhen die Hoffnungen erneut auf Bobby Chaumont, der sein neues Team nun noch besser kennen sollte. Den ersten Vergleich mit den Löwen gewann Sonthofen mit 5:4 im Penaltyschießen, nun soll das Pendel in die andere Richtung ausschlagen.

Karten für das Heimspiel am Sonntagabend gegen Sonthofen gibt es am Spieltag ab 15:45 Uhr an den Kassen, außerdem auf der Geschäftsstelle am Donnerstag zwischen 18:00 und 20:00 Uhr. Zudem besteht die Möglichkeit, die Karten bis 24 Stunden vor Spielbeginn online auf der Homepage des EHC Waldkraiburg zu erstehen.

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

 

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Eishockey Oberliga Waldkraiburg mit Niederlage beim Tabellenfuehrer
Eishockey Oberliga Waldkraiburg mit Niederlage beim Tabellenfuehrer
Online seit: 19-11-2018 | Autor: #Foecki

TABELLENFÜHRER REGENSBURG EINE NUMMER ZU GROß FÜR DEN EHC WALDKRAIBURG

Die Eisbären aus Regensburg bleiben nach wie vor das Team der Stunde in der Oberliga Süd und zogen am Sonntag auch den wiederbelebten Löwen den Zahn. Die Industriestädter unterlagen beim jetzt seit 14 Spielen in Folge ungeschlagenen Tabellenführer mit 2:6. Wie schon beim letzten Vergleich wäre für den EHC aber mehr drin gewesen, doch auf der Strafbank lassen sich Spiele nur schwer gewinnen.

Patrick Zimmermann, Valentin Hein und Leon Decker standen Coach Sebastian Wolsch, der zwei Tage zuvor vom Interims- zum Cheftrainer befördert wurde, beim Aufeinandertreffen mit Wolschs Ex-Klub nicht zur Verfügung. Dennoch begann der EHC mutig in der Donau-Arena, es war dem Team anzumerken, dass man zwei Tage zuvor mit dem Sieg gegen Lindau einer großen Last entledigt wurde. Christof Hradek (4. Minute), Michael Rimbeck (6. / 11.) und Michail Sokoliv (12.) scheiterten aber alle am starken Keeper Holmgren im Tor der Regensburger oder verzogen knapp. Im kompletten Chaos vor dem Löwen-Gehäuse schaltete Matteo Stöhr wenig später dann am schnellsten und stellte auf 1:0 für die Gastgeber (14:46).

Doch die Löwen leben seit Freitag wieder und steckten keinesfalls auf- im Gegenteil: Lukas Wagner stach über den Flügel ins Regensburger Drittel, legte ab auf Sokolov und der platzierte die Scheibe goldrichtig zum Ausgleich (16:37). 91 Sekunden später stand wieder Sokolov im Fokus und schob ein, nachdem Holmgren den Puck in seine Richtung abgefälscht hatte (18:08). Die Löwen in Führung beim Tabellenführer- es ist tatsächlich wieder Leben in der Bude beim EHC. Unglücklicherweise brachte man die Führung aber nicht in die Pause, denn Davide Vinci sorgte mit seinem ersten Saisontor drei Sekunden vor der Sirene für den erneuten Ausgleich (19:57).

Noch immer war zwar alles drin für die Löwen, allerdings kassierten sie in der Folge immer und den unpassendsten Momenten Strafzeiten und es ist keine neue Weisheit, dass man auf der Strafbank keine Spiele gewinnt. In der 27.Minute traf Korbinian Schütz dann in Überzahl zum 3:2 (26:49), nach einer guten halben Stunde schnürte Schütz den Doppelpack und sorgte erneut im Powerplay für das 4:2 (32:34). Die junge Regensburger Mannschaft hatte nun das Heft in der Hand und noch vor der zweiten Pause machte Nikola Gajovsky, seit Jahre einer der besten Spieler der Oberliga Süd, mit dem 5:2 den Deckel drauf (38:14)- natürlich wieder in Überzahl.

Damit aber nicht genug, denn auch im letzten Abschnitt, in dem jetzt Regensburg die Partie dominierte, kassierten die Löwen drei Strafzeiten und die dritte und letzte wusste Tomas Gulda zu nutzen und setzte den 6:2-Schlusspunkt (57:50).

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 16.Spieltag. Eisbären Regensburg – EHC Waldkraiburg 6:2 (2:2/ 3:0/ 1:0).

Tore: 1:0 14:46 Stöhr M. (Kroschinski N., Tippmann X.), 1:1 16:37 Sokolov M. (Wagner L., Vogl N.), 1:2 18:08 Sokolov M. (Rott Th., Seifert Ph.), 2:2 19:57 Vinci D. (Keresztury E., Ontl C.), 3:2 26:49 Schütz K. (Heger L., Flache P. PP1), 4:2 32:34 Schütz K. (Flache P., Böhn B. PP1), 5:2 38:14 Gajovsky N. (Heider P., Gulda T. PP1), 6:2 57:50 Gulda T. (Tausch L., Gajovsky N. PP1). Strafen: Eisbären Regensburg 8 Strafminuten, EHC Waldkraiburg 14 Strafminuten. Zuschauer: 1895.

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

 

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Regionalliga Bayern Buchbach bleibt Ungeschlagen
Regionalliga Bayern Buchbach bleibt Ungeschlagen
Online seit: 18-11-2018 | Autor: #Foecki

Buchbach baut Miniserie weiter aus

1:1 gegen Nürnberg II nach Rückstand – Viele Chancen liegen gelassen

 

Die Pressekonferenz:

 

Der Spielbericht:

Der TSV Buchbach schippert in der Fußball-Regionalliga Bayern weiter in relativ ruhigen Gewässern und rangiert nach dem 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg II mit acht Punkten Vorsprung auf die Gefahrenzone auf Platz acht. Acht Punkte haben die Rot-Weißen aus den letzten vier Spielen geholt und wollen diese kleine Serie auch in den verbleibenden beiden Spielen am Samstag um 14 Uhr in Rosenheim und am 1. Dezember gegen Memmingen aufrecht erhalten.

Bei Sonnenschein, aber eisigem Ostwind lieferten die Rot-Weißen gegen die spielerisch sehr starken Mittelfranken eine couragierte Leistung ab und hätten bei dicken Chancen durch Maxi Drum (20.) und Aleks Petrovic (22.) in Führung gehen müssen. Auf der Gegenseite hatten aber die Nürnberger durch Philipp Harlaß (24.) und Robin Heußer (36.) zwei dicke Dinger, ehe Harlaß nach Patzer von Drum unbedrängt flanken konnte und Kapitän Erik Engelhardt bei einem Kopfball aus sechs Metern wenig Mühe hatte (38.).

Buchbach zeigte sich allerdings wenig beeindruckt und hatte bis zur Pause zwei Großchancen durch Sammy Ammari: Nach Ecke von Drum scheiterte der Buchbacher Mittelstürmer mit einem Kopfball an der Unterkante der Latte, ehe die Kugel via Innenpfosten aus dem Tor sprang (41.) Zwei Minuten später verlängerte Patrick Drofa eine weitere Drum-Ecke, doch Ammari zirkelte den Ball aus 14 Metern knapp übers Gestänge. „Die zweite Chance muss ich machen“, gestand der Angreifer. Und Trainer Anton Bobenstetter erklärte: „Meiner Meinung nach hätten wir mit einem 1:1 in die Pause gehen müssen. Jeder weiß, wie schwer es ist, wenn man zur Halbzeit hinten liegt. Vor allem dann, wenn man gegen eine sehr starke Nürnberger Mannschaft spielt. Kompliment deswegen an meine Mannschaft, dass sie ruhig geblieben ist und dann nach der Pause den Ausgleich erzielt hat.“

Mit dem ersten guten Angriff nach dem Seitenwechsel gelang dann gleich der Ausgleich, als Drofa und Ammari nach Flanke von Drum auf Maxi Bauer ablegten, der die Pille unter Mithilfe von Lennart Grimmer über die Linie stocherte (56.). Die beste Gelegenheit auf den Siegtreffer für Buchbach hatte Moritz Sassmann nach Flanke von Bauer in der 78. Minute, doch sein Kopfball landete neben dem Pfosten, die Nürnberger hätten dann in der Nachspielzeit noch fast zugeschlagen, doch Tobias Stoßberger brachte den Ball aus extrem spitzem Winkel nicht im Tor unter.

„Unter Strich geht das Unentschieden in Ordnung“, bilanzierte Nürnbergs Trainer Fabian Adelmann nach einem fairen Spiel, in dem Schiedsrichter Michael Bacher nicht eine Gelbe verteilen musste. Trotzdem war die Partie umkämpft und am Ende war auch Bobenstetter zufrieden: „Wir haben wieder einen Punkt mehr auf dem Konto. Das zählt. Insgesamt haben wir derzeit schon einen sehr guten Lauf. Deswegen sehnen wir auch die Winterpause noch längst nicht herbei, sondern freuen uns schon auf das Derby am Samstag in Rosenheim. Die Spiele gegen Rosenheim waren in der Vergangenheit ja immer Highlights. Wir hoffen natürlich, dass uns möglichst viele Fans am Samstag nach Rosenheim begleiten.“  

TSV Buchbach: Maus – Brucia (46. Moser), Hain, Leberfinger, Drum – Petrovic, Rosenzweig – Drofa, Sassmann (85. Bahar), Bauer (80. Breu) – Ammari. Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier.

FC Nürnberg II: Klandt – Schimmel, Medic, Grimmer, Mouhaman – Heußer – Harlaß (89. Stoßberger), Freitag (70. Schleimer), Nürnberger – Engelhardt, Euschen (64. Zizek). Trainer: Adelmann.

Tore: 0:1 Engelhardt (38.), 1:1 Grimmer (64., Eigentor)

Schiedsrichter: Bacher (Amerang)

Zuschauer: 643.

Gelb: Fehlanzeige.

 

Video: Michael Lanzinger - TSV Buchbach

Bericht: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mp-presse.de

 

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Eishockey Oberliga Waldkraiburg gewinnt gegen Lindau
Eishockey Oberliga Waldkraiburg gewinnt gegen Lindau
Online seit: 17-11-2018 | Autor: #Foecki

Endlich der erste Saisonsieg für den EHC Waldkraiburg

Löwen schlagen Lindau mit 4:3 - Bobby Chaumont mit ersten Treffer - Wolsch bleibt Trainer

 

Trainer Sebastian Wolsch bei Radio FFR:

Zum Interview aufs "Logo" klicken

 

Die Pressekonferenz:

Highlights vom Spiel:

Der Spielbericht:

PERFEKTES DEBÜT FÜR BOBBY CHAUMONT BEIM ERSTEN SAISONSIEG DER LÖWEN

Die Wiederbelebung hat funktioniert und der EHC Waldkraiburg konnte am Freitag endlich den ersten Saisonsieg feiern. Gegen den Tabellenachten EV Lindau hieß es am Ende in der Raiffeisen Arena 4:3 für die Löwen, Neuzugang Bobby Chaumont verzeichnete dabei gleich im ersten Spiel sein erstes Tor. Die weiteren Treffer erzielten Christof Hradek, Daniel Hämmerle und Michael Rimbeck.

Ausgesprochen wurde es natürlich nicht, doch die Hoffnungen vieler, auch beim EHC Waldkraiburg, ruhten auf dem Neuzugang aus Kanada, der in der Vorwoche in die Industriestadt gekommen war. Zwar hatte Bobby Chaumont bis zum Spiel gegen die Islanders erst drei Einheiten mit seinem neuen Team absolviert, dennoch setzte man darauf, dass er zum Re-Animator des EHC würde und gleich beim Debüt den Knoten lösen könnte- sonst wäre der Effekt des Wechsels auf der Ausländerposition wohl schnell wieder verpufft gewesen. Es sollte so kommen, wenngleich man nach knapp 12 Minuten zunächst einmal wieder einem Rückstand hinterherzulaufen hatte, nachdem Korbinian Sertl vom Deutsch-Finnen Santeri Ovaska überwunden worden war (11:47). Insgesamt ging es in den ersten 20 Minuten viel hin und her, die Moral der Mannschaft von Sebastian Wolsch passte. Angetrieben von grandiosen Löwen-Fans auf den Rängen schaffte man im zweiten Drittel dann früh den Ausgleich: Christof Hradek hatte im Gewimmel vor dem Lindauer Tor die beste Übersicht und stellte mit seinem zweiten Saisontor auf 1:1 (26:54). Die Spielfreude der Löwen hielt an und bis zum letzten Drittel verzeichnete die Torschussstatistikleichte Vorteile für die Gastgeber mit 23:18 Schüssen.

Im Schlussdrittel holte Bobby Chaumont dann den Defibrillator aus dem Handgepäck: Perfekt bedient vom starken Hradek, der sehr viel Eiszeit bekam, tauchte der Kanadier vor EVL-Keeper David Zabolotny auf und hämmerte die Scheibe unter die Latte (41:33). Zwar traf Anthony Calabrese rund fünf Minuten später mit einem vermeintlich harmlosen Schuss zum erneuten Ausgleich (46:46), doch die Wiederbelebungsmaßnahmen hielten noch an und Daniel Hämmerle brachte sein Team nach einem freundlichen Assist des gegnerischen Keepers wieder in Führung (51:11).  Mit einem Penalty hätte Chaumont seine Leistung sogar noch krönen können, doch ging der Puck übers Tor- der einzige Makel des Kanadiers  an diesem Abend für die Kürze der Zeit, die er im neuen Umfeld ist, aber verschmerzbar- man muss es ja nicht gleich übertreiben. Mit seinem ersten Saisontor, das es wahrlich in sich hatte, sorgte Michael Rimbeck kurz drauf für das 4:2: Über den rechten Flügel zog er Richtung Zabolotny, dann hämmerte er diesem den Puck humorlos in den linken Winkel (56:20). Es sollte das Game-Winning-Goal, also das entscheidende Tor sein, denn Lindau konnte in der Folge mit einem Mann mehr auf dem Eis nur noch mit Milan Garrett auf 3:4 verkürzen (58:45).

Damit stand im 15. Anlauf der erste Saisonsieg fest und nicht nur die Fans waren glücklich, sondern auch EHC-Coach Sebastian Wolsch. Er verkündete auf der anschließenden Pressekonferenz gemeinsam mit Präsident Wolfgang Klose, dass er den Posten an der Bande nun dauerhaft übernimmt. Seinen eigentlichen Posten in der Defensive möchten die Verantwortlichen nachbesetzen und die Anhänger hoffen, dass Bobby Chaumont die Batterien seines Defibrillators nach dem perfekten Debüt gerade wieder auflädt.

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 15.Spieltag. EHC Waldkraiburg – EV Lindau 4:3 (0:1/ 1:0/ 3:2). Tore: 0:1 11:47 Ovaska S. (Calabrese A., Milan G.), 1:1 26:54 Hradek C. (Martin D., Hämmerle D.), 2:1 41:33 Chaumont B. (Hradek C., Galoha K.), 2:2 46:46 Calabrese A. (Stopinski F., Ochmann D. PP1), 3:2 51:11 Hämmerle D. (Trox M., Rimbeck M.), 4:2 56:20 Rimbeck M. (Trox M., Hämmerle D.), 4:3 58:45 Milan G. (Calabrese A., Ovaska S.). Strafen: EHC Waldkraiburg 8 Strafminuten, EV Lindau 6 Strafminuten. Zuschauer: 646.

 

 

Interview: Thomas Föckersperger - Radio FFR

Video Pressekonferenz: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

Video Highlights: WaldkraiburgHockey TV

Bericht: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

 

 

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Regionalliga Bayern TSV Buchbach vor dem Spiel gegen Nuernberg II
Regionalliga Bayern TSV Buchbach vor dem Spiel gegen Nuernberg II
Online seit: 16-11-2018 | Autor: #Foecki

Buchbach möchte nächsten Heimerfolg landen

Samstag um 14 Uhr gegen 1. FC Nürnberg II – Nur Grübl und Walleth fehlen

Zweites Heimspiel binnen einer Woche für den TSV Buchbach in der Fußball-Regionalliga Bayern: Nach dem 4:0-Erfolg über den FC Augsburg II erwarten die Rot-Weißen am Samstag um 14 Uhr den 1. FC Nürnberg II in der SMR-Arena. Und natürlich hoffen Fans und Verantwortliche darauf, dass die Buchbacher dem wiederendeckten Spaß an den Heimsiegen weiter frönen.

„Wenn wir weiter so fokussiert auftreten wie in den letzten Wochen, dann ist auch ein Heimsieg über Nürnberg möglich“, sagt Buchbachs Trainer Andi Bichlmaier, der sich schon auf die Partie freut: „Aufgrund der Länderspielpause erwarten wir einige Spieler aus dem erweiterten Bundesliga-Kader. Also Leute, die demnächst Bundesliga spielen werden oder schon Einsätze hatten. Solche Spieler werten die Liga auf, schon insofern ist Nürnberg ein sehr attraktiver Gegner.“

Mit erst 16 Gegentreffern stellen die jungen Nürnberger die zweitbeste Abwehr der Liga nach den kleinen Bayern, die erst 15 Gegentore einstecken mussten, allerdings haben die Schützlinge von Holger Seitz ja auch zwei Spiele weniger bestritten. „An der Anzahl der Gegentore sieht man schon, wie schwer es ist, gegen Nürnberg ein Tor zu schießen“, so Bichlmaier, der aber gleichzeitig darauf verweist, dass die Buchbacher Offensive bei 33 Treffern in 19 Spielen acht Mal häufiger getroffen hat als die der Gäste, die das Hinspiel knapp mit 1:0 entscheiden konnten: „Dass wir im Vergleich mit Nürnberg acht Tore mehr haben, spricht ja auch für unsere Mannschaft.“ Überhaupt ist die Ausbeute im Angriff beachtlich, der VfB Eichstätt und der 1. FC Schweinfurt stellen mit 37 Toren die treffsichersten Mannschaften der Liga, da müssen sich die Buchbacher also nicht groß verstecken.

„Dieses Mal wollen wir mit der Unterstützung unserer Fans den Spiel umdrehen“, hofft Bichlmaier auf den vierten Heimdreier der Rot-Weißen, die ja aus den letzten drei Spielen sieben Punkte holen konnten und dabei nur zwei Gegentreffer hinnehmen mussten. Die Nürnberger, die seit Saisonbeginn eine starke Runde spielen und immer in der Spitzengruppe zu finden waren, haben nach einem kleinen Zwischentief mit den Niederlagen gegen Aschaffenburg und in Eichstätt wieder in die Spur gefunden. Unter Fabian Adelmann, der auf Reiner Geyer (FC Admira Mödling) gefolgt ist, haben die Nürnberger in Augsburg mit 1:0 gewonnen und sich am vergangenen Sonntag mit 0:0 gegen die Bayern getrennt. Adelmann, der zuvor unter Geyer Co-Trainer war, ist übrigens mit 26 Jahren der jüngste Coach der Regionalliga Bayern. Neu ist die Aufgabe für Adelmann nicht, denn bereits in der Saison 2016/17 zeichnete er in zwölf Spielen für den kleinen Club verantwortlich, ehe er wieder ins zweite Glied rückte.

Bei den Hausherren kann das Trainerteam fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Markus Grübl (Handbruch) und Patrick Walleth (Gelbsperre) stehen nicht zu Verfügung. Der zuletzt angeschlagene Merphi Kwatu konnte hingegen in dieser Woche wieder voll mit der Mannschaft trainieren und bereichert den Konkurrenzkampf im Offensiv-Bereich.

Für die Buchbacher ist die Partie gegen den 1. FC Nürnberg II, der aktuell vier Punkte vor den Gastgebern steht, aller Voraussicht nach noch nicht der letzte Heimauftritt des Jahres, denn nach dem Auswärtsderby nächste Woche in Rosenheim ist für den 1. Dezember noch die Heimpartie gegen den FC Memmingen terminiert. Bichlmaier: „Das sind drei enorm wichtige Spiele für uns, in denen wir uns noch ein Polster zulegen können.“

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

 

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Oberliga Sued Kommt jetzt die Wende beim EHC Waldkraiburg
Oberliga Sued Kommt jetzt die Wende beim EHC Waldkraiburg
Online seit: 14-11-2018 | Autor: #Foecki

EHC WALDKRAIBURG HOFFT AUF DIE WENDE – CHAUMONT-DEBÜT AM FREITAG

 Start der Weihnachts Los Aktion des EHC Waldkraiburg

 

Radio FFR Vorbericht:

Im Gespräch mit Thomas "Föcki" Föckersperger ist "Goalie" Krobinian Sertl und Co:

Zum Bericht aufs "Logo" klicken!

 

Vorbericht des EHC Waldkraiburg:

 

Ausgeruht nach der knapp zweiwöchigen Deutschland-Cup-Pause und mit klarem Kopf geht es für die Löwen vom EHC Waldkraiburg am Freitag wieder los. Der EV Lindau gastiert ab 20:00 Uhr in der Raiffeisen Arena, am Sonntag reist das Team von Sebastian Wolsch mit neuem kanadischen Kontingentspieler Bobby Chaumont zu Wolschs Ex-Club, dem Tabellenführer Regensburg. Die Partie bei den Eisbären beginnt um 18:00 Uhr.

Am Dienstagabend legten die Löwen den Grundstock für die kommenden Aufgaben: Beim Fan- Treffen kamen über 100 Anhänger zur öffentlichen Trainingseinheit des EHC, begutachteten Neuzugang Bobby Chaumont aus Kanada und anschließend wurde bei kostenfreiem Glühwein und Bratwurst der Schulterschluss begangen. Die erste Woche der 12-tägigen Deutschland-Cup-Pause hatte Coach Sebastian Wolsch seinen Spielern frei gegeben, um Abstand zu gewinnen, die bisherige Saison mit 14 Spielen ohne Sieg aus dem Kopf zu kriegen und Mut und Kraft zu schöpfen für das, was noch kommt. „Ich denke, wir sind alle hochmotiviert nach der Woche Pause“ erklärte EHC-Keeper Korbinian Sertl bei Radio FFR. „Jeder konnte sich Gedanken machen und wir wollen jetzt angreifen und das bisherige vergessen machen. Es will ja keiner, dass das so weitergeht und damit wollen wir am besten am Freitag anfangen“ so Sertl weiter. Für den 25-Jährigen Schlussmann wird es ein Wiedersehen mit den ehemaligen Kollegen- Sertl kam 2017 aus Lindau nach Waldkraiburg.  Neu zu sehen sein wird ab Freitag Kanadier Bobby Chaumont, der am Dienstag erstmals mit seinem neuen Team trainierte und sich bereits auf die Begegnung mit den Islanders am Freitag freut. „Der kann schon bisschen was mit der Scheibe anfangen“ meinte Coach Wolsch nach dem Training. „Aber wir werden ihm Zeit geben, weil er erstmals seit langem wieder im Mannschaftstraining war. Aber er hat schon aufblitzen lassen, was er uns bringen kann“ so Wolsch weiter. Die öffentliche Einheit fand Wolsch laut eigener Aussage ganz gut, man habe sich auf dem Eis von den Zuschauern etwas anstecken lassen und eigentlich könnte man derartiges in Zukunft immer wieder machen.

Was die Löwen am Freitag gegen den Tabellenachten aus Lindau nach langer Zeit gerne mal wieder machen wollen würden, ist das Gewinnen. Wenngleich sich das gegen die Mannschaft von Coach Chris Stanley gewohnt schwer gestalten dürfte. Der EVL hat in den letzten fünf Spielen vor der Pause nur zwei Niederlagen kassiert, eine davon gegen Memmingen erst in der Verlängerung. Höchstadt aber wurde geschlagen (2:1), ebenso Landshut (5:3) und Selb (4:1). Mit einer 1:4-Niederlagen gegen Rosenheim verabschiedeten sich die Lindauer zuletzt. Top-Scorer mit 14 Punkten (8 Vorlagen) ist mit dem US-Amerikaner Anthony Calabrese aktuell ein Verteidiger, vor Andreas Farny (13 Punkte) und dem zweiten Kontingentspieler Milan Garrett aus Kanada (9 Punkte). Beim letzten Aufeinandertreffen mit den Löwen gewann Lindau mit 3:2 in der Overtime, diesmal hofft man auf einen anderen Ausgang- zumindest in der Industriestadt.

Einen anderen Ausgang als im ersten Aufeinandertreffen dieses Jahr erhofft man sich auch am Sonntag in Regensburg. Die Eisbären gewannen vor einem Monat in Waldkraiburg mit 3:1, allerdings waren die Löwen ebenbürtig, hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt und wären mit einer Chancenauswertung, die über der Nulllinie liegt, wohl erfolgreicher vom Eis gegangen. So allerdings waren die Punkte damals aufs Regensburger Konto gewandert und seitdem hat das Team von Igor Pavlov nur einen Zähler abgegeben- beim 2:1-Penaltysieg in Landshut Anfang November. Überhaupt ist die Mannschaft von der Donau bisher die wohl positivste Überraschung der Liga. Im Sommer umgebaut und radikal verjüngt, gab es anfangs noch Vorbehalte, was von den Eisbären erwartet werden kann, doch Trainerfuchs Pavlov hat die Zweifler verstummen lassen. Zwölf Spiele in Folge hat man aktuell nicht verloren - nach 14 Spieltagen – mit 65 Treffern verfügt man über die zweitbeste Offensive und ist nicht nur Tabellenführer sondern auch beste Auswärtsmannschaft.

Beim EHC Waldkraiburg startet man am Freitag im Rahmen des Heimspiels gegen Lindau mit der traditionellen Weihnachtstombola und dem dazugehörigen Losverkauf. Im Eingangsbereich der Raiffeisen Arena und rund um die Eisfläche kann man die Lose erstehen und die Preise haben es in diesem Jahr in sich. Der erste Hauptpreis ist beispielsweise ein E-Bike, zur Verfügung gestellt vom Top-Bikershop in der Graslitzerstraße. CW-Phone stellt ein Smartphone, Schmuck Baur eine Smart-Watch, außerdem gibt es viele tolle Gutscheine von diversen Restaurants und Thermen in Bayern neben Preisen der Firma Fossil, Mode Hell, Pro Win, und weiteren Frisören, Kosmetiksalons und Geschäften auf dem ganzen Landkreis.

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Interviews: Thomas Föckersperger - Radio FFR und Föckis Fan Radio

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

 

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Eishockey Oberliga Waldkraiburg mit Stammtisch und neuen Spieler
Eishockey Oberliga Waldkraiburg mit Stammtisch und neuen Spieler
Online seit: 13-11-2018 | Autor: #Foecki

EHC Waldkraiburg mit Stammtisch aus dem Tief

Öffentliches Training mit Glühwein, Würstl vom Grill und Neuzugang

 

 

Der Radiobericht vom EHC Stammtisch

Einfach aufs Logo klicken

 

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

Beitrag: Thomas Föckersperger - Föckis Fan Radio (Radio FFR)

 

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Foeckis Talk mit OANSNO
Foeckis Talk mit OANSNO
Online seit: 12-11-2018 | Autor: #Foecki

Oansno: Von Balkan bis Techno!

Wuascht - Hauptsache es ist fetzig und macht Spaß.

 

Pressestimmen:

"In ihren Liedern vagabundieren die Vier von der Isar bis in die ungarische Tiefebene und auf den Balkan. Die Texte: klangmalerisch, satirisch, frech"

(Süddeutsche Zeitung vom 25.09.2017)

"Oansno sind Vollgasmusikanten. Sozialisiert im Live-Betrieb wissen sie ganz genau, was ankommt: Blasmusik mit viel Druck dahinter, einem Schuss Traditionsbewusstsein und Lust auf einen ausufernden Abend."

(Die Welt vom 28.05.2015)

"Musik, die kulturelle Unterschiede so unverschämt frech verschmelzen lässt und im Grunde doch richtig griabig bairisch bleibt."

(Münchner Merkur / Isar-Laisachbote vom 22.06.2015)

Oansno setzt "auf druckvolle, sehr beschleunigte Partybeats ... mit viel Lokalkolorit und gelungenen, sehr münchnerischen Texten."

(Süddeutsche Zeitung vom 17.02.2015)

"Genau so stellt man sich Volksmusikanten vor."

(Abendzeitung München vom 30.12.2014)

Auszeichnungen:

  1. Platz Fraunhofer Volksmusikpreis 2015 (Yeah!!!)
  2. Platz Hofbräuhaus Gstanzl Slam 2014

 

"500 Jahr" war offizieller Song der bayerischen Landesausstellung 2016

 

Zu den Radio Interviews:

Oansno Teil 1

Oansno Teil 2

Oansno Teil 3

Oansno Teil 4

Oansno Teil 5

 

Text: Homepage Oansno - www.oansno.de

Foto: Oansno

Interviews: Thomas Föckersperger - Foeckis Fan Radio

 

Eishockey Oberliga Waldkraiburg stellt sich den Fans
Eishockey Oberliga Waldkraiburg stellt sich den Fans
Online seit: 11-11-2018 | Autor: #Foecki

JETZT ERST RECHT: EHC WALDKRAIBURG LÄDT DIE FANS EIN

Die aktuelle Oberliga-Saison läuft für die Löwen vom EHC Waldkraiburg zwar noch nicht so wie erhofft und man wartet noch immer auf den ersten Sieg. Dennoch stehen die Fans der Industriestädter meist bedingungslos hinter ihrer Mannschaft und am Dienstag möchte man sich einschwören für die restliche Spielzeit und den Schulterschluss. Der EHC lädt seine Anhänger darum zum öffentlichen Training mit anschließendem kostenlosen Glühwein und Bratwurst vom Grill vor der Raiffeisen Arena.

EHC-Manager Thomas Höfner musste nicht lange überlegen und machte für diese besondere Aktion mit Glühwein und Bratwurst die private Schatulle auf, außerdem kündigte Interimscoach Sebastian Wolsch an, Grillwürste aus seiner sächsischen Heimat mitzubringen- man weiß beim EHC Waldkraiburg eben um die Bedeutung der Anhänger. Darum dieser ganz besondere Fanstammtisch. Geplant ist nun, am Dienstag, den 13.11.2018, ab 18:30 Uhr eine öffentliche Trainingseinheit abzuhalten, im Anschluss wird vor der Raiffeisen Arena gegrillt, es gibt Glühwein und auch der Fanshop wird geöffnet. Die Spieler stoßen nach Trainingsende und Dusche dazu und gemeinsam möchte man sich dann auf die restliche Saison einschwören. Außerdem kann man Kontingentspieler Bobby Chaumont, der in der vergangenen Woche in der Industriestadt kam, an diesem Tag zeigen, wie eng man in diesem Verein zusammensteht, denn für den Kanadier wird es die erste Einheit mit seinem neuen Team sein. Entsprechend können die Fans ihn beim Training gleich einmal anheizen für sein Debüt am kommenden Freitag im Heimspiel gegen den EV Lindau- und möglicherweise wollen sich die Fans ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk machen und sich gleich Chaumonts Trikot mit der Nummer 22 bestellen.

Der EHC Waldkraiburg freut sich auf einen entspannten Abend in angenehmer Atmosphäre und gemeinsam mit ihren Fans wollen die Löwen als noch verschworenere Einheit hervorgehen!

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

 

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Regionalliga Bayern TSV Buchbach gewinnt gegen Augsburg II
Regionalliga Bayern TSV Buchbach gewinnt gegen Augsburg II
Online seit: 11-11-2018 | Autor: #Foecki

Endlich wieder ein Buchbacher Heimsieg

Beim 4:0 gegen Augsburg wird’s am Ende deutlich – Tore: Hain, Ammari, Drofa, Petrovic

Der TSV Buchbach kann also doch noch in der SMR-Arena gewinnen: Zweieinhalb Monate nach dem 3:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth II haben die Rot-Weißen am Samstag einen 4:0-Erfolg gegen den FC Augsburg II gefeierte und sind mit 26 Punkten auf Platz acht der Fußball-Regionalliga Bayern geklettert.

Vor allem in der ersten Hälfte spielten die Gastgeber eine gute Partie und hätten durch einen Kopfball von Thomas Leberfinger (15.) früh in Führung gehen können. In der 22. Minute brachten die Augsburger bei einem Rückpass von Moritz Sassmann von der Grundlinie noch ein Abwehrbein dazwischen, sonst hätte Sammy Ammari eigelocht, in der 27. Minute war es dann aber soweit: Maxi Hain verwandelte einen von Jozo Stanic verursachten Handelfmeter mit einem wuchtigen Schuss in die Tormitte zum 1:0. „Wir hätten zur Pause deutlicher führen müssen“, spielte Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter auch auf einige gute Schussgelegenheiten an, die von den Augsburgern geblockt wurden. Gleichzeitig bekannte der Coach: „Wenn Augsburg fünf Minuten nach dem Seitenwechsel den Ausgleich macht, wäre es schwer für uns geworden. Dann hätte der Gegner Oberwasser bekommen.“ So aber blieb es bei der Schrecksekunde für die Rot-Weißen, die nach dem Außennetz-Treffer von Sebastiano Nappo einige Zeit Mühe hatten die Partie wieder in den Griff zu bekommen.

Als Aleksandro Petrovic nach Zuspiel von Patrick Drofa gleich zwei Augsburger im Strafraum austanzte, hatten die Buchbacher Fans den Torschrei schon auf den Lippen, doch Keeper Fleming Niemann entschärfte den Schuss aus fünf Metern mit einer sensationellen Parade (70.). Auf der Gegenseite hätte Ex-Bundesliga-Profi Markus Feulner den Ausgleich machen können, der 36-Jährige scheiterte aber alleine vor Daniel Maus (78.). Im Gegenzug dann aber die Vorentscheidung durch Ammari, der nach Zuspiel von Drofa und Weiterleitung von Petrovic am langen Pfosten ganz cool blieb und überlegt zu seinem achten Saisontreffer einschob (79.).

Nun brach der Wiederstand der Gäste und in der 87. Minute war Drofa nach Vorarbeit von Ammari und Petrovic aus acht Metern mit dem 3:0 zur Stelle. Und es kam sogar noch besser, als sich Maxi Bauer auf der linken Seite durchtankte und mustergültig für Petrovic auflegte, der den Ball am langen Pfosten nur noch über die Linie drücken musste (90.).

„Der Heimsieg war wichtig für die Seele. Der FC Bayern hat nur zwei Heimsiege in der Bundesliga, wir immerhin schon drei. Fast die Hälfte der Mannschaften in der Regionalliga haben noch keine drei Heimsiege“, kramte Bobenstetter ein wenig im Zahlenwerk der Auswärtsvorteile, die den Fußball aktuell bestimmen, während Augsburgs Trainer Alexander Frankenberger gestand: „Der Buchbacher Sieg ist verdient, ist aber etwas zu hoch ausgefallen. Buchbach war uns in den Zweikämpfen überlegen. Das hat den Ausschlag gegeben. Insgesamt wollten die Buchbacher den Sieg mehr als meine Spieler.

Bereits am kommenden Samstag steht für die Rot-Weißen das nächste Heimspiel gegen 1. FC Nürnberg II auf dem Programm, vielleicht gibt es ja dann sogar den vierten Heimsieg zu beklatschen.

 

TSV Buchbach: Maus – Moser, Hain, Leberfinger, Drum – Walleth (67. Rosenzweig), Petrovic – Drofa, Sassmann (85. Orth), Brucia (80. Bauer) – Ammari. Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier

FC Augsburg II: Niemann – Stanic, Feulner, Negrea – Lannert (54. Kilian), von Schröter, Schuster, Mbila – Nappo (59. Mergel), Stowasser (68. Kurz), Rösch. Trainer: Frankenberger.

Tore: 1:0 Hain (27., Handelfmeter), 2:0 Ammari (79.), 3:0 Drofa (87.), 4:0 Petrovic (90.)

Schiedsrichter: Potemkin (Friesen)

Zuschauer: 609

Gelb: Drum, Walleth, Hain, Petrovic, Leberfinger – Schuster, Rösch.

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb.presse.de

 

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Regionalliga Bayern Buchbach will gegen Augsburg zu Hause gewinnen
Regionalliga Bayern Buchbach will gegen Augsburg zu Hause gewinnen
Online seit: 08-11-2018 | Autor: #Foecki

Buchbach will den Heimkomplex ablegen

Am Samstag um 14 Uhr gegen den FC Augsburg II – Gute Voraussetzungen

Platz fünf in der Auswärtstabelle, Rang 14 im Heimklassement – es ist klar, wo den TSV Buchbach der Schuh drückt. Erst acht Punkte konnten die Rot-Weißen in acht Heimspielen ergattern, bis zur Winterpause in der Fußball-Regionalliga Bayern stehen für die Buchbacher, beginnend mit der Partie am Samstag um 14 Uhr gegen den FC Augsburg II, noch drei Heimspiele bei einer Auswärtspartie auf dem Programm.

Die Augsburger sind nach der jüngsten 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Nürnberg II auf Platz 17 abgerutscht und haben seit fünf Runden keinen Dreier mehr eingefahren. Trainer Dominik Reinhardt hat nach der 1:3-Niederlage Mitte Oktober in Bayreuth sein Amt zur Verfügung gestellt, seither betreut Alexander Frankenberger, vorher Trainer der U19 die Regionalligamannschaft, wartet aber nach einem Remis gegen Garching und zwei Niederlagen noch auf den ersten Sieg. „Wir messen Augsburg sicher nicht am Tabellenplatz. Uns erwartet ein starker Gegner, der aktuell gerade nicht die Ergebnisse hat und deswegen hinten steht. In dieser extrem ausgeglichenen Liga heißt das aber nichts. Ob man gegen den Letzten oder eine Mannschaft aus dem oberen Drittel spielt, macht kaum einen Unterschied“, sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter.

Beim Blick auf die Tabelle erkennt der Trainer, anders als in den vergangenen Jahren, keine Mannschaft, die richtig abfällt: „Es sind über die Hälfte der Spiele vorbei, aber die Abstände sind fast wie nach dem ersten Spieltag. Woche für Woche gewinnen die Mannschaften, die Tabellenletzter sind. Und das häufig auch noch auswärts. Das scheint wirklich ein Trend zu sein.“ Auch die Augsburger haben übrigens drei ihre vier Saisonsiege auswärts errungen. Bobenstetter erwartet die Fuggerstädter mit einer starken Aufstellung: „Schon gegen Nürnberg hat Augsburg die Abwehr erstmalig wieder mit Jan-Ingwer Callsen-Bracker verstärkt. So erfahrene Bundesliga-Profis können in engen Spielen, in denen Nuancen entscheiden, schon den Unterschied machen.“ 

Buchbachs Coach glaubt allerdings fest daran, dass seine Mannschaft auch in der SMR-Arena wieder punkten wird: „Wir waren in Garching und in Aschaffenburg stabil, das sollte uns jetzt auch mal wieder vor eigenem Publikum glücken. Es ist ja logisch, dass wir lieber daheim spielen als nach Aschaffenburg zu fahren. Das ist ja kein reines Vergnügen. Wir haben jetzt zwei Heimspiele hintereinander und können dabei der Saison die richtige Richtung geben.“ Mit Erfolgen über Augsburg II und eine Woche später über Nürnberg II wären die Rot-Weißen nahe an der 30-Punkte-Marke, die zur Winterpause einen guten Mittelfeldplatz garantieren sollte und beste Aussichten auf den Klassenerhalt verspricht.  „Wir stehen jetzt auf Platz zehn und haben ein positives Torverhältnis. Wenn wir auch nach 34 Spieletagen ein positives Torverhältnis haben, bleiben wir sicher in der Liga“, so Bobenstetter.

Die Voraussetzungen auf Buchbacher Seite, die am Samstag Hirschgulasch mit Hauberlingen servieren, sind sehr gut: Auf der Ausfallliste steht nur Markus Grübl (Handbruch), der Einsatz von Merphi Kwatu, der wegen Problemen mit den Adduktoren diese Woche nicht trainieren konnte, ist noch nicht sicher. Bobenstetter: „Ansonsten sind alle Mann topfit. Wir haben gut trainiert und sehen uns gerüstet. Wir können von den Systemen sehr flexibel aufstellen und auch während des Spiels reagieren. Das wird auch immer mehr zum Trend, dass jede Mannschaft in dieser Liga verschieden Systeme beherrschen muss. Wir sind jedenfalls optimistisch.“ 

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

 

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Eishockey Oberliga EHC Waldkraiburg mit einem Wochenende zum Vergessen
Eishockey Oberliga EHC Waldkraiburg mit einem Wochenende zum Vergessen
Online seit: 04-11-2018 | Autor: #Foecki

Löwen gehen in Peiting und zu Hause gegen Riessersee unter!

 

Der Sonntag:

Die Pressekonferenz:

Spielbericht vom Sonntag:

GARMISCHER SCHWEDEN-SHOW BEI LÖWEN-PLEITE

Bittere Niederlage für den EHC Waldkraiburg am Sonntagabend in der Raiffeisen Arena. Gegen den SC Riessersee unterlagen die Löwen nach gutem Start und zwischenzeitiger erfolgreicher Aufholjagd mit 1:5. Den einzigen Treffer für den EHC erzielte Christof Hradek, dem Spiel den Stempel drückten aber die beiden Kontingentspieler der Gäste auf.

Die Position des Kontingentspielers, gerade weil nur zwei in der Oberliga erlaubt sind, ist von enormer Bedeutung. Das weiß man auch in Waldkraiburg, weshalb man hier vor kurzem auf einer der beiden Stellen eine Veränderung herbeigeführt hat. Ob der Kanadier Bobby Chaumont, der in der kommenden Woche in der Industriestadt erwartet wird und den Platz des Tschechen Tomas Rousek einnehmen wird, die Erwartungen erfüllen wird, muss sich erst zeigen, Anschauungsunterricht gab es am Sonntag in jedem Fall. Denn die beiden 22-Jährigen Schweden vom SC Riessersee waren an allen Treffern in diesem Spiel beteiligt- beide trafen einmal selbst, die weiteren Tore legten sie auf. Die Löwen begannen vor 700 Zuschauern gut, störten die Gäste früh und die Partie ging spannend hin und her. Garmisch kam nicht wirklich zu nennenswerten Abschlüssen, geschweige denn echten Chancen, allerdings war bei den Löwen auch nicht viel erwähnenswertes dabei- Schüsse, die in Richtung Tor gehen, sind bekanntlich nicht zwingend gleich Chancen. Kurz vor der ersten Pause begünstigten die Hausherren dann die Führung für den SCR: EHC-Keeper Korbinian Sertl konnte einen Schuss aus spitzestem Winkel nur nach vorne abprallen lassen und da Victor Östling dort komplett allein gelassen wurde, musste dieser nur mehr einschieben (17:01).

Trotzdem warfen die Waldkraiburger aber nicht die Flinte ins Korn, sondern bewiesen abermals, dass da noch viel Moral und Wille in ihnen steckt, ungeachtet dessen, was man in dieser Saison bislang alles erleben musste.  Florian Vollmer, mit Jahrgang 84 der Oldie im Team der Werdenfelser, traf nach einer knappen halben Stunde dann zwar zum 2:0 für die Gäste (27:53), doch auch dieser erneute Nackenschlag warf die Löwen noch nicht aus der Bahn. Im Gegenteil: Mit einem Traumpass bediente Petr Gulda den neben Youngster Leon Decker auffälligen Christof Hradek und dieser schloss ab zum 1:2 (32:57). Das Aufatmen auf den Rängen war förmlich zu spüren, als die Zuschauer merkten, dass man das Toreschießen noch nicht gänzlich verlernt hatte und es wurde richtig laut bei der in dieser Saison viel zu selten gespielten Tormusik. Verteidiger Emil Quaas aber machte nur 66 Sekunden später den Spielverderber und stellte den alten Abstand wieder her (34:03). Dieses Tor hatte weitreichende Konsequenzen und warf die Löwen komplett aus der Bahn. Die Verunsicherung im EHC-Team war nun zu spüren und wie man das gerne macht, wenn man unsicher ist, versucht man Dinge zu tun, die man sonst nie tut. Dabei kamen einige Pässe und versuchte Zusammenspiele zum Vorschein, die wohl nicht mal auf der Playstation möglich sind und die Löwen waren komplett von der Rolle.

Riessersee nahm diese Einladungen dankend an und Florian Vollmer mit seinem zweiten Treffer des Spiels (52:51) und Martin Naenfeldt, der zweite im genialen Garmischer Schweden-Duo, sorgten für den Endstand (58:30). Bis zum 16.November pausiert die Oberliga nun dank des Deutschland-Cups und die Löwen werden versuchen, den Kopf frei zu kriegen, um dann im Heimspiel gegen Lindau gemeinsam mit dem neuen Kontingentspieler Bobby Chaumont wieder anzugreifen.

Eishockey Oberliga 2018/ 2019, 14.Spieltag. EHC Waldkraiburg – SC Riessersee 1:5 (0:1/ 1:2/ 0:2). Tore: 0:1 17:01 Östling V. (Vollmer F., Naenfeldt M.), 0:2 27:53 Vollmer F. (Quaas E., Naenfeldt M. PP1), 1:2 32:57 Hradek Ch. (Gulda P., Rimbeck M.), 1:3 34:03 Quaas E. (Östling V., Naenfeldt M.), 1:4 52:51 Vollmer F. (Östling V., Naenfeldt M.), 1:5 58:30 Naenfeldt M. (Östling V.). Strafen: EHC Waldkraiburg 6 Strafminuten, SC Riessersee 10 Strafminuten + 10 Minuten (Federolf G., Disziplinarstrafe). Zuschauer: 701.

Der Freitag:

Spielbericht vom Freitag:

LÖWEN GEHEN IN PEITING UNTER

Wer im Team des EHC Waldkraiburg wie lange nicht mehr geduscht hatte, ist nicht überliefert, aber am Freitagabend ging in jedem Fall die gesamte Mannschaft baden. In Peiting unterlagen die Industriestädter mit 1:11- ein Ergebnis, das nach den Nackenschlägen in den letzten Wochen irgendwann zwar zu erwarten war, in der Höhe dann aber doch extrem ausfiel und schnell vergessen werden sollte.

Ohne Kontingentspieler Tomas Rousek, von dem man sich in den Tagen zuvor getrennt hatte und der ab kommender Woche von dem Kanadier Bobby Chaumont ersetzt werden wird, ging es für die sieglosen Löwen auf die Auswärtsfahrt nach Peiting. Gegen den ECP konnte man in der jüngeren Oberliga-Geschichte noch nie gewinnen, so wie an diesem Abend war man gegen die starken Peitinger aber auch noch nie untergegangen. Der Spielverlauf lässt das Endresultat sogar noch extremer erscheinen, da man in den ersten 20 Spielminuten durch Michail Sokolov (4. / 17. Minute), Patrick Zimmermann (5.) und Thomas Rott (12.) schon Chancen hatte und auch in den ersten zehn Minuten zumindest defensiv gut stand. Tore fielen aber auf keiner Seite und ab dem zweiten Drittel ging es dahin mit den Industriestädtern und die Gastgeber spielten ihre ganze Klasse aus. Der starke Milan Kostourek traf zunächst zur Führung (23:23) und irgendwie fand die Scheibe dabei den Weg an EHC-Keeper Kevin Yeingst vorbei ins Tor. 70 Sekunden später erhöhte Ty Morris per abgefälschtem Schuss auf 2:0 (24:33) und nach dem anschließenden Bully vollendete Brad Miller einen Alleingang bereits zum 3:0 (25:00). Ein Doppelschlag von Kostourek- ein Tor davon im Powerplay – sorgte für das vierte und fünfte Tor der Hausherren (26:58 / 31:46) und nach dem vierten beendete EHC-Interimstrainer Sebastian Wolsch den Arbeitstag vom alleingelassenen Schlussmann Kevin Yeingst. Korbinian Sertl musste dann aber auch schnell hinter sich greifen und Lukas Haninger bejubelte das 6:0 (32:45) – in nicht einmal zehn Minuten kassierten die Löwen damit sechs Tore und die Messe in Peiting war jetzt natürlich gelesen. Michail Sokolov verkürzte vor der zweiten Drittelpause zwar noch (35:59), doch im Schlussdrittel machte Peiting gnadenlos weiter.

Marko Babic (43:14), Simon Maier (53:39) und Ty Morris in Überzahl (56:55) und Lukas Haninger (58:10) machten das Ergebnis zweistellig, Babic sorgte mit seinem zweiten Treffer für den Endstand (59:41). In seiner unvergleichlichen Art fasste Sebastian Wolsch die Partie auf der anschließenden Pressekonferenz zusammen: „Im ersten Drittel haben wir die Scheibe noch gut laufen lassen, Peiting wirkte noch etwas verschlafen und sie hätten sich nicht beschweren dürfen, wenn wir 1:0 oder 2:0 führen“ erklärte Wolsch. Die „schlechte Schlafdecke“ habe dann ab dem zweiten Drittel aber sein Team erhalten und nicht mehr hergegeben. „Dann spielen sie Katz und Maus mit uns und nach ein paar Minuten war das Spiel eigentlich gelaufen“ so Wolsch weiter. Ein Spiel, das die Löwen schnell abhaken und am besten vergessen sollten und wenn man als Waldkraiburger irgendetwas mitnehmen möchte- bei allen Diskussionen um die Zukunft des Waldbades weiß man jetzt, dass man in Peiting noch baden gehen kann.

Eishockey Oberliga 2018/ 2019, 13.Spieltag. EC Peiting – EHC Waldkraiburg 11:1 (0:0/ 6:1/ 5:0). Tore: 1:0 23:23 Kostourek M. (Miller B., Morris T.), 2:0 24:33 Morris T. (Miller B., Weyrich F.), 3:0 25:00 Miller B. (Morris T., Krabbat D.), 4:0 26:58 Kostourek M. (Saal A., Krabbat D. PP1), 5:0 31:46 Kostourek M. (Winkler A., Saal A.), 6:0 32:45 Haninger L. (Heger T., Wagner S.), 6:1 35:59 Sokolov M. (Galoha K.), 7:1 43:14 Babic M. (Bartsch M., Miller B.), 8:1 53:39 Maier S. (Feuerecker A., Magg A. PP1), 9:1 56:55 Morris T. (Miller B., Weyrich F. PP1), 10:1 58:10 Haninger L. (Kostourek M., Heger T.), 11:1 59:41 Babic M. (Krabbat D., Winkler A.). Strafen: EC Peiting 8 Strafminuten, EHC Waldkraiburg 8 Strafminuten. Zuschauer: 550.

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

Video: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

 

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Regionalliga Bayern Buchbach punktet in Aschaffenburg
Regionalliga Bayern Buchbach punktet in Aschaffenburg
Online seit: 04-11-2018 | Autor: #Foecki

Nächster Auswärtspunkt für die Rot-Weißen

Petrovic gleicht zum 1:1 in Aschaffenburg aus – Kampf bis zur letzten Minute

Wieder ein Pünktchen mehr auf dem Konto, das in der Endabrechnung wichtig sein kann: Der TSV Buchbach hat am ersten Rückrundenspieltag der Fußball-Regionalliga Bayern ein 1:1 bei Viktoria Aschaffenburg geholt und hat jetzt fünf Vorsprung auf die Abstiegszone. „Das war bis zur letzten Minute ein offener Schlagabtausch“, so Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter nach der Partie am Samstag.

Die Rot-Weißen hatten den besseren Start in die Partie und konnten gleich in der ersten Viertelstunde Druck aufbauen, zumal die Aschaffenburger – wie zuletzt auch – mit einer Fünferkette erst einmal abwartend agierten, um dann im eigenen Stadion kontern zu können. „Wir hatten in der ersten Halbzeit Feldvorteile, mehr Ballbesitz und schon nach 15 Minuten 4:0 Ecken, aber richtig große Möglichkeiten sind dabei nicht rausgekommen“, so Bobenstetter. Auch auf der Gegenseite wurde es zunächst nicht gefährlich, obwohl es ständig auf und ab ging. Die erste besser Möglichkeit hatte die Viktoria in der 25. Minute durch Max Grünewald, der jedoch vor dem Buchbacher Tor verzog.

In der 36. Minute war es Maxi Bauer, der sich energisch durchtankte, im Strafraum zu Fall kam, offensichtlich war aber der Einsatz von Björn Schnitzer korrekt. Nach dem Seitenwechsel dann die Gastgeber mit Vorteilen und in der 49. Minute mit dem Führungstreffer durch Clay Verkaj, der über Umwege an den Ball kam und dann mit einem abgefälschten Schuss traf. Zwei Minute später fast der zweite Treffer für das Team von Trainer Holger Seitz, doch Daniel Maus lenkte einen 20-Meter-Kracher von Daniel Cheron noch mit den Fingerspitzen an die Latte. „Schlecht war, dass wir so schnell nach der Pause das Gegentor bekommen haben, gut wiederum für uns, dass wir schnell den Ausgleich erzielen konnten“, so Bobenstetter, der in der 55. Minute sah, wie sich Maxi Drum links durchspielte, aus spitzem Winkel zurückpasste und Aleks Petrovic gerade noch mit dem Kopf an die Kugel kam, die er gegen die Laufrichtung von Keeper Peter Neuberger versenkte (55.).

Nun nahm die Partie noch mehr Fahrt auf. Bobenstetter: „Immer dann, wenn wir vor dem Tor des Gegners waren, ging es mit zwei Kontakten in die andere Richtung, wo es auch einige Mal richtig gefährlich wurde. Wir hatten zwar 11:6 Ecken für uns, die größeren Möglichkeiten hatte aber Aschaffenburg.“ In der 74. Minute verzog erneut Grünewald aus aussichtsreicher Position, wenig später hatte Petrovic zwei gute Kopfball-Chancen, bei denen Neuberger klären konnte. Glück für Buchbach in der 84. Minute, als ein Schuss von Michael Harrer den Außenpfosten streifte. Und in der 89. Minute hielt Maus mit einer tollen Parade gegen Verkaj den Punkt fest.

„Für die Zuschauer war es ein hochinteressantes Spiel, beide Mannschaften haben nach der Pause voll auf Sieg gespielt“, so Buchbachs Trainer, der mit dem Punktgewinn am Ende zufrieden war: „Es hätte jederzeit irgendetwas passieren können, wenn wir nur eine Sekunde nachgelassen hätten. Aber wir sind das Tempo bis zum Schluss mitgegangen und sind mit dem einen Punkt zufrieden.“ Auf die Buchbacher warten jetzt zwei Heimspiele gegen Augsburg II und Nürnberg II – in denen die vier Auswärtspunkte der letzten beiden Spiele vergoldet werden könnten. 

 

SV Viktoria Aschaffenburg: Neuberger – Cheron, Dähn, Schmidt, Boutakhrit, Kizilyar (72. Harrer) – Grünewald, Verkaj - Beinenz, Schnitzer, Verkamp (81. Bruno). Trainer: Seitz.

TSV Buchbach: Maus – Moser, Hain, Leberfinger, Drum – Rosenzweig, Petrovic – Drofa (77. Denk), Sassmann (77. Walleth), Bauer (53. Brucia) – Ammari. Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier.

Tore: 1:0 Verkaj (49.), 1:1 Petrovic (55.)

Schiedsrichter: Treiber (Zell-Bruck)

Zuschauer: 975

Gelb: Kizilyar – Bauer, Moser; Brucia

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

 

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Regionalliga Bayern Buchbachs Hinrundenbilanz
Regionalliga Bayern Buchbachs Hinrundenbilanz
Online seit: 03-11-2018 | Autor: #Foecki

Buchbach gastiert heute am Schönbusch

Vor der Partie gegen Aschaffenburg zieht Sportlicher Leiter Hanslmaier Bilanz 

Zum Start in die Rückrunde der Fußball-Regionalliga Bayern gastiert der TSV Buchbach am heutigen Samstag um 14 Uhr bei Aufsteiger Viktoria Aschaffenburg, der sich zuletzt mit zwei Siegen in Folge auf Platz sieben hoch gearbeitet hat und derzeit zwei Zähler vor den Rot-Weißen steht.

Mitte Juli trennten sich bei Mannschaften im ersten Saisonspiel mit 2:2, als Markus Grübl die Buchbacher schon in der zweiten Minute in Führung schoss, die Viktoria dann aber die Partie drehte und Thommy Breu für den späten Ausgleich in der Nachspielzeit sorgte. Der Spielverlauf der Auftaktpartie wurde dann zum Spiegelbild der bisherigen Saison. „Wir haben eine Vorrunde mit Höhen und Tiefen gespielt“, so Buchbachs Sportlicher Leiter Georg Hanslmaier, der von einer „überragenden Auswärtsbilanz“ spricht, aber von den meisten Heimauftritten auch nicht angetan ist: „Natürlich würden wir lieber die Heimspiele gewinnen, aber das ist halt kein Wunschkonzert und in dieser brutal starken Liga haben fast alle Mannschaften Probleme mit Ballbesitz-Fußball. Die Liga verzeiht längst keine Fehler mehr. Die Gegner erstarren auch längst nicht mehr in Ehrfurcht, wenn sie nach Buchbach kommen.“

Wie mörderisch die Liga ist, zeigt ein Blick auf die Halbzeittabelle: Die letzten acht Mannschaften trennen gerade mal zwei Punkte. Wer zwei Mal in Folge verliert, findet sich schnell ganz hinten. Hanslmaier: Zum Glück sind wir in dieser Saison sehr stabil und haben noch nie zwei Mal hintereinander verloren. Allerdings auch nicht zwei Mal in Folge gewonnen.“  

Mit 22 Punkten nach der Vorrunde sieht Hanslmaier die Rot-Weißen „stabil im Mittelfeld“ und „so gut, wie schon seit Jahren nicht mehr“ postiert: „Das liegt in erster Linie daran, dass wir in dieser Saison weitgehend von schweren Verletzungen verschont worden sind.“ Ins gleiche Horn stößt auch Trainer Anton Bobenstetter: „Wir haben am Mittwoch im Stadion elf gegen elf im Training gespielt. Das ist für diese Jahreszeit ein Traum.“ Vor allem in den letzten beiden Spielzeiten hat sich ja die Mannschaft um im Oktober und November meist von alleine aufgestellt, aktuell fehlt nur Markus Grübl (Handbruch). Und mit Simon Motz ist ein Spieler wieder ins Training eingestiegen, der seit weit über einem Jahr wegen seiner komplizierten Knieverletzung nicht mehr dabei war.

Während viele Mannschaften bei den Auswärtsspielen in Aschaffenburg schon am Vortag anreisen, geht die weite Reise für die Buchbacher am heutigen Samstag um sieben Uhr morgens los. In Aschaffenburg haben die Rot-Weißen nur im Gründungsjahr der Regionalliga verloren, im Jahr darauf feierten die Oberbayern einen 4:1-Auswärtssieg und vor drei Jahren gab es ein 1:1 am Schönbusch.

„Wir wollen versuchen in den verbleibenden fünf Spielen noch die 30-Punkte-Marke zu knacken. Dann können wir gut in die Winterpause gehen und im Frühjahr vernünftig weiterarbeiten“, so Hanslmaier, der in der Winterpause die Gespräche mit den Spielern führen wird, deren Verträge auslaufen: „Natürlich ist ein Spieler wie Sammy Ammari ein Glücksfall für uns, aber wir werden künftig jedes Jahr solche Spieler brauchen. Der Trend zur Professionalisierung geht immer weiter. Viele Vereine, die zwar Amateurstatus haben, trainieren schon regelmäßig auch am Vormittag.“ Zudem müssen die Buchbacher ja auch die Mannschaft weiter verjüngen. Hanslmaier: „Wir können uns nicht ausruhen. Weder aktuell, noch in Hinblick auf die nächste Spielzeit. Wir haben selbstverständlich schon Gespräche mit jungen und ehrgeizigen Spielern geführt.“ Je eher die Buchbacher dem Ziel Klassenerhalt näherkommen, desto schneller könnten diese Gespräche dann auch erfolgreich abgeschlossen werden. Hanslmaier: „Wir spielen jetzt die siebte Saison in der Regionalliga. Das mag für den einen oder anderen Alltag sein. Für uns ist es eine Herausforderung, die von Saison zu Saison größer wird.“

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

 

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Eishockey Oberliga Waldkraiburg holt Kanadier an Bord
Eishockey Oberliga Waldkraiburg holt Kanadier an Bord
Online seit: 03-11-2018 | Autor: #Foecki

EHC WALDKRAIBURG TRENNT SICH VON TOMAS ROUSEK – KANADIER CHAUMONT IM ANFLUG

 

Der Oberligist aus der Industriestadt und der tschechische Angreifer Tomas Rousek haben die Zusammenarbeit beendet. Der Kontingentspieler stand darum bereits am Freitag im Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten in Peiting nicht mehr im Kader des EHC Waldkraiburg. Ein Nachfolger steht mit dem Kanadier Bobby Chaumont dagegen bereits in den Startlöchern: Der 33-Jährige wird Anfang kommender Woche bei den Löwen einfliegen und nach der Deutschland-Cup-Pause am 16.11. im Heimspiel gegen Lindau sein Debüt geben.

Tomas Rousek war im Verlauf der vorigen Spielzeit zum EHC Waldkraiburg gestoßen. In seiner ersten Saison im Löwen-Dress verbuchte der 25-Jährige Stürmer sechs Tore und vier Vorlagen in 13 Oberligaspielen, in der anschließenden Verzahnungsrunde und den Playoff-Spielen gegen Peißenberg und Memmingen folgten 20 Tore und 9 Assists in 17 Partien. In der aktuellen Oberliga-Spielzeit kam er auf sechs Scorerpunkte (3 Tore) in zehn Begegnungen. Die Löwen wollten nach der bislang insgesamt enttäuschenden Saison des EHC jetzt aber eine Veränderung auf der Kontingentspieler-Position herbeiführen und darum hat man die Zusammenarbeit am Donnerstag beendet. Sie bedanken sich bei Tomas Rousek für die erbrachten Leistungen in seinen rund 12 Monaten beim EHC und wünschen dem sympathischen Stürmer alles Gute.

Ein Nachfolger wurde mit dem Kanadier Bobby Chaumont bereits gefunden und der 33-Jährige Stürmer wird Anfang der kommenden Woche in Waldkraiburg erwartet. Chaumont, der auf der Centerposition, sowie auf dem rechten Flügel eingesetzt werden kann, stammt aus Sudbury in Ontario, Kanada und wird die Nummer 22 erhalten. Nach seinen ersten beiden Jahren in der Nachwuchsliga in Ontario bei seinem Heimatverein, wo er erst zum Most-Valuable-Player (MVP) und im zweiten Jahr zum Most-Gentlemanly-Player gekürt wurde,  machte er ab 2001 seine ersten Spiele in der Ontario Hockey League im Herrenbereich  für die Sudbury Wolves. In 296 Spielen verbuchte er dabei 235 Punkte (120 Tore). Nach einem Jahr in der kanadischen Universitätsmeisterschaft für die Dalhousie University (28 Spiele, 12 Tore, 11 Vorlagen) ging er in die Central Hockey League zu den Laredo Bucks. In 85 Spielen sammelte Chaumont 82 Punkte (34 Tore), im Jahr drauf kam erstmals in Europa in Norwegen zum Einsatz, beim Erstligisten Stavanger Oilers (15 Spiele, 4 Tore, 8 Assists) . Nach zwei weiteren Spielzeiten in der Central Hockey League für die Mississippi Riverkings, wo er in 128 Spielen 56 Tore erzielte und 58 vorbereitete, wechselte er zu Braehead Clan in der Elite Icehockey League, der ersten Liga Großbritanniens. Mit einem Jahr Unterbrechung in Fort Wayne in den USA (84 Spiele, 32 Tore, 48 Assists) 2011/12, wo er am Ende die CHL-Meisterschaft gewann, spielte Chaumont durchgängig bis 2016 auf der Insel, neben Braehead Clan auch für die Five Flyers und die Dundee Stars wo er immer zu den besten Scorern und Torjägern zählte. Er absolvierte 271 Partien, erzielte dabei 131 Tore und bereitete 172 Treffer vor. Das blieb auch dem Oberliga-Serienmeister Tilburg Trappers nicht verborgen, die ihn 2016 12 Partien absolvieren ließen (4 Tore, 8 Assists). Im gleichen Jahr kehrte er in die USA zu den Fayetteville FireAntz zurück und wurde als Spielertrainer zweitbester Stürmer mit 22 Toren und 23 Vorlagen in 48 Spielen, kam ins All-Star-Team und hatte die beste Plus-Minus-Statistik der Liga mit einem Wert von +23. Im letzten Jahr ging Chaumont nach Frankreich zum Zweitligisten Caen, kehrte nach 14 Spielen und 5 Toren aus privaten Gründen dann aber nach Nordamerika zurück. Nun geht es nach Waldkraiburg und nachdem sich Chaumont fit hielt und wöchentlich auf dem Eis befunden hat, können sich die Löwen-Fans auf einen starken Stürmer freuen, der der Offensive des EHC neues Leben einhauchen sollte. Die Tatsache, dass er Anfang kommender Woche einfliegt und sich dann zehn Tage mit seinem neuen Team während der Deutschand-Cup-Pause vertraut machen kann, dürfte auch nicht die schlechteste sein.

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

 

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Eishockey Oberliga Waldkraiburg mit grossen Kampf gegen Selb
Eishockey Oberliga Waldkraiburg mit grossen Kampf gegen Selb
Online seit: 01-11-2018 | Autor: #Foecki

EHC Waldkraiburg verliert gegen Selb mit 2:6

Große Moral der Truppe von Sebastian Wolsch begeistert die EHC Fans

 

Die Pressekonferenz:

 

Der Spielbericht:

NICHT TREFFEN MACHT BETROFFEN

Erneute Niederlage für den EHC Waldkraiburg. Am Mittwochabend unterlagen die Löwen im Heimspiel in der Raiffeisen Arena dem VER Selb vor über 600 Zuschauern mit 2:6. Zwar gab die Mannschaft von Interimscoach Sebastian Wolsch fast doppelt so viele Torschüsse ab, wie der Gast aus Oberfranken, mehr als die beiden Treffer von Damian Martin und Tobias Thalhammer sprang aber nicht heraus. Am Freitag geht es nun nach Peiting (Beginn 19:30 Uhr), am Sonntag kommt der SC Riessersee in die Industriestadt (17:15 Uhr).

Selten gab es beim EHC Waldkraiburg eine derart launige Pressekonferenz nach einer Niederlage- besonders in dieser Spielzeit. Aber Löwen-Coach Sebastian Wolsch, Gäste-Trainer Henry Thom und Stadionsprecher Thomas Föckersperger wussten, wie man die Leute unterhält und Thom hat offenbar auch eine gute Kinderschule gehabt: „Waldkraiburgs Mannschaft muss ich loben, sie hat 60 Minuten aufopferungsvoll Gas gegeben. Das machen nicht viele Mannschaften, wenn es 4:0 nach dem ersten Drittel steht. Und da haben wir uns dann schwer getan“ erklärte Thom und hatte dabei sicher auch die Schussstatistik im Kopf, die mit 40 zu 24 für die Waldkraiburger sprach. Aber treffen die Löwen wie auch in den letzten Wochen eher selten und das machte Coach Wolsch betroffen, der auch die zusätzlich geschehenen Fehler bemängelte: „Lobende Worte hören wir schon seit 3, 4 Wochen aber wieder stehen wir mit leeren Händen da“ so Wolsch. „Das erste Drittel war ausschlaggebend- wir wollten Selb nicht ins Spiel kommen lassen, haben sie aber reinkommen lassen wegen Dummheiten. Wir haben uns Wechselfehler erlaubt, das waren Fehler einer Knabenmannschaft“ bemängelte Wolsch. Aber man wolle weitermachen, positiv bleiben und dann auch hoffentlich den Fans, die für 60 Minuten bedingungslose Unterstützung von beiden Trainern gelobt wurden, etwas zurückgeben, für das, was sie auf der Tribüne abliefern. Ryan McDonough hatte Selb früh mit 1:0 in Führung gebracht (07:40), nach gut zehn Minuten stand es durch Florian Ondruschka bereits 2:0 für die Wölfe (10:52). Ein Doppelschlag von McDonough in der letzten Minute vor der Pause (19:18 und 19:57) sorgte für das 4:0 und somit eigentlich klare Verhältnisse vor dem ersten Pausentee.

Doch die Löwen kämpften - an Moral fehlt es dieser Truppe wahrlich nicht - und Damian Martin (25:54) und Tobias Thalhammer (35:21) brachten die Industriestädter mit ihren jeweils ersten Saisontoren auf 2:4 heran. Im Schlussdrittel traf Michail Sokolov erst nur den Pfosten (41.Minute), drei Minuten später verzog der starke 16-Jährige Leon Decker knapp, ebenso kurz drauf Christof Hradek (46.). Selb machte es dagegen besser, wusste seine Chancen zu nutzen und Andreas Geigenmüller (46:23) und Lanny Gare (58:01) machten den Sack zu.

Am Freitag reisen die Löwen nun zum EC Peiting, der am Mittwoch durch eine 2:5-Niederlage die Tabellenführung im direkten Duell an die Eisbären Regensburg verlor. Es war erst die zweite Pleite für die Mannschaft von Sebastian Buchwieser im zwölften Spiel, auch das Hinspiel in Waldkraiburg konnte Peiting mit 8:4 erfolgreich bestreiten. Die einzige weitere Niederlage musste Peiting spektakulär in Rosenheim hinnehmen: da gelang Peitings bestem Torjäger Milan Kostourek 40 Sekunden vor dem Ende noch das 4:4, doch 18 Sekunden vor dem Ende sicherte Dominik Daxlberger noch den Starbulls den Sieg. Topscorer des ECP ist Anton Saal mit 22 Scorerpunkten in 12 Spielen (17 Assists), vor dem Tschechen Kostourek (19 Punkte), Andreas Feuerecker (19 Punkte) und Simon Maier (18 Punkte). Der zweite Kontingentspieler, der Verteidiger Brad Miller folgt dahinter mit 14 Assists und vier Treffern in 10 Spielen.

Am Sonntag heißt der Gegner dann SC Riessersee. Der Traditionsverein, der in der letzten Spielzeit im Endspiel der DEL2 gegen Bietigheim unterlag, kommt nicht nur mit großem Namen, sondern auch starken Spielern. Torhüter Daniel Fießinger steht eigentlich beim amtierenden deutschen Meister EHC Red Bull München in der DEL unter Vertrag und spielt nur mit Förderlizenz in Garmisch, ebenso Goalie Kevin Reich, die Verteidiger Hagen Kaisler und Emil Quaas, sowie die Angreifer Maxi Daubner, Andreas Eder, Bruder Tobias Eder und Jakob Mayenschein- zudem stehen Spieler im Kader des SCR, die in Salzburg unter Vertrag stehen und schon für Garmisch und München aufliefen. Aktuell steht die blutjunge Mannschaft von Trainer Toni Söderholm auf Rang 4 der Oberliga Süd und feierte nach zuletzt drei Niederlagen gegen Weiden (3:4 nach Penalty-Schießen), Regensburg (3:6) und Landshut (1:6) am Mittwoch in Sonthofen wieder einen 5:2-Sieg.

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 12.Spieltag. EHC Waldkraiburg – VER Selb 2:6 (0:4/ 2:0/ 0:2).

Tore: 0:1 07:40 McDonough R. (Moosberger A., Müller D.), 0:2 10:52 Ondruschka F. (McDonald I., McDonough R.), 0:3 19:18 McDonough R. (Ondruschka F., Moosberger A.), 0:4 19:57 McDonough R. (Ondruschka F., McDonald I. PP1), 1:4 25:54 Martin D. (Hradek C., Galoha K.), 2:4 35:21 Thalhammer T. (Vogl N., Gulda P. PP1), 2:5 46:23 Geigenmüller A. (Lüsch F., McDonough R.), 2:6 58:01 Gare L. (Müller D., Ondruschka F. SH1). Strafen: EHC Waldkraiburg 14 Strafminuten, VER Selb 14 Strafminuten. Zuschauer: 621.

 

Die TV Zusammenfassung:

...

 

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

Video: Paolo del Grosso - Waldkraiburg Hockey TV

 

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Eishockey Oberliga EHC Waldkraiburg rettet Punkt aus Hoechstadt
Eishockey Oberliga EHC Waldkraiburg rettet Punkt aus Hoechstadt
Online seit: 29-10-2018 | Autor: #Foecki

 

WIEDERHOLUNGSTÄTER MICHAEL TROX RETTET LÖWEN EINEN PUNKT IN HÖCHSTADT

 

Mit einem Zähler im Gepäck machten sich die Löwen am Sonntagabend aus Höchstadt auf den Heimweg nach Waldkraiburg. Im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Thomas Vogl unterlag man zwar mit 2:3, erneut aber erst in der Verlängerung. Und erneut war es Michael Trox, der die Löwen in die Overtime schoss. Am Mittwoch um 20:00 Uhr kommen dann bereits die Selber Wölfe in die Raiffeisen Arena.

Turbulente Stunden lagen hinter den Löwen, als sie sich am Sonntag auf den Weg nach Höchstadt machten: Am Samstag wurde der bisherige Cheftrainer Thomas Vogl von seinen Aufgaben entbunden, interimsmäßig übernahm der aktuell verletzte Verteidiger Sebastian Wolsch den Job an der Bande. Ohne Michael Rimbeck ging es zum starken Aufsteiger an die Aisch, dafür war mit Leon Decker ein hoffnungsvolles Talent dabei, dessen Einsatz noch von Vogl als letzte Amtshandlung quasi am Samstag bereits geregelt worden war. Auch mit neuem Trainer an der Bande hatten die Löwen in Höchstadt aber wieder ein altbekanntes Problem, nämlich musste man früh einem Rückstand hinterherlaufen. Thilo Grau traf nach nicht einmal drei Minuten zur Führung für die Alligators (02:53), sechs Minuten später erhöhte Michal Petrak auf 2:0 (08:51) für die Mannschaft von Trainer Martin Ekrt. Kurz vor der ersten Pause musste Lukas Wagner verletzt in die Kabine nach einem Foul von Petrak, der Übeltäter erhielt dafür eine 10-Minutenstrafe. Kirils Galoha brachte den EHC dann noch vor der Pause in Überzahl auf 1:2 heran (18:50) und so witterten die Löwen ihre Chance für die letzten 40 Spielminuten.

Nach einem starken zweiten Abschnitt des EHC, in dem Daniel Hämmerle per Alleingang den Ausgleich hätte erzielen können, folgten die letzten 20 Minuten und hier spielte sich abermals ein Löwen-Angreifer in den Mittelpunkt: Michael Trox. In der 53. Minute scheiterte der 32-Jährige noch am Pfosten, in der Schlussminute machte er es aber besser. Hatte er eine Woche zuvor in Sonthofen schon 23 Sekunden vor dem Ende den EHC Waldkraiburg in die Verlängerung geschossen, machte er es diesmal noch spannender und traf 17 Sekunden vor dem Ende zum verdienten Ausgleich (59:43). Die anschließende Overtime dauerte dann jedoch nur 19 Sekunden, dann war abermals Petrak zur Stelle und sorgte für die Entscheidung. Dennoch war es ein Auftritt bei einem starken und traditionell schwer zu spielenden Gegner, der Mut macht für die anstehenden Wochen. Das sah auch Interimscoach Wolsch auf der anschließenden Pressekonferenz so: „Ich kann meinen Kollegen überhaupt keinen Vorwurf machen“ erklärte Wolsch, „und ich habe ihnen eben in der Kabine gesagt, dass ich denke, dass es in der Oberliga Süd keine einzige Mannschaft gibt, die solche Nackenschläge, wie wir sie seit Wochen kassieren, so wegstecken würde, wie wir.“

Apropos Nackenschlag: So einen mussten die Löwen auch am ersten Spieltag hinnehmen, als sie in Selb mit 0:6 stark unter Wert geschlagen wurden. Am Mittwochabend kommen die Wölfe aus Oberfranken jetzt in die Industriestadt, womit das zweite Drittel der Oberliga-Hauptrunde beginnt. Mit elf Niederlagen aus elf Spielen haben die Löwen ihre letzten beiden Chancen auf einen Sieg im ersten Saisondrittel nicht genutzt, das Heimspiel gegen Selb soll aber deutlich anders laufen, als der erste Vergleich- was nach der guten Leistung in Höchstadt sicher möglich ist. Selb steckt aktuell in einem kleinen Tief und hat vier Mal in Folge nicht gewinnen können. In Riessersee unterlag man 3:6, auch in Weiden ging man mit 1:2 leer aus. Zudem verlor man die Heimspiele gegen Höchstadt (5:6) und am Sonntag in der Verlängerung mit 1:2 gegen Peiting. Aktuell belegt die Mannschaft von Henry Thom den achten Tabellenplatz mit 13 Punkten aus elf Spielen. Top-Scorer ist der Kanadier Ian McDonald mit sieben Toren und 10 Assists in elf Spielen, gefolgt von Andreas Geigenmüller (15 Punkte in 11 Spielen, 12 Assists). Zweiter Kontingentspieler ist inzwischen Ryan McDonough, der anfangs der Saison noch verletzt war und somit erst vier Spiele absolvieren konnte. In diesen deutete er aber bereits seine Klasse an und erzielte vier Treffer und bereitete weitere drei vor.

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 11. Spieltag. Höchstadter EC – EHC Waldkraiburg 3:2 n.V. (2:1/ 0:0/ 0:1/ 1:0).

Tore: 1:0 02:53 Grau T., 2:0 08:51 Petrak M. (Aab V., Ribarik F.), 2:1 18:50 Galoha K. (Trox M., Rousek T. PP1), 2:2 59:43 Trox M. (Hämmerle D.), 3:2 60:19 Petrak M. (Lenk A., Nedved O.). Strafen: Höchstadter EC 8 Strafminuten + 10 Minuten (Petrak M.), EHC Waldkraiburg 8 Strafminuten + 10 Minuten (Thalhammer T.). Zuschauer: 808.

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del  Grosso - EHC Waldkraiburg

 

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Volleyball Damen Bundesliga RR Vilsbiburg mit Selbstvertrauen in die neue Saison
Volleyball Damen Bundesliga RR Vilsbiburg mit Selbstvertrauen in die neue Saison
Online seit: 28-10-2018 | Autor: #Foecki

Letzter Test geglückt: Jetzt volle Konzentration auf Schwerin

Generalprobe geglückt: Eine Woche vor dem ersten Pflichtspiel der Saison 2018/19, dem DVV-Pokal-Achtelfinale in Schwerin, gewannen die Roten Raben am Samstag ein Trainingsspiel gegen Bundesliga-Aufsteiger NawaRo Straubing mit 3:0; der anschließend noch gespielte Extrasatz ging mit 25:27 verloren.

Es sei ein ansprechendes Match gewesen, bilanzierte Cheftrainer Timo Lippuner. Beide Mannschaften gewährten allen verfügbaren Spielerinnen Einsatzzeit, so dass der Testzweck erfüllt wurde. Myrthe Schoot konnte erstmals nach ihrer Rückkehr von der WM in Japan, wo sie mit dem Team der Niederlande Platz 4 erreichte, das Raben-Trikot überstreifen; nicht dabei war unterdessen ihre Kollegin auf der Libero-Position, Annika Kummer. Sie hatte sich letzte Woche einer Arthroskopie des Knies unterziehen müssen, dabei wurde ein kleiner Meniskusschaden festgestellt, vom dem sie sich aber gut und zeitnah erholen dürfte, so Coach Lippuner. Laura Künzler hat ihre Reha nach der Bänderverletzung abgeschlossen, sie steht wieder voll im Trainingsbetrieb.

Im RabenNest gilt nun die volle Konzentration dem Pokalspiel am kommenden Samstag, 3. November, 19 Uhr, beim SSC Palmberg Schwerin, wo der Außenseiter aus Vilsbiburg alles versuchen wird, um im sportlichen Wohnzimmer des amtierenden Deutschen Meisters die Überraschung zu schaffen. Zum comdirect Supercup zwischen Schwerin und Dresden am Sonntag in Hannover hat sich Timo Lippuner persönlich aufgemacht, um den ersten Gegner der neuen Saison live begutachten zu können.

Ihren Bundesliga-Auftakt bestreiten die Roten Raben eine Woche später am 10. November bei den Ladies in Black Aachen. Das erste Heimspiel in der Ballsporthalle steigt am Samstag, 17. November, 19 Uhr, gegen den VC Wiesbaden.

 

Text: Michael Stolzenberg - Rote Raben Vilsbiburg

Foto: Michael Stolzenberg - Rote Raben Vilsbiburg

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