Regionalliga Bayern Buchbach gewinnt auch gegen Bayreuth nicht


Regionalliga Bayern Buchbach gewinnt auch gegen Bayreuth nicht

Knezevic schießt den TSV Buchbach ab

0:3 nach schwacher Vorstellung gegen Bayreuth – Schwarze Serie hält

Die tiefschwarze Heimserie des TSV Buchbach gegen die SpVgg Bayreuth hat auch nach dem 16. Spieltag der Regionalligasaison 2018/19 Bestand. Die Rot-Weißen unterlagen am Freitagabend den Oberfranken mit 0:3 und warten jetzt schon seit über zehn Jahren auf einen Heimsieg gegen die Oldschdod. Gleichzeitig setzte sich die Serie der schwachen Heimspiele in dieser Saison fort – gerade mal acht Punkte stehen aus acht Auftritten in der SMR-Arena zu Buche.

Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter musste schon vor dem Start umdisponieren, weil sich Patrick Drofa beim Aufwärmen eine Muskelverletzung zugezogen hat, für ihn rückte Maxi Bauer in die Startformation. Aber auch Bayreuths Coach Timo Rost musste Johannes Golla kurzfristig durch Mario Götzendorfer ersetzen.

Die formstarken Bayreuther, die jetzt aus dem letzten fünf Spielen satte 13 Punkte eingefahren haben, gingen bereits mit der ersten Möglichkeit in Front, als sich Christoph Fenninger nach einem Chip über die Abwehr gegen Maxi Hain dursetzte und Ivan Knezevic am langen Pfosten nur noch einschieben musste. Einfach zu billig dieser frühe Gegentreffer, der das Konzept der Gastgeber über den Haufen warf.

In der Folge verteiltes Spiel mit Vorteilen für die Gäste, die Hausherren hatten erst in der 31. Minute die erste Chance, als ein Kopfball von Sammy Ammari nach Ecke von Patrick Walleth knapp über die Latte strich. Auf der anderen Seite dann Glück für Buchbach, als Götzendorfer an der Grundlinie der Ball über den Schlappen rutschte und die Kugel gegen den Innenpfosten klatschte (40.). Fast hätten die Rot-Weißen kurz vor dem Pausenpfiff noch den Ausgleich erzielt, doch Thommy Breu traf per Kopf nur die Latte und beim zweiten Kopfball von Samed Bahar war Sebastian Kolbe zur Stelle.

Nach dem Seitenwechsel spielte eigentlich nur noch Bayreuth. Erst zwang Chris Wolf Daniel Maus zu einer Glanzparade, dann setzte Anton Makarenko den Nachschuss knapp am langen Pfosten vorbei (48.). Drei Minuten später tauchte Fenninger allein vor Maus auf, machte aus der Situation zu wenig und in der 55. Minute rutschte Makarenko knapp an der Kugel vorbei. In der 60. Minute dann aber der K.o.-Schlag für die Buchbacher, als Thomas Leberfinger einen 14-Meter-Schuss von Knezevic unhaltbar für Maus abfälschte. Wieder Knezevic war es, der in der 69.  Minute endgültig den Deckel draufmachte: Eine Hereingabe von Fenninger musste er aus kurzer Distanz nur über die Linie bugsieren. Fast hätte der Ex-Löwe in der 84. Minute noch sein viertes Tor erzielt, doch das wäre dann des Guten zu viel gewesen.    

 

TSV Buchbach: Maus – Grübl, Leberfinger, Hain, Brucia – Rosenzweig (61.  Denk), Walleth (73. Kwatu) – Bauer (73. Sassmann), Bahar, Breu – Ammari. Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier.

SpVgg Bayreuth: Kolbe – Dengler, Weber, Eder, Weimar – Wolf, Götzendorfer – Makarenko, Knezevic – Fenninger (86. Coleman), Sulejmani (46. Schiller). Trainer: Rost

Tore: 0:1 Knezevic (6.), 0:2 Knezevic (60.),0:3 Knezevic (69.)

Schiedsrichter: Ostheimer (Sulzbach)

Zuschauer: 608

Gelb: Brucia - Makarenko

 

Text:  Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

Regionalliga Bayern Buchbach gegen Bayreuth


Regionalliga Bayern Buchbach gegen Bayreuth

Buchbach erwartet Mannschaft der Stunde

Am Freitag um 19 Uhr gegen die SpVgg Bayreuth – Fragezeichen bei der Aufstellung

Nach dem 4:3-Auswärtserfolg beim SV Schalding-Heining ist der TSV Buchbach am vorletzten Vorrunden-Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern im Heimspiel gegen die SpVgg Bayreuth gefordert. Die Oberfranken, die sich derzeit in glänzender Verfassung präsentieren, gastieren am Freitag um 19 Uhr in der SMR-Arena.

„Natürlich würden wir gerne nachlegen. Ein Sieg wäre ein Meilenstein, aber die Liga ist halt nun mal kein Wunschkonzert“, sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter mit Blick auf den Gegner, der zehn seiner 15 Punkte aus dem letzten vier Spielen geholt hat. „Bayreuth ist aktuell eine der besten Mannschaften. Im Juli und im August wäre es leichter gewesen. Aber im Fußball zählt nun mal der Ist-Zustand“, so der Buchbacher Coach, der weiß: „Bayreuth hat im Sommer sehr viel Qualität verpflichtet, das macht sich jetzt bezahlt.“ Seitdem Timo Rost von Joe Albersinger das Ruder übernommen hat, geht es bei der Oldschdod kontinuierlich bergauf und da kommt das Gastspiel in der SMR-Arena gerade recht, denn die Oberfranken haben seit zehn Jahren nicht mehr in Buchbach verloren. Umgekehrt haben die Rot-Weißen zwar die letzten fünf Gastspiele in Bayreuth für sich entscheiden können. „Ich weiß auch nicht, warum das so ist, aber Tatsache ist eben, dass wir daheim immer Probleme mit Bayreuth gehabt haben“, so Bobenstetter, dessen Team zuletzt aber auch die schwarze Serie in Schalding beenden konnte. Vielleicht knacken die Rot-Weißen ja gleich am Freitag die nächste Uraltserie?

„Da wartet viel Arbeit auf uns“, ist sich Bobenstetter sicher, zumal die Bayreuther gerade in der Offensive mit Anton Makarenko, dem Ex-Burghauser Christoph Fenninger, dem Ex-Löwen Ivan Knezevic und Shpetim Sulejmani, der sich für einen neuen Profivertrag empfehlen will, extrem gut besetzt sind. Und auch die Abwehr der Gäste, die in den letzten vier Begegnungen nur zwei Treffer zugelassen hat, steht seit Wochen. Während Rost wohl nur auf Marco Rapp (Kreuzbandriss) und Gelbsünder Edwin Schwarz verzichten muss, dürfte die Liste der Ausfälle bei den Gastgebern deutlich länger sein. Mit Aleks Petrovic und Maxi Drum fehlen schon zwei Akteure wegen der fünften Gelben, Thomas Leberfinger plagt eine Muskelverletzung, Thomas Breu hat sich in Schalding eine Bänderdehnung zugezogen und Moritz Moser eine Gehirnerschütterung. Sollte die Muskelverhärtung von Markus Grübl einen Einsatz verhindern, würden gleich sechs Mann aus der erfolgreichen Mannschaft der Vorwoche fehlen.

Die größte Baustelle wird für Bobenstetter und Andi Bichlmaier auf jeden Fall die Abwehr werden, die definitiv ein ganz anderes Gesicht haben wird als noch in Schalding. Mögliche Alternativen für die Defensive sind Christian Brucia, Marco Rosenzweig oder Patrick Walleth, der ja schon im Passauer Westen in der Schlussphase den rechten Verteidiger gab. Eventuell kommt auch Benedikt Orth zu seinem Startelfdebüt. „Die Aufstellung entscheidet sich erst beim Abschlusstraining“, so Bobenstetter, der klar macht: „Nicht die Aufstellung ist entscheidet, sondern die Einstellung. Wer spielt, ist egal, wenn die Mannschaft, die auf dem Platz steht, diszipliniert und mit Herzblut spielt.“

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

Eishockey Oberliga Derby in Waldkraiburg


Eishockey Oberliga Derby in Waldkraiburg

LÖWEN ERWARTEN STARBULLS IN DER RAIFFEISEN ARENA ZUM DERBY

Der EHC Waldkraiburg fiebert dem kommenden Freitag um 20:00 Uhr entgegen, denn dann sind die Starbulls aus Rosenheim zu Gast in der Industriestadt. Für die Industriestädter ein Derby mit Highlight-Charakter, bei dem alle Spieler dabei sein wollen- egal ob verletzt oder nicht. Am Sonntag reisen die Mannen von Cheftrainer Thomas Vogl zu den Bull des ERC Sonthofen. Spielbeginn im Oberallgäu ist um 18:00 Uhr.

Wie man eine Mannschaft nach einer bitteren Niederlage wie der letzten gegen Regensburg wieder aufrichte, wurde Thomas Vogl am vergangenen Sonntag auf der Pressekonferenz gefragt. Sein Team hatte trotz Führung und guter Chancen am Ende mit 1:3 gegen die Eisbären verloren- wieder einmal. Doch Vogl, der als gebürtiger Landshuter aus Tradition gegen die Rosenheimer brennt- wenngleich er 2002 selbst dort ein Jahr spielte und in 31 Bayernligaspielen 14 Tore und 28 Vorlagen verbuchte- kennt sein Team bereits gut und meinte nur: „Gegen Rosenheim muss ich Keinen extra aufbauen. Sogar die Toten erstehen da wieder auf“ erklärte Vogl mit einem Augenzwinkern, nachdem selbst der zuletzt verletzte Thomas Rott Bereitschaft erklärte und unbedingt wieder aufs Eis wollte.

Brennen werden am Freitag aber nicht nur die Löwen, die noch immer auf den ersten Sieg in dieser Spielzeit warten- trotz guter Leistungen zuletzt. Sondern auch die Spieler von Trainer Manuel Kofler, die nach dem Abstieg aus der DEL2 im Frühjahr 2017 in dieser Saison genauso wie auch im Vorjahr als Favorit auf Meisterschaft und Aufstieg gelten. Allerdings stotterte der Rosenheimer Motor in den letzten beiden Spielen, gegen Riessersee verlor man das Heimspiel 1:3, in Selb unterlag man mit 1:2. In der Schusslinie das wie immer schwächste Glied im Mannschaftssport- der Trainer Manuel Kofler. Er, der es als Spieler bis in die DEL schaffte und dort 349 Partien absolvierte, machte 2017 den Sprung aus der Landesliga vom EHC Bad Aibling zum ehemaligen Zweitliga-Schwergewicht in die Oberliga nach dem Abstieg und wird es seinen Kritikern gewiss zeigen wollen. Die Löwen sollten also auf der Hut sein, nicht nur vor Top-Scorer Dusan Frosch mit seinen zehn Assists. Sondern auch vor Dominik Daxlberger (7 Spiele, 9 Assists) oder dem besten Torjäger Vitezslav Bilek (7 Spiele, 7 Tore, 1 Assist).  Der Kader, der im letzten Jahr im Playoff-Viertelfinale gegen die Hannover Scorpions ausschied, wurde nur minimal verändert: Torhüter Martin Kohnle kam aus Bad Aibling, der erwähnte Deutsch-Tscheche Dusan Frosch vom Zweitligisten Bad Nauheim, der starke Angreifer Tom Pauker aus Weiden und Verteidiger Niki Meier aus Landshut, an dem auch die Löwen interessiert waren. Verlassen haben die Starbulls mit Valentin Hein (Waldkraiburg), Thomas Reichel (Weißwasser), Yannick Wenzel (Bietigheim), Lennard Brunnert (Nachwuchs Iserlohn), Petri Lammassaari, Michael Rohner und Peter Lindlbauer sieben Spiele, während dieser Woche wurde auch der Wechsel von Verteidiger Christoph Gottwald nach Miesbach bekanntgegeben.

Deutlich größer war dagegen der Umbruch beim Sonntagsgegner Sonthofen im Sommer. 17 neue Spieler kamen, 16 mussten gehen-  außerdem wechselte mit Martin Sekera der Trainer, nachdem Heiko Vogler die Bulls verließ. Mit fünf Punkten aus sieben Spielen liegt Sonthofen aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz, am Freitag treten sie in Höchstadt an. Den bisher einzigen Sieg in regulärer Spielzeit feierte Sonthofen am letzten Sonntag gegen Lindau mit 5:2, zuvor siegte man am vierten Spieltag gegen Weiden mit 5:4 in der Verlängerung. Ansonsten kassierte man Niederlagen in Riessersee (2:3), Selb (3:5), Rosenheim (1:2) und Memmingen (0:4), sowie gegen Landshut (3:8). Mit 28 Gegentoren stellt Sonthofen hinter Memmingen und Waldkraiburg gemeinsam mit Weiden die drittanfälligste Defensive, im Angriff ist man mit 19 Toren aber auch nicht gerade durchschlagskräftig. Nur der EHC, Weiden und Höchstadt trafen bisher weniger.

Karten für das Heimspiel am Freitag gegen Rosenheim gibt es wie gewohnt an der Abendkasse ab 18:30 Uhr, zudem auf der Geschäftsstelle am Donnerstag zwischen 18 und 20:00 Uhr, sowie Online unter ehcwaldkraiburg.com bis 24 Stunden vor Spielbeginn. Rückblickend auf die letzten Duelle mit den Rosenheimern empfiehlt es sich, rechtzeitig zu kommen- beim letzten Aufeinandertreffen im vergangenen Dezember, als die Löwen sensationell mit 4:2 gewinnen konnten, waren über 1200 Zuschauer in der Raiffeisen Arena, zum letztjährigen Saisonauftakt gegen die Starbulls kamen sogar knapp 2000 Zuschauer. 

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

 

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Eishockey Oberliga Waldkraiburg kann auch gegen Regensburg nichts holen


Eishockey Oberliga Waldkraiburg kann auch gegen Regensburg nichts holen

HÄTTE, WENN UND ABER – EHC VERGIBT GROSSE CHANCEN GEGEN REGENSBURG

 

Der Spielbericht im Video:

Die Pressekonferenz:

Der Spielbericht:

Eine bittere 1:3-Niederlage mussten die Löwen vom EHC Waldkraiburg am Sonntagabend im Heimspiel in der Raiffeisen Arena gegen die Eisbären Regensburg hinnehmen. Bitter, weil das Spiel nach der 1:0-Führung durch Kapitän Daniel Hämmerle durchaus einen anderen Verlauf hätte nehmen können. Doch hier sind für die Industriestädter noch einige Entwicklungsschritte zu gehen.

Wenn man nach dem Spiel vom Gegner viel Lob erhält, hat man vieles richtig gemacht. Wenn man das Spiel aber dennoch verloren hat, ging aber nicht alles so auf wie geplant. So geschehen am Sonntag nach dem Duell zwischen den Löwen und den Eisbären aus Regensburg. „Es war unglaublich, man hat gesehen, dass die Waldkraiburger so richtig kämpfen und wollten“ erklärte Igor Pavlov, Chef an der Bande der Regensburger. „Es war ein hartes Stück Arbeit, aber meine Kreativabteilung hat eine gute Leistung gezeigt“ und am Ende den Sieg für die Oberpfälzer eingefahren. Pavlovs Gegenüber Thomas Vogl dankte zwar für das Lob, doch musste auch er festhalten: „Dafür kann ich mir leider nichts kaufen.“ Mit der Leistung seines Teams sei er überaus zufrieden gewesen, habe der Gegner seiner Mannschaft klar gezeigt, was ihnen noch fehlt. „Wenn Du in Überzahl kommst, wenn Du ein 5 gegen 3 hast, wenn Du einen Penalty hast- dann musst Du ein Tor schießen, sonst kannst Du gegen Top-Mannschaften keinen Punkt holen“ so Vogl.

Sein Team begann gut und erneut engagiert im dritten Heimspiel der Saison, doch bis auf einen Schuss von Patrick Zimmermann, der nach Abpraller von Keeper Peter Holmgren hoch in die Luft flog und nur auf die Torlatte knallte, statt über den Rücken von Homlgren ins Tor gelenkt zu werden, war nicht viel zwingendes dabei. In Überzahl starteten die Löwen dann aber ins zweite Drittel und hier wurden sie für ihre Bemühungen belohnt: Sebastian Wolsch zog mal wieder an der blauen Linie ab, Daniel Hämmerle hielt den Schläger und die Flugbahn und lenkte den Puck so unhaltbar ins Netz zur 1:0-Führung (20:31). In den folgenden sieben Minuten drängten die Regensburger mit Felix Schwarz (25.Minute), Matteo Stöhr (28.) und Constantin Ontl (28.) auf den Ausgleich, fanden ihren Meister aber im wieder starken EHC-Keeper Korbinian Sertl. Fünf Minuten später rettete Sertl die Löwen dann erneut stark, diesmal gegen den überragenden Nikola Gajovsky, und Kirils Galoha wurde bei seinem Alleingang im direkten Gegenzug regelwidrig von den Beinen geholt. Die Unparteiischen entschieden auf Penalty und Galoha trat an- nun fand aber auch seinen Meister in Holmgren und verzog. Hätte er hier getroffen und wäre hier das 2:0 für die Löwen gefallen- das Spiel hätte möglicherweise einen anderen Verlauf genommen. Doch hätte, wäre, wenn und aber- da bewegt man sich im Konjunktiv und dies ist bekanntlich die Sprache der Verlierer. So schlug das Pendel in den weiteren Minuten noch stärker in Richtung der Gäste und bei angezeigter Strafe gegen den EHC sorgte Leopold Tausch kurz vor der zweiten Drittelpause im Nachschuss doch noch für den Ausgleich (38:58).

Bei eigener Überzahl erhöhten die Regensburger im Schlussabschnitt dann auf 2:1 und gingen durch Petr Heider, der einen Schuss von Gajovsky abfälschte, erstmals an diesem Abend in Führung (43:37). Zwar kämpften die Löwen weiter und bemühten sich um den erneuten Ausgleich, doch waren alle Anstrengungen vergebens. Lukas Wagner scheiterte zweimal, auch Gulda vergab und so blieb es den Gästen vorbehalten, den Schlusspunkt zu setzen: Gajovsky hatte das Auge für Mitspieler Richard Divis, der allein vor dem Löwen-Tor lauerte und der 28-Jährige Tscheche, der im Sommer aus Jihlava gewechselt war, schob zum 3:1-Endstand ein (55:26). Für EHC-Coach Thomas Vogl bleibt somit weiterhin viel Arbeit, ehe es am Freitag um 20:00 Uhr zuhause gegen Rosenheim geht, doch setzt er auch auf seine Spieler: „Was uns gerade fehlt und was uns Regensburg gezeigt hat, ist, genau in den richtigen Situationen das entscheidende Tor zu schießen. Wir hätten in den Situationen ein, zweimal zuschlagen müssen, dann wäre mehr drin gewesen“ so Vogl. Am Freitag starten die Löwen einen erneuten Anlauf.

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 7.Spieltag:

EHC Waldkraiburg – Eisbären Regensburg 1:3 (0:0 / 1:1/ 0:2).

Tore: 1:0 20:31 Hämmerle D. (Wolsch S.), 1:1 38:58 Tausch L. (Gajovsky N., Heider P.), 1:2 43:37 Heider P. (Gajovsky N., Divis R. PP1), 1:3 55:26 Divis R. (Gajovsky N.).

Strafen: EHC Waldkraiburg 8 Strafminuten, Eisbären Regensburg 14 Strafminuten.

Zuschauer: 775.

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

Video Spiel: WaldkraiburgHockey TV - EHC Waldkraiburg

Pressekonferenz: Poaolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

 

 

 

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Regionalliga Bayern Buchbach siegt in Schalding


Regionalliga Bayern Buchbach siegt in Schalding

Buchbach: Mit dem Sonderzug ins Fußball-Glück

4:3-Sieg in Schalding Befreiungsschlag – Breu, Drofa und Ammari (2) treffen

Von wegen Liga-Tristesse nach dem Pokal-Aus am Mittwoch gegen die Löwen: Der TSV Buchbach hat drei Tage nach dem Fußballfest in der ausverkauften SMR-Arena gleich den nächsten Kracher losgelassen. Mit Blasmusik und rund 400 Fans Verstärkung gelang den Rot-Weißen mit dem 4:3-Sieg in Schalding-Heining ein Befreiungsschlag, der angesichts der übrigen Resultate im Tabellenkeller der Fußball-Regionalliga Bayern extrem wichtig war.

„Wer da nicht dabei war, hat etwas verpasst. Das war einfach Buchbach pur“, freute sich Trainer Anton Bobenstetter, der die „unbeschreibliche Stimmung“ bei der Heimfahrt mit dem Sonderzug aus vollen Zügen genoss: „Ohne die Fans im Rücken hätten wir das Spiel im Leben nicht gewonnen.“ Und auch Georg Hanslmaier war begeistert: „Was in dieser Woche wieder abgelaufen ist, war einfach der Wahnsinn. Bei der Heimfahrt habe ich lauter glückliche Gesichter gesehen.“ Dabei hatte sich der Sportliche Leiter nach dem Rückstand zur Pause innerlich schon auf ein Krisengespräch eingestellt, so aber gelang den Rot-Weißen dank einer brutalen Energieleistung der erste Dreier seit Mai 2011 in Schalding und mit 19 Punkte der Sprung auf Platz neun – Vorrundensoll fast schon erfüllt.

Nach einem feinen Zuspiel von Aleks Petrovic erzielte Thommy Breu bereits in der siebten Minute den frühen Führungstreffer, doch die Schaldinger, die bis dato in sieben Spielen nicht zu schlagen waren, konterten in der 14. Minute mit dem 1:1 durch Stefan Lohberger. Die Niederbayern, mit dem Ziel angetreten die Pokal-Kämpfer schon in der ersten Halbzeit platt zu rennen, wieder voll auf Kurs und die Gäste mit einem Handicap nach dem anderen: Erst zog sich Moritz Moser eine Platzwunde am Kopf zu, die später im Krankenhaus genäht werden musste, dann musste Breu mit Verdacht auf Bänderriss raus. Bobenstetter: „Da hat es uns ganz schön gebeutelt.“ Als dann auch noch Andreas Jünger nach einer halben Stunde die Hausherren in Führung schoss, machte sich auch Bobenstetter ernsthaft Sorgen: „Wir haben schon gedacht, dass es nun wieder so ablaufen würde wie all die Jahre zuvor in Schalding, als wir die Hucke voll bekommen haben.“

Doch nach der Pause legten Buchbacher den Schalter doch noch um, drehten den Motor gefährlich hoch und hatten aber Pech, dass die Schaldinger Schüsse von Petrovic und Sammy Ammari irgendwie noch von der Linie kratzen konnten. „Wenn wir die dritte Chance nicht reingebracht hätten, wären die Köpfe nach unten gegangen und es wäre vorbei gewesen“, so Bobenstetter, der in der 72. Minute das erlösende 2:2 sah: Leader Maxi Hain, nach diversen Umstellungen 30 Minuten im Mittelfeld, ging mit guten Beispiel voran und feuerte vom Fünfereck einen Kracher ab, den Markus Schöller noch abwehren konnte, ehe er gegen den Kopfball von Patrick Drofa machtlos war. 

„Danach haben wir Schalding überrollt, sind gelaufen, gelaufen und immer weiter gelaufen. Die Blasmusik hat von der ersten Minute an gespielt, das war eine Stimmung wie beim Fußball in Holland. Wir haben diesen Sieg erzwungen. Das war beeindruckend“, so Bobenstetter. Nach Zuspiel von Merphi Kwatu erzielte Ammari in der der 82. Minute den Führungstreffer und packte in der zweiten Minute der Nachspielzeit seinen sechsten Saisontreffer drauf – zu diesem Zeitpunkt waren die Buchbacher de facto nur noch mit zehn Mann auf dem Platz, weil nach Breu und Moser auch der angeschlagen Markus Grübl raus musste und Thomas Leberfinger wegen einer Zerrung nur noch über den Platz humpeln konnte. Das Buchbacher Trainerteam also zum wiederholten Mal zum Umstellen gezwungen: Patrick Walleth gab nun den rechten Verteidiger, während Leberfinger als „Stürmer“ auf dem Platz blieb. Fabian Schnabel gelang zwar in der 94. Minute noch der Anschlusstreffer, doch Schiedsrichter Steffen Brütting pfiff danach gar nicht mehr an und der fünfte Buchbacher Sieg bei der sechsten Sonderzugfahrt war perfekt.

Perfekt war übrigens auch die ganze Organisation. „Alles hat wie am Schnürchen geklappt. Am Bahnhof sind wir von Oberbürgermeister Jürgen Dupper und SVS-Vorstand Wolfgang Wagner herzlich begrüßt worden, da standen die Busse schon parat. Der Sieg war dann noch das i-Tüpfelchen“, so Hanslmaier.        

 

SV Schalding-Heining: Schöller – Tiefenbrunner, Alagöz, Piermayr, Kurz – Knochner (84. Chrubasik), Huber, Rockinger – Jünger (66. Schuster), Lohberger (75. Köck) – Schnabel. Trainer: Köck.

TSV Buchbach: Maus – Leberfinger, Hain, Moser (59. Bauer) – Grübl (77. Walleth), Rosenzweig, Petrovic, Drum – Drofa, Ammari, Breu (24. Kwatu). Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier

Tore: 0:1 Breu (7.), 1:1 Lohberger (14.), 2:1 Jünger (32.), 2:2 Drofa (72.), 2:3 Ammari (82.), 2:4 Ammari (90. + 2), 3:4 Schnabel (90. + 4)

Schiedsrichter: Brütting (Effeltrich)

Zuschauer: 1279

Gelb: Schöller, Knochner – Drum, Leberfinger, Petrovic, Walleth.

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

 

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Regionalliga Bayern Buchbach mit Sonderzug nach Schalding


Regionalliga Bayern Buchbach mit Sonderzug nach Schalding

Buchbach mit Rückenwind nach Schalding

Sonderzug-Fahrt soll am Samstag um 14 Uhr mit Punkten belohnt werden – Alle Mann fit

Buchbach auf Reisen! Mit dem Sonderzug und 400 bis 500 Fans im Gepäck geht es für den Fußball-Regionalligisten am  Samstag nach Schalding-Heining. Bei den Niederbayern war ja für die Rot-Weißen in den letzten Jahren kaum etwas zu holen und deswegen hofft Trainer Anton Bobenstetter, dass es jetzt endlich mal ein Erfolgserlebnis gibt.

Im Pokalachtelfinale gelang den Buchbacher in dieser Saison zwar ein 4:0-Sieg, doch das Ergebnis täuscht über den Spielverlauf hinweg, denn die Partie war bis in die Schlussphase eine ganz enge Kiste. Null Punkte gab es für die Oberbayern in der letzten Saison, als sie in Schalding mit 0:2 verloren und in Buchbach gar mit 0:3 die Segel streichen mussten. Den bislang einzigen Sieg am Reuthinger Weg konnte Buchbach in der Bayernliga-Saison 2010/11 feiern, seither gab es außer Niederlagen gerade mal zwei Unentschieden. „Hut ab vor den Schaldingern, die in der letzten Saison Elfter waren und jetzt schon wieder mit 20 Punkten im Mittelfeld stehen. Damit hat Schalding ja schon drei Spiele vor Vorrundenschluss die halbe Miete zum Klassenerhalt zusammen. Wir wären froh, wenn wir nach 17 Spielen auch 20 Punkte auf dem Konto hätten. Das ist unser Ziel“, sagt Bobenstetter. Aktuell steht seine Mannschaft bei 16 Zählern, mit einem Dreier heute, wäre das Ziel schon in greifbarer Nähe.

Immer dann, wenn die Buchbacher ihren legendären Sonderzug gechartert haben, sind sie mit Ausnahme der Partie beim jetzigen Zweitligisten Jahn Regensburg mit drei Punkten im Gepäck heimgereist. „Uns täte schon ein Unentschieden in Schalding nicht schlecht. Wir haben bei den Sonderzug-Fahrten immer unsere besten Spiele gemacht“, so der Buchbacher Coach, der alle Mann an Bord hat: „Die Spieler machen nach dem Pokalspiel gegen die Löwen alle einen guten Eindruck. Ich hoffe, dass wir nach dem guten Auftritt vom Mittwoch mit viel Selbstvertrauen ins Spiel gehen können. Uns ist klar, dass uns 90 Minuten Kampf um jeden Zentimeter erwarten.“ Beeindruckt ist Bobenstetter vor allem von der Serie der Schaldinger, die ja schon seit sieben Spielen nicht mehr den Kürzeren gezogen haben. „Das gelingt nur den wenigsten Mannschaften. Wir haben das in der Regionalliga noch nie geschafft. Aber wir haben natürlich die Blasmusik dabei und vielleicht können wir so die Schaldinger Serie knacken.“

Ganz so luxuriös wie bei den Gästen ist die Personalsituation bei den Hausherren nicht: Neben den Langzeitverletzten Markus Gallmaier und Maximilian Sammereier muss Spielertrainer Stefan Köck gegen Buchbach letztmalig auf Rotsünder Nico Dantscher und auf Fabian Burmberger, der eine Gelbsperre absitzen muss, verzichten. „Die Tagesform wird entscheiden“, ist sich Schaldings Sportlicher Leiter Markus Clemens sicher und fügt an: „Das wird wie immer ein Kampfspiel, Buchbach ist ein äußert unangenehmer Gegner.“ Hört man ja eigentlich nicht so gerne, aber in diesem Fall hoffen die Buchbacher natürlich, dass Clemens recht behält.

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

 

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Eishockey Oberliga EHC Waldkraiburg mit neuem Schwung in die naechsten Spiele


Eishockey Oberliga EHC Waldkraiburg mit neuem Schwung in die naechsten Spiele

DEN SCHWUNG MITNEHMEN UND MIT NEUEM MUT GEGEN LINDAU UND REGENSBURG

Nach dem ersten Punktgewinn am letzten Sonntag in Landshut will der EHC Waldkraiburg am kommenden Wochenende daran anknüpfen und den nächsten Schritt gehen. Am Freitag reist das Team von Thomas Vogl, der sich zuletzt  sehr poetisch gab, an den Bodensee zum EV Lindau, am Sonntag kommt die jüngste Mannschaft der Liga, die Eisbären aus Regensburg, um 17:15 Uhr in die Raiffeisen Arena.

Eine ganz spezielle Botschaft sandte EHC-Cheftrainer Thomas Vogl am letzten Sonntag auf der Pressekonferenz nach dem 2:3 nach Verlängerung in Landshut an die Fans der Löwen: „Wir stehen unten am Berg und wir wollen auf den Berg rauf- der Berg ist das Weiterkommen“ sprach der Hobby-Poet und frühere Top-Verteidiger Vogl sinnbildlich. „Manche in der Liga können mit einem E-Bike hochfahren. Wir schwingen uns auf einen alten Drahtesel und rackern da hoch. Aber wir werden das schaffen“ so der 41-Jährige weiter. Am Freitag geht es nun erst mal mit dem Bus nach Lindau und dann steht die nächste Etappe mit dem Drahtesel auf dem Eis an. 11 Mann mussten das Team vom Bodensee im Sommer verlassen, 13 neue Spieler wurden verpflichtet und nach diesem gravierenden Umbruch setzten viel Experten kaum einen Pfifferling auf die Islanders- im direkten Vergleich mit den hochgehandelten Memmingern, den Löwen, Höchstadt, Weiden und Sonthofen steht die Mannschaft von Chris Stanley aber am besten da. Nach drei Niederlagen- 2:4 in Landshut, 0:5 gegen Peiting und 3:5 in Rosenheim – konnte man zuletzt zwei Siege feiern: 7:3 wurde das Top-Team aus Selb geschlagen, in Garmisch gelang beim SC Riessersee ein 3:2-Erfolg in der Overtime. Macht fünf Punkte und Platz sieben nach fünf Meisterschaftsspielen.

An Platz 1 der Tabelle steht aktuell übrigens der EC Peiting, Dritter ist Riessersee, Vierter Landshut und Sechster Selb- bis auf Weiden haben die Löwen damit bislang also gegen die Top-Teams der Liga aus der oberen Tabellenhälfte verloren. Zur Einschätzung der bisherigen Leistung ein guter Beleg. Insgesamt geht es bei den Löwen schon länger vorwärts- wenngleich der Drahtesel gerne mal einen Platten hat, die Schaltung hängt oder die Kette rausspringt. Thomas Vogl hat bisher aber gezeigt, dass er auch als Mechaniker taugt und am Sonntag wird im Heimspiel wieder der ein oder andere Kniff von Nöten sein.

Dann kommt mit den Eisbären Regensburg nämlich das jüngste Team der Oberliga Süd- im Schnitt sind die Oberpfälzer 23,56 Jahre alte. Lediglich die beiden tschechischen Kontingentspieler Nikola Gajovsky und Richard Divis, sowie Torhüter Peter Holmgren, Verteidiger Tomas Gulda und Routinier Peter Flache sind vor 1993 geboren. Außer dem Tschechen Divis war keiner der insgesamt 13 Neuzugänge über älter als 23 Jahre und bisher geht das Projekt „Jugend forscht“ gewaltig auf. Die Mannschaft von Igor Pavlov ist mit neun Punkten Fünfter und die Zähler holte man sich zum Teil bei der Prominenz der Liga, zu der Regensburg die letzten Jahre auch immer zählte. In Weiden und Selb gewann man mit 5:3, mit 3:2 wurde der EV Landshut am letzten Freitag besiegt. Die einzigen beiden Niederlagen setzte es gegen Rosenheim (3:4) und zum Saisonauftakt in Peiting (4:6). Bester Angreifer ist, wie üblich möchte man sagen, Nikola Gajovksy. Kam der 31-Jährige im letzten Jahr in 52 Spielen auf 92 Scorerpunkte (59 Assists), sind es in dieser Saison bereits zehn Punkte in fünf Spielen (5 Tore, 5 Assists). Auf diesen ganz speziellen Drahtesel mit Rennrad-Fähigkeiten gilt es somit aufzupassen.

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

TOTO Pokal Das Buchbach Wunder blieb aus 60ig gewinnt


TOTO Pokal Das Buchbach Wunder blieb aus 60ig gewinnt

Löwen lassen keine Pokalsensation zu

2:0 am Mittwoch in Buchbach – Lorenz und Ex-Buchbacher Lex die Torschützen

Der TSV 1860 München steht im Halbfinale des bayerischen Totopokals. Die Löwen setzten sich am Mittwochabend in der ausverkauften SMR-Arena beim Regionalligisten TSV Buchbach durch, der sich gut verkaufte – zu einer Pokalsensation reichte es aber nicht.

Nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Christian Dietz, der bereits beim 1:0-Sieg der Buchbacher im Juli 2017 die Partie gegen die Löwen geleitet hat, erwischten die Rot-Weißen einen guten Start und hatten nach wenigen Sekunden eine ganz dicke Möglichkeit, doch Maxi Drum holzte die Kugel nach Rückpass von Merphi Kwatu aus 14 Metern, abgefälscht von Felix Weber, über die Latte (2.). Anders die Löwen, die gleich mit der ersten Chance in Führung gingen, als Innenverteidiger Simon Lorenz eine Freistoßflanke von Daniel Wein aus acht Metern unter die Latte köpfte (8.) – ein böser Dämpfer für die Rot-Weißen, die bis dato so gut im Spiel waren.

Danach die Blauen mit mehr Ballbesitz, aber wenig druckvoll. Erst in der 29. Minute ein schöner Konter über Marius Willsch, dessen Flanke erreichte den Ex-Buchbacher Stefan Lex, der jedoch am langen Pfosten aus drei Metern an einem Reflex von Pokal-Keeper Egon Weber scheiterte, den Nachschuss setzte Sascha Mölders neben den Pfosten. Im Gegenzug dann ein ganz dickes Ding für Kwatu, aber auch Marco Hiller konnte hier seine Klasse unter Beweis stellen.

Nach dem Seitenwechsel die Löwen deutlich gefährlicher: Erst musste Weber einen Schuss von Efkan Bekiroglu unschädlich machen (49.), dann lenkte er einen Kracher von Eric Weeger noch an die Latte (51.). Buchbach wehrte sich tapfer, sorgte immer wieder für Entlastung, konnte sich aber vor dem Tor von Hiller nicht wirklich in Szene setzen. In der 62. Minute hätte Willsch freilich den zweiten Treffer erzielen müssen, doch der Ex-Schweinfurter verzog nach Kopfball-Vorlage von Mölders. Zwei Minuten später rettete Weber sensationell gegen Willsch und Grübl blockte den Nachschuss von Mölders. Der Sturmtank war es schließlich auch, der in der 69. Minute Lex bediente, der sich am kurzen Pfosten um die eigene Achse drehte und eiskalt vollendete. Klasse gemacht vom Ex-Buchbacher!

Die größte Chance auf den Anschlusstreffer hatten die Rot-Weißen in der 77. Minute, als Sammy Ammari im Strafraum den Ball behauptete, Christian Brucia legte auf Aleks Petrovic zurück, doch dessen Abschluss konnten die Löwen gerade noch zur Ecke blocken. Buchbach gab sich auch in der Schlussphase nicht geschlagen und versuchte weiter, doch noch die Sensation herbeizuzwingen. Thomas Breu hatte in der 89. Minute auch noch eine gute Möglichkeit, aber am Ende blieb es beim 2:0-Erfolg der Löwen.

Fazit: Hätten die Buchbacher am Freitag so eine Leistung gezeigt, wären die Punkte in der SMR-Arenageblieben. Jetzt geht es für die Rot-Weißen am Samstag mit dem Sonderzug nach Schalding-Heining.

 

TSV Buchbach: Weber – Grübl, Leberfinger, Hain, Moser – Brucia (78. Breu), Rosenzweig (78. Drofa), Walleth, Drum (46. Ammari) – Petrovic, Kwatu. Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier.

1860 München: Hiller – Weeger, Weber (46. Berzel), Lorenz, Paul – Wein, Lacazette – Willsch, Bekiroglu (87. Böhnlein), Lex – Mölders (74. Grimaldi). Trainer: Bierofka

Tore: 0:1 Lorenz (8.), 0:2 Lex (69.)

Schiedsrichter: Dietz (Kronach)

Zuschauer: 2 500

Gelb: Hain, Drum – Wein, Berzel, Lorenz, Lacazette

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

 

TOTO Pokal Viertelfinale Buchbach vs 1860 LIVE bei uns


TOTO Pokal Viertelfinale Buchbach vs 1860 LIVE bei uns

Kann Buchbach die Löwen noch mal ärgern?

Die Rot-Weißen wollen am Mittwoch um 19.30 Uhr im Pokal Vorjahrescoup wiederholen

TSV Buchbach gegen 1860 München – da war doch was! Die Löwen in die Fußball-Regionalliga Bayern abgestürzt und gleich am dritten Spieltag in Buchbach zu Gast: Nach einem Eigentor von Felix Weber setzte sich der krasse Außenseiter am 26. Juli 2017 in der ausverkauften SMR-Arena mit 1:0 durch und sorgte damals für eine krachende Sensation – knappe 15 Monate später die Neuauflage am Mittwoch um 19.30 Uhr im Viertelfinale des bayerischen Totopokals. 

Wieder ausverkauftes Stadion, wieder dieses Knistern. „Wir hätten nach den beiden Spielen im Vorjahr nie gedacht, dass wir in einem Pflichtspiel noch einmal gegen 1860 München spielen würden“, so der bekennende Löwen-Fan Anton Bobenstetter, der natürlich unheimlich stolz ist, dass ein Team noch einmal gegen seine große Liebe ran darf: „Das ist ein unglaubliches Highlight für den Verein, für Buchbach und die gesamte Region mit ihren vielen Löwen-Fans, die dem Spiel seit Wochen entgegenfiebern.“

Nach dem Aufstieg der Löwen in die 3. Liga haben sich die sportlichen Voraussetzungen für Bobenstetter noch einmal entscheidend verändert: „Man kann die beiden Mannschaften der Löwen von damals und heute nicht mehr vergleichen. Da ist ja unheimlich viel Qualität dazu gekommen.“ Unter anderem der ehemalige Buchbacher Stefan Lex, der ja bei seinen weiteren Vereinen Fürth und Ingolstadt nie in Buchbach ran durfte, aber jetzt in den Planspielen von Löwen-Coach Daniel Bierofka sicher eine Option ist. Und natürlich brennt auch der ehemalige Burghauser Benjamin Kindsvater auf einen Einsatz in der Nähe seiner Heimatstadt Traunreut.

„Wer bei den Löwen spielt, tut für uns nichts zur Sache“, sieht Bobenstetter die Giesinger Profis auf allen Positionen stärker besetzt als seine Truppe, die ja zuletzt gegen Illertissen die schwächste Saisonleistung abgeliefert hat: „Sicher war Illertissen sehr stark, aber wir waren auch nicht gut. Woran das im Detail lag, haben wir noch herausfinden können. Aber ich bin mir sicher, dass wir uns gegen 1860 München ganz anders präsentieren werden. Ansonsten kriegen wir eine Klatsche.“

Dass die Löwen am Sonntag in Meppen mit 0:1 das Nachsehen hatten und nach starkem Saisonbeginn ins Mittelfeld abgesackt sind, passt dem Buchbacher Trainer überhaupt nicht: „Als Löwen-Fan hätte ich mir das ganz anders vorgestellt und als Trainer des TSV Buchbach hätte ich mir gewünscht, dass Sechzig Meppen auf den Mond schießt und dann etwas überheblich zu uns kommt. So ist Sechzig aber gegen uns in der Bringschuld und das ist nicht gut für uns.“

Gut für Buchbach: Die Trainer Bobenstetter und Andreas Bichlmaier haben den kompletten Kader zur Verfügung und können auch hinsichtlich des Spiels am Samstag in Schalding nach Gusto taktieren. Vermeintlich beste oder zweitbeste Aufstellung spielt in dieser Partie ohnehin nicht die ganz große Rolle, hier geht es um Willensstärke, eiserne Disziplin und das nötige Matchglück!

Um die Besucherströme zu entzerren, sind bereits ab 17.30 Uhr die Stadiontore geöffnet – dass ab diesem Zeitpunkt die Grill- und Ausschankstände in der SMR-Arena ebenfalls besetzt sind, müsste man eigentlich nicht extra erwähnen, ist aber gerade für Löwen-Fans, die mit den kulinarischen Gepflogenheiten in Buchbach nicht so vertraut sind, sicher auch ein Argument, um möglichst früh anzureisen.

Wenn sie die Übertragung hören wollen "DRÜCKEN" sie bei "LIVE SENDUNG" auf "PLAY"

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.bm-presse.de

Oberliga Sued In Landshut gabs den ersten Punkt fuer die Loewen


Oberliga Sued In Landshut gabs den ersten  Punkt fuer die Loewen

Der EHC Waldkraiburg fährt seinen ersten Punkt in Landshut ein

Die Wochenend Zusammenfassung für den EHC Waldkraiburg

 

Spiel vom Freitag:

12 TORE ZWISCHEN WALDKRAIBURG UND DEM EC PEITING

Vier Spieltage sind in der Oberliga Süd inzwischen vergangen und während nach dem dritten bereits der erste Trainer entlassen wurde, warten die Löwen aus der Industriestadt weiter auf den ersten Sieg. Am Freitagabend mussten sich die Löwen in der Raiffeisen Arena dem EC Peiting geschlagen geben, nachdem man ein schwaches mittleres Drittel ablieferte. Aber wenigstens erzielte man selbst einmal Tore und das, obwohl mit Tomas Rousek sogar einer der Kontingentspieler fehlte.

Die Oberliga Süd hat inzwischen richtig Fahrt aufgenommen und in Memmingen wurde nach drei sieglosen Spielen der erste Trainer entlassen- es geht also bereits rund in Deutschlands dritter Liga, aber Waldkraiburgs Trainer Thomas Vogl arbeitet weiter konstant an seinem Team und auch wenn das Ergebnis gegen den Playoff-Achtelfinalisten des Vorjahres am Freitag recht hoch ausfiel und es vielleicht kurios klingen mag- es geht voran. Man muss sich drauf besinnen, wie viel Erfahrung und in diesem Jahr Vorbereitung die neue Mannschaft hatte und wo man her kommt- nämlich von unten. Und zuletzt fiel das Tore schießen noch nicht so leicht, aber gegen ein Top-Team der Oberliga vier Treffer zu machen, darauf lässt sich aufbauen, wenn man gleichzeitig konzentriert bleibt. „Ich hab den Jungs gesagt, dass Peiting eine super Mannschaft ist, die es seit Jahre top macht in der Oberliga“ so Cheftrainer Vogl. „Da muss jeder wach sein, seinen Job machen, einfach spielen und die Scheiben rausbringen. Aber jedes Mal, wenn wir ins Spielen kamen, war Peiting cleverer, hat Fehler ausgenutzt und sie eiskalt bestraft“ sagte Vogl nach dem Spiel weiter. Nach knapp zehn Minuten hatten Babic (08:07) und Stauder (09:35) EHC-Keeper Kevin Yeingst bereits zweimal überwunden und die Gäste in Führung geschossen. Noch vor der ersten Pause schlug Waldkraiburg aber in Person von Sebastian Wolsch zurück, der im Powerplay von der blauen Linie aus einnetzte (19:23).

Im zweiten Drittel ging es dann aber dahin mit den Löwen, bei denen mit Tomas Rousek einer der Kontingentspieler fehlte. Brown, Babic, Miller und zweimal Kostourek trieben das Ergebnis auf 7:1 in die Höhe und damit war die Messe natürlich gelesen. Nur der zweite Treffer von Kostourek zum 7:1 fiel dabei in Überzahl, bei allen anderen wurden den Löwen klar die Grenzen aufgezeigt und deutlich, dass noch Arbeit ansteht. Man müsse Schritt für Schritt gehen und stehe noch ganz unten, hatte Thomas Vogl die Woche zuvor gesagt, in Sachen Leidenschaft kann man den Löwen aber nichts vorwerfen.

Denn im Schlussdrittel gab man sich nicht auf und fiel auch nicht wie man anderes Team in die Einzelteile auseinander, im Gegenteil: Nach Feuereckers Powerplay-Treffer zum 8:1 (46:04) rissen sich die Waldkraiburger zusammen und brachten die Spielzeit noch mit drei eigenen Treffern über die Zeit. Zunächst verkürzte Petr Gulda (51:45), anschließend erzielte Kirils Galoha sein zweites Tor für die Löwen (54:51) und Lukas Wagner markierte den Endstand zum 4:8 (56:16).

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 4.Spieltag. EHC Waldkraiburg – EC Peiting 4:8 (1:2/ 0:5/ 3:1).

Tore: 0:1 08:07 Babic M. (Miller B., Stauder F.), 0:2 09:35 Stauder F. (Brown R., Morris T. PP1), 1:2 19:23 Wolsch S. (Galoha K., Rimbeck M. PP1), 1:3 25:02 Brown R. (Krabbat D., Heger T.), 1:4 31:47 Babic M. (Stauder F., Miller B.), 1:5 35:32 Miller B. (Stauder F., Morris T.), 1:6 36:57 Kostourek M. (Penalty), 1:7 39:50 Kostourek M. (Saal A., Maier S. PP2), 1:8 46:04 Feuerecker A. (Krabbat D., Saal A.), 2:8 51:45 Gulda P., 3:8 54:51 Galoha K. (Martin D.), 4:8 56:16 Wagner L. (Wolsch S.). Strafen: EHC Waldkraiburg 21 Strafminuten +20 Minuten (Hradek Ch., Knie-Check),EC Peiting 20 Strafminuten. Zuschauer: 626.

 

Spiel vom Sonntag:

AUSGERECHNET IN LANDSHUT: LÖWEN PUNKTEN ERSTMALS

Fünf Spieltage hat es gedauert und „ausgerechnet“ möchte man sagen, in Landshut gelang dem EHC Waldkraiburg am Sonntagabend der erste Punktgewinn. In der Geburtsstadt und beim Jugendclub von EHC-Trainer Thomas Vogl mussten sich die Löwen zwar mit 2:3 geschlagen geben, aber erst in der dritten Minute der Verlängerung. Bis dahin rettete sie in erster Linie Schlussmann Korbinian Sertl.

Auch in den letzten beiden Jahren sah man gegen Landshut überwiegend gut aus, dass es aber nach vier sieglosen Spielen ausgerechnet beim Titelanwärter aus Niederbayern mit einem Punktgewinn klappen würde, hatten sicher nur die Wenigsten auf der Rechnung. Ohne den verletzten Kontingentspieler Tomas Rousek und ohne den gesperrten Christof Hradek ging es zum EV Landshut und bereits früh konnten die mitgereisten rund 100 Löwen-Fans die Führung bejubeln. Nico Vogl setzte Patrick Zimmermann in Szene, der zog über den linken Flügel ins Landshuter Drittel und verlud Keeper Max Engelbrecht mit der Rückhand (04:21). Nur gut fünf Minuten später musste aber auch der sonst starke Löwen-Schlussmann Korbinian Sertl hinter sich greifen. Leon Abstreiter jagte dabei die Scheibe von der linken Seite mit einem echten Hammer in den rechten Torwinkel- ein wahrer Sonntagsschuss am Sonntagabend und der verdiente Ausgleich, den Landshut schon drei Minuten zuvor auf dem Schläger hatte- da gab es an Sertl aber noch kein Vorbeikommen (09:46). In der Folge drängte Landshut auf die Führung vor rund 1750 Zuschauern, doch Sertl blieb noch der Fels in der Brandung- bis zur 19.Minute. Da ließ die EHC-Abwehr Elia Ostwald schmerzlich ungedeckt und dieser jagte den Puck per Direktabnahme zum 2:1 in die Maschen (18:21).

Im mittleren Abschnitt präsentierten sich die Löwen dann sogar noch besser als im ersten Drittel und Sertl hielt hinten gleichzeitig dagegen. Trotz guter Chancen konnten Landshut die Führung nicht ausbauen und nach einer halben Stunden fiel schließlich der Ausgleich für die Löwen durch Daniel Hämmerle, der einen Abwehrschnitzer des EVL gnadenlos ausnutzte (31:26).

In den folgenden knapp 31 Minuten sollte kein Tor mehr fallen und das, obwohl sich die qualitativ mehr als hochwertig besetzten Landshuter wirklich bemühten. Der ausschlaggebende Faktor auf Seiten des EHC Waldkraiburg stand aber zwischen den Stangen und hieß Korbinian Sertl. Die Niederbayern von Trainer Axel Kammerer gaben im gesamten Spiel dreimal mehr Schüsse als der EHC ab, doch nach 60 Minuten stand es immer noch 2:2. So ging es in die Verlängerung und hier gerieten die Löwen früh in Unterzahl. Diese wusste Christoph Fischhaber vier Sekunden vor Ablauf zu nutzen und schlug Sertl mit dem Treffer zum 3:2-Endstand.

Am kommenden Wochenende trifft der EHC Waldkraiburg nun am Freitag am Bodensee auf den EV Lindau, am Sonntag gastiert ab 17:15 Uhr die Mannschaft der Eisbären Regensburg in der Raiffeisen Arena.

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 5.Spieltag. EV Landshut - EHC Waldkraiburg 3:2 n.V. (2:1/ 0:1/ 0:0/ 1:0).

Tore: 0:1 04:21 Zimmermann P. (Vogl N., Hein V.), 1:1 09:46 Abstreiter L. (Trinkberger L., Kronthaler S.), 2:1 18:21 Ostwald E. (Horava M., Fischhaber C. PP1), 2:2 31:26 Hämmerle D. (Trox M., Martin D.), 3:2 62:21 Fischhaber C. (Ehl A., Horava M. PP1). Strafen: EV Landshut 12 Strafminuten, EHC Waldkraiburg 12. Zuschauer: 1757.

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

Regionalliga Bayern Buchbach mit schwacher Leistung gegen Illertissen


Regionalliga Bayern Buchbach mit schwacher Leistung gegen Illertissen

Dritte Heimniederlage für den TSV Buchbach

0:1 am Freitag gegen den FV Illertissen – Ganz schwache Leistung der Rot-Weißen

Desolate Heimleistung des TSV Buchbach, der am Freitagabend die dritte Heimniederlage in der Fußball-Regionalliga kassiert hat. Mit dem 0:1 gegen den FV Illertissen verpassten es die Rot-Weißen nach vier Spielen ohne Niederlage sich ins Mittelfeld abzusetzen.

Beide Teams starteten durchaus engagiert, allerdings spielte sich das Geschehen meist im Mittelfeld ab. Der Sicherheitsgedanke beherrschte die erste halbe Stunde ganz eindeutig und so dauerte es geschlagene 30 Minuten, ehe ein erstes Raunen durchs Stadionrund ging, als Armin Rausch schön freigespielt wurde, aber am glänzend reagierenden Daniel Maus scheiterte, der per Fußabwehr klärte.

Kellerkind Illertissen, mit dem neuen Trainer Marco Küntzel angereist, der Anfang der Woche den zurückgetretenen Stefan Anderl beerbt hat, in der Folge etwas gefälliger und auch gefährlicher. Von Verunsicherung war beim zweifachen Amateurmeister nichts zu sehen. Ebenso wenig wie Buchbacher Tormöglichkeiten – immer wieder liefen sich die Rot-Weißen fest und kamen kaum einmal in Strafraumnähe.

Nach dem Seitenwechsel feierte Patrick Drofa nach sechswöchiger Verletzung sein Comeback und die Gastgeber versuchten nun mehr Druck zu machen. Mehr als ein Schuss von Thomas Leberfinger, der zur Ecke geklärt wurde, sprang aber nicht raus (48.). Die Illertaler antworteten prompt und Maus konnte gegen Maurizio Scioscia erst im Nachfassen klären. 

Die Gäste wirkten in der Folge etwas entschlossener und gingen dann auch in der 69. Minute in Führung, als Moritz Moser den durchgebrochenen Burak Coban im Strafraum abräumte und Marco Hahn den fälligen Strafstoß verwandelte.    Buchbach also erneut in einem Heimspiel im Rückstand – das wollte Trainer Anton Bobenstetter unbedingt vermeiden.

Buchbach kam auch nach dem 0:1 nicht richtig auf Touren, die große Chance zum Ausgleich verpasste Maxi Drum, der nach Rückpass von Merphi Kwatu aus 16 Metern den Kasten verfehlte (76.). Nach einer Flanke von Kwatu hatte auch noch Drofa eine gute Chance, scheiterte aber aus spitzem Winkel an Keeper Kevin Schmidt (83.). Marco Rosenzweig und Drofa hatten in der Schlussphase noch zwei Halbchancen – das war’s nach einem über weiter Strecken emotionslos geführten Spiel!    

 

TSV Buchbach: Maus – Leberfinger, Hain, Moser – Grübl (78. Rosenzweig), Walleth, Petrovic, Drum – Brucia (72. Kwatu), Ammari, Breu (46. Drofa). Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier.

FV Illertissen: Schmidt – Zeller, Buchmann, Krug, Pangallo (83. Faßbender) - Hahn, Nebel, Coban – Scioscia (66. Strobel), Rausch, Herzel (80. Schröter). Trainer: Küntzel.

Tore: 0:1 Hahn (69., Foulelfmeter)

Schiedsrichter: Gschwendtner (Wurmannsquick)

Zuschauer: 618

Gelb: Ammari, Grübl, Drofa, Moser, Drum - Coban

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

Regionalliga Bayern Buchbach will gegen Illertissen nachlegen


Regionalliga Bayern Buchbach will gegen Illertissen nachlegen

Buchbach will Gunst der Stunde nutzen

Am Freitag um 19 Uhr gegen den verunsicherten FV Illertissen – Alle Mann fit

Kann der TSV Buchbach die Gunst der Stunde nutzen und am Freitag den nächsten Dreier aufs Habenkonto packen? Die Rot-Weißen erwarten am 14. Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern den FV Illertissen, der sich erstmalig im Kampf um den Klassenerhalt befindet und vier Punkte Rückstand auf die Gastgeber hat. Die Partie in der SMR-Arena wird um 19 Uhr angepfiffen.

Seit dem 10. Oktober 2015 hat es im Duell zwischen den beiden Vereinen keinen Sieger mehr gegeben, die letzten fünf Vergleiche endeten allesamt Unentschieden. Mit einem erneuten Remis könnte die Buchbacher wohl deutlich besser leben als der zweifache Amateurmeister, der auf Rang 15 abgestürzt ist. Vor ziemlich genau drei Jahren setzten sich die Oberbayern im Vöhlin-Stadion nach einer furiosen zweiten Hälfte mit 3:1 durch, Christian Brucia egalisierte damals den Pausen-Rückstand, die weiteren Treffer erzielten Stefan Denk und Patrick Drofa. Letzterer ist nach sechswöchiger Verletzungspause wieder fit und steht im Aufgebot.

Die beiden einzigen Siege der Illertaler in zwölf Vergleichen stammen aus der Premierensaison der Regionalliga Bayern, man kann also schon sagen, dass Buchbach nicht gerade der Lieblingsgegner des FV Illertissen ist, der ja in den letzten Jahren stets vor Buchbach in der Tabelle stand. Nach dem Rückstritt von Stefan Anderl, der den Trainerposten in Illertissen erst im Sommer übernommen, nun aber aus gesundheitlichen Gründen seinen Job zur Verfügung gestellt hat, konnten die Gäste Anfang der Woche mit Marco Küntzel (42.) einen neuen Coach verpflichten. Der ehemalige Bundesligaprofi, der für Borussia Mönchengladbach, Arminia Bielefeld und Energie Cottbus gespielt hat, war zuletzt Co-Trainer beim Bayernligisten TSV Schwaben Augsburg. Sein größter Erfolg als Chefcoach war die Meisterschaft 2013/2014 mit dem BC Aichach in der Bayernliga Süd.

Inwieweit der Trainerwechsel beim FV Illertissen, der auswärts in dieser Saison noch ohne Sieg ist, gleich Früchte trägt, muss man abwarten. Sportvorstand Karl-Heinz Bachthaler erwartet jedenfalls keine Wunderdinge: „Mental ist die Mannschaft am Tiefpunkt angelangt. Wir spielen weit unter unseren Möglichkeiten. Auf Küntzel wartet viel Arbeit.“ Bachthaler, einst selbst viele Jahre Coach beim FVI wünscht sich wieder mehr Konstanz auf dem Trainerposten, weiß aber auch, dass es nun erst mal darum geht, überhaupt die Klasse zu erhalten: „Wir müssen uns gewaltig steigern, um die Trendwende zu schaffen. In der Vorsaison hat man am Beispiel Memmingen gesehen, dass es sehr schwierig ist, als vermeintlich hoch eingeschätzte Mannschaft aus so einer Situation herauszukommen.“

Wie es ist, Woche für Woche gegen den Abstieg zu kämpfen, weiß man bei den Buchbachern nach den letzten Jahren ganz genau. Und auch in dieser Saison ist ja die Vorgabe einzig und allein der Klassenerhalt. Gelänge am Freitag ein weiterer Dreier, wäre die halbe Miete fast schon eingefahren. „Das ist wieder ein Sechs-Punkte-Spiel“, sagt Trainer Anton Bobenstetter, der vor Illertissen warnt: „Wenn ich alleine so einen Mann wie Felix Schröter sehe, der von Schalke II gekommen ist, sagt das alles über die Qualität des Gegners: „Schröter ist eine echte Granate, die wir irgendwie in den Griff bekommen müssen. Überhaupt hat der Gegner in dieser Saison schon viele gute Spiele gemacht, wenngleich die Ergebnisse halt nicht immer gepasst haben. Für uns wird das kein Spaziergang.“ Anders als in der Vergangenheit steht dem Buchbacher Trainerteam Anfang Oktober der gesamten Kader zur Verfügung. „Das will ich gar nicht laut sagen. Ich hoffe bloß, dass das jetzt so bleibt“, sagt Bobenstetter, der angesichts der Pokalaufgabe am Mittwoch gegen die Löwen und des Ligaauftritts mit Sonderzugfahrt nach Schalding am 13. Oktober sein Personal auch benötigen wird.  

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

Eishockey Oberliga Waldkraiburg verliert in Riessersee knapp


Eishockey Oberliga Waldkraiburg verliert in Riessersee knapp

LÖWEN UNTERLIEGEN KNAPP AM RIESSERSEE

Der dritte Spieltag der Oberliga Süd hat den Löwen vom EHC Waldkraiburg keine Punkte eingebracht. In Garmisch unterlagen die Industriestädter am Mittwochabend dem SC Riessersee mit 3:4. Dabei holte man zwar zweimal einen Rückstand auf, am Ende zog man aber doch den Kürzeren. Am Freitag gastiert um 20:00 Uhr der EC Peiting in der Raiffeisen Arena, am Sonntag geht es um 18:00 Uhr zum EV Landshut.

Recht früh, nämlich nach gerade einmal drei Minuten mussten die Löwen, die ohne Thomas Rott und Tim Ludwig an die Zugspitze gereist waren, den ersten Rückstand gegen Riessersee hinnehmen. Der 21-Jährige Jakob Mayenschein, der seit zwei Jahren beim DEL-Meister EHC Red Bull München unter Vertrag steht und per Förderlizenz für Garmisch aufläuft, konnte Korbinian Sertl bezwingen und den letztjährigen Finalteilnehmer der zweiten Liga in Führung bringen (03:06). Die Industriestädter brachte der Rückstand aber nicht aus der Fassung und Kirils Galoha traf mit einem seinem ersten Tor für den EHC nur 37 Sekunden später zum Ausgleich (03:43) – die perfekte Antwort der Mannschaft von Coach Thomas Vogl. Nach einer Viertelstunde war Mayenschein erneut zur Stelle und stellte auf 2:1 (15:21), diesmal benötigten die Waldkraiburger aber nur zehn Sekunden für eine Reaktion und nun war Michail Sokolov erfolgreich, der abermals ausgleichen konnte (15:31). Ein eigenes Führungstor war den Löwen aber nicht vergönnt, zu ungenau präsentierten sich beide Teams im Passspiel und auch wenn der Einsatz beim EHC stimmte, sollte ein 3:2 für Waldkraiburg nicht gelingen. So waren es erneut die Hausherren, die vor rund 1100 Zuschauern zum dritten Mal an diesem Abend in Führung gehen konnten und nun war es der 19-Jährige Moritz Miguez, den die Garmischer im Sommer aus dem Nachwuchsteam der Pittsburgh Penguins geholt hatten (33:46). Uli Maurer, der vor zwei Jahren noch mit dem EHC Red Bull München den Meistertitel in der DEL geholt hatte und der im Sommer in seinen Geburtsort unter die Zugspitze zurückgekehrt war, sorgte noch vor der zweiten Pause für das 4:2 (37:54) und obwohl sich die Löwen mühten, kam außer dem Anschlusstreffer durch Tomas Rousek (54:19) wenige Minuten vor dem Ende kein erneuter Ausgleich heraus.

Das Programm ist in diesen Tagen aber straff und anspruchsvoll- und vielleicht ist das auch gut für die noch sieglosen Löwen, da man sich nicht allzu viele Gedanken über die Niederlagen machen muss. Schon am Freitag kommt um 20:00 Uhr der aktuelle Tabellenzweite EC Peiting in die Raiffeisen Arena. Die Mannschaft von Sebastian Buchwieser hatte zum Saisonauftakt die Eisbären Regensburg mit 6:4 besiegt und am zweiten Spieltag beim EV Lindau klar mit 5:0 gewonnen. Am Tag der deutschen Einheit spielte Peiting gegen Memmingen und gewann mit 7:1 erneut deutlich. Aktueller Topscorer ist der 31-Jährige Simon Maier, der in drei Spiele schon vier Tore erzielte und drei vorbereitet hat.

Am Sonntag reisen die Löwen dann zum Traditionsverein EV Landshut, der in der aktuellen Saison auch noch keine Federn lassen musste. Die Niederbayern, die in diesem Jahr neben Rosenheim von den meisten Experten als heißester Anwärter auf den Meistertitel in der Südstaffel gesehen werden, starteten mit einem 4:2-Erfolg gegen Lindau in die Saison, anschließend gewann man beim ERC Sonthofen mit 8:3. Am Mittwoch zog man den Alligators des Höchstadter EC mit 4:1 den Zahn, jetzt freuen sie sich auf die Löwen, die sich in den letzten Jahren immer gut verkauft hatten gegen den großen EVL. Mit Julien Pelletier, der aus Essen geholt wurde, dem Tschechen Miroslav Horava und dem Kanadier David Wrigley leistet sich Landshut aktuell drei Kontingentspieler, wobei Wrigley aber keine Rolle mehr spielt. Der Kader der Mannschaft von Axel Kammerer kann sich sehen lassen und auch ein Wiedersehen für den EHC wird es geben: Nämlich mit Verteidiger Christian Ettwein, der im Sommer aus Waldkraiburg nach Landshut ging und in drei Spielen bereits einen Treffer auflegen konnte.

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 3. Spieltag. SC Riessersee – EHC Waldkraiburg 4:3 (2:2/ 2:0/ 0:1). Tore: 1:0 03:06 Mayenschein J. (Wachter Ph., Maurer U.), 1:1 03:43 Galoha K. (Sokolov M.), 2:1 15:21 Mayenschein J. (Östling V., Eder T. PP1), 2:2 15:31 Sokolov M. (Galoha K., Rimbeck M.), 3:2 33:46 Miguez M. (Hummer Ch.), 4:2 37:54 Maurer U. (Mayenschein J., Quaas E.), 4:3 54:19 Rousek T. (Gulda P., Hämmerle D. PP1). Strafen: SC Riessersee 2 Strafminuten, EHC Waldkraiburg 12 Strafminuten + 10 Minuten (Galoha K., Check-von-Hinten). Zuschauer: 1106.

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

Eishockey Oberliga Zwei Niederlagen fuer den EHC Waldkraiburg


Eishockey Oberliga Zwei Niederlagen fuer den EHC Waldkraiburg

Bruchlandung für den EHC Waldkraiburg am Wochenende

 

Spiel vom Freitag:

EHC WALDKRAIBURG KASSIERT HALBES DUTZEND VOM VER SELB

Zum Auftakt in die Oberliga-Saison 2018/ 2019 mussten die Löwen vom EHC Waldkraiburg eine empfindliche Niederlage hinnehmen. Gegen die Wölfe vom VER Selb setzte es eine 0:6-Auswärtsniederlage, allerdings zählt Selb bereits seit Jahren mit zu den besten Mannschaften der Liga. Die eigenen Chancen ließen die Industriestädter erfolgslos verstreichen, daran wird in den kommenden Tagen intensiv gearbeitet werden.

Seine Premiere als Oberliga-Cheftrainer hatte sich EHC-Coach Thomas Vogl sicher anders vorgestellt, am Ende war es eine klare Niederlage- allerdings gegen ein Top-Team der Oberliga Süd. Für die mitgereisten Fans sicherlich etwas überraschend stand Kevin Yeingst im Tor der Löwen, die etatmäßige Nummer 1 des letzten Jahres Korbinian Sertl saß auf der Bank. Möglicherweise wird in diesem Winter fleißiger rotiert, als mancher dachte. Die Tatsache, zwei richtig starke Torhüter zu haben, war Vogl bei der Verpflichtung von Yeingst im Sommer bereits ein wichtiges Anliegen. Patrick Zimmermann, Josef Huber und Tim Ludwig waren nicht dabei in der Netzsch-Arena, auch Thomas Rott musste passen, nachdem sich die Verletzung aus dem letzten Test in Erding doch als weniger harmlos erwiesen hatte. Der EHC begann gut gegen den Favoriten, wirkliche zwingende Chancen ergaben sich aber nicht. Aus dem Nichts fiel dann das 1:0 durch Erik Gollenbeck, der im Getümmel vor Yeingst am schnellsten schaltete (12:43). Kurz edrauf hatte Michail Sokoliv die Chance zum Ausgleich, doch Niklas Deske im Selber Tor war auf dem Posten und den umgehenden Gegenstoß nutzte Ian McDonald zum 2:0 (15:26). Noch vor der ersten Drittelpause erhöhte Achim Moosberger aus dem Slot sogar auf 3:0 (17:03).

Das Highlight im zweiten Drittel war das „Kennenlernen“ zwischen Dennis Schiener und Waldkraiburgs Verteidiger Petr Gulda nach 25 Minuten, bei dem am Ende jeder der beiden sechs Strafminuten plus einen „Zehner“ für die Auseinandersetzung bekam. Dominik Müller erhöhte kurz drauf erst auf 4:0 (26:53), keine drei Minuten vor der Pause sogar auf 5:0 (37:15).

Kirils Galoha hatte kurz vor der Pause die Chance zum Anschlusstreffer, ebenso kurz nach Beginn des Schlussabschnitts in Waldkraiburger Unterzahl. Doch auch wenn der Lette nach Ende der Partie zum besten Spieler gewählt wurde, sollte ihm kein Treffer vergönnt sein. In der 54.Minute zeichnete sich Selb-Keeper Deske, der auf Seiten der Gastgeber später „Man of the match“ wurde, erneut aus, diesmal gegen Michael Trox und damit war dann auch dem letzten klar, dass die Löwen heute außer Bekannten nichts treffen würden. Anders die Gastgeber, die nach gut 56 Minuten durch Moosberger zum 6:0-Endstand einnetzten (56:22).

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 1.Spieltag. VER Selb – EHC Waldkraiburg 6:0 (3:0/ 2:0/ 1:0). Tore: 1:0 12:43 Gollenbeck E. (Miglio N., Kolb D.), 2:0 15:26 McDonald I. (Miglio N., Kolb D.), 3:0 17:03 Moosberger A. (Geigenmüller A., Böhringer B.), 4:0 26:53 Müller D. (Miglio N., Gollenbeck E.), 5:0 37:15 Müller D., 6:0 56:22 Moosberger A. (Geigenmüller A., Müller D.). Strafen: VER Selb 12 Strafminuten + 10 Minuten (Schiener D., Faustschlag), EHC Waldkraiburg 10 Strafminuten + 10 Minuten (Gulda P. Faustsschlag). Zuschauer: 1502.

 

Spiel vom Sonntag:

EHC UNTERLIEGT WEIDEN IM ERSTEN HEIMSPIEL

Das erste Wochenende der neuen Saison in der Oberliga Süd ist vorüber und die Löwen aus der Industriestadt stehen ohne Punkte da. Nach der 0:6-Niederlage am Freitag in Selb unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Thomas Vogl am Sonntag in der Raiffeisen Arena den Blue Devils aus Weiden. 4:2 hieß es am Ende für die Gäste, für den offensiv zu harmlosen EHC trafen lediglich Lukas Wagner und Tomas Rousek.

EHC-Coach Thomas Vogl war nach der Niederlage gegen den vermeintlichen Mitbewerber aus Weiden zwar nicht gerade freudestrahlend, dennoch aber auch nicht unzufrieden auf die Pressekonferenz in der Stadiongaststätte der Raiffeisen Arena gekommen. Sein Team hatte immerhin fast doppelt so viele Torschüsse abgegeben, dennoch stand man am Ende mit leeren Händen und nur zwei Treffern da. „Von der Statistik können wir uns leider nichts kaufen. Wir tun uns brutal schwer, Tore zu schießen und müssen da jetzt noch härter dran arbeiten“ erklärte Vogl, der sich den Start wie er sagte, schon anders vorgestellt und natürlich auch gerne gewonnen hätte.“ Doch die Löwen müssen nach der verhältnismäßig kurzen Vorbereitung mit zwei Wochen Eiszeit im heimischen Stadion und gerade mal fünf Testspielen eben jetzt noch die Dinge bearbeiten und verbessern, die andere Teams vielleicht schon hinter sich haben. Noch dazu ist Weiden in diesem Jahr vielleicht nicht zu den Top 5-Teams der Liga zu zählen, dennoch aber erfahren genug: „Der Gegner schafft es seit Jahren, in der Oberliga zu bestehen und sie wissen, wie man auswärts auftreten muss und haben es clever gemacht“ merkte Vogl an. Seine Mannschaft müsse die eigenen Fehler abstellen und härter arbeiten, dass die Scheibe auch mal wieder ins Tor geht. „Wir sind ganz klein, müssen ganz unten anfangen und uns erst nach oben arbeiten. Mit der Einstellung und der Leistung bin ich zufrieden, mit dem Ergebnis natürlich nicht“ so Vogl.

Nach 79 Sekunden musste Korbinian Sertl, der diesmal ins Tor rotiert wurde, bereits erstmals hinter sich greifen und Martin Heinisch durfte das 1:0 für Weiden bejubeln (01:19). Die kämpferisch gut auftretenden Löwen hatten spielerisch nicht viel entgegenzusetzen und nach einem Konter in der neunten Minute stellte Philipp Siller bereits auf 2:0 (08:40). Nachdem in den ersten 20 Minuten die wohl besten Chancen der Hausherren durch Lukas Wagner und Michael Rimbeck noch entschärft wurden, musste sich Weidens Keeper Johannes Wiedemann in der 26. Minute geschlagen geben. Lukas Wagner zog in dreifacher Weidener Begleitung vor das Tor der Gäste und schlenzte die Scheibe in die Maschen zum 1:2-Anschlusstreffer (25:59). Nun kamen die Löwen etwas auf, doch wie aus dem Nichts hatten die Blue Devils vor dem zweiten Pausenpfiff die richtige Antwort parat. Der 31-jährige Barry Noe schaute sich den richtigen Torwinkel und stellte den alten Abstand wieder her (38:14).     Im letzten Drittel wurden die Reihen der Löwen dann munter durchgetauscht und offensichtlich zeigten die Veränderungen Wirkung, denn Tomas Rousek machte es mit dem 2:3 aus Sicht der Gastgeber wieder spannend (43:40). Die kalte Dusche folgte dann aber rund zehn Minuten später, als Weiden einen Penalty zugesprochen bekam, den Matt Abercrombie eiskalt zum 4:2-Endstand verwertete (55:57).

Allzu lange Zeit, sich über das Null-Punkte-Wochenende zu ärgern, hat der EHC Waldkraiburg aber nicht. Schon am Mittwoch, den 3.Oktober, geht es ab 18:00 Uhr weiter mit einem Schwergewicht des deutschen Eishockeys. Dann treten die Löwen nämlich beim SC Riessersee in Garmisch an. Am Freitag um 20:00 Uhr gibt dann der noch ungeschlagene EC Peiting – 6:4 gegen Regensburg, 5:0 in Lindau- seine Visitenkarte in der Raiffeisen Arena ab, am Sonntag geht es um 18:00 Uhr zum EV Landshut. Auch der Traditionsklub aus Niederbayern ist noch ohne Niederlage, nachdem der große Favorit neben Rosenheim am ersten Wochenende Lindau mit 4:2 und Sonthofen mit 8:3 besiegt hatte.

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 2.Spieltag. EHC Waldkraiburg – Blue Devils Weiden 2:4 (0:2/ 1:1/ 1:1). Tore: 0:1 01:19 Heinisch M. (Siller Ph., Kirchberger M.), 0:2 08:40 Siller Ph. (Schusser A.), 2:1 25:59 Wagner L. (Rimbeck M.), 3:1 38:14 Noe B. (Ouellet Ch., Habermann M.), 3:2 43:40 Rousek T. (Thalhammer T.), 4:2 55:57 Abercrombie M. Strafen: EHC Waldkraiburg 2 Strafminuten, Blue Devils Weiden 4 Strafminuten. Zuschauer: 733.

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

Regionalliga Bayern Buchbach gewinnt in Pipinsried


Regionalliga Bayern Buchbach gewinnt in Pipinsried

Buchbach vergoldet die drei Unentschieden

3:0-Erfolg in Pipinsried – Hain, Ammari und Breu treffen – Berger sieht Rot

Vierter Saisonsieg für den TSV Buchbach in der Fußball-Regionalliga Bayern: Die Rot-Weißen setzten sich am Samstagnachmittag mit 3:0 beim FC Pipinsried durch, kletterten mit nunmehr 16 Punkten auf Rang zehn und haben aktuell vier Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone, die vom FV Illertissen angeführt wird, der am Freitag um 19 Uhr in der SMR-Arena zu Gast ist.

„Mit dem Dreier haben wir unsere drei Unentschieden der letzten Wochen vergoldet“, freute sich Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter, der natürlich erleichtert ist, dass sein Team nach dem 13. Spieltag wieder im Soll ist: „Auch wenn man immer sagt, dass es keine Sechs-Punkte-Spiele gibt, für uns war das aber so ein Sechs-Punkte-Spiel. Pipinsried hätte mit einem Dreier mit uns gleichgezogen, so aber stehen wir sechs Punkte vor dem Gegner.“

Die Hausherren gingen mit breiter Brust in die Partie, machten anfangs richtig Druck und hatten Vorteile beim Ballbesitz. Allzu gefährlich wurde es aber für die Rot-Weißen nicht, die hinten sicher standen und kritische Strafraumszenen meist schon in der Entstehung verhindern konnten. Tommy Breu, nach längerer Zeit mal wieder in der Startformation, hatte in der 21. Minute die erste dicke Gelegenheit, doch nach Flanke von Moritz Moser über die Abwehrkette erwischte er den Ball nur mit dem Knie. Die erste Schlüsselszene dann genau nach einer halben Stunde, als FC-Kapitän Thomas Berger den enteilten Breu an der Strafraumgrenze per Notbremse stoppte und dafür Rot sah.

„Das hat uns natürlich in die Karten gespielt, wir haben mehr Sicherheit bekommen und der Gegner musste sich erst einmal schütteln“, so Bobenstetter, dessen Elf vor  dem Pausenpfiff in Führung ging, als der langjährige Burghauser Kapitän Christoph Burkhard Breu im Strafraum umgrätschte und Schiedsrichter Roman Potemkin auf Strafstoß entschied, den Maxi Hain bombensicher verwandelte (45.).

Die Buchbacher stellten nach der Pause auf ein 4-2-3-1 um, aber noch war die Partie natürlich nicht entschieden und um ein Haar hätten die Gastgeber in der 51. Minute den Ausgleich erzielt, doch Daniel Maus parierte sensationell gegen Oliver Wargalla, der aus sechs Metern abgezogen hatte. „Wenn da der Ausgleich fällt, weiß ich nicht,  ob wir das Ding nach Hause gebracht hätten“, war dem Buchbacher Coach bewusst, der die rote Karte, den Elfmeter und die Rettungstat von Maus als die Schlüsselszenen der Partie bezeichnete.  

Ab diesem Zeitpunkt wurden die Buchbacher Konter immer gefährlicher, Breu setzte einen tollen Kopfball aus 13 Metern neben den Pfosten, aber wenige Sekunden später konnte Markus Achatz nach einer Hereingabe von Christian Brucia nicht richtig klären, Sammy Ammari schnappte sich die Kugel und ließ dem Ex-Buchbacher Thomas Reichlmayr im Kasten der Gastgeber keine Chance – Saisontreffer Nummer vier für den Buchbacher Sturmführer im siebten Spiel (60.). Elf Minuten später die endgültige Entscheidung nach einem Konter wie aus dem Lehrbuch: Ammari bediente Breu, der aus 14 Metern flach vollenden konnte, auch sein vierter Treffer im siebten Spiel. In der Schlussphase verpasste Breu nach erneutem Zuspiel von Ammari seinen fünften Treffer, als er den Ball über den Winkel zimmerte – wäre wohl auch des Guten zu viel gewesen. Und vielleicht kann Breu ja am Freitag im nächsten Sechs-Punkte-Spiel Versäumtes nachholen.

 

FC Pipinsried: Reichlmayr – Berger, Achatz, Grassow, Schuster – Hürzeler, Zischler (63. Cekic) - Wargalla, Kammergruber (72. Morou) - Rabihic, Knecht (34. Burkhard).  Trainer: Hürzeler/Bender

TSV Buchbach: Maus - Leberfinger, Hain, Moser - Grübl (61. Bauer), Petrovic, Walleth (65. Rosenzweig), Drum - Brucia (74. Bahar), Ammari, Breu. Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier.

Tore: 0:1 Hain (45., Foulelfmeter), 0:2 Ammari (60.), 0:3 Breu (71.)

Schiedsrichter: Potemkin (Friesen)

Zuschauer: 420

Gelb: Hürzeler, Rabihic, Schuster, Zischler – Brucia

Rot: Berger (30.) wegen einer Notbremse.

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

Regionalliga Bayern TSV Buchbach muss in Pipinsried ran


Regionalliga Bayern TSV Buchbach muss in Pipinsried ran

Buchbach beim wiedererstarkten FC Pipinsried

Samstag um 14 Uhr im Dachauer Hinterland - Grübl und Moser wieder einsatzbereit

Am 13. Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern gastiert der TSV Buchbach beim wiedererstarkten FC Pipinsried, der zuletzt beim 3:3 gegen Aschaffenburg mit einer tollen Aufholjagd und letzte Woche mit einem 2:1 in Augsburg aufhorchen ließ. Die Partie im Dachauer Hinterland wird am Samstag um 14 Uhr angepfiffen.

Mit der Verpflichtung von Manfred Bender, dereinst Bundesliga-Profi beim FC Bayern und beim TSV 1860 München, als zweiten Coach neben Spielertrainer Fabian Hürzeler hat der Vorjahresaufsteiger vor knapp zwei Wochen einen spektakulären Coup gelandet. Der 52-Jährige feierte mit dem Auswärtssieg bei der Augsburger U23 auch gleich einen perfekten Einstand. „Pipinsried liegt in der Tabelle gerade mal drei Punkte hinter uns, nach zwölf Spieltagen heißt das ja nicht viel“, weiß Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter, der anfügt: „Man kann da schon davon ausgehen, dass der Gegner in etwa das gleiche Leistungsvermögen hat wie wir.“

Dass in Pipinsried viel Qualität vorhanden ist, liegt auf der Hand, der Kader ist mit zahlreichen Hochkarätern bestückt und so schafften es in Augsburg der langjährige Burghauser Kapitän Christoph Burkhard, Torjäger Marian Knecht und der Ex-Rosenheimer Michael Denz neben dem letztjährigen Stammspieler Philip Grahammer nicht einmal in Startformation. „Wenn man sieht, wen Pipinsried in Augsburg von der Bank gebracht hat, sagt das alles“ so Bobenstetter, der vor dem Verein aus dem Dachauer Hinterland den Hut zieht: „Kompliment, was Pipinsried in den letzten Jahren auf die Beine gestellt hat.“

Nichtsdestotrotz will der Buchbacher Trainer natürlich auch am Samstag wieder Zählbares mitnehmen: „Wenn wir einen Punkt holen, wahren wir den Abstand. Und Unentschieden können wir ja zurzeit.“ Allerdings würde den Rot-Weißen nach dem drei Punkteteilungen bei den kleinen Bayern, in Schweinfurt und gegen Ingolstadt auch mal ein Dreier wieder richtig guttun. „Die Mannschaft hätte sich nach den starken Leistungen auf jeden Fall mal wieder einen Sieg verdient“, sagt auch Bobenstetter.

In der vergangenen Saison mussten sich die Buchbacher in Pipinsried mit einem 0:0 begnügen, auf eigenem Platz setzte es nach einer schwachen Leistung sogar eine 1:3-Niederlage – da gilt es also durchaus etwas gutzumachen. Mit dabei sind aller Voraussicht nach wieder Markus Grübl und Moritz Moser, die ja zuletzt wegen muskulärer Probleme passen mussten. Patrick Drofa hat nach seiner langen Verletzungspause am Dienstag mit der Mannschaft mittrainiert, wird aber wohl noch nicht im Aufgebot stehen, wie es bei Moritz Sassmann nach seiner Bänderverletzung aussieht, konnte Bobenstetter nicht beurteilen, da der Ex-Freisinger aus Studiengründen während der Woche in Chemnitz weilte: „Wenn Grübl und Moser zurückkommen tut uns das schon gut. Insgesamt ist ja die Personalsituation nicht so angespannt wie in den letzten Jahren“, so Bobenstetter.

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

Langbahn 2018 Finale Muehldorf kuert den Weltmeister


Langbahn 2018 Finale Muehldorf kuert den Weltmeister

Langbahn WM Finale in Mühldorf

Spannung Pur nach dem Motto: 3 - 3 - 3

 

Thomas Föckersperger im Interview mit dem MSC Mühldorf

Alle Daten und Fakten zum Highlight gibt es hier:

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Interview: Thomas Föckersperger - Föckis Fan Radio

Foto: MSC Mühldorf

Eishockey Oberliga Sued EHC Waldkraiburg startet in Saison


Eishockey Oberliga Sued EHC Waldkraiburg startet in Saison

EHC WALDKRAIBURG STARTET IN DIE OBERLIGA-SAISON 2018/ 2019

 

Mit einer Auswärtspartie beim VER Selb erfolgt für die Löwen am Freitag um 20:00 Uhr der Startschuss für die neue Spielzeit in der dritthöchsten Eishockeyliga. Am Sonntag um 17:15 Uhr erwarten die Mannen von Cheftrainer Thomas Vogl die Blue Devils vom EV Weiden in der Raiffeisen Arena zum ersten Punkt-Heimspiel der Saison.

Sieben Jahre lang in Folge zählten die Wölfe vom VER Selb zu den besten fünf Mannschaften der Oberliga Süd.  Man kam immer in die Playoffs in dieser Zeit, nur einmal schied man im Achtelfinale aus, sonst ging die Reise immer noch weiter. In genau diesen sieben Jahren spielten auch die „Big Three“ beim VER in der Porzellanstadt: Jared Mudryk, Herbert Geisberger und Kyle Piwowarczyk, die zu den absoluten Größen des VER und der Liga zählten und damit eine Ära begründeten. Die ist nach den Abgängen der drei Angreifer aber zu Ende und Coach Henry Thom schickt sich an, eine neue zu begründen, mitsamt einer umgebauten Offensivabteilung. Der Kanadier Ian McDonald war bereits in der letzten Saison ein Wolf, zeigte mit 82 Scorerpunkten (26 Tore) in 44 Spielen, dass er weiß, wo das Tor steht. Den Platz von Piwowarczyk nimmt inzwischen der Kanadier Ryan McDonough ein, allerdings verletzte sich der Angreifer kurz vor der Anreise am Oberkörper und verpasste die Vorbereitung- deshalb hat man vorübergehend den US-Angreifer Nicholas Miglio im Kader, der seine Sache klasse machte. In der Vorbereitung musste man sich nur zum Auftakt den Saale Bulls Halle (3:4) und den Moskitos aus Essen beim Hochfrankencup (3:5) geschlagen geben. Mit ihrer eingespielten Defensive werden es die Löwen nicht leicht haben, in der Offensive dürfen die Waldkraiburger höchstens noch auf ein paar Abstimmungsprobleme hoffen.

Sonntagsgegner Weiden hatte den härtesten Kampf bereits vor der Saison zu überstehen. Denn im Frühjahr drohte den Blue Devils das Oberliga-Aus, lediglich mit einer Crowdfunding-Aktion, bei der die Fans über 113.000 Euro spendeten, konnte das Horror-Szenario samt Neustart in der Bezirksliga abgewendet werden. Im Sommer wurde die erste Mannschaft dann auch noch in eine GmbH ausgegliedert, entsprechend schleppend verliefen die Planungen für Trainer Ken Latta, der letzte Saison zu Beginn der Meisterrunde in Weiden das Ruder an der Bande übernommen hatte. Inwieweit er die Blue Devils aber in ruhigeres Fahrwasser navigieren wird, muss sich zeigen- personell geschah nämlich nicht allzu viel beim letztjährigen Tabellenachten und den sechs Abgängen stehen nur vier Zugänge gegenüber. Der 22-Jährige Keeper Daniel Filimonow kam aus Deggendorf und wärmte dort nicht nur die Bank, in die Defensive holte man Maximilian Deichstetter aus Miesbach. Im Angriff verstärkte man sich mit Marco Habermann aus Duisburg, die zweite Kontingentstelle neben dem Kanadier Matt Abercrombie belegt ab sofort dessen Landsmann Christian Ouellet.

Auf Waldkraiburger Seite sollten alle Mann an Bord sein für das Auftaktwochenende, zudem dürfte sich Neuzugang Kirils Galoha, der am vorigen Wochenende in der Industriestadt ankam, eingelebt haben. Tickets für das Heimspiel gibt es am Spieltag ab 15:45 Uhr, außerdem auf der Geschäftsstelle im Vorverkauf am Dienstag von 16:30-18:30 Uhr und am Donnerstag von 18-20:00 Uhr. Für das folgende Wochenende, wenn die Löwen dann zum SC Riessersee nach Garmisch-Partenkirchen reisen, kann man sich nach wie vor für den Fanbus anmelden. Entweder via Direktnachricht bei Facebook, in der Geschäftsstelle oder beim Heimspiel gegen Weiden am Sonntag am Fanshop-Stand vor der Raiffeisen Arena.

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso - EHC Waldkraiburg

UEFA Regions Cup Buchbacher Glasl ist dabei


UEFA Regions Cup Buchbacher Glasl ist dabei

Buchbachs Glasl beim UEFA Regions Cup

Länderspiele der Amateure gegen Israel, Malta und Serbien – Start in Neustadt

Der Wettbewerb hat Tradition, wurde aber in den vergangenen Jahren nicht immer so gepflegt wie seit einiger Zeit: Beim UEFA Regions Cup spielt eine bayerische Amateurauswahl, die in diesem Fall Deutschland vertritt, ab Donnerstag in der Zwischenrunde des Wettbewerbs drei Länderspiele gegen Israel, Malta und Serbien. Mit dabei Buchbachs Manuel Glasl, mit 19 Jahren jüngster Teilnehmer der bayerischen Auswahl.

Der Torhüter aus Haag, der im Sommer 2017 zum TSV Buchbach gewechselt ist, gehört seit einigen Jahren dem Kader des Bayerischen Fußball-Verbandes (BfV) an und ist aktuell die Nummer Drei beim Regionalligisten hinter Daniel Maus und Egon Weber.    

Im Bezirksligateam der Rot-Weißen konnte Glasl schon seine Feuertaufe im Herrenbereich bestehen und brennt auf weitere Einsätze. „Die Berufung in die Auswahl ist eine gute Gelegenheit auf mich aufmerksam zu machen, aber auch eine gute Werbung für den Verein“, weiß der angehende Kaufmann für Versicherungen und Finanzen die Situation einzuschätzen. Nach drei Tainingseinheiten und einem erfolgreichen Testspiel gegen Fortuna Regensburg (9:4) hat sich Glasl gegen zwei weitere Mitbewerber im Tor aus dem vorläufigen Aufgebot durchgesetzt und wurde von Verbandstrainer Engin Yanova in den finalen 18-Mann-Kader für die Partien gegen Israel (27. September, 11 Uhr in Neustadt), Malta (30. September, 17 Uhr in Hankofen) und Serbien (3. Oktober, 14 Uhr in Rain) berufen.

In der Auswahl, für die Yanova keine Fußballer oberhalb der Bayernliga berufen durfte, stehen elf Bayernliga-, sechs Landesliga- und mit Glasl der einzige Bezirksliga-Spieler. Ältester Akteur ist Michael Kraus (TSV Aubstadt) mit 30 Jahren. Der Altersdurchschnitt der Auswahl beträgt 22,6 Jahre. Die meisten Spieler (3) stellt Bayernligist TSV 1896 Rain/Lech.

„Alle Jungs, die sich für Auswahl beworben hatten, können kicken. Das hat die Sache natürlich nicht leichter gemacht. Zumal ja bei einem Turnier dieser Größenordnung neben der sportlichen Qualifikation auch Faktoren wie Teamfähigkeit, Ehrgeiz und Siegermentalität eine Rolle spielen. Ich denke, wir haben eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine gestellt, die alles daransetzen wird, Deutschland bestmöglich zu vertreten“, erklärt Verbandstrainer Yanova, der das Team am Sonntag im BR-TV-Klassiker Blickpunkt Sport präsentiert hat.

Spielplan:

Spieltag 1, 27. September: 11 Uhr: Deutschland - Israel (in Neustadt), 17 Uhr: Malta - Serbien (in Neustadt); Spieltag 2, 30. September: 12.30 Uhr: Serbien - Israel (in Hankofen), 17 Uhr: Deutschland - Malta (in Hankofen); Spieltag 3, 3. Oktober: 14 Uhr: Serbien - Deutschland (in Rain), 14 Uhr: Israel - Malta (in Neustadt).

Gespielt wird im Modus „Jeder gegen Jeden“ - nur der Sieger der Zwischenrundengruppe qualifiziert sich für das Finale, das 2019 ausgetragen wird. Der Austragungsort ist noch offen. Untergebracht sind die Mannschaften sowie das Organisationskomitee für die zehn Tage des Zwischenrunden-Turniers im niederbayerischen Kurort Bad Gögging. Titelverteidiger ist Kroatien, das in den vergangenen beiden Jahren jeweils im Endspiel gestanden hatte. 2015 zog das Team von Trainer Tomislav Gricar beim 0:1 gegen die Ost-Auswahl Irlands noch den Kürzeren, ehe sich die Kroaten im vergangenen Jahr mit einem 1:0-Erfolg revanchierten und sich den Titel gegen Irland sicherten. Eine deutsche Mannschaft hat den Titel bis dato noch nicht gewinnen können. Vielleicht klappt es ja jetzt mit Manu Glasl zwischen den Pfosten!

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

Eishockey Oberliga Waldkraiburg gewinnt letzten Test in Erding


Eishockey Oberliga Waldkraiburg gewinnt letzten Test in Erding

EHC WALDKRAIBURG BEENDET VORBEREITUNG MIT SIEG BEI ERDING GLADIATORS

 

Mit einem 6:5-Erfolg ging am Sonntag Abend die Testphase der Löwen vor dem Oberligastart am kommenden Freitag zu Ende. Den Sieg beim Bayernligisten aus Erding hätte das Team von Chefcoach Thomas Vogl aber fast aus der Hand gegeben, nachdem man in einer zu grob geführten Schlussphase noch drei Gegentore innerhalb einer Minute kassiert hatte. Lukas Wagner und Michael Rimbeck glänzten, auch Neuzugang Kirils Galoha kam zum Einsatz- bekam jedoch auch mächtig auf die Finger und den Helm.

Gegen Mitte des Spiels in Erding musste sich Kirils Galoha den Helm richten- der gegnerische Ellenbogen-Hieb hatte ihm diesen auf dem Kopf nämlich direkt verdreht. Spätestens jetzt, nach den Stockschlägen auf die Hände und gegen den Kopf dürfte dem lettischen Neuzugang beim EHC Waldkraiburg klar geworden sein, dass es nun wieder ernst wird. Am Samstag Nachmittag war der zweite Kontingentspieler der Löwen am Flughafen in München gelandet, rund 24 Stunden später stand er bei den Gladiators auf dem Eis und die am Ende 62 Strafminuten (nur 2-Minuten-Strafen) belegten, wie diese Partie abgelaufen war. Vielleicht sollte man sich nochmals ins Gedächtnis rufen, worum es in der Vorbereitung eigentlich geht. Aber der Reihe nach:

Nach einem tollen Fan-Erlebnis mit dem Showtraining am Freitag in der Raiffeisen Arena ging es in Erding letztmals vor dem Meisterschaftsstart am Freitag in Selb in der Vorbereitung zur Sache. Patrick Zimmermann und Josef Huber spielten bei der U20 des EHC, Lucas Wimmer fehlte erkrankt. Nach nicht einmal zwei Minuten brachte Verteidiger Philipp Seifert die Löwen mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie in Führung (01:48), nach knapp einer Viertelstunde erhöhte Lukas Wagner in doppelter Überzahl auf 2:0 im Nachschuss (14:24). Die Gastgeber machten sich mit vielen Strafen selbst das Leben schwer, konnten sich aber gleichzeitig bei den Löwen bedanken, dass diese aus ihren insgesamt 9 (!) Powerplays zu wenig machten. Thomas Rott hatte sich im ersten Drittel eine leichte Verletzung zugezogen, doch nichts gravierendes- dennoch wurde er in diesem „Spiel“, das es nun zunehmend wurde, geschont.

Im zweiten Drittel präsentierten sich die Gladiators besser als der EHC und glichen auch zunächst aus. Florian Zimmermann haute EHC-Keeper Kevin Yeingst zunächst einen Shorthander in die Maschen (25:42), nach dem routinemäßigen Wechsel im Löwen-Gehäuse musste auch Korbinian Sertl schnell hinter sich greifen und Daniel Krzizok jubelte (31:57). Die Löwen kamen mit Glück durch Nico Vogl zwar wenig später wieder in Führung (34:11), dann spielten ihnen die Hausherren mit den Strafzeiten aber wieder in die Karten und Tomas Rousek erhöhte auf 4:2 (39:33).

Im Schlussdrittel sorgten Michael Rimbeck (46:00) und  Lukas Wagner bei doppelter Überzahl (52:20) schnell für klare Verhältnisse. Anschließend wurde es wieder ruppiger und die Strafminuten flogen nur so durchs weite Rund. Dass einen da die Lust schon mal verlassen kann, mag nachvollziehbar sein. Dass man sich dann aber unkonzentriert zeigt und noch drei Gegentore in 59 Sekunden kassiert, hatten die mitgereisten Fans aber nicht verdient. Am übernächsten Wochenende, den 3. Oktober wollen die Löwen mit Fanbussen nach Garmisch zum Spiel gegen die SC Riessersee reisen. Treffpunkt ist um 14:15 Uhr, der Fahrpreis liegt je nach Teilnehmerzahl zwischen 15 und 21 Euro. Anmelden kann man sich wie üblich via Facebook-Direktnachricht, am Fanshop-Stand vor der Raiffeisen Arena am kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen Weiden oder in der Geschäftsstelle- diese hat in dieser Woche Dienstags (16:30-18:30 Uhr) und Donnerstags (18:00-20:00 Uhr) geöffnet.

Stastitik:

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, Vorbereitung

TSV Erding – EHC Waldkraiburg 5:6 (0:2/ 2:2/ 3:2)

Tore: 0:1 01:48 Seifert Ph. (Vogl N.), 0:2 14:24 Wagner L. (Rimbeck M. PP2), 1:2 25:42 Zimmermann F. (SH1), 2:2 31:57 Krzizok D. (Zimmermann F.), 2:3 34:11 Vogl N. (Sokolov M.), 2:4 39:33 Rousek T. (Martin D., Rimbeck M. PP2), 2:5 46:00 Rimbeck M., 2:6 52:20 Wagner L. (Gulda P. PP2), 3:6 57:24 Spindler Ph. (Schwarz S. PP1), 4:6 57:56 Deubler M. (Mitternacht Ch.), 5:6 58:23 Krzizok D. (Jeske M.)

Strafen: TSV Erding 38 Strafminuten EHC Waldkraiburg 24 Strafminuten

Zuschauer: 426

 

 

Text: Michael Gößl – EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo del Grosso – EHC Waldkraiburg

Regionalliga Bayern Unentschieden zwischen Buchbach und Ingolstadt


Regionalliga Bayern Unentschieden zwischen Buchbach und Ingolstadt

Drittes Remis binnen einer Woche für Buchbach

Großes Chancenplus beim 1:1 gegen Ingolstadt II – Breu trifft und Buntic überragt

Es hat wieder nicht einem Heimsieg geklappt für den TSV Buchbach, der aber im dritten Spiel binnen einer Woche das dritte Remis geholt hat und sich in der Tabelle der Regionalliga Bayern weiterhin erfolgreich gegen den Sturz in die Abstiegszone wehrt. Am Ende stand am Samstag ein 1:1 gegen den FC Ingolstadt II auf der Anzeigetafel, das letztlich den starken Gästen schmeichelte.

„Ein Sieg wäre schön gewesen, aber wenn man einem 0:1-Rückstand hinterher läuft, muss man froh sein, wenn man den Punkt mitnimmt“, so Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter, während Gästecoach Tobi Strobl nach der druckvollen Schlussphase der Gastgeber gestand: „Wir sind schon glücklich, dass wir mit einem Punkt im Gepäck nach Hause fahren können. Ab der 70. Minute liegt in Buchbach immer etwas in der Luft, von dem man nicht weiß, wie es endet.“

Buchbach mit starkem Beginn und gleich in der dritten Minute mit einer ganz dicken Chance, als Sammy Ammari nach Flanke von Merphi Kwatu aus drei Metern an Fabijan Buntic scheiterte, der eine brutale Parade auspackte, ehe Patrick Walleth aus 16 Metern verzog (5.). „Wir sind schlecht ins Spiel gekommen“, monierte Strobl, dessen Team nach einer Viertelstunde immer mal gefährlich vor dem Buchbacher Tor auftauchte, weil bei den Gastgebern die Abstände zu groß waren.

Aber auch die Hausherren hatten weitere Möglichkeiten, so wurde ein Versuch von Aleks Petrovic aus acht Metern zur Ecke abgefälscht (22.). Amar Suljic hatte dann das erste ganz dicke Ding für Ingolstadt, doch Daniel Maus rettete für die Rot-Weißen mit einer tollen Parade (33.). Zwei Minuten später ein Patzer von Petrovic, Maxi Drum hatte sich den Weg zurück gespart, die Innenverteidigung wurde auseinandergerissen, im Zentrum brachte sich Nico Rinderknecht mit der Hacke selbst in Position und verlud Maus, der mit Thomas Leberfinger beim Rettungsversuch aneinanderprallte, aus zehn Metern.

Bis zur Pause hatte Ammari gegen seinen Ex-Club noch zwei Mal die Chance auf den Ausgleich: In der 37. Minute scheiterte er nach Rückpass von Petrovic aus 16 Metern an Buntic und zwei Minuten später wurde ein Kopfball des Buchbacher Mittelstürmers aus acht Metern ebenfalls eine Beute des Ingolstädter Keepers. „Wahrscheinlich der beste Keeper der Liga“, lobte Bobenstetter den Ingolstädter Schlussmann, der auch in der zweiten Halbzeit oftmals im Brennpunkt stand. 

In der 52. Minute mussten die Gäste einen Freistoß von Patrick Walleth von der Linie kratzen, den Nachschuss hätte Leberfinger fast ins Tor gestochert, doch irgendwie brachte Buntic noch die Hände dazwischen. Klarer Elfmeter dann in der 60. Minute, als Petrovic beim Schussversuch von den Beinen geholt wurde, doch Schiedsrichter Martin Speckner war anderer Ansicht und ließ weiterlaufen. Auf der anderen Seite hätte Suljic mit der Hacke fast den zweiten Treffer für Ingolstadt erzielt (61.), ehe Petrovic, der nach der Pause stärker wurde, mit einem Kopfball in Buntic seinen Meister fand. Hätte Fatih Kaya in der 77. Minute den Ball nicht neben das Kreuzeck genagelt, wär‘s das für Buchbach gewesen, so aber bliesen die Gastgeber zu einer brutalen Schlussoffensive, in der Maxi Bauer zwei Mal nach starker Einzelleistung an Buntic scheiterte, Walleth den Ingolstädter Keeper zu einem Reflex zwang und der eingewechselte Samed Bahar aus acht Metern den überragenden Ingolstädter Keeper aus acht Metern nicht bezwingen konnte. Als dann „Petro“ mit einem Kopfball wieder am Ingolstädter Zerberus verzweifelte, schien die Partie entschieden (87.), doch eine Minute später war Joker Tommy Breu nach einer Ecke mit dem erlösenden 1:1 zur Stelle. Fast hätte Kurzarbeiter Breu, der immerhin schon zum dritten Mal traf, nur eine Zeigerumdrehung später aus sechs Metern noch nachgelegt, doch dann rettete Buntic dem FCI 04 II endgültig den Punkt.            

TSV Buchbach: Maus – Brucia, Hain, Leberfinger, Drum – Walleth, Rosenzweig (63.Breu) – Kwatu (82. Bahar), Bauer – Petrovic, Ammari. Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier

FC Ingolstadt II: Buntic - Gerlspeck, Kotzke, Grauschopf - Weiß, Rinderknecht (77. Keller), Pöllner, Senger - Suljic, Kaya (90. Langen), Sussek (69. Hasenhüttl). Trainer: Strobl.

Tore: 0:1 Rinderknecht (35.), 1:1 Breu (88.)

Schiedsrichter: Speckner (Schlossberg)

Zuschauer: 631

Gelb: Petrovic – Kaya, Hasenhüttl.

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

 

 

Regionalliga Bayern Wiesn Spektakel und Ingolstadt in Buchbach


Regionalliga Bayern Wiesn Spektakel und Ingolstadt in Buchbach

Heimspiel Nummer sechs – die Oktoberfestausgabe

Buchbach am Samstag um 17 Uhr gegen starken FC Ingolstadt II mit Wies’n- Ambiente

Ein Tag im Jahr ist auch beim TSV Buchbach Oktoberfest mit Augustiner-Festbier, Giggerl, Enten und saftigen Haxen. Am heutigen Samstag ist es wieder soweit, wenn der FC Ingolstadt II seine Visitenkarte abgibt, herrscht in der SMR-Arena Wies’n-Stimmung.

Die Partie des zwölften Spieltages in der Fußball-Regionalliga-Bayern wird um 17 Uhr angepfiffen, Einlass ins Stadion ist wegen des Ticketverkaufs für den Pokalknüller gegen die Löwen am 10. Oktober bereits ab 15 Uhr. Wenn schon das ganze Ambiente auf gute Stimmung ausgerichtet ist, wollen die Rot-Weißen natürlich auch sportlich etwas zum Feiern haben. Nach dem vergeblichen Anlauf vor 14 Tagen gegen den VfB Eichstätt soll heute der dritte Heimsieg der Saison unter Dach und Fach gebracht werden.

„Nach zwei grandiosen Leistungen bei den Bayern und in Schweinfurt werden wir erneut eine grandiose Leistung und das nötige Quäntchen Glück brauchen, um gegen Ingolstadt einen Dreier verbuchen zu können“, weiß Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter, dessen Team von Bayern-Trainer Holger Seitz und Schnüdel-Coach Timo Wenzel viel Lob erhalten hat. Normalerweise loben Trainer den Gegner ja meist nur dann, wenn die eigene Mannschaft gewonnen hat, insofern haben sich die Buchbacher nach den beiden Unentschieden besonders über die Komplimente gefreut. Seitz bezeichnete die Buchbacher als „Mentalitätsmonster“ und Wenzel lobte die Rot-Weißen nach ihrem aufopferungsvollen Kampf, mit dem sie der Schnüdel die ersten Heimpunkte stibitzt haben: „Ich habe selten eine Mannschaft gesehen, die sich so gewehrt hat.“ 

Die große Frage ist jetzt natürlich, ob bei Gastgeber nach den extrem intensiven Spielen vom Samstag und vom Dienstag noch ausreichend Kraft im Tank ist. „Die Spiele haben viel Sprit gekostet. Bayern und Schweinfurt sind ein extrem hohes Tempo gegangen, das meine Spieler mitlaufen mussten, sonst hätten wir ja nicht gepunktet. Nach dem Schlusspfiff in Schweinfurt ist dann aber fast die gesamte Mannschaft vom Platz gehumpelt“, berichtet der Buchbacher Trainer, der trotzdem glaubt, dass seine Mannschaft so viel Selbstvertrauen getankt hat, dass auch die müden Beine gut regeneriert konnten. Große Fragezeichen stehen allerdings hinter Markus Grübl und Sammy Ammari, die mit muskulären Problemen vom Platz mussten. Die verletzten Moritz Sassmann und Patrick Drofa sind zwar im Lauftraining, stehen aber noch nicht im Kader. Immerhin: Der am Dienstag beruflich verhinderte Patrick Walleth kommt wieder dazu. „Das ist gut, denn Walle ist auch eine richtige Laufmaschine, die wir nach den beiden Powerspielen brauchen werden“, so Bobenstetter.

Der Coach der Rot-Weißen erwartet einen sehr starken Gegner: „Uns ist natürlich nicht entgangen, dass Ingolstadt nach dem Trainerwechsel von Sieg zu Sieg eilt. Da kommt eine Mannschaft, die richtig viel Qualität hat und einen super Fußball spielt.“ Drei Siege in Folge haben die schwach gestarteten Schanzer zuletzt in der Liga verbucht und zudem am Dienstag ein 4:3 im Testspiel beim VfR Neuburg, Tabellenführer der Landesliga Südwest, gefeiert. Das Team von Trainer Tobias Strobl, der ja letzte Saison noch in Rosenheim das Sagen hatte, ist also richtig gut unterwegs. Aber das waren ja die Buchbacher zuletzt auch und so dürfen sich die Zuschauer sicher wieder auf hochklassigen Regionalliga-Fußball freuen.       

       

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de

TOTO Pokal Wie komme ich an Tickets fuers Spiel gegen 60ig


TOTO Pokal Wie komme ich an Tickets fuers Spiel gegen 60ig

Tickets für Buchbachs Pokalkracher gegen die Löwen

Bis zum Buchbacher Pokalkracher am 10. Oktober um 19.30 Uhr gegen die Münchner Löwen gehen ja noch ein paar Tage ins Land, aber der Fußball-Regionalligist geht bereits am Samstag beim Heimspiel gegen den FC Ingolstadt II in den Kartenvorverkauf.

Da die Tickets für das attraktive Pokal-Viertelfinale gegen die Blauen aus Giesing heiß begeht sein dürften, öffnen die Stadion-Tore am Samstag bereits um 15 Uhr, Spielbeginn gegen Ingolstadt ist um 17 Uhr. Der Verkauf findet innerhalb der SMR-Arena statt, deshalb müssen alle, die Karten kaufen wollen, Eintritt bezahlen oder eine Jahreskarte besitzen. Für Inhaber von Jahreskarten ist deren Platz bis 19 Uhr reserviert, alle Plätze der Jahreskarteninhaber, die bis 19 Uhr nicht abgeholt werden, gehen in den freien Verkauf. Der „offizielle“ Kartenvorverkauf beginnt am Montag, 24. September ab 9 Uhr im Sportheim, der Verkauf am Samstag ist ein Zuckerl für alle Jahreskarteninhaber und die treuen Besucher der Heimspiele des TSV Buchbach.

Insgesamt können pro Person nur maximal 10 Karten gekauft werden, davon maximal fünf Sitzplatzkarten.

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Fotomontage - TSV Buchbach

Volleyball Damen Bundesliga Rote Raben Aktuell Myrthe ist zurueck


Volleyball Damen Bundesliga Rote Raben Aktuell Myrthe ist zurueck

Alle im RabenNest freuen sich:

Myrthe ist zurück – und hat viel vor!

 

Schon lange wurde bei den Roten Raben kein Neuzugang mehr mit solcher Vorfreude, ja Enthusiasmus erwartet wie Myrthe Schoot. Das liegt maßgeblich daran, dass die international renommierte niederländische Libera schon einmal in Vilsbiburg aktiv war und sich mit ihrer Rückkehr ins RabenNest bei den Fans enorme Erwartungen verknüpfen, sowohl was die rein sportliche Seite betrifft als auch den menschlich- sozialen Aspekt im Team und im Umfeld.

Die Pointe dabei: Myrthe trug 2011/12 „nur“ eine Saison lang das Trikot der Roten Raben und ging dann für sechs Jahre nach Dresden. Der Eindruck, den die mittlerweile 30-Jährige damals in Vilsbiburg hinterließ, war indes so nachhaltig, dass man bei ihrem Comeback 2018 eher das Gefühl hat, sie habe sechs Jahre hier gespielt und sei nur eben mal eine Saison weggewesen.

Vilsbiburg war die erste Auslandsstation, zu der Myrthe Schoot 2011 aufbrach, nachdem ihr der niederländische Clubvolleyball zu klein geworden war. Geboren in Winterswijk, wo sie einst mit 12 Jahren ihre Sportart ursprünglich deswegen in Angriff nahm, um der sieben Jahre älteren Schwester bzw. vor allem deren Freund zu imponieren, kam die junge Myrthe über einen Verein mit dem schönen Namen Boemerang Eibergen und weitere Zwischenstationen nach Amstelveen, wo sie zweimal das Double holte.

Der besagten Saison im Raben-Trikot folgte der Wechsel zum Dresdner SC, mit dem die Libera ebenfalls erfolgreich auf Titeljagd ging: Auf stolze drei Deutsche Meisterschaften und zwei Pokalsiege brachte es Myrthe Schoot in Elbflorenz, ehe sie sich entschied, zu anderen Ufern aufzubrechen. Dass ihr neues Ziel die altbekannte Adresse Vilsbiburg ist, liege, so Myrthe, entscheidend an Cheftrainer Timo Lippuner, der ihr „total professionell“ und „sehr beeindruckend“ seine Philosophie erklärt habe: „Ich hatte bei unseren Gesprächen von Anfang an ein gutes Gefühl, deswegen habe ich mich aus Überzeugung entschieden, zu den Roten Raben zurückzukehren.“

Vom 8. Platz der Vorsaison will die Libera mit ihrem neuen alten Team in der Tabelle ein gutes Stück nach oben klettern. „Mein persönliches Ziel wäre Rang 4“, lautet die ehrgeizige Ansage von Myrthe Schoot, die vor der Bundesliga-Saison noch ein großes Highlight mit dem Nationalteam der Niederlande erleben kann: die WM in Japan. Spätestens seit die Oranje-Girls im Sommer bei der neu geschaffenen Nations League mit spektakulären Auftritten überzeugten und das Finalturnier der Top 6 erreichten, trauen sie sich auch bei der Weltmeisterschaft (30. September bis 21. Oktober) einiges zu. „Unser Ziel ist eine Medaille“, betont Myrthe Schoot.

Volleyball spielt eine absolut zentrale Rolle in ihrem Leben. Und sonst so? Myrthes Sport Nr. 2 ist Tennis, in dem sie sich ebenfalls ehrgeizig, aber nicht ohne Realismus („Da habe ich noch viel Luft nach oben!“) mit ihrem Freund misst. Außerhalb des Sports interessiert sie sich für Psychologie und hat begonnen, dieses Fach begleitend zur Profi- Karriere zu studieren. Ist das schon ein Hinweis auf langfristige Zukunftspläne? Kann sein, kann nicht sein, sagt Myrthe Schoot: „Ich kann mir durchaus vorstellen, auch nach meinem Karriere-Ende irgendetwas in der Volleyball-Welt zu machen. Aber es kann auch sein, dass ich etwas ganz anderes anfange.“

 

Text: Michael Stolzenberg - Rote Raben Vilsbiburg

Foto: Michael Stolzenberg - Rote Raben Vilsbiburg

Fussball Regionalliga Buchbach punktet auch in Schweinfurt


Fussball Regionalliga Buchbach punktet auch in Schweinfurt

Buchbach ärgert das nächste Spitzenteam

1:1 am Dienstag in Schweinfurt – Sammy Ammari erzielt den Ausgleich 

Warum einfach, wenn es schwer auch geht. Nach verpassten Heimpunkten gegen vermeintlich schwächere Gegner hat der TSV Buchbach mit dem 1:1 am Dienstagabend dem nächsten Topfavoriten einen Punkt abgeluchst. Nach dem 2:2 am Samstag bei Tabellenführer FC Bayern München II bescherten die Oberbayern den Schweinfurtern den ersten Punktverlust auf eigenem Platz

Die Rot-Weißen knüpften in Schweinfurt an die starke Vorstellung am Samstag im Grünwalder beim Spitzenreiter Bayern München II an. Gut organisiert im Abwehrverbund, ließ die Mannschaft von Anton Bobenstetter und Andi Bichlmaier bei den Profis aus Franken wenig zu. Allerdings gerieten die Oberbayer schon früh in Rückstand, als Christopher Kracun nach einer Ecke von Florian Trinks aus acht Metern per Kopf zur Stelle war. Konzept schon in der sechsten Minute über den Haufen geworfen, doch die Oberbayern bewahrten die Ruhe, überstanden eine knifflige Situation, als Florian Piper in der 19. Minute den zweiten Treffer auf dem Fuß hatten und schlugen in der 35 Minute zurück: Sammy Ammari, der mehr und mehr zur Lebensversicherung der Buchbacher wird, war nach einem Konter über Merphi Kwatu mit seinem dritten Saisontreffer im sechsten Spiel zu r Stelle – was für eine Quote!  

Nach dem Seitenwechsel und einer nicht wirklich extrem gefährlichen Möglichkeit durch Pieper (53.), waren die Gäste wieder schnell im Spiel und kauften den Gastgebern mit viel Einsatz und aufopferungsvoller Laufarbeit den Schneid ab – die Freizeittruppe, die schon um 13 Uhr in Richtung Oberfranken gestartet war, machte es der ambitionierten Schnüdel richtig schwer und hätte in der 67. Minute durch Ammari fast den Siegtreffer erzielt, dessen Schuss nach einer Ecke gerade noch geklärt werden konnte.  In der zerfahrenen Schlussphase sah Buchbachs Stefan Denk nur sieben Minuten nach seiner Einwechslung die Ampelkarte wegen wiederholten Foulspiels, dennoch überstanden die Buchbacher auch die zweiminütige Nachspielzeit unbeschadet und erwarten nun am Samstag um 17 Uhr den FC Ingolstadt II.

 

FC Schweinfurt: Eiban – Krautschneider (59. Fritscher), Billick, Kracun (76. Görtler) - Philip, Ferry, Kleineheismann – Trinks, Jelisic (60. La Scrudato), Maderer – Pieper. Trainer: Wenzel.

TSV Buchbach: Maus – Grübl (58. Brucia), Leberfinger, Hain, Moser – Rosnezweig - Kwatu, Walleth, Petrovic, Bahar (62. Bauer) – Ammari (80. Denk). Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier

Tore: 1:0 Kracun (6.). 1:1 Ammari (35.)

Schiedsrichter: Pflaums (Dörfleins)

Zuschauer: 863

Gelb: Petrovic, Haim, Ammari, Denk – Fritscher, Billick

Gelb-Rot: Denk (87.) wegen wiederholten Foulspiels

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - mb-presse.de

 

Regionalliga Bayern Buchbach holt Punkt beim FC Bayern II


Regionalliga Bayern Buchbach holt Punkt beim FC Bayern II

Buchbach: Gefühlter Sieg beim Spitzenreiter

Wriedt trifft für Bayern II in der 93. Minute zum 2:1 und Brucia gleicht noch aus

Was für eine verrückte Schlussphase bei der Regionalligapartie des FC Bayern München II gegen den TSV Buchbach: Alles hatte sich schon auf ein 1:1 eingerichtet, da traf Kwasi Okyere Wriedt in der 93. Minute zum vermeintlichen Siegtreffer für den ungeschlagen Tabellenführer, doch Buchbach bewies unglaubliche Moral und glich durch Christian Brucia in der 95. Minute noch zum 2:2-Endstand aus.

„Hut ab vor meiner Mannschaft, großes Kompliment, dass sie nach dem späten Tor der Bayern den Kopf oben behalten hat und den Ausgleich erzielen konnte“, lobte Trainer Anton Bobenstetter sein Team und freute sich: „Das sind die Buchbacher Tugenden. Nach zwei Niederlagen wäre eine Pleite in der Nachspielzeit fatal gewesen. So aber haben wir große Moral gezeigt. Das kann für die ganze Saison wichtig sein, wenn man dafür belohnt wird, dass man den Glauben nicht verliert. Für uns ist das ein gefühlter Sieg.“

Mit einem 4-1-4-1 machten die Rot-Weißen dem scheinbar übermächtigen Gegner das Leben von Beginn an schwer. „Bayern hatte natürlich sehr viel mehr Ballbesitz, aber in unserer Hälfte waren wir immer einen Mann mehr. Das haben wir auch gebraucht, um die Räume eng zu machen“, so der Buchbacher Trainer, der insgesamt nur „wenige Chancen“ der Roten gesehen hat.

Der Führungstreffer der Gäste resultierte aus einem schönen Angriff über den rechten Flügel, die Flanke von Markus Grübl stoppte Maxime Aglago Awoudja mit der Hand und Kapitän Maxi Hain donnerte die Kugel vom Punkt aus an Christian Früchtl vorbei in die  Maschen (21.). Das Team von Trainer Holger Seitz hatte dann in der 25. Minute die große Chance zum Ausgleich, doch Daniel Maus parierte gegen Meritan Shabani, der aus fünf Metern abgezogen hat. Die Bayern versuchten es in der Folge immer wieder mit Distanzschüssen, die aber wenig Gefahr brachten. Auf der anderen Seite hätte Aleks Petrovic in der 40. Minute nach Freistoß von Maxi Drum fast den zweiten Treffer erzielte, doch die Abwehr der Münchner blockte dessen Kopfball noch auf der Linie.

Nur vier Minuten nach Wiederbeginn dann aber der Ausgleich. „Wir haben nach einem falschen Einwurf noch reklamiert und den Ball gar nicht mehr berührt“, schilderte Bobenstetter die Szene, in der sich letztlich Shabani durchsetzte und aus sieben Metern traf. Der Spitzenreiter danach nur kurzzeitig mit Oberwasser, in der 73. Minute hätte Brucia das 2:1 für Buchbach machen können, in der 79. Minute scheiterte Shabani erneut an Maus und nur zwei Minuten später hätte es nach einem Foul an Petrovic eigentlich Elfmeter geben müssen. Die Pfeife von Andreas Hummel blieb aber stumm und wiederum zwei Minuten später erneutes Glück für die Bayern, als Maxi Bauer aus fünf Metern abzog, Früchtl die Arme gar nicht mehr hoch brachte, jedoch angeschossen wurde.

Als sich der eingewechselte Maximilian Franzke in der 93. Minute auf dem rechten Flügel durchsetzte und Wriedt den Ball aus sechs Metern über die Linie drückte, schien schon alles verloren, doch während die Bayern ausgiebig jubelten und noch mal wechselten tickte die Uhr weiter. Zwei Minuten verstrichen, ehe wieder gespielt wurde und sich die Rot-Weißen nach dem Anstoß mit Mann und Maus vor dem Tor von Früchtl versammelten, Bauer gewann das Kopfball-Duell und Brucia hämmerte die Kugel aus elf Metern in die Maschen. „Die Unentschieden sind auch wichtig, jeder Punkt zählt“, so Bobenstetter, dessen Team dank des Punktgewinns nicht in die Abstiegszone abgerutscht ist.

FC Bayern München II: Früchtl – Awoudja (46. Yilmaz), Feldhahn, Meier, Mai – Welzmüller, Will, Mai – Evina (74. Franzke), Jeong (90. + 5), Wriedt. Trainer: Seitz

TSV Buchbach: Maus – Grübl, Leberfinger, Hain, Drum – Rosenzweig – Kwatu (68. Brucia), Walleth, Petrovic, Bahar (64. Bauer) – Ammari (89. Moser). Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier.

Tore: 0:1 Hain (21., Handelfmeter), 1:1 Shabani (49.), 2:1 Wriedt (90. + 3), 2:2 Brucia (90. + 5).

Schiedsrichter: Hummel (Betzigau)

Zuschauer: 766

Gelb: Petrovic, Walleth – Wriedt, Früchtl.

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - mb-presse.de

Regionalliga Bayern TSV Buchbach beim FC Bayern II


Regionalliga Bayern TSV Buchbach beim FC Bayern II

Buchbach vor wahren Mammutaufgaben

Samstag (15.09.) um 12 Uhr bei Regionalliga-Spitzenreiter FC Bayern II – Dienstag in Schweinfurt

„Das Pokalspiel gegen die Löwen interessiert mich momentan noch kein bisschen. Da mach ich mir Gedanken, wenn es an der Zeit ist“, sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter mit Blick auf die Mammutaufgaben, die in den nächsten Tagen auf die Rot-Weißen in der Fußball-Regionalliga Bayern warten. Am  Samstag gastieren die Buchbacher um 12 Uhr beim souveränen Spitzenreiter FC Bayern München II und am Dienstag geht es nach Schweinfurt.

„Wir müssen uns jetzt auf die Punktspiele konzentrierten, die Löwen sind noch weit weg. Unsere Aufgabe ist es Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln“, erklärt Bobenstetter vor dem Duell bei den kleinen Bayern, die in acht von neun Saisonspielen als Sieger vom Platz gegangenen sind und sich erst ein einziges Unentschieden gegen Aschaffenburg geleistet haben. Vier Tage nach dem 2:2 gegen die Viktoria zeigte die Mannschaft von Trainer Holger Seitz ihr wahres Gesicht, als sie in einem Testspiel gegen die SpVgg Unterhaching eine 4:0-Führung herausschoss, ehe der Tabellenführer der 3. Liga noch zu einem 4:2 kam. „Die Hachinger wollten sich sicherlich auch nicht blamieren, daran sieht man wie hoch die Qualität der Bayern ist“, so Bobenstetter, der davon ausgeht, dass seine Mannschaft so schnell nicht wieder im Grünwalder Stadion antreten darf: „Bayern II hat eine Drittliga-Mannschaft und wird aufsteigen.“

Dass sich die kleinen Bayern am Mittwoch beim 2:1 gegen Schlusslicht Bayreuth sehr schwer getan haben, tut für Bobenstetter nichts zur Sache, schließlich haben auch seine geliebten Löwen letzte Saison in Buchbach die drei Punkte gelassen, sind am Ende souverän Meister geworden und aufgestiegen. „Solche Spiele gibt es immer wieder, das ist ja das Schöne am Fußball“, hofft der Coach auf eine Überraschung im Grünwalder: „Wir haben jetzt viele Punkte gegen Gegner liegen gelassen, die wir hätten schlagen können. Jetzt müssen wir halt gegen scheinbar übermächtige Gegner punkten. Dass wir das können, haben wir ja in der Vergangenheit immer mal wieder gezeigt.“

Die Bilanz gegen die zweite Mannschaft des Rekordmeisters ist allerdings ziemlich negativ: In zwölf Vergleichen gab es nur einen Sieg und drei Unentschieden. Im Grünwalder gelang den Buchbachern nur ein einziges Mal ein Remis, am 16. März 2014 ertrotzten sich die Rot-Weißen ein 0:0, am Ende wurde Bayern II Meister, verpasste aber den Aufstieg in letzter Sekunde.

„Wir haben gut trainiert und konnten uns ohne Wettkampfstress auf das Spiel am Samstag vorbereiten. Da hat uns gut getan“, berichtet Bobenstetter von einer angenehmen Trainingswoche, in der seine Junge kleinere Blessuren pflegen und den Akku wieder etwas auftanken konnten. Kapitän Maxi Hain, zuletzt verhindert, kehrt in die Mannschaft zurück und auch Christian Brucia steht nach seiner Muskelverletzung wieder im Kader, so dass nur noch Patrick Drofa und Moritz Sassmann fehlen, die aber beide nach ihren Verletzungen wieder mit leichten Laufübungen begonnen haben. „Wichtig ist immer, dass die Spieler nicht gleich ein halbes Jahr ausfallen, wenn der eine oder andere mal ein paar Wochen fehlt, ist das weit weniger schlimm“, so Bobenstetter, der hofft, dass dies jetzt so bleibt. Wie es sich anfühlt, wenn die Punkte fehlen und die Leistungsträger verletzt sind, haben die Buchbacher in den letzten Jahren oft genug erlebt.

Übrigens: Gestern Mittag kam die offizielle Bestätigung, dass das Pokalspiel gegen die Löwen am 10. Oktober um 19.30 Uhr in der SMR-Arena ausgetragen wird, aber damit will sich Bobenstetter ja erst ein paar Tage davor auseinandersetzen.

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - mb-presse.de

TOTO Pokal Hammer TSV Buchbach gegen 1860 Muenchen


TOTO Pokal Hammer TSV Buchbach gegen 1860 Muenchen

Pokal Hammer: TSV Buchbach gegen TSV 1860 München

Der Regionalligist Buchbach empfängt den Drittligisten von 1860 München

 

Aufgrund der begrenzten Kapazität stehen "Föckis Fan Radio" keine Freikarten zur Verfügung!

 

Traumlos mit Fragezeichen:

Es gibt Traumlose, die auf den ersten Blick, das große Glück verheißen: Das mit Abstand attraktivste Los in der Runde der letzten Acht im bayerischen Totopokal-Wettbewerb hat der TSV Buchbach mit den Münchner Löwen gezogen. Die Partie gegen den Drittligisten wird voraussichtlich am 10. Oktober um 19 Uhr in Buchbach ausgetragen.

„Die Löwen hat sich natürlich jeder gewünscht“, so Buchbachs Abteilungsleiter Günther Grübl, der jedoch schon am Vortag der Auslosung erklärte: „Wir nehmen es, wie es kommt, aber wir würden gerne auch mal in die Hauptrunde des DFB-Pokals kommen und dann wäre es sicher besser, wenn wir sportlich eine machbare Aufgabe bekämen.“ Und dachte an die Bayernligisten Erlangen oder Seligenporten.

Dass Rot-Weiß die Blauen kann, haben die Buchbacher am dritten Spieltag der letzten Regionalliga-Saison bewiesen, als die Elf von Trainer Anton Bobenstetter die Löwen durch ein Eigentor von Felix Weber 1:0 besiegten. Lieber wäre dem Kultclub aus dem Südosten Bayerns aber ein Aufeinandertreffen in der Vorschlussrunde oder gar im Finale gewesen, das dann vielleicht den Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals gebracht hätte.

„Dass wir zwei Mal die Löwen packen, ist eher unwahrscheinlich“, so Grübl, wie Bobenstetter ein erklärter Sechzger-Fan. Nach dem Los-Entscheid geht es jetzt zum einen um den Termin und zum anderen um Kontingente und Sicherheitsfragen und die damit verbundenen finanziellen Aspekte. Die SMR-Arena ist für 2500 Zuschauer zugelassen, der Wahnsinns-Geldsegen trifft da die Rot-Weißen bei Einnahmeteilung zwischen den Vereinen und der Verbandsabgabe nicht – so viel zum Thema Traumlos, wobei ja auch Auftritte in Aschaffenburg oder Illertissen mit möglichen Aus drin gewesen wären. Dann natürlich schon lieber die Löwen daheim...

Titelverteidiger 1. FC Schweinfurt 05 muss auswärts beim Ligakonkurrenten FV Illertissen ran. Drittligist SpVgg Unterhaching gastiert beim Bayernligisten ATSV Erlangen, der SV Seligenporten (Bayernliga) empfängt Regionalligist SV Viktoria Aschaffenburg, so die weiteren Paarungen.

„Wir können uns auf eine weitere packende Pokalrunde freuen. Buchbach hat in der vergangenen Regionalliga-Saison ja schon einmal gezeigt, dass sie die Löwen im eigenen Stadion schlagen können. Und Schweinfurt ist zwar Titelverteidiger und hat den Drittligisten Würzburger Kickers aus dem Wettbewerb geworfen, tat sich aber in der laufenden Saison in der Liga auswärts oft etwas schwer“, bilanzierte Regionalliga-Spielleiter Josef Janker.

Der bayerische Pokalsieger 2018/19 startet in der folgenden Saison im DFB-Pokal. Dort winken ein echter Pokalknüller gegen einen namhaften Bundesligisten und Einnahmen aus der DFB-Pokal-Vermarktung von weit über 100.000 Euro. Amtierender Toto-Pokal-Sieger ist der 1. FC Schweinfurt 05, der in Runde eins des DFB-Pokals dem FC Schalke 04 knapp mit 0:2 unterlag.

 

Die Partien im Viertelfinale:

TSV Buchbach (Regionalliga) – TSV 1860 München (3. Liga)

ATSV Erlangen (Bayernliga) – SpVgg Unterhaching (3. Liga)

FV Illertissen (Regionalliga) – 1. FC Schweinfurt 05 (Regionalliga)

SV Seligenporten (Bayernliga) – SV Viktoria Aschaffenburg (Regionalliga)

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Bild: Fotomontage vom TSV Buchbach

 

Sonderzug des TSV Buchbach nach Schalding


Sonderzug des TSV Buchbach nach Schalding

Sonderzug des TSV Buchbach geht diesmal zum SV Schalding-Heining

Ab sofort können Tickets gekauft werden!

 

Nach den tollen Fahrten zum,

* FC Augsburg

* 1. FC Nürnberg

* Jahn Regensburg

* FC Ingolstadt 04

rollt diesmal der Sonderzug am 13. Oktober 2018 zum SV Schalding-Heining.

Der Ausflug wird sicher wieder ein unvergessliches Event,  welches  Sie sich nicht entgehen lassen solltet.

Die Fußballabteilung vom TSV Buchbach freut sich über Ihre Teilnahme.

 

Mit sportlichen Grüßen

Georg Hanslmaier

Sportlicher Leiter TSV Buchbach

 

Fotomontage: TSV Buchbach mit freundlicher Genehmigung von Georg Hanslmaier

Fussball Regionalliga Buchbach verliert gegen Eichstaett


Fussball Regionalliga Buchbach verliert gegen Eichstaett

Buchbach schlägt sich durch eigene Fehler

2:3 gegen Eichstätt – Ammari und Walleth treffen – Traumeinstand für Steinhöfer

Zweite Heimpleite in der laufenden Saison der Fußball-Regionalliga Bayern für den TSV Buchbach, der dem VfB Eichstätt am Samstag mit 2:3 unterlag. Bei den Gästen feierte Ex-Profi Markus Steinhöfer mit einem Assist und einem Treffer einen Traumeinstand, die Niederlage haben sich die Buchbacher aber aufgrund individueller Fehler selbst zuschreiben.

Die Gastgeber hätten bei guten Möglichkeiten durch Sammy Ammari, Maxi Drum und Samed Bahar, der zwei Mal den Abzug zu schwach betätigte, früh in Führung gehen können, doch den Treffer markierten die Gäste mit der zweiten Torannäherung in der 26. Minute – Fabian Schäll hatte zuvor den Ball aufs Tordach gesetzt (16.): Moritz Moser blieb im Aufbauspiel hängen, musste von Patrick Walleth freigesperrt werden, so dass Schiri Christian Dietz am Mittelkreis Freistoß pfiff. Während die Buchbacher noch dachten, der Freistoß sei für Rot-Weiß, führten die Eichstätter blitzschnell aus, der starke Marcel Schelle war durch und versenkte perfekt aus 18 Metern.

Nur drei Minuten später versagte das Schiedsrichtergespann einem schönen Treffer von Ammari wegen Abseits die Anerkennung, eine Minute vor der Pause stand Marco Rosenzweig nach Freistoß von Aleks Petrovic blank vor Torhüter Thomas Bauer, lenkte den Ball aber mit der Schulter über den Kasten. „Da muss man halt auch mal das Tor machen“, so Trainer Anton Bobenstetter.

Nur zwei Minuten nach Wiederbeginn dann aber der Ausgleich, als Thomas Leberfinger einen Freistoß ins Zentrum köpfte, Abwehrhüne Michael Zant den ersten Kopfball von Petrovic noch von der Linie kratzen konnte, aber Ammari im Nachsetzen mit dem Kopf zur Stelle war. Drei Minuten später hätte Petrovic nach Flanke von Maxi Bauer auf 2:1, erhöhen könne, geriet aber zu stark in Rücklage und als Moser den Ball gegen Yomi Scintu vertändelte, war Ex-Profi Markus Steinhöfer bei seiner VfB-Premiere aus fünf Metern mit der kalten Dusche zur Stelle. „Steinhöfer hat den Unterschied gemacht“, zollte Bobenstetter dem 32-Jährigen Respekt, der souverän Regie führte und Daniel Maus in der 66. Minute zu einer Glanzparade zwang, ehe er in der 71. Minute das 1:3 perfekt auflegte, so dass Schäll aus acht Metern nur noch den Kopf hinhalten musste.

„Uns ist sicher entgegengekommen, dass Buchbach unter der Woche Pokal gespielt hat und so in der zweiten Halbzeit nicht die gewohnte Power auf den Platz gebracht hat“, nannte VfB-Trainer Markus Mattes eine weitern Grund für den Erfolg seiner Mannschaft. Hätte Joker Tommy Breu in der 85 Minute nach Vorarbeit von Bauer aus sechs Metern den Anschluss gemacht, wäre vielleicht noch was gegangen, so aber kam das 2:3 durch einen 16-Meter-Schuss von Patrick Walleth zu spät (93.).

Nicht nur die Patzer vor den Toren lähmten das Buchbacher Spiel am Samstag, insgesamt unterliefen den Rot-Weißen im Spielaufbau zu viele Fehler, um mehr Druck aufbauen zu können. Dass seine Mannschaft nicht den besten Tag erwischt hat, war auch Bobenstetter klar, beruhigte aber vor den beiden schweren Auswärtsaufgaben bei Bayern II und in Schweinfurt die Fans: „Die Jungs sind fleißig, trainieren gut. Deswegen bin ich mir sicher, dass wir den Klassenerhalt auch in dieser Saison wieder hinbekommen.“

Berliner Buchbach-Fans machen Party-Stimmung

An der Unterstützung der sympathischen Berliner Fans hat es nicht gelegen: Die neun Fußballverrückten um Hochzeiter Torsten „Torte“ Buchbach machten während der 90 Minuten richtig Partystimmung, feuerten die Rot-Weißen unentwegt an und hatten trotz der Niederlage bis spät am Abend eine gute Zeit in Buchbach. Die Ground-Hopper aus der Hauptstadt waren natürlich die Attraktion rund um die Partie gegen Eichstädt, posierten für unzählige Fotos, überreichten in der Halbzeitpause Gastgeschenke und berichteten, wie sie auf die Idee gekommen sind, den Junggesellenabschied von „Torte“, der erst am Samstagmorgen von seinem Glück überrascht wurde, in Buchbach zu feiern.

 

TSV Buchbach: Maus – Grübl (75. Orth), Leberfinger, Moser, Drum – Kwatu, Walleth, Rosenzweig (75. Breu), Bahar (46. Bauer) – Petrovic, Ammari. Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier.

VfB Eichstätt: Bauer – Schröder, Schmidramsl, Zant, Haas – Schäll (78. Greth), Steinhöfer, Fries, Schelle – Grau (90. Kraft), Scintu (65. Kügel). Trainer: Mattes.

Tore: 0:1 Schelle (26.), 1:1 Ammari (47.), 1:2 Steinhöfer (53.), 1:3 Schäll (71.), 2:3 Walleth (90. + 3)

Schiedsrichter: Dietz (Kronach)

Zuschauer: 701

Gelb: Grübl, Petrovic – Scintu, Zant, Grau.

 

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - www.mb-presse.de